Sportdirektor: Christian Nerlinger

  • Den ersten Satz finde ch treffend:


    "Uns zeigt es einfach, dass wir uns an Transfers dieser Güteklasse ran trauen sollten."


    *dingdong* Genau das ist der Punkt. Ich glaube wir könnte schon eingie gute Spieler bekommen und auhc nicht zu sehr überteuert...aber meist kommen dann solche Aussagen wie "Wenn XY dran ist, dann haben wir keine Chance und verhandeln nicht" o.Ä.


    (XY = ein Topteam)

    0

  • Klar, das stimmt. Damals hat man nur gesagt "Hey seht her, wir bekommen jeden bla bla"


    Dann hat man sich nur Absagen eingehandelt und es kam Borowski.


    Egal, nehme das Interview genau aus dem Grund auch nicht ernst. Fand nur, dass der Satz sehr passend war.

    0

  • Wenns so ist, solls uns recht sein. Mir selber ist ein Transfer ala Robben xmal lieber als 2 Transfers wie Sosa und Breno. Teure Talente brauchen wir nicht wie ich finde. Dann lieber aus der eigenen Jugend die Talente wie Müller und Badstuber holen.


    Zudem kann sich mMn ein Verein wie der FCB eh nicht erlauben während einer Saison mehr als 2 Talente regelmäßig einzusetzen.

    0

  • man kann nur hoffen, dass uns ein herr nerlinger nicht kandidaten wie sosa, breno, dos santos, karimi und Co als neue Jahrtausendtalente ankündigt und dafür dann 20 Mille ausgibt

    0

  • in Bezug auf Lucio hat er recht...


    bei ihm hat sich nie jemand getraut ihn persönlich zu kritisieren, natürlich war hin und wieder die Kritik, an seinen Offensivausflügen da, aber im Vegleich zu dem was unsere jetzigen IV so i.d.R. zu hören bekommen...

    0

  • der Lucio Transfer war schon ok, sonst hätte Badi nie eine Chance bekommen und 2-3 Jahren schmeissen wir dann wieder 30 Mio. für einen Mertesacker raus. 8-)


    passt schon so.

    0

  • Wenn man in Zunkunft wirklich häufiger Stareinkäufe machen will, ist es auch wichtig Talente zu haben, die man bedenkenlos einsetzen kann. Lieber einen Star für 20-25 Millionen kaufen und 1-2 weitere eigene Talente auf der Bank haben, als genauso viel Geld für Sosa und Breno ausgeben, die dann vielleicht noch weniger spielen als die einheimischen Talenten.

    0

  • das mit ze roberto war auch ok. denn selbst wir hätten wohl die 4 mio. ablöse zahlen müssen, welche der hsv aufgebracht hat, und das ist er in meinen augen nicht wert gewesen!

  • frwi :


    Woraus um alles in der Welt kann man aus einem solchen Kommentar lesen, dass Nerlinger eine Marionette sei!?


    Soll er sich hinstellen und sagen, dass wir einen Sch....-Kader haben? Dass Nerlinger noch nicht die Größe und Erfahrung eines Höneß haben kann, ist doch logisch, aber ich denke er ist eine sehr gute Lösung.


    Einige Leute haben anscheinend immer was zu nörgeln...


    Ich denke die Linie wird sich unter Nerlinger dahin gehend ändern, dass er das Geld anders arbeiten lassen will, als es Höneß gemacht hat. Höneß ist aus einer Generation, in der Sicherheitsdenken oft ganz groß geschrieben wurde. Daher war er immer beruhigt, wenn das Festgeldpolster dick war. Das Festgeld ist allerdings aus Sicht eines Fussballvereins totes Kapital. Es gibt ein paar Zinsen, aber das war es dann auch. Nun dürfte das Festgeld zu einem gehörigen Teil investiert sein. Die Mannschaft wurde mit Gomez, Robben, Pranjic und Tymoschuk sehr gut verstärkt - nun müssen aber auch die Erfolge her. Wenn man in Zukunft Top-Transfers machen will, müssen die aus dem laufenden Betrieb erwirtschaftet werden. Das Polster gibt dies nach den beiden Einkaufsjahren 2007 und 2009 nicht mehr her.
    Das war die Befürchtung von Höneß. Schon Rummenigge hat dies oft anders gesehen, Nerlinger geht diese Linie nun wahrscheinlich mit. Wichtig ist nur, dass das eingesetzte Kapital auch Ertrag abwirft, sprich sich die sportlichen Erfolge so einstellen, dass man möglichst viele der CL- und TV-Millionen abkassieren kann.


