11. Spieltag: Eintracht Frankfurt - FC BAYERN 0:4

  • 12:44 Uhr: Polizei empfiehlt Absage
    Die Frankfurter Polizei soll angeblich eine Absage der Partie empfohlen haben, meldet "Sport 1". Währenddessen bestätigte die Eintracht dem "SID" die "kicker"-Meldung. Man darf gespannt sein, was die DFL später entscheidet.


    13:30 Uhr: DFL dementiert Ausfall
    Die DFL dementiert, dass die Partie in Frankfurt abgesagt werden muss. Auf Nachfrage des "SID", wurde bestätigt, dass die Austragung nicht gefährdet sei.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Das Thema ist wohl auch eher, wie die Leute nach FFM kommen.


    Wobei 1000 Busse kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Mehrheit der Zuschauer in FFM kommt ja direkt aus der Umgebung.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Jetzt überleg mal, wenn in jedem Bus nur 20 Leute sitzen kommen 20000 Bayern Fans mit den Bussen, ja klar, wie viele Karten bekommen wir zugeteilt, überleg mal...
    Einfach nur Panikmache sonst nix, die Masse kommt eh mit dem Auto wie ich auch.

    0

  • Eintrachts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen erklärte dazu bei SPORT1: "Es findet eine Sitzung statt, bei der wir konzertiert die Organisation um das Spiel besprechen, was wir zusätzlich alles machen müssen: Parkplatzorganisation, Verkehrsorganisation, Polizei, all das muss koordiniert werden. Wir müssen uns ja auf die überraschende Situation einstellen."


    Bruchhagen sagte zudem: "Es gibt keinen Anhaltspunkt davon zu sprechen, dass das Spiel nicht stattfindet. Wir sind in intensiven Besprechungen, um die Organisation dieses Spiels zu regeln."


    Die Deutsche Fußball Liga (DFL) teilte zudem am Donnerstagmittag mit, dass eine Spielabsage "nicht zur Debatte" stehe.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Nach den in den letzten Wochen gezeigten Mannschaftsleistungen habe ich vollstes Vertrauen und sehe einem weiteren Auswärtssieg in F freudig entgegen. Hat wirklich Spaß gemacht, unserem Team zuzuschauen. Schieß Verletzungspech!
    Mir scheint, dass Benatia im Zeckenspiel ab 2.Halbzeit und seitdem einen Schritt nach vorn gemacht hat. Schade irgendwie um Dante, der m.E. zuletzt nicht so gut/sicher spielt.
    Wie beurteilt ihr Benatia? Würde mich mal interessieren.
    Grüße aus dem Norden!

    0

  • Benny ist definitiv näher ans Team rangerückt.
    Echte Alternative in der RIV.
    Es fehlen noch ein paar Körner in der Bindung ans Pep system.
    das kommt mit der Praxis.


    +++
    TREFFT ENDLICH EINE ENTSCHEIDUNG!
    Die Fans müssen buchen oder stornieren ihr Affen!:x:x>:-|

    Neulich wars gestern mehr als draussen

  • kann ich mir nicht vorstellen.
    das wäre ein direkter Eingriff in den Arbeitskampf.
    Wäre ein Novum.
    Aber gut.
    Dann üben wir uns in Geduld.:-S

    Neulich wars gestern mehr als draussen

  • vorstellen kann ich mir das auch nicht. bin sowieso überrascht das in frankfurt angeblich zu wenig parkplätze sind. ist doch eine messe stadt.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Ich kenn FFM gut.
    Klar kannst du da genug Busse unterbringen! Aber eben nicht zentral, sondern überall verteilt!
    Und da liegt das Problem.
    Die wollen vermeiden das sich überall kleine Nester bilden, weil jedes dieser Nester ein Ausgangspunkt für Chaos sein kann.
    Stichwort Sicherheitskonzept.
    mEn müsste das Gros rund ums Waldstadion und den Riederwald unter zu bringen sein.
    Messe wäre ungünstig.
    Dann müsste der ganze Tross durchs Nadelöhr Stadt.
    Auch hier wieder Bedenklichkeiten.
    U-Bahnnetz gehört zur Bahn / RMV.
    Die werden eigentlich gut fahren.
    S Bahnen verkehren stündlich.( angeblich )
    Wenn man ohne Vorurteile an die Sache rangeht dann ists machbar, wenn auch unkonventionell.
    Aber das ist nun mal gar nicht das Ding der Cops...

    Neulich wars gestern mehr als draussen

  • Sportlich wärs gut, wenn wir spielen würden: Kommende Woche ist eh Länderspielpause ohne die deutschen Nationalspieler und ein Nachholspiel wie in Stuttgart letztes Jahr Anfang der Rückrunde brauchen wir nun wirklich nicht nochmal

    Man fasst es nicht!

  • Nun - die Messe ist aber an einem ganz anderen Ende von Frankfurt. Die Commerzbankarena liegt ja schon außerhalb der Stadt zwischen Niederrad und Flughafen. Zu Fuß ist das viel zu weit - also hast du dann alles in den wenigen S-Bahnen und in der Straßenbahn (M.E. ist ja auch die S-Bahn vom Streik betroffen).


    Und schon an normalen Spieltagen ohne Streik ist der Abtransport in Frankfurt nicht ohne. Ich habe mal richtig Panik geschoben, als ich mit meinem Sohn als er 5 war auf dem Rückweg zur S-Bahn war - da gibt es ein Nadelöhr zum S-Bahnsteg wo du 30 Minuten in Gefahr bist, erdrückt zu werden. Geht für Erwachsene, ich hatte aber meinen Sohn dabei, der damals 5 war und hatte den 30 Minuten auf den Schultern. Seitdem bin ich eigentlich immer zur anderen Seite zur Straßenbahn, auch wenn es länger dauert.


