• Ich bin "geborener" Protestant, aber inzwischen ausgetreten und aus Überzeugung ungläubig.


    Darüber hinaus vertrete ich mehr und mehr die Ansicht, dass es den Menschen ohne Religionen besser ginge.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!

  • Ich glaube an den FC Bayern,
    an Franz, den Allmächtigen,
    den Schöpfer des Erfolges
    und an Uli, Pep und Philipp,
    seine Untergebenen, unsere Idole.
    Empfangen durch den DFB,
    geboren vor über 100 Jahren in München.
    Gehasst von der Öffentlichkeit,
    verdammt von ihren Gegnern,
    vergöttert von ihren Fans,
    angefangen in der 2. Liga,
    nach kurzer Zeit auferstanden in die Hall of Fame.
    Sie spielen zur Rechten Gottes,
    von dort werden sie kommen,
    zu richten die Spanier und die 60´er.
    Ich glaube an den FC Bayern,
    den totalen Triumph,
    Gemeinschaft der Fans,
    Wiederholung der alten Zeiten,
    ein neues Stadion
    und Verehrung auf der ganzen Welt.
    Schau´ n mer mal !

    0

  • Ich trete nicht aus . Allerdings gehe ich nur noch zu den höchsten Feiertagen dort hin. Eben weil es Familientradition ist.
    Wohl fühle ich mich in den ganzen Goldprunk schon lange nicht mehr. Finde den weg des Buddhismus besser. Man sollte sich öfter Zeit für sich nehmen in der heutigen Zeit und ich kann zuhause und in aller Stille Gebet mit Meditation kombinieren.
    Ich bin so zufrieden :8

    Das leben is kein Ponyhof :D

  • langsam nähern wir uns dem bundesdeutschen Durchschnitt.


    Statistiken und Studien zu Religion in Deutschland


    35 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren geben laut einer Frage aus der SOEP zur Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft an, evangelisch zu sein. Der katholischen Konfession gehören weitere 30 Prozent an. Einer islamischen Religionsgemeinschaft fühlen sich drei Prozent zugehörig. 38 Prozent der Deutschen befürworten eine rechtliche Gleichstellung des Islam mit dem Christentum. Jeder Fünfte glaubt an die biblische Schöpfungsgeschichte; an die Evolution glauben dagegen 61 Prozent. 18 Prozent gehen regelmäßig in die Kirche oder besuchen religiöse Veranstaltungen.

  • Zitat aus dem Eröffnungpost: "Es gibt in meinen Augen keine "gute" oder "schlechte" Religion."


    In meinen Augen auch nicht. Ich finde alle Religionen haben einen schlechten Einfluss und gehören komplett aus der Öffentlichkeit verbannt.


    Vor allem gehört meiner Meinung nach Kirche und Staat strikt getrennt und nicht so larifari wie das bei uns (wie bei so vielen) Mal wieder der Fall ist.

    #NK NotMyCoach
    #HS NotMySportsDirector
    #UH NotMyPresident
    #FCB2019: No comment .... <X

  • Nicht Religion an sich hat einen schlechten Einfluss...es ist das was einige Individuen daraus machen und das völlig unabhängig davon um welche Religion es geht.


    Der Glaube gibt immer noch vielen Menschen einen Halt im Alltag oder schweren Situationen, er schafft Gemeinschaft und bindet so auch wieder Menschen ein die sonst nicht mehr viel haben im Leben und er ist, bricht man es aufs Gröbste herunter, ein Leitfaden für ein sozialeres Verhalten, das manchem heutzutage völlig abgeht. Wie gesagt, das Problem ist nicht der Glaube an sich, sondern die Menschen die ihn für eigene Ziele missbrauchen.


    Eine strikte Trennung von Staat und Kirche würde auf dem Papier sicher einige Probleme lösen, deshalb hält sich diese Forderung ja auch schon ewig. Aber selbst wenn du den Kirchen alle offizielle staatliche Unterstützung entziehst, wird es in politischen Ämtern immer auch gläubige Menschen geben, die ihre politische Macht trotzdem zum Wohle ihres Glaubens bzw ihrer Glaubensgemeinschaft benutzen. Es wäre halt diese typisch deutsche Lösung...man verdeckt das Problem und hat es damit "gelöst". Solange es keinen zuverlässigen "Glaubens-Detektor" für politische Amtsträger gibt, ist das für mich praktisch nicht umsetzbar und verlagert das Problem nur ins Halbdunkel.

