• So eine Umfrage müsste man mal auf englisch machen, damit unsere vielen Fans auf der ganzen Welt mitmachen können : )

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  • Ich bin katholisch und habe auch meine Kinder katholisch taufen lassen. Allerdings mehr aus praktischen als aus überzeugten Gründen. Hätte ich keine Kinder, wäre ich sicher mittlerweile aus der Kirche ausgetreten. Das kommt mir selbst nicht richtig vor, hat aber einen einfachen Grund: Mir selbst ist Religion nicht wichtig, weder glaube ich an diesen einen Gott, den die katholische Kirche vermittelt, noch kann ich hinter vielen Überzeugungen eben dieser Kirche stehen. Aber ich respektiere gerne, wenn mir nahe stehende Menschen das anders sehen. Meiner Frau war die Taufe wichtig, darum unterstütze ich sie da gerne. Mir selbst tut das nicht weh, und wenn es sie glücklich macht...so what...
    Die Kirche als karitative Einrichtung nimmt außerdem einfach immer noch einen sehr hohen Stellenwert ein, sodass die Unterstützung in Form von Kirchensteuer gar nicht so falsch ist.


    Der Ursprung von Krieg und Hass ist nicht die Religion, sondern das, was die Menschen daraus machen. Sie missbrauchen, wie so oft, den Glauben vieler, um sich persönliche Vorteile zu verschaffen, um persönliche Überzeugungen zu verbreiten und Macht zu erlangen. Dafür kann aber die Religion und die vielen Millionen, die überzeugt glauben und diesen Glauben friedlich leben, nichts...


    Im Endeffekt läuft es dann immer wieder auf den Streit hinaus, wer den cooleren imaginären Kumpel hat...

  • Als Kind evangelisch getauft, aber nach dem Religionsunterricht in der Grundschule bin ich auf dem Gymnasium aus dem Religionsunterricht ausgetreten. Zuerst hatte ich Freistunden, bis es dann den Ethik-Unterricht gab. Mit 18 bin ich dann auch aus der Kirche ausgetreten.


    Ich habe kein Problem damit, wenn andere gläubig sind und ihre Religion auch leben, egal welche das ist, und ich würde niemals versuchen, einen davon abzubringen. Genauso erwarte ich aber auch, dass mich keiner in eine bestimmte Richtung überzeugen oder drängen möchte.


    Für mich hat Religion nichts mit der Institution Kirche oder einer anderen zu tun, sondern man lebt nach gewissen Werten und Regeln, die jeder für sich selber herausfinden muss.
    Ansonsten kann ich mich dem Absatz von eddiedean anschließen, der da beginnt mit "Der Ursprung..."

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  • Pfft...ja genau, eine Umfrage im Forum des FC Bayern, Mensch worüber regen sich die Leute überhaupt auf? Das Problem existiert garnicht. Ich werde dran denken wenn ich nächstes Mal durch Duisburg-Marxloh fahre...

  • Mach das. Dass das evtl. auch städteplanerische, einbürgerungspolitische und vor allem die Bildung betreffende Probleme sein könnten...pfff....Wer glaubt denn sowas?


    Es ist einfacher jemanden auf EIN Attribut zu reduzieren.

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  • Um die Gründe ging es ja jetzt nicht. Das da in vielerlei Hinsicht über Jahrzehnte übelst gepennt wurde wird kaum jemand bestreiten. Aber genauso kannst du im vorigen Posting nicht behaupten das es in der Hinsicht keinerlei Probleme gibt. Natürlich ist eine "Islamisierung", also eine zielgerichtete Übernahme des Landes, übertrieben polemisch...aber Friede, Freude, Eierkuchen stimmt nunmal auch nicht.

  • Durchaus richtig. Das aber auf den Islam zu beziehen ist mMn falsch. Bei jeder Kultur, die der deutschen sehr unterschiedlich ist (Afrikaner, Russen, Araber, Türken etc.) würde es zu ähnlichen Problemen kommen, wenn sie in großer Anzahl vollkommen Ungebildeter nach DL kommen.


    Da würde keiner auf die Idee kommen, sie auf ihre Religion zu reduzieren. Genau das stört mich bei der Dikssion und bei dem Buzzword "Islamisierung".

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