• nein! ... prinzipiell bin ich aber für die maut, sollte aber pauschal wie beispielsweise in der schweiz eingeführt werden.
    ist für jeden machbar und kein abgezocke!

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • Sehe ich im Grunde genauso. Maut ja, aber nicht so.



    Als Abzocke empfinde ich das Modell aber nicht. Sehe nicht wer da abgezockt werden sollte.


    Allerdings finde ich das ganze viel zu kompliziert....

    0

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Autobahnvignette



    In der Schweiz und in Österreich mit Vignette ("Pickerl"). Gibt es für 10 Tage, 2 Monate und 1 Jahr (zuumindest in Österreich).



    Der Unterschied ist, dass es für alle Autos einen Einheitspreis gibt und nicht wie bei dem geplanten deutschen Modell nach Hubraum und Jahr der Erstzulassung unterschiedliche gibt.


    Das System ist also unkompliziert und idiotensicher. Man muss nur den Zeitraum der Nutzung wissen. Sonst nix....

    0

  • In der Schweiz und in Österreich? Keine Ahnung.



    Ich wüsste nicht, dass das da irgendwie gekoppelt ist.


    MWn haben die die Maut einfach als zusätzliche Einnahmequelle eingeführt, ohne dass das was mit der KFZ-Steuer zu tun hat. Angabe ohne Gewähr....

    0

  • in der schweiz kostet die vignette umgerechnet ca 33 € und gilt das gesamte jahr und für sämtliche autobahnen im land ;-)
    könnte demnächst um das doppelt teurer werden was nicht so dolle wäre ...


    ob die einführung der maut bei uns auf abzocke hinausläuft ist meine eigene spekulation weil mal wieder irgendwo ein topf leer ist ...
    würde somit auch bedeuten, dass die kohle nicht wie jetzt propagiert für den betrieb und erhalt der verkehrswege einfliest >:|:-O


    lass mich aber gerne eines besseren belehren :P

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • Mit dem aktuellen Modell würde die Maut keine Abzocke darstellen.


    Schließlich wird jeder deutsche Autofahrer über die KFZ-Steuer um den selben Betrag entlastet.


    Es zahlen also erstmal tatsächlich nur die Ausländer mehr.



    Grundsätzlich wäre dieses Modell gerechter als vorher.


    Vorher:
    Benutzer deutscher Straßen mit in D zugelassenem KFZ zahlen KFZ-Steuer.
    Benutzer deuscher Straßen mit nicht D zugelassenem KFZ zahlen nichts.


    Nachher:
    Benutzer deutscher Straßen mit in D zugelassenem KFZ zahlen KFZ-Steuer und Maut und unterm Strich das gleiche wie Vorher.
    Benutzer deuscher Straßen mit nicht D zugelassenem KFZ zahlen Maut und beteiligen sich somit an der Finanzierung der von ihnen genutzten Straßen.





    Das Problem was ich bei der Sache sehe ist folgendes:


    Das Geld ist immer knapp und früher oder später wird schon irgendwer auf die Idee kommen, dass man die Maut und/oder die KFZ-Steuer doch anheben könnte...

    0

  • Nein bei uns.
    Eine einheitliche KFZ-Steuer ist doch dür das Land vorteilhafter, wie eine einheitlich Mautgebühr, wenn diese erhalten bleibt. Für die Deutschen wird sich im Paket nichts ändern, aber der Ausländer muss mit seinem stärkeren Fahrzeug mehr zahlen.

    0

  • naja Österreich hat ja auch schon einen Plan entwickelt und erhebt dann zeitgleich eine Maut auf alle Staats und Landstraßen:D


    soll ja alles gerecht werden.
    Wobei ich denke die EU wird da schon noch einen Strich durch die Rechnung machen bei unseren Mautplänen. >:|

    Das leben is kein Ponyhof :D

  • WENN es so kommt wie es angedacht ist, dann ist das ok. Es kann nicht sein das halb Europa über unsere Straßen brettert und keinen Cent dafür zahlt. Allerdings wird man damit bei der EU niemals durchkommen und wenn die Abrechnungsmechanismen erstmal etabliert sind, wird es nicht lang dauern bis von "keiner Mehrbelastung für den deutschen Autofahrer" keine Rede mehr ist.

  • Ja, in der Schweiz gibts nur die Jahresvignette und da zahlt man selbst im Dezember noch den Vollpreis, obwohl sie dann nur noch ein paar Tage gilt.


    Finde das Model so wie es kommen soll eigentlich perfekt und würde es sofort befürworten. Wir deutschen zahlen kein Cent mehr als bisher und die Ausländer dürfen sich auch mal ein wenig beteiligen.


    Und wenn ich schon wieder höre, dass Osterreich und Holland dagegen klagen wollen muss ich mich echt mal fragen, ob bei denen im Oberstübchen alles sauber ist. Ok, Holland hat wenigstens selber keine Maut, verlangt aber dafür Gebühren wenn man z.B. über eine Brücke oder durch einen Tunnel fährt, bis diese/dieser abbezahlt ist.