    Solange man die Finazierung nicht auf Pump macht habe ich damit auch kein Problem. Sollte dies irgendwann passieren, wäre es in meinen Augen höchst bedenklich, aber dafür haben wir ja dann einen klugen und umsichtigen Aufsichtsratschef, der sich auch wieder mehr um den FC Bayern kümmern wird, als um seine Sport-Bild Kolumnen und Premiere Kommentare... ;-)

    0

  • Ich glaube auch nicht, dass es dazu je kommen wird. Zumindest nicht, solange UH im Verein etwas zu sagen hat. Ich vermute, wir werden in den nächsten Jahren etwas weniger Transers sehen, um das Festgeldkonto wieder aufzufüllen.
    Denn da widerspreche ich dir total, hessenbayer , ein Festgeldkonto ist kein "totes Kapital"!
    Es ist ein notwendiger Schutzmechanismus, um im hochspekulativen Geschäft Fußball ein Seuchenjahr abfangen zu können und nicht gleich (wie Schalke jetzt oder Dortmund früher) beim Verpassen eines Zieles in eine finanzielle Schieflage zu geraten.
    Denn was wäre zB, wenn sich der ein oder andere Topspieler schwer verletzen würde? Einen oder 2 kann man vielleicht kompensieren, aber wenn man (wie der BvB damals) plötzlich eine Verletztenmisere bekommt, dann sind ganz schnell die Saisonziele gefährdet. Und Ruck-Zuck verlieren Spieler innerhalb einer Saison die Hälfte ihres Marktwertes. Wenn dann noch bekannt wird, dass du Geld brauchst, kommst du in eine sehr schwierige Verhandlungsposition, wenn es um die Abgabe der Ladenhüter geht.
    Ich denke, wir sind auch mit Nerlinger weiterhin wirtschaftlich gut aufgestellt - ich glaube auch nicht, dass mit ihm irgendwelche Absurditäten mitgemacht werden.

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life

  • jarlaxe, totes Kapital meine ich im wirtschaftlichen Sinne. Das Geld "arbeitet" wenig. Den Sicherheitsgedanken des Festgeldes kann ich durchaus nachvollziehen, daher sprach ich ja auch das derzeitige Risiko an, das wir haben, wenn sich der sportliche und damit wirtschaftliche Erfolg nicht einstellt. Gut ist, dass der FC Bayern über Fanartikel und Sponsoren schon mal einen soliden Grundstock erwirtschaftet, der auch durch ein schlechtes Jahr nicht gleich einbrechen wird.


    Hoffen wir einfach, dass sich die Investitionen bezahlt machen. Denn was passiert, wenn wir trotz Millionentransfers in den nächsten Jahren nicht die CL holen? Chelsea hat es ja auch nicht geschafft und muss nun einen Sparkurs fahren... Dennoch dürfte der gute Fussball, den uns Robben und Co demnächst präsentieren den Verein auch finanziell stärken. Und vor allem uns Fans erfreuen! :o)

    0

  • Ich denke, das wirtschaftlich entscheidende ist immer die Liga.
    Darauf sollten wir hinarbeiten und laut Ulli ist der Kader auch immer so ausgelegt, dass er sich bei Erreichen der Minimalziele (Quali zur CL) trägt.
    Denn alleine durch Marketing, Sponsoring, Fernsehgelder und die gesicherten Gelder der CL-Gruppenphase nehmen wir einen ordentlichen Batzen Geld ein, der ausreichen sollte (und das auch tut), eine vernünftige Mannschaft zu unterhalten.


    Das ist mit dieser Mannschaft wieder sehr wahrscheinlich, daher sehe ich der finanziellen Zukunft entspannt entgegen. Wenn es mehr wird und man sich dadurch vllt noch den ein oder anderen Kracher leisten kann, gerne.

    give a man fire, he'll be warm for a day
    set a man on fire, he'll be warm for the rest of his life