Sky, Pay-TV und Online-Sport

  • hab ja vor kurzem neu abgeschlossen und bekam jetzt meine erste abbuchung.


    55€ und ein paar zerquetschte ... hab ich natürlich erst mal geguckt :-O


    hab dann mal recherchiert und bin dann zu folgendem ergebnis gekommen.
    mein alter vertrag lief noch und ich hab mir den neuen in den schon bestehenden zeitraum (paar tage) aufschwatzen lassen.
    so entstanden verrechnungskosten welche zu meinen ungunsten entstanden ... was ich an einem detailierten, elendslangen kontoauszug auslesen konnte.


    so kam zu den ausgemachten monatlichen 34,90€ noch die einmalige 9,90€ aktivierungsgebühr hinzu und eben noch diese verrechnungsgebühren, in höhe von knapp über 10€.


    hat jemand von euch diesbezüglich ähnliche erfahrungen gemacht?
    ,.. und wäre es sinnig, die leute entsprechend hinzuweisen, dass der neue vertrag erst dann beginnt, wenn der alte abgelaufen ist, um eben diese verrechnungs-wischiwaschi vermeiden zu können?


    mir gehts prinzipiell mal nicht um die 10€ sondern vielmehr mal wieder um für mich unseriöses geschäftsgebaren ... kann man doch eigentlich daruaf hinweisen im vorfeld :x

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • wahrscheinlich eher den alten vertrag zu neuen konditionen verlängert würd ich meinen.
    verrechnungsgebühren nenne ich das, was bei meinem letzten monatlichen kontoauszug auf und abgerechnet wurde, weil es bei der vertragsverlängerung zur überschneidung des alten und neuen vertrages kam.
    das dabei für mich ein dickes minus (ca. 10 €) bei raus kam, hat mich stutzig gemacht und sollte auch als info dienen für alle, die künftig neu abschliessen ;-)


    denke, dass man es eventuell vermeiden kann, wenn man es bei den verhandlungen anspricht ...

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • Das hatte ich noch nie (Vertragsverlängerung, zusätzliche Pakete, HD+).


    Der alte Vertrag wird anteilig für den Monat des Wechsels berechnet, der neue Vertrag oder das neue Paket ebenso.


    Das macht Sky eigentlich immer so.

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  • eben!


    dabei entstanden diese einmalig ca.10€ mehrkosten, welche ich als verrechnungsgebühr bezeichnet hatte ;-)
    die sache ist natürlich aber recht unüberschaubar und meiner ansicht nach auch für den kunden wenig nachvollziehbar in meinem kontoauszug ausgeführt ... wurde in den vertragsvereinbarungen aber nie angesprochen und wüsste plump formuliert auch nicht, wo diese 10 € anteilig herkommen sollten, wenn der alte vertrag zu 34,90 pro monat abgeschlossen war und der neue eben zu denselben konditionen verlängert oder neu abgeschlossen.
    aber in dem detail liegt womöglich der haken ... zumindest wenn mans daruaufanlegen würde - sprichwörtlich - das kleingedruckte liest.
    von der einmaligen aktivierungsgebühr jetzt gar nicht gesprochen, obwohl ich auch diese grundsätzlich in frage stelle, da ja nichts neu aktiviert werden muss >:|


    prinzipiell würde mich das schon stören, da das angebot aber erneut gut ist, sehe ich davon ab und schmeiss denen die 10€ in deren rachen ... ich bin satt :8:P;-)


    ps
    sorry fürs zitieren >:-|:x
    wollt mich eigentlich nur auf diese sequenz beziehen!
    Der alte Vertrag wird anteilig für den Monat des Wechsels berechnet,
    ... hatte aber vergessen das ding extra herauszuheben und das zitat im nachhinein bearbeiten kann man leider nicht in diesem preisgekrönten forum :D

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    (Lorin Maazel)

  • Haben alle Sky (jetzt Kunden) und nicht mehr Abonnenten, eine neue AGB per Mail bekommen oder nur ich? Und wenn ja, hat dort jemand gravierende Einschnitte entdeckt, vielleicht auch zwischen den Zeilen?

    Auf geht's Ihr Roten:!:


    Die nächste Meisterschaft ist zum Greifen nah.

  • Nun ja, was heißt widersprechen? Ich blicke nur noch so richtig durch, was die eigentlich mit dem neuen AGB bezwecken, dies ist mein Problem.

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  • Und warum? Paar Kleinigkeiten sind ärgerlich, aber mit dem Widerspruch kille ich zum Ende der Laufzeit meinen Vertrag und bei Neuabschluss hab ich dann eh die gleichen AGBs. Also was soll das bringen?

  • @suedstern
    Toni


    Wenn Ihr mal etwas zurücklest in dem Forum (siehe Link) dann könntet Ihr schon rausfinden,
    ob es Euch wichtig ist zu widersprechen. Da wird doch sehr viel erklärt . . .
    Ist das zu schwierig?
    Aber es ist natürlich schon richtig, dass uns alle irgendwann die neuen AGB's "drohen".
    Aber halt vielleicht so erst in 1 - 2 Jahren.
    Und warum sollte dann der Vertrag "gekillt" sein. Ich denke Sky braucht wirklich jeden Kunden!

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  • Oh ich hab den Thread komplett gelesen auf der Suche nach dem Grund für den o.g. mutmaßlichen Widerspruch gegen die AGBs von "vielen". Es gibt sicher Konstellationen wo sich die Änderungen negativ auswirken können, gerade bei Nutzung alternativer Receiver etc. Aber für die große Menge der Otto-Normalnutzer, die einfach die Smartcard in ihren sky-Festplattenreceiver stecken und Fußball gucken, ist der Punkt mit der möglichen Preisanpassung während der Vertragslaufzeit eigentlich der einzig kritische Passus.


