Jupp Heynckes

  • Ist doch völlig schnurz, welche Mannschaft das jetzt ist, es geht um das, was prinzipiell selbst mit einem insgesamt höchst durchschnittlichen Kader durch akribisches Training möglich ist.

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  • Ich kann Jupp Heynckes nur empfehlen, das Mittelfeld mit anderen Spielern zu belegen. Warum nicht Robben ins Mittelfeld,
    der ist viel spritziger, antrittsschnell, hat einen satten Schuß mit sehr guter Technik. Viel zu schade für den Außenstürmer.
    Die phlegmatischen Spieler wie Kroos (der sollte auch mal so langsam seine Handschuhe ausziehen - man kann sich auch warm laufen), Gustavo oder Tymoshuk raus und neue frische Spieler rein.

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  • Ich verstehe das nicht, da holt man junge hungrige Leute wie Usami und Petersen und dann lässt man sie auf der Bank sitzen.
    Mensch schmeiss sie einfach mal rein und schaue was passiert. Schlimmer rumstoplern als das was da jetzt übern Rasen kriecht kann es auch nicht sein >:-|

  • tja vllt sind sie qualitativ einfach nicht gut genug?…hat ja ribery schonmal durchklingen lassen das unsere bank qualitativ nicht ausreicht


    und dann hat man auch noch solche leute wie lahm die seit ihrer vertragsverlaengerung nur mehr ein schatten ihrer selbst sind

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  • Wieso seit ihr euch so sicher, dass die Verantwortlichen bald reagieren werden? Das wäre doch ein Eingeständnis, dass man wieder völlig daneben lag. Wir mogeln uns jetzt gegen Basel durch und dann ist wieder alles in Ordnung.


    Ein weiteres Problem: Die Mannschaft ist in zu viele Ich-AGs zersplittert. Die Zahl der Spieler, die eigene Interessen über den Erfolg der Mannschaft stellen, hat ein Ausmaß angenommen, das nicht mehr hinzunehmen ist. Klarer Tenor in der Führung: Heynckes muss sich um seinen Job keine Sorgen machen – im Gegensatz zu einigen hochbezahlten Stars. Wer sich nur darüber definiert, seine Chance auf die EM zu wahren oder bereits das Salär des nächsten Vertrags in seinem Kopf hat, sollte schleunigst umdenken.


    Die Bosse werden in Zukunft wieder etwas genauer hinschauen, was aber keineswegs als Misstrauensvotum gegen ihren Coach ausgelegt werden soll. Auch bei Borussia Dortmund, so ist zu hören, gibt der Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Bedarf Saures. In der heutigen Zeit sei die Arbeit eines Trainers wie die eines Dompteurs in der Manege: Es ist vor allem wichtig, die unter Kontrolle zu haben, die sich im Rücken des Chefs befinden. Die Grüppchenbildung ist da ebenfalls ein Dorn im Auge.



    http://www.merkur-online.de/sp…senen-tueren-1609144.html


    Das trifft es wohl eher. Man wird abwarten und hoffen, dass Heynckes bzw. die Manschaft noch die Kurve bekommen wird.

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  • ja wir warten wie immer so lange bis es zu spaet ist…das letzte mal hat rechtzeitig reagiert als man ribbeck zur winterpause entlassen und franz gebracht hat…damals hat man die meisterschaft noch gerettet…seither reagiert man immer zu spaet

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic"> Wer sich nur darüber definiert, seine Chance auf die EM zu wahren oder bereits das Salär des nächsten Vertrags in seinem Kopf hat, sollte schleunigst umdenken.
    </span><br>-------------------------------------------------------


    Das ist auch ein großes Problem des FCB. Die EM ist für viele der FCB-Leiblinge viel wichtiger. Problem ist aber auch, dass dies die Lieblinge der Bosse sind und daher eh nichts zu befürchten haben.
    Wahrscheinlich schmeisst man eher van Buyten, Olic und Robben raus, statt dies wirklichen Verursacher dieser Einstellung (zB. Lahm) sich vorzuknüpfen.

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  • http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,816393,00.html


    Bayern-Coach Heynckes


    Ein Routinier - mehr nicht


    Der Motor des FC Bayern stottert, die Gegner haben sich auf die Spielweise des Teams eingestellt. Das größte Problem der Münchner: Trainer Jupp Heynckes fällt wenig ein, um mit dieser Situation umzugehen. Der Coach stößt an seine Grenzen.
    Berlin/München - Der FC Bayern München im Februar 2012: Was hat sich beim Club verbessert seit der vergangenen Saison, die von allen Verantwortlichen als eine verlorene Spielzeit angesehen wurde? Die Stimmung zwischen Trainer und Präsident. Die Punkteausbeute. Im Vorjahr stand das Team bei 39, jetzt bei 45 Zählern. Der Rückstand auf Borussia Dortmund. Im Vorjahr 13 Punkte, jetzt vier.


    Was hingegen hat sich nicht verbessert beim FC Bayern? Alles andere.


    Zum Beispiel der Tabellenstand. Damals rangierte das Team auf Platz drei. Ein Jahr später ist die Mannschaft nach dem enttäuschenden 0:0 beim Liga-Schlusslicht in Freiburg wieder dort angelangt.


