Sky, Pay-TV und Online-Sport

  • das musst du ihn fragen und nicht mich! ;-)


    Ich bin jetzt auf alle Fälle sehr zufrieden. Unser Kabelanbieter hat bis vorige woche gebraucht um sich mit Sky zu einigen. Daher hab ich es erst seit Donnerstag!

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  • Förderung von Technologien/Unabhängigkeit vom jeweiligen Standort. Dennoch eine sehr gute Qualität (wenn man kein HD Bild erwartet, das wird wohl bei denen noch ein paar Jahre dauern...) Dieses Jahr übertragen sie selbst die Buli und DFB Pokal Spiele, nur kostet jedes Spiel 19€ (okay, vor ein paar Monaten waren es noch 20). Anstatt ein Paket anzubieten dürfen die Leute die diese Technologie nutzen möchten weit über 100€ bezahlen - wenn sie es wirklich exzessiv nutzen wollen. In Sachen Fernsehstreams ist Deutschland eh fast schon Schlusslicht, Sky hätte dort etwas machen können - so kann ich mir kaum vorstellen das viele diesen Dienst nutzen, zumal keine Nachberichte im Preis enthalten sind.

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  • Umbenennung hat Sky nichts gebracht
    (0) 12. November 2009, 11:27 Uhr
    Die Umbenennung des Pay-TV-Kanals Premiere in Sky hat nichts gebracht. Der Sender rutscht tiefer in die roten Zahlen, als von Analysten erwartet. Das Minus lag im laufenden Jahr zwischen 250 und 270 Millionen Euro. Allerdings ist der Umsatz pro Kunde gestiegen, was den Sender leicht optimistisch stimmt.


    http://www.welt.de/wirtschaft/…-Sky-nichts-gebracht.html


    (post von musikliebhaber aus "sky90" - Thread)

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Allerdings ist der Umsatz pro Kunde gestiegen, was den Sender leicht optimistisch stimmt.</span><br>-------------------------------------------------------


    muahaha, warum wohl :x

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  • Die vorgelegten Zahlen sind eine einzige Enttäuschung. Die millionenteure Umbenennung verbrannte nur Geld.


    " ... Im dritten Quartal konnten zwar etwas mehr als 200 000 neue Kunden gewonnen werden - auf der anderen Seite verabschiedeten sich auch viele, so dass unter dem Strich nur 67 000 neue Abonnenten übrig blieben. .."


    Mark Williams gibt sich jetzt damit zufrieden, dass er bis Ende 2010 nicht mehr als 3 Mio. Kunden haben wird (geplant waren bis zu 3,4 Mio). Dafür sollen die den Umsatz bringen, in dem jeder einzelne mehr für seine Pakete zahlt.


    Quelle: http://www.handelsblatt.com


    Der vollständige Quartalsbericht: http://info.sky.de/inhalt/de/m…trum_news_uk_12112009.jsp


    Fazit: Es wird weitere Preiserhöhungen geben!

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  • "..Zwischen Januar und März soll jeder Kunde im Schnitt pro Monat 29 Euro bringen. Im dritten Quartal lag der Wert bei knapp 26 Euro und damit rund zwei Euro höher als vor einem Jahr. Mit dieser Strategie soll der Sender trotz der geringeren Kundenzahl weiterhin bis Ende 2010 auf Basis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) profitabel sein - zumindest auf Monatsbasis. .."


    (Handelsblatt)

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  • Zum Glück muss ich mich mit Thema Sky, für die noch anstehenden nächsten 2,5 Jahre, nicht beschäftigen. Abzocker ....

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  • Das heißt dann für mich den Vertrag(August 2010) ausalufen zulassen und nicht verlängern... :(
    Denn ich gehe davon aus das sie eher die Preise weiter erhöhen, nebenbei mal das ein oder andere Lockangebot machen, aber unterm Strich gehn die Preise nach oben. >:-|

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  • Der Fußball alleine hilft Sky nicht


    Neuer Name, alte Probleme: Dem aus Premiere hervorgegangenen Abofernsehen Sky geht es noch schlechter als Fachleute befürchtet haben. Das Internet-TV der Telekom ist für viele Zuschauer attraktiver.


    Das Votum der Börsianer und Analysten fällt eindeutig aus: Der Daumen zeigt nach unten. Der Kurs des TV-Bezahlsenders Sky rasselte im frühen Handel um fast zehn Prozent in den Keller. Im Lauf des Vormittags berappelte sich das Papier zwar. Doch die Enttäuschung blieb.


    Die Börsenprofis trauten dem Unternehmen, das früher Premiere hieß, ohnehin nicht allzu viel zu. Doch auch diese Erwartungen wurden enttäuscht. Dahinter steckt eine grundlegendes Problem: Das Sky-Management überschätzt das Interesse in Deutschland an Pay-TV, insbesondere an Live-Fußball hierzulande.


