Warum kein eigenes Amateurstadion?

  • Warum investiert der FC Bayern eigentlich nicht in ein eigenes Amateurstadion?


    Zukünftig sollen ja scheinbar im Grünwalder 5 Teams spielen (Amateure, U19, Frauen + 2x 59+1 Teams). Wieso baut sich der FC Bayern da kein eigenes Amateurstadion mit 1-2 Trainingsplätzen für das Frauenteam neben dran. Dann könnte man die Frauenmannschaften auch näher an den Verein ranholen und müsste die nicht nach Aschheim abschieben?


    Schaut man sich zum Beispiel mal den Audi-Sportpark in Ingolstadt an, so soll der ca. 20 Mio € gekostet haben. Für uns würde ja schon fast die Hälfte an Kapazität reichen und in das Funktionsgebäude kann man dann die Frauen-Bundesligamannschaft einziehen lassen.


    Was haltet ihr davon?


    Real Madrid hat sich zum Beispiel auch ein eigenes kleines Amateurstadion gebaut:


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  • grundsätzlich keine schlechte Idee...wenn man dann noch einen Partner findet, der einen Großteil davon finanziert - warum nicht! Vorallem gefällt mir die Geschichte zum Gründwalder Stadion nicht wirklich...hätte aus meiner Sicht nur Vorteile ;-)

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  • Wieso einen Partner, der es finanziert? Sowas kostet vielleicht 10-15 vllt 15-20 Mio! Wenn es optimal läuft brauchen wir in den nächsten 1-2 Jahren keine teuren Neuzugänge! Das neue Service Center konnte man auch parallel zu Neuverpflichtungen bauen!

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  • Sehr gute Idee!


    Nur kann ich mich noch zu gut erinnern wie schwer es war einen Platz für die Arena zu finden und zu bekommen. Kein Anwohner möchte das vor der Tür haben.
    Dazu das Theater der Infrastruktur (Straßen und öffentliche Anbindung).


    Vergessen darf man auch nicht, dass das Grünwalder gerade renoviert wird und zukünftig auch genutzt werden soll.


    Zum Thema Aschheim kann ich mich nur wundern. Wieso nimmt man nicht das Dantestadion? Da gibt es 2.000 überdachte Sitzplätze und ca. 6.000 unüberdachte Plätze die zum Großteil als Stehrang zu nutzen sind. Von der Kapazität her für Frauenfussball und Regionalliga eigentlich total ausreichend.


    Dass Real ein eigenes Amateurstadion baut hat viel damit zu tun dass sie nach dem Verkauf des alten Vereinsgelände in der Stadt jetzt im neuen Gelände viel Platz haben. Viel mehr als wir in der Säbener!

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  • Also direkt neben der Allianz Arena ist doch jede Menge brach liegendes Land! Wenn man es dort ansiedeln würde, dann hätte man Autibahnanschluss, U-Bahnanschluss und massig Parkplätze und man wäre bei niemandem vor der Haustür.


    Soweit ich weiß wird im Dante-Stadion American Football gespielt, weißt du wie da der Rasen aussieht? :) Außerdem will man doch nicht von einer Bruchbude in die nächste ziehen! Was eigenes sollte her!


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    Wäre doch gar nicht so schlecht, oder?

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  • Direkt neben der U-Bahn hätte man ja auch die Arena pflanzen können. Aber damals war ja die Fröttmanninger Heide als "no touch!" ausgegeben worden. Da ist eine einzigartige Flora und Fauna....bla bla...


    Wie es jetzt aussieht weiß ich nicht. Zu meiner Überraschung wurde im südlicheren Teil jetzt begonnen Wohnungen zu bauen. Ich schätze das geht noch ein wenig weiter Nordwärts.


    Aber da könnte so ein kleines bewirtschaftetes kleines Stadion-Gelände sicher eine gute akustische und visuelle Barriere zur Autobahn sein. In der Tat!

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  • Wenn dann bitte gleich die ganz große Lösung wie z.B. bei Barcelona:


    Ein eigenes Leistungszentrum, mit eigenem Kraftraum, Trainingsplätzen etc. pp. inkl. kleinen Stadion nur für Jugend, Amateure und Frauen.


    Das von Barcelona hat zwar nur bescheidene 76 Millionen Euro gekostet, aber es lohnt sich!

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  • Erstens wird die Stadt keinesfalls einen Neubau bewilligen, nachdem sie nach ewigem Gezänk das Grünwalder teuer saniert hat.
    Zweitens braucht es das nun wirklich nicht, dass unsere Amateure draußen auf dem Mond spielen. Reicht schon bei den Profis
    Drittens ist Aschheim auch kaum weiter als Fröttmaning. Nur dass da sehr viel mehr Menschen wohnen als am Mond draußen.
    Viertens muss man, bloss weil man Geld hat, nicht alles sinnlos verpulvern. Wenn das Grünwalder fertig ist, haben wir ein Top Stadion mit langer Tradition, in dem wir sogar schon Meister geworde sind.Mitten in der Stadt, direkt um die Ecke der eigenen Heimat. Was besseres gibt es doch gar nicht.

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  • Ein Grünwalder Stadion, indem dann 5 Teams spielen müssen, da kannst du dir ja sicher vorstellen, was für ein Acker da sein wird! Ich fände es toll, wenn man etwas eigenes haben könnte und komplett unabhängig wäre! Wenn man eine Lösung finden würde, die die Stadt nichts kostet, da die Infrastruktur schon vorhanden ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass man etwas dagegen hätte. Das Grünwalder Stadion können dann die 60-er alleine beackern!