    Wobei ich mir nicht vorstellen kann das sky da "einfach mal so" Gebrauch von macht, denn der Aufschrei würde viele des über Jahre hart erarbeiteten Kundenstamms vergraulen und so mittelfristig mehr kosten als einbringen. Halte das eher für eine Pro-Forma-Maßnahme, falls zB die BuLi-Rechte bei der nächsten Vergabe der Lizenzen deutlich teurer werden, um dann ggf. reagieren zu können, was man dann aber auch vernünftig vermitteln kann.


    Mit dem "Vertrag killen" meine ich das bei Widerspruch gegen die AGBs der Vertrag mit Ende der Laufzeit automatisch endet weil man keine Verlängerung mehr angeboten bekommt. Dann zahlt man die Sperrgebühr bzw erneute Freischaltung und hat mit dem neuen Vertrag trotzdem die neuen AGBs. Der Widerspruch macht also nur Sinn wenn man sich damit noch ein paar Monate Schonfrist für seinen Alternativreceiver ohne Pairing etc sichern möchte, aber das wird kaum die große Masse sein.

  • @suedstern
    Du hast schon mit dem meisten recht. Preisanpassungen bedeuten aber auch ein Sonderkündigungsrecht. Das wird sich Sky kaum trauen. Ich denke es gibt viele die alternative Geräte nutzen oder nutzen müssen. Für die ist es nicht so doll. Das Sky mal einem Kunden keine Vertragsverlängerung mehr anbietet, das werden wir wohl nicht erleben. Ganz im Gegenteil. Ich denke die sind an der Grenze der Abozahlen, die mit dem Preisgefüge machbar sind. Deutschland ist kein Pay TV Land. Ohne BL und CL wäre Sky schon lange tot. Den sonst haben die wenig zu bieten.


    Fazit: jeder muss selbst wissen, ob er widerspricht. Ich sehe keinen Schaden darin.

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  • Dieses neue AGB sehe ich mittlerweile nicht mehr so tragisch für mich, da ich ja sowieso die Hardware von Sky benutze und mir ist es auch egal, ob die Anfang oder Ende eines jeden Monats ihre Gebühren abbuchen. Sollte aber während der regulären Laufzeit des Vertrags Preiserhöhungen statt finden, werde ich vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

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  • Hier einmal einen Auszug über mögliche Preisanpassungen, aus dem mir zugeschickten neuen AGB


    4 Preisanpassung
    4.1 Sky kann den mit dem Kunden vereinbarten Abonnementbeitrag nach
    Maßgabe der folgenden Regelungen nach billigem Ermessen anpassen, wenn sich die auf das Abonnement entfallenden Gesamtkosten auf Grund von Umständen verändern, die nach Vertragsschluss eintreten, nicht vorhersehbar waren und die nicht im Belieben von Sky stehen („Gesamtkostenveränderung“). Die auf das Abonnement entfallenden Gesamtkosten setzen sich wie folgt zusammen („Kostenelemente“): Entgelte für Programmlizenzen, Entgelte für Technikleistungen, Kundenservice- und sonstige Umsatzkosten, allgemeine Verwaltungs kosten.


    4.2 Sky kann den Abonnementbeitrag erhöhen („Preiseröhung“), wenn und soweit die auf das Abonnement entfallenden Gesamtkosten steigen („Gesamtkostensteigerung“). Sky darf eine Preiserhöhung höchstens um den Betrag der Gesamtkostensteigerung und höchstens einmal innerhalb eines Kalenderjahres vornehmen. Sky informiert den Kunden über eine Preiserhöhung mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten. Sky weist den Kunden im Rahmen der Mitteilung über die Preiserhöhung auf ein etwaiges Kündigungsrecht und die Kündigungsfrist sowie auf die Folgen einer nicht fristgerecht eingegangenen Kündigung besonders hin.


    4.3 Beträgt eine Preiserhöhung mehr als 5 % des bis zum Zeitpunkt der Erhöhung geltenden Abonnementbeitrags, ist der Kunde berechtigt, den Abonnementvertrag innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung über die Erhöhung mit Wirkung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung schriftlich zu kündigen. Das Kündigungsrecht gilt nur für das von der Preiserhöhung betroffene Produkt. Ist das von der Preiserhöhung betroffene Produkt Voraussetzung für ein anderes Produkt, gilt eine Kündigung jedoch auch für dieses. Kündigt der Kunde nicht oder nicht fristgemäß, wird das Abonnement zu dem in der Mitteilung genannten Zeitpunkt mit dem neuen Abonnementbeitrag fortgesetzt.


    4.4 Sky hat den Abonnementbeitrag zu senken („Preissenkung“), wenn und soweit sich die auf das Abonnement entfallenden Gesamtkosten verringern („Gesamtkostenverringerung“). Die Preissenkung hat dem Betrag der Gesamtkostenverringerung zu entsprechen.

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  • 4.4 ist Klasse! Das will ich sehen:D


    Der Passus ist schon ein Hammer. Wenn ich das richtig verstehe, wird nur bei einer Preissteigerung ab 5% ein Kündigungsrecht zwingend - ansonsten "etwaig".


    Kann sowas wirksam sein?


    Naja, kein Grund zur Aufregung erstmal. Mal gucken, ob das zum Tragen kommt - und wenn, muss man als Kunde eben reagieren.


    Schauen wir mal, ob diese Strategie für Sky am Ende nicht ein Eigentor wird.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."