    -------------


    Ein Nachholspiel wäre schon möglich. Nach der Länderspielpause wird das Cityspiel von 2 Bundesligaspielen eingerahmt und in der Woche danach gibt es ausnahmsweise kein Dienstags-/Mittwochsspiel. Das ist aber die einzige nicht-englische Woche bis zur Winterpause.

    0

  • Der Lokführerstreik sorgte für Verwirrung um die Partie zwischen der Eintracht und dem FC Bayern: Zunächst bestätigen die Hessen, die Partie stehe auf der Kippe. Nach einem Dementi durch die DFL schließt auch SGE-Boss Bruchhagen eine Verlegung des Spiels aus.


    Kaum hatten die Lokführer mit ihrem Streik begonnen, hielt der Ausstand die Fußball-Bundesliga in Atem: Am Donnerstag herrschte große Verwirrung um die Austragung der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Die Eintracht bestätigte zunächst, dass die Partie auf der Kippe stehe. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) teilte umgehend mit, dass eine Spielabsage "nicht zur Debatte" stehe.


    Dieser Aussage der DFL, die über eine Absage letztinstanzlich befinden muss, schloss sich dann auch der Frankfurter Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen an. "Es gibt keinen Anhaltspunkt davon zu sprechen, dass das Spiel nicht stattfindet. Wir sind in intensiven Besprechungen, um die
    Organisation dieses Spiels zu regeln", sagte Bruchhagen dem Onlineportal SPORT1. Die Frankfurter Polizei teilte mit, sie habe keine Empfehlung zu einer Absage gegeben. Auch die DFL sieht keine offiziellen Gründe für eine Absage vorliegen.


    Die Eintracht rechnet mit rund 1000 Bussen, für die es um das mit 51.500 Fans ausverkaufte Stadion nicht genügend Stellplätze gibt. In einer Sitzung mit Clubvertretern und den Sicherheitskräften sollte laut Bruchhagen besprochen werden, was alles unternommen werden müsste: "Parkplatzorganisation, Verkehrsorganisation, Polizei, all das muss koordiniert werden. Wir müssen uns ja auf die überraschende Situation einstellen."


    Insgesamt werden vom Streik rund 100.000 Anhänger der Erst- und Zweitligisten, die ihre Teams begleiten wollen, betroffen sein. Allein die Fans der neun Bundesligisten, die auswärts antreten, müssen insgesamt 6400 Kilometer zurücklegen. Da die Schiene keine verlässliche Option ist, geht es auf die Straße.


    Die DFL befürchtet deshalb Probleme - obwohl der Streik vor drei Wochen kaum Auswirkungen hatte. Damals gab es nur wenige Staus, die Fans waren pünktlich in den Stadien. "Ich rechne aber schon mit der ein oder anderen Beeinträchtigung", sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig der Welt.


    Rettig hat kein Verständnis für die verfahrene Lage zwischen der Bahn und der Gewerkschaft der Lokführer (GDL). Der Funktionär hofft noch auf eine Lösung in letzter Sekunde.


    "Es ist bedauerlich und unverständlich, dass es keine verträglichere Lösung als einen so langen Streik gibt. Vor allem die Klubs und Fans sind nun gefragt, lokale Lösungen zu finden. Für die Verbände ist es schwer, einen Ausweg zu finden, da der Fußball hier keine Sonderstellung einnehmen kann", äußerte Rettig: "Ich drücke die Daumen, dass es noch kurzfristig zu einer einvernehmlichen Lösung und einer Abwendung des Streiks kommen kann."


    Danach sieht es allerdings nicht aus. Von der Bahn gab es dieselbe Stellungnahme wie vor dem Streik Mitte Oktober. "Vom GDL-Streik betroffen sind auch die Züge zu Fußballspielen", hieß es vonseiten des Unternehmens: "Die An- und Abreise der Fans zu den Stadien kann daher durch die Bahn nicht sichergestellt werden."


    In der Tat fallen zahlreiche Sonderzüge aus - so auch die beiden, die knapp 5000 Fans von Borussia Mönchengladbach zur Partie bei Borussia Dortmund bringen sollten. "Das ist natürlich ein großes Problem für unsere Fans", sagte der Gladbacher Fanbeauftragte Thomas Weinmann: "Aber die sind kreativ und kommen schon nach Dortmund."


    Kreativ sind auch die Klubs, die gut auf das zweite Streik-Wochenende vorbereitet sind und ihren Anhängern via Internet Tipps an die Hand geben. Dazu kommen Hinweise auf den Internetseiten der organisierten Anhänger wie bei "Faszination Fankurve" und spezielle Maßnahmen der Klubs.
    So wird der Hamburger SV für das Spiel beim VfL Wolfsburg zur Not Busse chartern. Der FSV Mainz 05 organisiert einen Busshuttle-Service für die Partie bei Bayer Leverkusen.


    Kaum Sorgen haben die Verantwortlichen des VfB Stuttgart, obwohl ihre Fans den weitesten Weg zum Spiel bei Werder Bremen (1300 Kilometer hin und zurück) zurücklegen müssen. Grund dafür ist ausgerechnet der reguläre Fahrplan der Bahn: Da es nach dem Abendspiel am Samstag (18.30 Uhr) keine Zugverbindung mehr nach Stuttgart gibt, reisen die Anhänger der Schwaben ohnehin mit dem Bus oder dem Auto an. (sid/dpa)

    0