    Der Umsatz und die Zahl der Neukunden fielen schwächer aus als erwartet - um 13 Prozent auf 208,5 Millionen Euro. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 116,7 Millionen Euro nach 89 Millionen Euro im Vorjahresquartal an.


    Immerhin will Sky-Chef Mark Williams die Gewinnschwelle – vor Zinsen Steuern und Abschreibungen - Ende nächsten Jahres nun mit weniger Abonnenten erreichen als geplant. Er will es nun mit 2,8 bis 3,0 Millionen Abonnenten schaffen, bislang war er von 3,0 bis 3,4 Millionen ausgegangen. Ob das gelingt, ist allerdings fraglich.


    Dieses Szenario setzt aber wohlgemerkt voraus, dass der Umsatz pro Kunde und Monat auf einen Wert von knapp 30 Euro steigt. Von Anfang Juli und Ende September waren es aber nur 25,77 Euro.


    Ende September hatte Sky 2,43 Millionen Kunden – 67.000 mehr als im Vorquartal. Williams räumte aber ein, dass das Kundenwachstum wegen nach wie vor zu hoher Kündigungsraten enttäuscht habe. "Das Wachstum ist nicht da, wo wir uns das erhofft hatten."


    Premiere wurde einst von Leo Kirch gegründet, inzwischen hat der Medientycoon Rupert Mordoch bei dem Münchner Unternehmen das Sagen. Friedrich Schellmoser Analyst von der Unicredit, sieht genau darin das Problem von Sky. Die Restrukturierung werde mehr Zeit in Anspruch nehmen als geplant.


    "Wir haben immer schon erwartet, dass es für Sky schwierig wird, das Neukundenziel für 2010 zu erreichen", schrieb Analyst Andreas Heinold von der LBBW. Die nun gesenkte Prognose sei ein gutes Indiz dafür, dass das Management die Akzeptanz für Pay-TV in Deutschland überschätzt habe. Es gebe immer einen Konflikt zwischen Kundenwachstum und dem Umsatz pro Kunde, und Sky scheine sich nun offensichtlich auf letzteres zu konzentrieren.


    Heinold bleibt vorsichtig, da die Konkurrenz durch die Deutsche Telekom groß sei. Das wichtigste Produkt von Sky ist die Live-Übertragung der Fußballbundesliga via Kabel oder Satellit. Genau das bietet auch die Telekom unter dem Namen Liga Total an, und zwar über die Telefonleitung im Paket mit Fernsehsendern in großer Zahl, Festnetztelefonie und schnellem Internetanschluss.


    Seit Anfang der Woche kommt Entertain-Pur hinzu: Telefonie und Internetfernsehen. Die Telekom hat es geschafft, die Zahl ihrer Kunden auf inzwischen knapp 900.000 zu steigern. Ende des Jahres soll es eine Million sein.


    Unter Experten ist umstritten, wie groß die Zahl der Fußballfans ist, die bereit sind, ausschließlich für Live-Matches zusätzlich mindestens 15 Euro im Monat zu zahlen. Beobachter gehen davon aus, dass das Potenzial auf dem gegenwärtigen Preisniveau so gut wie ausgeschöpft ist. Dass also nur mit deutlichen Preissenkungen noch deutlich mehr Nutzer gewonnen werden können. Das würde allerdings den Geschäftsplänen von Sky zuwiderlaufen.


    Entsprechend ungünstig schätzen auch die Analysten der NordLB, die Lage des Bezahlsenders ein: "Die Argumente bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung des deutschen Pay-TV Marktes analog zu der Entwicklung der Märkte in UK oder in Italien" teilen sie gegenwärtig nicht. In den beiden Ländern, ist das Interesse an Pay-TV deutlich höher als in Deutschland. Das hängt vor allem damit zusammen, dass dort das Angebot im frei empfangbaren Fernsehen deutlich dünner ist.


    Die NordLB-Experten jedenfalls erwarten, dass frühestens 2012 die Gewinnschwelle erreicht wird - und die Sky-Aktie überbewertet ist.


    http://www.FR-online.de

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  • Wundert mich nicht! Ich habe diese Woche gekündigt nachdem ich erst eine Vertragsbestätigung bekam über einen Vertrag den ich nicht abgeschlossen hatte und anschließend keine schriftliche Bestätigung eines sehr günstigen telefonischen Preisangebotes. Eine andere Callcentermitarbeiterin sagte mir dann dieser Preis wäre lächerlich und könnte mir gar nicht angeboten worden sein. Jetzt hab ich komplett gekündigt, da mir solche Geschäftspraktiken zuwider sind!

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