    Das lässt sich noch verschmerzen, der Rückstand zur Spitze ist ja wie angemerkt gering. Was aber weit mehr ins Gewicht fällt: Der FC Bayern im Februar 2012 spielt ausrechenbar, schematisch, immer gleich. Dem letztjährigen Trainer Louis van Gaal wurde dies massiv zum Vorwurf gemacht. Unter seinem Nachfolger Jupp Heynckes ist es nicht besser geworden.


    Langsam, ganz langsam rückt die Person des Bayern-Trainers in die Kritik.


    Heynckes hatte ein sehr ruhiges erstes halbes Jahr in München. Der 66-Jährige hatte nach der chaotischen Vorsaison den großen Bonus, ein Beruhiger des Binnenklimas im Verein zu sein. Heynckes ist ein alter Spezi von Präsident Uli Hoeneß. Und wer mit Hoeneß gut steht, hat erst einmal nichts zu befürchten. Es wurde ruhig an der Säbener Straße - das erste Mal seit Jahren, nach dem fehlgeschlagenen Experiment Jürgen Klinsmann, nach all den Hahnenkämpfen der Ära van Gaal.


    Trister Februar nach dem goldenen Oktober


    Auch die Mannschaft wirkte in den Anfangsmonaten der Saison wie befreit. Endlich wieder ein Trainer, der die Spieler mal in den Arm nimmt, der überhaupt mit ihnen redet. Einer, der sich nicht wie van Gaal für den Gottkaiser persönlich hält. Einer, der die Spieler einfach machen lässt. Sie dankten es ihrem neuen Coach mit leichten Siegen. Es war ein goldener Oktober für Heynckes, für den FC Bayern.


    Danach hat das Team von den zehn vergangenen Bundesligaspielen nur noch die Hälfte gewonnen, gegen die direkten Titel-Rivalen aus Dortmund und Mönchengladbach verloren und gegen die Kellerkinder Freiburg und Augsburg nur mühsam gepunktet.


    All das reicht immer noch aus, um im Titelkampf mitzuhalten. Aber der Glanz der Hinrunde ist verschwunden. Er ist deswegen verschwunden, weil die Liga-Konkurrenz sich auf die Spielweise des Rekordmeisters eingestellt hat. Weil jeder Gegner der Bundesliga mittlerweile exakt weiß, wie er gegen den FC Bayern anzutreten hat. So wie auch der FC Basel, bei dem die Münchner am Mittwoch (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League antreten müssen.


    Der FC Bayern staunt, wie leicht er zu schlagen ist


    Die Bayern sind auf dem Weg, ihre Ziele zu verfehlen. Sportdirektor Christian Nerlinger erklärte Dortmund schon zum "Meisterschaftsfavoriten", was viel aussagt über die Stimmung der Münchner, die sich seit dem Trainingslager in Katar rapide verschlechtert hat. Damals hatten sich die Bayern noch im typischen "Mia-san-mia"-Gehabt geübt. Das ist erst sechs Wochen her.


    Heynckes lässt im Grunde genauso spielen wie in der erfolgreichen Hinrunde. Aber die Gegner spielen anders als noch im Herbst: konzentriert in der Deckung, überfallartig konternd. Der FC Bayern stellt erstaunt fest, wie leicht er zu schlagen ist - und hat keinen Plan B in der Tasche.


    Der Trainer-Routinier stößt an seine Grenze, wenn er sich taktisch flexiblen Teams gegenübersieht. Heynckes ist ein angenehm ruhiger und im Ton zurückhaltender Trainer. Einer, der anders als van Gaal, keine destruktiven Kräfte in die Manschaft lenkt. Aber er ist kein Innovator, das ist er nie gewesen. Heynckes ist ein Verwalter eines Status Quo. Letztlich ist er beim Rekordmeister daher nur ein Zwischentrainer.







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    Die Visionäre, die Coaches, die aus Spielern mehr herausholen können, als das, was diese sich selbst zugetraut haben, sitzen woanders. In Dortmund, wo Jürgen Klopp ein Team nach seinem Bilde geschaffen hat. In Mönchengladbach, wo Lucien Favre im Rekordtempo einen Fast-Absteiger zur Spitzenmannschaft umgebildet hat.


    Klopp und Favre haben eine sehr klar umrissene Vorstellung davon, wie Fußball auszusehen hat, sie ist beinahe abgelöst von der individuellen Klasse der Akteure. Deshalb konnte Klopp auch den Abgang von Taktgeber Nuri Sahin verkraften, der Dortmund nach der Meisterschaft Richtung Real Madrid verließ. Daher traut man Favre zu, selbst ohne einen überragenden Marco Reus auf höchstem Niveau in Mönchengladbach weiterzuarbeiten.


