Würdet Ihr "Einmalzahlungen" für den FC Bayern leisten

  • Ich kann es mir für mich eigentlich nicht vorstellen.


    In erster Linie deshalb nicht, weil ich zwar einerseits mein Geld dafür geben sollte, faktisch aber so gut wie keinen Einfluss darauf hätte, was dann mit dem Geld geschieht.


    Hinzu kommt, dass man selbst mit diesem Geld und den vermeintlich "großen" Transfers keinen Erfolg garantieren könnte.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Der Vorschlag von Tönnies ist, mit Verlaub, sowas von bescheuert, da muss ihm wohl zuviel Hackfleisch sein Gehirn vernebelt haben.


    Klar ist, dass ich mich zwar als frenetischen bis fanatischen FC Bayern Fan Bezeichnen würde, aber wieso sollte ich als Fan meinem Verein 1000 € schenken?


    Einzig worüber man reden könnte, wäre eine Fananleihe oder Fanbeteiligung - in welcher Form auch immer - so dass man wenigstens einen reellen Gegenwert erhält und im Idealfall noch ein Mitbestimmungsrecht, wie das Geld am Ende des Tages zu verwenden ist (also z.B. Stadion, Infrastruktur, Schuldenabbau im Fall von Schlacke 06, etc.)

    #FCB2020: happy anniversary & 120 years of passion! <3

  • Wenn ich dafür einen Anteil am Verein bekäme, und wir so von großen Konzernen unabhängig blieben, würde ich es in Erwägung ziehen. Dafür ist es nun aber viel zu spät.


    Um die 275 Millionen Euro, die man nun durch Anteilsverkäufe an Adidas, Audi und die Allianz erlöst hat, durch Fans zu finanzieren, hätten ja 275.000 Leute jeweils 1000 Euro zahlen müssen. Das ist immernoch mehr als wir Mitglieder haben, von daher hätte man in meinen Augen keine Chance gehabt, das Geld auf diesem Wege reinzuholen, zumindest so kurzfristig. Andererseits wäre man von den Anteilseignern unabhängig geblieben, und hätte im Sponsoring weiterhin eine unabhängige und wesentlich bessere Verhandlungsposition gehabt. Langfristig hätte sich das wohl ausgezahlt.

  • Wenn ich an den Vorschlag von Tönnies denke, dann wäre das ja quasi eine Schenkung von 1.000 Euro von jedem Mitglied.


    Nett, dass der Vorschlag ausgerechnet von Multimillionär Tönnies kommt. Klar, ausgerechnet die Mitglieder, die oft jeden Cent zweimal umdrehen müssen, spenden dann dafür, dass ein weiterer Millionär verpflichtet werden kann.


    Ich würde das niemals machen. Wirklich niemals. Hat auch überhaupt nichts mit Vereinsverbundenheit oder Vereinstreue zu tun. Alleine dass Herr Tönnies schon auf so einen Gedanken kommt, lässt in mir den Verdacht aufkommen, dass er selbst auch von seinem Gammelfleisch probiert hat.


    Wie er dann auch noch auf 1.000 Euro kommt...ich meine, ok, 100 Euro und er steuert den Rest aus eigener Tasche zu, das wäre annehmbar, aber so...:D

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  • Für Tönnies' Vorschlag gibt es einen Fachausruck: betteln.


    Sowas hat mein FC Bayern nicht nötig, von daher erübrigt sich die Frage ;-)

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage

  • Hab zwar jetzt für "Ja klar" gestimmt, aber auch nur wenn ich dafür dann Anteilseigner wäre.


    Welchen Sinn hätte denn eine Schenkung? Wenn ich was verschenke, dann lieber an Menschen, die auch wirklich was von dem Geld hätten. Aber Geld verschenken, damit ein weiterer Multimillionär davon seinen 3. Ferrari kaufen kann? Nö.

    *Member of "Die Gruppe" since 2013*

  • Wir diskutieren im Prinzip um des "Kaisers Bart".


    Habe die erste Antwort mit der AG angeklickt, weil es meines Erachten bei einer AG auch nicht möglich ist 1.000 Euro-Anteile zu erwerben.


    Wenn man mal Aktien vom FCB kaufen könnte würde ich dies tun.
    Aber ich finde wie es derzeit läuft, dass der e.V. den absoluten Großteil an der AG hält SUPER.

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  • Es muss doch wohl wirklich reichen, wenn man seinen Mitgliedsbeitrag bezahlt, Eintrittskarten kauft und auch noch genügend Geld im Fanshop lässt. Nie im Leben würde ich da noch einen Zusatzbeitrag für den Verein leisten.

    MINGA, sonst NIX!

  • Der Mitgliedsbeitrag finanziert schon den e.V. nicht. Da dürfte ein großer Teil für Bayernmagazin und kostenlose Zusendung draufgehen. Die AG schüttet deshalb ja auch noch Geld an den e.V. aus... Zumal auch noch die anderen Abteilungen finanziert werden müssen.


    Ich denke aber, dass man auch über Fanbeteiligungen beim FC Bayern eine Menge Geld machen könnte - dann natürlich gegen Anteile. Es gibt ja nicht nur den kleinen Bayernfan, sondern auch Leute, die Geld haben.

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  • Dafür zahle ich ja z. B. einen höheren Mitgliedsbeitrag.


    Ich finde es schon in Ordnung, dass die betuchten Fans ihr Geld in die Logen stecken. Anteilsverkäufe an Fans hätte so ein Flair wie Schlussverkauf im Fan Shop. Am besten mit schöner Urkunde, nach dem Motto, wie ziehe ich dem Fan noch Geld aus der Nase.

    MINGA, sonst NIX!

  • Ich denke, das würden viele Fans (inkl. mir) machen.


    Dann muss man aber über Anteile oder Anleihen sprechen und nicht um reine Schenkungen. Wohin geht das verschenkte Geld denn? Zweckgebunden, oder steckt sich der Geschäftsführer am Ende des Geschäftsjahres nochmal kräftige Boni ein?


    Dass man den Verein in schlechten Zeiten unterstützt, dürfte für Fans kein Thema sein. Aber es müsste in einem für alle Beteiligten akzeptablen Rahmen ablaufen und nicht nach dem Motto "Überweis mal, wir ham kein Geld mehr".

    *Member of "Die Gruppe" since 2013*

  • Zumal - wenn man es mit der Situation von Schlacke vergleicht - es denen ja nicht dreckig geht, sondern nur ein stärkerer Kader finanziert werden soll, nachdem die Schulden abgebaut sind, die sie aber auch so im Griff haben.


    Das ist schon deshalb ein Witz, weil man aus Erfahrung weiß, dass Geld nicht immer sinnvoll investiert wird und zum Erfolg führt.

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    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Wenn es für den Verein um die Existenz ginge, würde ich mich natürlich finanziell beteiligen um eine Rettung zu ermöglichen. Allerdings auch nur, wenn das auf Fan-Initiative geschieht, und nicht, weil der Verein betteln kommt.
    Tönnies' These ist, gerade bei den Orks, ziemlich daneben. Wenn man sich anschaut, was die in der sportlichen Fachlichkeit immer für einen Mist bauen, wenn es mal gerade besser läuft, und sich ziemlich viel selbst wieder kaputt machen...vielleicht sollte man das erstmal abstellen und dann laut über so etwas nachdenken, damit sicher gestellt ist, dass die Kohle auch sinnvoll verwendet wird...