    0

  • Nein...


    Ich wäre für eine EU weite Plakette. Schweiz miteingeschlossen (wenn sie mitmachen wollen). Dann wirds mit den Aufklebern in der Windschutzscheibe übersichtlicher.


    Meine Idee: Jedes Jahr eine neue Plakette, 80% der jährlichen Kosten gehen in das Land in welchem das Auto angemeldet ist oder der Hauptwohnsitz ist, und 20% gehen in einen EU Topf für Straßensanierungen.
    Die Kosten werden von Land zu Land natürlich unterschiedlich sein, dafür bekommt ein Land bei dem die Plakette nur 50€ kostet, nur halb so viel aus dem EU Topf, als in einem Land in dem Plakette 100€ kostet. Die 80% der Plaketteneinnahmen, muss aber erstmal jedes Land selbst aufbrauchen.

  • Genau da liegt das Problem. Bin eigentlich auch für die Maut aber den von dir angesprochenen Punkt befürchte ich auch früher oder später.

    0

  • Ich befürworte die Maut grundsätzlich auch. Der Erhalt der Straßen ist teuer und als so zentral gelegenes Land in Europa werden unsere Autobahnen sehr stark frequentiert. Eine zusätzliche Einnahmequelle zu schaffen, um diese hohen Kosten zu decken halte ich für durchaus legitim. Das Modell, im Gegenzug die KfZ-Steuer zu senken und somit keine Mehrkosten für die Einheimischen zu schaffen finde ich vom Grundsatz her sehr gut.
    Wie sich das in der Realität umsetzen lässt muss man sehen....

    0

  • Grundsätzlich bin ich klar für eine PKW-Maut und finde die derzeitigen Pläne mit der Gegenrechnung in der Kfz-Steuer erstmal gut. Doch das große Problem ist, dass die Kfz-Steuer vom Hubraum abhängt und eine Mautberechnung auf Hubraumbasis Blödsinn ist. Denn ob das Auto nun 1,2l oder 3,5l Hubraum hat ist doch völlig egal, denn es beansprucht gleichermaßen die Straßen.


    Doch wenn man die Maut ohne Hubraumbasis berechnet dann stellst sich wieder die Frage, wie man die Gegenrechnung bei der Kfz-Steuer machen sollte. Würde man einfach die absoluten Kosten der Maut gegenrechnen, dann würden v.a. die Dieselfahrzeuge mit bekanntlich höherer Kfz-Steuer im Vergleich zu Benzinern übermäßig schlechter gestellt. Und was ist mit kleinen Autos, deren KfZ-Steuern unter den absoluten Kosten für eine Jahresmaut liegen würden? Das würde also viele Fragen aufwerfen. Und genau deshalb MUSS die Maut beim aktuellen Vorschlag zwangsläufig über den Hubraum als Basis gehen, weil es sonst große Verzrrungen geben würde.


    Aber da gäbe es noch eine ganz große Frage zu klären: Kommt die PKW-Maut wirklich dem sachgebundenen Zweck für Straßenunterhalt und -aus/-neubau zu Gute oder wird es doch wieder wie die LKW-Maut eine zum großen Teil versteckte Querfinanzierung für die Rentenkassen werden? DAS ist der Knackpunkt. Wenn es voll den Straßen zu Gute kommt, dann bin ich absolut dafür. Doch wenn es das nicht tut, dann bin ich der größte Gegner davon.


    Und ich wäre ganz klar dafür, dass die PKW-Maut generell wäre, also nicht nur für Autobahnen gilt sondern allgemein fürs gesamte Straßennetz (Bundesstraßen, Staatsstraßen, Kreisstraßen), damit all diese Straßenklassen gleichermaßen instand gehalten und ausgebaut werden können.


    Aus meiner Sicht sollte ja die PKW-Maut voll den Straßenunterhalt und -aus/-neubau zu Gute kommen und die LKW-Maut 50:50 in die Straßen und in den Ausbau/Neubau des Schienengüterverkehrs sowie neuen Rollenden Landtraßen zur verstärkten Verladung von LKWs bzw. deren Sattelauflieger auf die Bahn als unbegleiteter, kombinierter Verkehr. Hier gibt es derzeit mit Modalohr und CargoBeamer zwei hervorragende Systeme, die gerade neu- und ausgabaut werden. Denn wenn es gelingt, im großen Stil Transit-LKWs und langlaufende inländische LKWs von der Autobahn weg auf die Schiene zu bekommen, dann wird ja auf den Autobahnen auch wieder mehr Platz frei, so dass Ausbauten von z.B. 4 auf 6 Fahrstreifen in vielen Fällen nicht mehr nötig wären, was dem Staat ja auch wieder Geld spart. es wäre also langfristig wirtschaftlich gedacht.

    0

  • Seit Ende letzter Woche bin ich dafür. Rein nach Tschechien und keiner stellt auch nur in Frage, die 11;50 zu zahlen... da wurden in einer knappen halben Stunde rund 1000 Euronen eingenommen... da sag noch einer, das rechnet sich nicht...

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.