    Heynckes war notwendig, um dem FC Bayern nach der Ära van Gaal seinen inneren Frieden wieder zu geben. Diese Aufgabe hat er erfüllt.


    ein sehr guter artikel

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  • Langsam werden die Medien wach.
    Die scheinen sich nur ausgepowert zu haben an Hasstiraden gegenüber van Gaal.
    vG wurde auch nicht wirklich sportlich kritisiert, da ging es vielmehr um die Rache dafür, dass er den Medienvertretern ganz offen gesagt hat, dass sie von Fußball allesamt keine Ahnung haben.
    Das darf man den Dampfplauderern wie zb. Hartmann oder Herrmann nicht sagen. Obwohl die heute noch in jeder Sendung erzählen, dass es nicht auf Taktik ankommt, sondern nur "Gehts raus und spuits Fußball" völlig ausreicht.
    Nun halten selbst die Vögel die Klappe, die gegen van Gaal schon geschossen haben als es noch gut lief.

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  • Der Trainer-Routinier stößt an seine Grenze, wenn er sich taktisch flexiblen Teams gegenübersieht. Heynckes ist ein angenehm ruhiger und im Ton zurückhaltender Trainer. Einer, der anders als van Gaal, keine destruktiven Kräfte in die Manschaft lenkt. Aber er ist kein Innovator, das ist er nie gewesen. Heynckes ist ein Verwalter eines Status Quo. Letztlich ist er beim Rekordmeister daher nur ein Zwischentrainer. </span><br>-------------------------------------------------------


    Langsam läuft die Maschinerie an...



    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Heynckes war notwendig, um dem FC Bayern nach der Ära van Gaal seinen inneren Frieden wieder zu geben. Diese Aufgabe hat er erfüllt. </span><br>-------------------------------------------------------


    WIe gesagt, es schien ja das einzige Ziel zu sein, diese Harmonie wiederherzustellen. Dafür braucht man aber keinen Vertrag für zwei Jahre, dafür reicht auch eine Anstellung als Co...

  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic"> Einer, der anders als van Gaal, keine destruktiven Kräfte in die Mannschaft lenkt.</span><br>-------------------------------------------------------


    Ein funktionierendes Offensivsystem umgestellt, um seinen eigenen Liebling zu inthronisieren. Müller, der auf dem Weg zur Weltklasse war, wird völlig neu "aufgestellt".
    Ein Robben, Leistungsträger dr letzten Jahre, wird völlig aus dem Team genommen.
    Zuvor wird ein Boateng, anders als angedacht, nicht als IV aufgestellt.
    Rafinha ist der Sündenbock für alles in der Defensive.
    Der Kader ist noch kleiner als die Jahre zuvor.
    Aber Heynckes macht alles besser bzw. weniger destruktiv als van Gaal. 8-)

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  • Auch wenn alles stimmt, was du sagst, das mit den destruktiven Kräften ist mE anders gemeint. Auch, wenn Jupp es trotz des kleinen Kaders nicht schafft, alle zufriedenzustellen und der Mist mit der Harmonie mehr Selbsttäuschung ist als alles andere, er geht mit den Spielern ganz anders um als ein van Gaal das getan hat. Ob das besser oder schlechter ist oder sogar aufs Gleiche rauskommt, wer weiß.

  • weil ein van Gaal den Spieelr sagt, dass keiner größere Eier habe als er?
    Das stimmt doch.
    Heynckes' ansprache, wonach Eier wohl egal sind und alles schon gut wird, fruchtet auch nicht emhr.
    Die Spieler brauchen die van Gaal'sche Ansprache, aber eben getragen vom Vorstand. Das dürfte das Hauptproblem sein.
    Denn wer die Lieblinge kritisiert, der kriegt Probleme mit Uli.

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  • Wenn ein Trainer, bzw. der verantwortliche im Verein, den Kader bewusst klein hält, damit nur ja kein Spieler unzufrieden ist, wenn das wirklich deshalb geschehen ist, dann kann man nur noch mit Ingrimm feststellen, dass es den Spielern einfach zu gut geht und ihnen vieles egal ist.


    Die Herren Spieler scheinen satt zu sein, ohne Ende!


    Da hat - vermutlich - Heynkes einen Nichtangriffspakt mit den Diven vereinbart. "Ihr habt quasi Stammplätze, aber dafür lasst ihr mich nicht im Regen stehen" - das hat nicht funktioniert.



    Schaut z.B. den Klose an! Bei Bayern ein Phlegma, in Italien, in der Nati. reisst er sich regelmäßig den Popo auf. Mir scheint, der Schmuesekurs mit Spielern funktioniert nicht. Man schleppt ständig Altlasten mit sich herum.

  • Der unterschied zwisschen van Gaal und Heynckes wird zum verhängniss ( figurlich gesprochen)


    van Gaal hat keine freunde oder lieblinge unter seine Spieler gehabt. Die standen alle auf der selbe Höhe.


    Das ist nicht der Fall bei Jupp. Das wird Ihm immer mehr angekreidet durch seine nicht-lieblinge/freunde.
    So fällt der Mannschaft auseinander. :8

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  • <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">vG wurde auch nicht wirklich sportlich kritisiert</span><br>-------------------------------------------------------


    der von biene gelobte artikel sagt aber das gegenteil, auch vG hatte kein konzept wenn sich die gegner auf uns eingestellt hatten, insofern war auch vG ratlos und deswegen musste er auch gehen.

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