    Außerdem kann von sinnlos verpulvern nicht die Rede sein, man schafft dadurch einen Wert für den Verein, für mich ist das sehr sehr sinnvoll investiertes Geld!

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  • Das Grünwalder ist schon seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten das meistbespielte Stadion in ganz Deutschland. Die von dir genannten Teams haben auch bisher dort gespielt. Die Amas jedes Spiel, die Jugend- und Damenmannschaften hinundwieder. Genauso wie auch in Zukunft.
    Die Rasenqualität war dabei nie ein Problem. Ausgenommen im Winter, wegen der fehlenden Rasenheizung. Aber die ist ja nun drin.


    Ein eigenes Stadion wird defintiv nicht benötigt. Das Grünwalder war immer gut genug, und jetzt, wo es für einen zweistelligen Millionenbetrag saniert wird, soll man sich plötzlich ein neues irgendwo am A.rsch der Welt bauen?


    Das Ding hätte für den Verein soviel Wert wie das berüchtigte Grundstück am Schliersee.

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  • Nur weil das schon immer so war, heißt das nicht, dass man es für gut halten muss. Der FC Bayern sollte sich was eigenes leisten um unabhängig zu sein! Jeder hat seine Meinung, das ist meine.


    Man sollte alles in einem eigenen Stadion haben, von Amateuren über U19 bis hin zu den Frauen, die man vollkommen abseits in Ascheim angesiedelt hat.

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  • Du sprichst von "Abseits in Aschheim". Der Sportpark ist einen, ich wiederhole, einen Kilometer weiter weg von der Säbener, als die Allianz Arena, wo du dein Stadion hinbauen willst. Also in etwa so weit, wie das Grünwalder insgesamt.
    Mit den Öffentlichen bist du, je nachdem wo du in München wohnst, schneller in Aschheim als in Fröttmaning. Von der Säbener aus brauchst du ganze 4 Minuten mehr.
    In Fröttmaning ist außenrum nichts, null, nada. Das näheste ist das Tennisheim.
    Glaubst du ernsthaft, dass da die Frauen auch nur einen Zuschauer mehr, einen Deut mehr Aufmerksamkeit bekommen? Eher genau das Gegenteil.


    Wenn man schon die Frauen irgendwohin holen möchte, dann doch bitte ins Grünwalder.


    Und was verstehst du unter "unabhängig sein"?

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  • Unabhängig bedeutet für mich, dass ich der Herr im Haus bin und das Stadion dann zur Verfügung hab, wenn ich das will und nicht noch auf einen anderen Verein achten muss. Also so wie die Basketballer im Audi-Dome! Bei einem eigenen Stadion kann ich es nach meinen Bedürfnissen gestalten, was man bei einer Sanierung nur sehr eingeschränkt tun kann und erst recht nicht, wenn man nicht der Besitzer ist.

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  • Die Bedürfnisse sind: Fußball spielen, Fußball schauen. Einen großen Unterschied wird es da wohl nicht geben.


    Auf den anderen Verein musst du achten, ob du ein eigenes Stadion hast oder nicht. Es würde auch dann nicht vorkommen, dass wir und die Blauen am gleichen Tag Heimspiele austragen. Da würde die Polizei nicht mitspielen.


    Es würde sich nichts ändern. Nur, dass man irgendwo weit draußen spielen würde, statt direkt neben dem Vereinsgelände. Also genau das, was du bei den Frauen aktuell bemängelst.
    Dafür würde man die Spielstätte aufgeben, die seit Jahrzehnten Teil des Vereins ist, und wo man denkwürdige Erfolge gefeiert hat.

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  • Dass das Stadion Teil der Vereinsgeschichte ist, ist ja schön un das wird es auch immer bleiben. Das heißt aber nicht, dass man unbedingt weiter da spielen muss und das Stadion teilen muss. Man sollte eben aus meiner Sicht den nächsten Schritt gehen und auf etwas eigenes setzen und eben dann auch bessere Bedingumgen für Die Frauen schaffen, mit einem kleinen Trainingszentrum.


    Damit hätte man eben volle Flexibilität und bessere Verhältnisse im Winter (trotz Rasenheizung) und als ob es so dramatisch wäre in Fröttmanning zu spielen. Wieso siedelt man dann das neue Sportparadies auf dem alten Kasernengelände nebenan an? Man ist dort perfekt angebunden per U-Bahn.


    Ich verstehe ja Leute die am liebsten nie das Grünwalder verlassen wollen, ich gehöre eben nicht zu denen. Ich setze eher auf was eigenes, was ich komplett nach meinen Ansprüchen planen und bauen kann.


    Und die Bedürfnisse sind eben nicht nur Fussball spielen und schauen, sondern eben auch Einrichtungen für die Frauenabteilung wie Kraftraum und Rehabereich, Medienbereich und und und.

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  • Ein bisschen wenigerGewichte auf die Hantel und den kraftraum an der Säbener können auch die Damen nutzen. Und ob das Medieninteresse für die Damen lohnt ein eigenes Pressezentrum zu bauen... Sogar der Ffc Frankfurt teilt sich das Spiel- und Trainingsgelände mit einem anderen Verein.


    Das einzige was dafür sprechen könnte wäre die Belastung des Rasens, aber im Grünwalder kommt mehr Luft und natürliches Licht rein, das reicht fast um den perfekten Rasen zu bekommen.