• Habe mich heute mal mit dem Programm von ALFA beschäftigt. Bei vielem finde ich mich durchaus wieder. Auch die Position zu TTIP ist eher meine.


    Bei den Volksentscheiden bin ich skeptisch und beim Euro bin ich hin- und hergerissen.


    Aber ich könnte mir vorstellen, ALFA zu wählen. Mal schauen.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ja ... das stimmt, wäre auch in meinen Augen die wesentlich bessere Alternative. Die habe ich, wohl mangels Präsenz, komplett aus den Augen verloren. Sehr schade.


    Gut, daß wir hier diskutieren ;-)


    Wobei ich Volksentscheide garnicht so schlecht fände. Wenn die Führung des Landes einigermassen den Willen des Volkes wiederspiegelt, sollte man vor deren Entscheidung keine Angst haben. Die Schweiz ist ja auch keine Bananenrepublik und dort funktioniert es ja auch.


    Die Ansätze für einen kleineren, aber dafür stärkeren EURO-Raum sind auch durchaus diskussionsfähig ...


    Wie gesagt ... ich bin ja froh derzeit kein offizielles Kreuzchen machen zu müssen ... Mal sehen wie es da weitergeht. Wird aber wohl leider so sein, dass eine Stimme für die ALFA, gleichzusetzen mit Nichtwählen ist.


    Hier mal ein interessanter Artikel aus der " Zeit " ....


    http://www.zeit.de/politik/deu…rauke-petry-bjoern-hoecke


    Könnte mir gut vorstellen, dass die hier im Forum die absolute Mehrheit bekommen würden ...

  • Ist eine sehr schwierige Situation für ALFA. Viele Positionen findet man zumindest programmatisch ähnlich weiterhin bei der AfD - und die haben durch das Flüchtlingsthema "ihr Thema" gefunden, das sie medial präsent macht als vermeintliche "Volkesstimme".


    Da braucht es für ALFA einen langen Atem und die Fehler der AfD, wenn sie mal in politischer Verantwortung sind.


    Die werden sicher auch kommen und wenn die CDU sich nicht rück besinnt, kann ALFA vielleicht doch noch profitieren.


    Gleichbedeutend mit Nichtwählen wäre es für mich auf keinen Fall, auch wenn die Stimme wohl erstmal keinen Einfluss haben wird auf die Politik.


    Vielleicht sollte man sich speziell an die wenden, die die AfD durchaus mit Magenschmerzen in Betracht ziehen und klarmachen, dass man das auch ohne den Nazidreck haben kann.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Zur ALFA


    Schätze mal, wenn du in der Fußgängerzone eine spontane Umfrage machst, für was "ALFA" die Abkürzung ist, wäre das Ergebnis ernüchternd.


    Habe mir gerade mal aus Interesse deren Website angesehen. Und was sehe ich da gleich als Erstes: "Merkel, schließen sie die Grenzen!". Da möchte sich offenbar jemand so richtig von der AfD abgrenzen...


    Aber was anderes: Weiter unten lese ich: "Hans-Olaf Henkel, ALFA-Europaabgeordneter, ehemaliger BDI-Präsident und IBM Europachef..."


    Kann man das so sagen? Ich würde schreiben: Henkel, Europaabgeordneter und ALFA-Mitglied. Oder so ähnlich. Aber "ALFA-Europaabgeordneter"...? Bildet die ALFA denn überhaupt eine Fraktion oder Gruppe im Europaparlament?


    Stephen Hawking würde das wohl so formulieren:


    Was haben ALFA und ein Schwarzes Loch gemeinsam? Beide blähen sich auf. :)

    Uli. Hass weg!

  • Auf der offiziellen Seite ist Henkel nämlich als Europaabgeordneter der ALFA /Allianz für Fortschritt und Aufbruch) klar drin:
    http://www.europarl.europa.eu/…ANS-OLAF_HENKEL_home.html


    Wo also ist nun für dich das Problem? Darf man dann auch nicht mehr "CSU-Abgeordneter" sagen bzw. schreiben? Warum willst du dieses Recht Abgeordneten bestimmter Partein nicht zugestehen bzw. sogar absprechen? Also bitte.


    Und deine abfällige Bemerkung wegen der Abkürzung der ALFA in der Fußgängerzone war mehr als unqualifiziert und total überflüssig. Muss dieses tiefe Niveau bitte sein?

    0

  • Was ist denn mit dir los, dass du dich ständig angegriffen fühlst? :)


    Womöglich ist an der von mir beanstandeten Formulierung auch gar nichts auszusetzen. Darum stelle ich das ja zur Diskussion.


    Henkel ist ja mit AfD-Ticket Parlamentarier geworden. Jetzt ist er Mitglied einer Partei, die es bei der Europawahl noch gar nicht gab. Daher empfinde ich die Formulierung, sitzt für ALFA im Parlament, als falsch. Aber das ist wohl geschmäcklerisch.


    Und was meine Bemerkung zur Fußgängerzone anbelangt. Damit möchte ich nur darauf hinaus, dass die ALFA nach meinem Empfinden noch reichlich unbekannt ist. Damit mag ich richtig oder falsch liegen. Aber böse ist das ganz gewiss nicht gemeint.

    Uli. Hass weg!

  • Und worüber sollte man hier bitte diskutieren? Welchen Sinn soll das haben? Was bringt es dir? Was willst du damit erreichen?


    Henkel ist nicht der erste und nicht der letzte Europaabgeordnete, der für eine bestimmte Partei zur Wahl angetreten ist, dann reingewählt wurde und dann im Lauf der Legislaturperiode zu einer anderen Partei wechselte. Und dann wird der Abgeordnete offiziell unter dieser Partei geführt, ganz einfach. Und das ist auch in anderen Parlamenten wie Bundestag, Landtag, Bezirkstag, Kreistag und Gemeinderat der Fall. Also worüber muss man hier diskutieren bzw. was soll der Sinn des ganzen sein?

