FC Bayern Amateure

  • jetzt wirds derb, denke mit dem Wiederaufstieg wirds nichts, auch wenn es noch früh ist, aber die Defensive scheint zu schwach zu sein!!!

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  • Ich verstehe nicht, warum man nicht mal Spieler wie Contento, Alaba, Petersen etc. die bei den Profis kaum oder gar nicht zum Zug kommen bei den Amas einsetzt.

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  • Es gibt in dieser Liga, diese Saison keine Absteiger!
    Auch sind noch keine Vorentscheidungen am 3.Spieltag
    gefallen. Bitte einfach die Ruhe bewahren und dann werden
    wir sehen, wie sich das weiter entwickelt.

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  • Fußball: Beim FC Bayern München spielt Nicolas Jüllich wegen der großen Konkurrenz momentan nur in der U 23 / Am Samstag Wiedersehen mit dem SV Waldhof


    Jüllichs Alltag: Regionalliga statt Ronaldo


    Von unserem Mitarbeiter Roland Bode


    München. Thomas Müller oder Holger Badstuber haben es vorgemacht: Die Dritte Liga ist beim FC Bayern ein gutes Sprungbrett für Talente, die sich anbieten wollen für höhere Aufgaben. Mit diesem Ziel ist auch Nicolas Jüllich im Sommer 2010 vom SV Waldhof nach München gewechselt. Nach dem Abstieg spielt der 21-Jährige mit den "kleinen" Bayern nun in der Regionalliga. Wenn Waldhof an diesem Samstag (14 Uhr) gegen Bayern II im Carl-Benz-Stadion antritt, ist es für Jüllich eine Rückkehr an jene Spielstätte, in der FCB-Scout Dirk Anders auf den Allrounder aufmerksam wurde. Und mehr!


    "Das Spiel ist etwas Besonderes. Ich freue mich auf das Stadion, die Fans und darauf, alte Bekannte und Freunde zu treffen", sagt der flexibel einsetzbare Verteidiger und Mittelfeldmann, der mit der Rhein-Neckar-Region die Heimat verbindet: "Da habe ich meine Wurzeln." Dass er jetzt auf der anderen Seite kämpft und auf den ersten Saisonsieg hofft, ist ihm nicht zu verübeln. "Aber es wird schwer. Wir sind nicht Meisterfavorit Nummer eins, wie oft behauptet wird. Aus der Vorjahresmannschaft stehen noch vier Spieler zur Verfügung. Ansonsten haben wir 14 teils sehr junge Neuzugänge."
    Kettenreaktion führt zum Abstieg


    Warum die U 23 des Rekordmeisters überhaupt abstieg? Jüllich: "Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände. Zu Beginn der Runde sind wir teilweise nur mit zwei oder drei Ersatzspielern angetreten. Der Rest wurde zu den Profis geholt, weil oben einige WM-Spieler Regeneration benötigten. Als sich die Situation entspannte, hatten wir viele Verletzungen. Einmal musste sogar der Ersatztorwart im Feld spielen."


    Im kleinen Vorort Taufkirchen, zehn Minuten vom Trainingsgelände an der Säbener Straße entfernt, hat sich Nico eingelebt. Häufig trainierte der gebürtige Heidelberger und Sohn von Ex-Profi wie Trainer Gernot Jüllich, mit dem Profikader - an der Seite von Robben, Ribéry, Schweinsteiger & Co.: "Ich habe in der Saison 2010/2011 unter Trainer Hermann Gerland auf der rechten Abwehrseite gespielt. Auf dieser Position hatten wir oben nur Philipp Lahm. Louis van Gaal hat mir damals gesagt, wenn Lahm ausfällt, bist du erste Alternative."


    Tatsächlich berief der frühere niederländische Chefcoach Jüllich in einigen Bundesliga- oder Champions-League-Spielen auf die Bank. Zu einem Pflichtspiel-Einsatz kam es jedoch nicht. Nur einmal spielte er in der Ersten: Daran erinnert er sich genau, im Abschiedsspiel für Franz Beckenbauer am 13. August 2010 gegen Real Madrid in der ausverkauften WM-Arena. Jüllich: "Ich habe mich riesig gefreut, war aber tierisch nervös. An Mittagsschlaf vor dem Spiel war nicht zu denken."


    Wen mag das wundern vor dem Hintergrund, dass er es am Abend vor über 60 000 Besuchern im Stadion und Millionen an den Bildschirmen mit keinem Geringeren als Cristiano Ronaldo als Gegenspieler zu tun bekam. "Das war nur geil. Mark van Bommel und Miro Klose haben mir vorher toll geholfen. ,Gib dein Bestes. Du kannst Fehler machen', haben sie gesagt. Ich wusste, dass ich nur gewinnen konnte." Jüllich spielte 90 Minuten durch. Und van Gaal meinte in der Analyse nach der 2:4-Niederlage im Elfmeterschießen: "Ich habe einen sehr interessanten Nachwuchsspieler gesehen."


    Verfolgt Nicolas Jüllich noch, was bei Waldhof passiert? "Klar. Ich habe einige gute Kontakte und habe mich gefreut, dass Mannheim die direkte Rückkehr in die Regionalliga geschafft hat." Wie sieht die Zukunftsplanung aus? Jüllich: "Nach oben wird es wohl jetzt schwerer. Mein Vertrag läuft Ende der Saison aus. Ich versuche, mich über Leistung auch anderen Klubs zu empfehlen."


    Mannheimer Morgen
    24. August 2011

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