FC Bayern Damen

  • ..aber seinen wir mal ehrlich .Die Wölfinnen ist immer noch eine Hausmarke im Frauenfußball und eine Niederlage ist kein Beinbruch und ist auch gut für die Liga für die Vermarkung des Ganzen Konstruktes.

  • Da hat das trainerteam jetzt zu tun, das sieht man den Mädels an. Die Niederlage tut im Kopf weh, da haben viele glaube ich schon zu viel geträumt von der ganz großen Saison

    rot und weiß bis in den Tod

  • Die Spiele zum CL-Halbfinale gegen FC Chelsea sind terminiert:


    Hinspiel findet am 25. April in München um 17:00 Uhr statt.

    Rückspiel findet am 2. Mai in London um 13:30 statt.

  • Würde bei den Damen nicht eine europäische Superleague Sinn machen?

    Um das seriös zu beantworten müssten die Verantwortlichen überhaupt mal sagen wo man mit dem Frauenfußball mittel- und langfristig überhaupt hin will und sich zudem die Frage ehrlich beantworten wie groß das Potential für diese Sportart auf Sicht wirklich ist.


    Man versucht seit Jahren im Zeitraffer die Entwicklung des Männerfußballs der letzten 50 Jahre nachzuvollziehen (Eingleisige Bundesliga, Eingleisige Zweite Liga, Champions League im Gruppenformat, nun der KHR-Vorschlag bzgl Abspaltung vom DFB), aber dabei treten drei Problemfelder immer deutlicher hervor:


    1) Mangelndes öffentliches Interesse. Die Zuschauerzahlen stagnieren im Alltag seit Jahren unterhalb von Oberliga-Niveau und das trotz aller medial herbeiphantasierten "Begeisterung". Dadurch bleibt man für Sponsoren und TV-Sender höchst unattraktiv, generiert kaum Einnahmen und wird weiterhin vom Männerfußball subventioniert werden müssen.


    2) Dadurch ergeben sich letztlich völlig unterschiedliche Ansätze der Vereine. Für die meisten Klubs ist Frauenfußball nur ein Feigenblatt um sich Diversität, Gleichberechtigung und Female Empowerment als Asset an ihre Marke zu heften. Dem stellt man dann einen monetären Wert gegenüber, addiert die Sponsoreneinnahmen und 3,50 Euro von Magenta und fertig ist der Etat den der Spaß kosten darf. Auf der anderen Seite gibt es die paar Vereine die bereit sind jenseits der buchhalterischen Null zu investieren wie bei uns der FCB und WOB. Entsprechend gigantisch ist in den letzten Jahren die Lücke geworden.


    3) Es gibt scheinbar nicht genug Nachwuchs um die sportliche Qualität durch einen sukzessiven Auswahlprozess kontinuierlich zu entwickeln. Ich sag es mal bewusst despektierlich mit Blick auf das untere Tabellendrittel: Mit was für ballgefühlbefreiten Stampfern man in 2021 immer noch Bundesliga spielen kann ist erstaunlich. Nach dem großen Qualitätssprung in den 00er Jahren gab es zuletzt vor allem die Qualitätskonzentration bei wenigen potenten Vereinen, aber in Summe kaum mehr gute Fußballerinnen.


    Daher: Wenn man nur zeitnah einen möglichst hochklassigen Demonstrationswettbewerb haben will um die eigene Progressivität zu unterstreichen, dann wäre eine Superliga wahrscheinlich der schnellste Weg zum Ziel. Da können sich dann die großen Marken duellieren und man kann vielleicht sogar ein paar Sponsoren, das TV und Fans interessieren.


    Will man aber organisches Wachstum und langfristig eine möglichst breite Basis, dann wird man mehr Geduld brauchen, aber gleichzeitig die Vereine an die Kandare nehmen müssen. Anmeldung einer Frauen-Seniorenmannschaft sowie U19 und U17 verpflichtend als Teil der Zulassungsvoraussetzungen für die Herren-Bundesliga, Anmeldung von U19 und U17 als Zulassungsvoraussetzung für die 2. Liga. Mindeststandards der Ausbildung analog zu den männlichen NLZ-Äquivalenten. Punkt.


    Wird natürlich nicht passieren, denn soooo wichtig ist das mit der Frauenförderung dann auch nicht wenn die Abteilung plötzlich den Gegenwert eines soliden Transfers für die 1. Mannschaft verschlingt, Aber mal sehen, mit Hoffenheim und RBL sind es dann ja vielleicht bald vier Teams mit Ambitionen, aber das die Zecken ernsthaft in der Kreisliga anfangen sagt halt auch schon wieder einiges.