• Dabei würde mir doch sogar ein einziger LInk reichen, aus dem hervorgeht, dass Gysi in Bezug auf die BRD den Begriff "Unrechtsstaat" verwendet hat.


    Dann halt nicht... Schade.

    Uli. Hass weg!

  • schau, geht schon wieder los :)


    man muss etwas nicht aussprechen um etwas zu sagen:


    "Durchsetzt mit Ausfällen gegen die BRD-Beamten („Ihre Korrumpierbarkeit macht ihre reaktionäre Stellung aus.“), wird Montesquieus Prinzip der Gewaltenteilung ebenso kritisiert wie das Bundesverfassungsgericht, das mit seiner im Grundgesetz verankerten Unabhängigkeit den Bundestag entmachte. Überhaupt seien die Gerichte im „Imperialismus“ ganz anderen Herren verpflichtet: „Aus der Bedeutung der Justiz für die Monopolbourgeoisie erklärt sich, dass sie den Mangel an demokratischen Einflussmöglichkeiten in der Justiz organisiert und sichert.“ Es sollte fast vierzehn Jahre dauern, bis Gysi den Wert eines Verfassungsgerichts erkannt hatte: Am 4. November 1989, als die SED noch versuchte, sich an die Spitze der Reformbewegung zu setzen, forderte er vor einer halben Million Zuhörern in Berlin ein solches Gericht für die DDR. Noch heute verweisen Politiker der Linkspartei darauf."


    aus http://www.faz.net/aktuell/feu…-geeignet-1610909-p4.html


    das war nur der erste link den ich dazu gefunden habe. gibt zig weitere kommentare dazu.


    aber du wirst dich darauf zurückziehen dass er das wort nicht explizit genannt hat. passt schon. auch dazu hatte ich damals einen link gepostet, es ist mir aber nicht wert danach zu suchen.

  • An sich kann ich mich dem so anschließen, werde aber denke ich bei der FDP bleiben. Fände eine Regierung, in der FDP und Grüne wären, an sich eine interessante Lösung, im Hinblick auf so ziemlich alle Themen, auch die, die mit Flüchtlingen zu tun haben. Es ist schade, dass diese Thematik die allseits beherrschende ist. Und dabei wird immer nur darüber diskutiert, wie man die Leute am besten fernhält oder wieder los wird. Die FDP hat in Bezug auf das Thema gute Ansätze, die Integration, Leitkultur und Chancen betreffen, aber dummerweise kriegt das halt keiner mit wenn man nicht mal im Bundestag sitzt....

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  • Gysi ist für mich derjenige von den Linken, den ich als mehrheitlich konservativ denkender Menschen mit Abstand am meisten respektiere. Denn im Gegensatz zu anderen Führungsleuten ist er deutlich realistischer, eher links-gemäßigt eingestellt und in öffentlichen Diskussionen kann man mit ihm gut differenziert diskutieren.


    Zudem zolle ich Gysi sehr großen Respekt, dass er mehrmals ganz offen ausgesprochen hat, dass Deutschland definitiv kein souveräner, eigenständiger Staat ist, also noch immer unter gewisser Kontrolle durch die Siegermächte steht. Für diese harte Wahrheit, die oft sehr energisch vom Mainstream bestritten und bekämpft wird, werden Menschen meist als Rechtsextreme oder Nazis hingestellt. Doch dass Gysi als Linker so eingestellt ist, wäre ja schon ein Widerspruch in sich. Er hat einen messerscharfen Verstand und aus meiner Sicht keine überzogenen Ideologien. Das respektiere ich voll.

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  • Nicht wirklich. Anti-Amerikanismus ist durchaus ein verbindendes Element zwischen links und rechts.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Dein Ernst...?


    Antizionismus würde ich ja sogar noch unterschreiben. Nicht bei Gysi. Aber bei manchem vielleicht.
    Aber Antisemitismus?


    Eher nicht.

    Uli. Hass weg!

  • Demokratische Organisation? Unsere Parteien?? Die ihre Parteivorsitzenden als einzige Kandidaten zur Wahl stellen und deren "handverlesene" Teilnehmer diesen Kandidaten dann mit 70% + wiederwählen? Ganz ähnlich wie in den früheren Blockparteien, nur das die Prozentwerte damals immer über 95% lagen. Machen wir uns doch nichts vor, Demokratie ist für die Parteien ein Schlagwort ohne Inhalt!
    Viel entscheidender finde ich, dass sich alle Parteien dem Rechtsstaat und einer weitgehend unabhängigen Justiz zu unterwerfen haben, die wiederum sehr genau darauf achtet, dass Grund- und Menschenrechte kein bloßes Schlagwort bleiben!! Das war übrigens auch schon in der Weimarer Republik so, dem einzigen System in Deutschland, in dem wir Deutsche unsere Verfassung selbst wählen konnten! Die Extremen damals, rechts wie links, standen von Beginn an gegen diese Verfassung und den Rechtsstaat und haben schon damals begonnen, das Recht in ihre eigenen Hände zu nehmen. Im Unterschied zu heute, wo auch die Extremen auf dem Boden des Rechtsstaat stehen - wobei ich mir bei den Kommunisten da nicht so sicher bin.

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  • :-O


    Extremisten zeichnen sich u. a. dadurch aus, die FdGO abzulehnen. Das ist nicht der Boden des Rechtsstaates!

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Erstens ist so eine Umfrage in einem Forum nicht repräsentativ für alle Wähler und zweitens frage ich mich, was bitte "erschreckend" daran sein soll, dass Menschen verschiedene demokratische Parteien wählen? Haben wir Demokratie oder nicht? Wenn ja, dann hat man den Wählerwillen zu akzeptieren, auch wenn es einem persönlich nicht gefällt. "Erschreckend" ist viel eher die freie Wahl zu kritisieren.

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  • Ach ja, wer noch nie einen Versprecher hatte, der werfe den ersten Stein.


    Ich bin nicht der Anwalt von Gysi und habe mit den Linken so gut wie keine Überschneidungen, aber manche Ausschlachtungen von selbst den kleinsten Krümeln am Kuchen sind nur all zu billig - egal ob von links nach rechts oder von rechts nach links.

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  • 1. Ich bin mir bewusst, dass das nicht repräsentativ ist - und es erleichtert mich ein Stück weit.
    2. Menschen dürfen wählen, was sie wollen - und ich darf es erschreckend finden, wenn sich so viele von den Rattenfängern der AfD einsammeln lassen. Die meisten davon vermutlich aus "Protest" - was für mich noch nie ein guter Ratgeber war.
    3. Die Wahl Anderer zu kritisieren ist Teil meiner persönlichen Meinungsäußerung.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."