  • Klar ist Religion in gewisser Weise überholt. Wir sind vermutlich nur noch einen Einstein und einen Sheldon Cooper von der Weltformel entfernt. Schon jetzt ist zumindest alles Irdische erklärbar, ohne dass es eines "Gottes" bedarf. Und mehr noch: Desto mehr wir über das Universum lernen, desto deutlicher wird, dass man nahezu jedes Phänomen in Zahlen und Gleichungen packen kann. Und eines haben ja wohl alle Religionen gemein: Ihre Berechtigung beruht auf der Annahme einer höheren Macht.


    Trotzdem steht die Abschaffung der Religionen wohl kaum auf der Tagesordnung. Auch möchte ich niemanden, der religiös ist, zwingen müssen, weltlich zu denken. Schätze, der Verzicht auf Götter etc. wird irgendeine Generation weit, weit nach uns beschäftigen. Evolutionär steht der Mensch ja noch ziemlich am Anfang.

    Uli. Hass weg!

  • Mir hat der letzte Absatz gefallen.


    Stehen die Chancen auf ein friedlicheres Zusammenleben damit am Ende doch besser?


    Es wäre schön, wenn ich das behaupten könnte. Nach dem Motto: Wer keine heiligen gewalttätigen Texte hat, auf die er sich berufen kann, ist friedlicher. Aber leider kommen mir dann andere Formen in den Sinn wie übertriebener Nationalismus, wo Leute antireligiös eingestellt sind, aber noch lange nicht friedliebend. Ein gewisser Prozentsatz an Menschen bliebt wohl einfach gewalttätige Idioten. Und die finden sich überall.

  • Denke nicht, dass der Verzicht auf Religion insgesamt zu mehr Frieden führt.


    Von archaischen Auseinandersetzungen einmal abgesehen, also von solchen Konflikten, die einfach deswegen geführt werden, weil ein "Stamm" neues Land braucht, um zu überleben, geht es in Kriegen doch eigentlich immer um Macht im weiteren Sinne.


    Dabei stehen "die Mächtigen" stets vor ein und demselben Problem: Sie können den Kampf nicht alleine ausfechten, sondern benötigen dafür Dritte, die für sie in die Schlacht ziehen. Schlachten haben allerdings die unangenehme Eigenschaft, für einige oder gar für viele tödlich zu enden. Und der Mensch hängt nun mal an seinem Leben.


    Wie also andere dazu bewegen, für sie zu kämpfen (und zu sterben)?


    Mit Geld? Klar! Das klassische Söldnertum gab´s immer und gibt es bis heute. Problem. Extrem teuer.


    Mit Zwang? Logisch. Aber in einer modernen, globalisierten Welt definitiv nicht mehr so einfach wie früher.


    Und da kommen dann eben andere Schmiermittel ins Spiel, wobei die Religion vermutlich das zuverlässigste ist, aber bis zu einem gewissen Punkt funktionieren Ideologie, Patriotismus oder andere Werte (Freiheit, Demokratie etc.) sicher auch.


    Insofern bin ich da eher pessimistisch, dass alleine der Umstand, dass Religionen keine Rolle mehr spielen, schon zu Frieden auf Erden führen soll.

    Uli. Hass weg!

  • sagen wir mal noch streng katholisch erzogen, als jugendlicher oft die kirche geschwänzt und dafür frühschoppen gemacht, von zu hause abgenabelt und auch den kirchgang fortan grundzätzlich verweigert.
    jetzt mit unseren kindern wieder etwas zurückgerudert indem sie getauft, kummunion usw. wurden ...


    austreten kommt für mich - stand heute - nicht in frage, weil ich glaube schon aber nach teilweise ganz eigem denken und regeln >:|
    die feiertage, nehm ich ja auch gerne mit :P:D
    obs mit dem christlichen glauben so dann überhaupt vereinbar ist ... vielleicht werd ich ja mal wissen ;-)


    ich glaub daran :8

    Holt den Henkelpott nach München, Stern des Südens, MIA SAN MIA!

    (Lorin Maazel)

  • Ich bin katholisch, steh' dazu und gehe auch gerne in die Kirche. Speziell den Katholizismus kann man in seiner heutigen Form und in seinem Verhalten eigentlich garnicht mehr verteidigen, aber seine Messen sind mir halt die liebste Form der Andacht. Man ist halt so aufgewachsen.


    Gesellschaftlich macht aber, da stimme ich den Vorpostern zu, eine Trennung der Religion zwischen öffentlichem und privatem Leben absolut Sinn. Dafür ist unser kollektives Verhalten einfach zu atheistisch geworden - was man letztens am 26. Dezember mal wieder "bewundern" durfte.


    "Ungläugig" sind Atheisten übrigens nicht - sie glauben an den Mensch als höchstes Wesen, Religionen haben noch eine Stufe darüber vorgesehen.

    Es gibt zuviel Leute, die sagen zu wenig - die reden einfach zuviel!


    Klaus Lage