    0

  • korrekterweise müsste man wohl sagen, the ALFA-politician, formerly known as AFD -politician um dem korrektheitsbedürfnis unseres fob gerecht zu werden. dann bin ich aber auch dafür deinem süßen gregor den ensprechenden beinamen "ehemals SED-Funktionär" zu geben.


    was den bekanntheitsgrad von ALFA betrifft stimme ich dir inhaltlich zu und sehe deine bemerkung auch überhaupt nicht provozierend, noch nicht mal wie für dich so typisch süffisant. sie sind in der tat medial völlig unbemerkt, was mich wirklich wundert, haben sie doch mindestens zwei sehr prominente und zu afd-zeiten ominpräsente spitzenleute. vielleicht sammeln die sich einfach noch und treten dann zielorientiert zur bundestagswahl an?

  • Du hast Recht (und ich meine Ruhe), bayoraner .


    Diskutieren wir doch einfach nur noch das, was du diskutieren möchtest. :)


    Lese auch nicht erst seit gestern Zeitung. Und natürlich verlassen Abgeordnete manchmal ihre Fraktionen, setzten ihre Abgeordnetentätigkeit dann fraktionslos fort oder treten einer anderen Fraktion bei.


    Henkel gehört ja der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer an. Nehme an, dass er das auch schon vor seinem AfD-Austritt getan hat (weiß es aber nicht). Insofern hätte bei ihm gar kein Fraktionswechsel stattgefunden, wie das üblich ist, wenn z.B. im Landtag einer von der CDU zur SPD wechselt etc.


    Mir geht es alleine um die Formulierung. "Sitzt für ALFA" im Parlament klingt so, als hätte ALFA ihn dort über ihre Liste hingeschickt. Klingt für mich befremdlich. Muss man nicht so empfinden.

    Uli. Hass weg!

  • wieder schön ausgewichen. immer wenn man denkt es könnte mal etwas mehr als eine leere klammer kommen, versteckst du dich hinter deiner eigenen drittklassigkeit.


    kann denke ich jeder richtig einordnen.

  • Wieso ausgewichen...? Habe doch oben explizit geschrieben, wie ich es formulieren würde...


    Zitat:


    "Ich würde schreiben: Henkel, Europaabgeordneter und ALFA-Mitglied. Oder so ähnlich."



    Aber danke für die Blumen! ;-)

    Uli. Hass weg!

  • Es gibt auch Abgeordnete, die zwar für eine Partei im Gremium sitzen, aber nicht in der Partei sind. Dann geht deine sperrige Formulierung nicht mehr auf.


    Muss es denn so künstlich kompliziert sein? Und nochmal: Welchen Sinn soll diese Diskussion haben?

    0

  • Dann geht deine sperrige Formulierung nicht mehr auf.


    Meine sperrige Formulierung bezog sich auch nicht auf einen parteilosen Parlamentarier, sondern auf das Parteimitglied Henkel (das ich, bevor es Parteimitglied der AfD wurde, übrigens durchaus geschätzt habe).


    Welchen Sinn soll diese Diskussion haben?


    Wer sagt, dass die Diskussion einen Sinn haben soll...? Wollte nur wissen, ob ich der einzige bin, der den Eindruck hat, dass da eine Partei verbal versucht, sich größer zu machen als sie ist. Du, das habe ich verstanden, bist anderer Meinung. Ist doch in Ordnung.

    Uli. Hass weg!

  • Wow, keine 100 Jahre her und schon laufen die Ratten wieder in Massen den Rattenfängern hinterher.
    Nicht das es mich wundern würde, im Gegenteil.
    Es bestätigt nur meine Meinung.
    Allerdings hätte ich da auch gerne unrecht gehabt. :-S
    Könnte hier jetzt noch viel weiter schreiben aber macht ja eh keinen Sinn.
    Wirklich Traurig.

    0

  • Die Wähler werden schon genau wissen, warum sie in Hessen so gewählt haben.


    Und bist du eigentlich derartiger Antidemokrat, dass du Wähler, die nicht nach deiner Meinung gestimmt haben, als "Ratten" bezeichnen musst?


    Tja, bei solch extremer Beschimpfung der Wähler brauchst du dich nicht wundern, wenn sie nicht so abstimmen, wie DU es willst! Genau wie die etablierten Parteien und die Medien hast auch du noch immer nicht begriffen, dass IHR SELBST durch euer Verhalten diesen Rechtsruck in der deutschen Gesellschaft immer weiter vorantreibt. Also heult jetzt keine Krokodilstränen über den Sturm, den ihr selbst als Wind gesäht habt.


    Und da es die etablierten Parteien und die Medien auch weiterhin nicht begreifen, dass sie mit ihrer beispiellosen Kampagne gegen die AfD genau das Gegenteils erreichen, also sie erst in einen Opferstratus bringen, wegen dem sie immer mehr Leute wählen, wird die AfD bei den kommenden drei Landtagswahlen sogar noch stärker sein, als bisher vorausgesagt.


    Ihr begreift es einfach nicht, dass ihr die AfD auf diese Weise nicht fertig machen könnt, weil genau deren Wählerklientel sehr medienkritisch ist und die massive Kampagne gegen die AfD erst so richtig als Grund nimmt, die AfD erstrecht zu wählen. Und je mehr Politik und Medien die Wähler mit aller Gewalt immer mehr nach links drücken wollen, desto eher gehen sie aus trotz erstrecht nach rechts. Aktio gleich Reaktio - ganz einfach.


    Denk einfach mal drüber nach, bevor du hier Wähler als "Ratten" aufs Übelste beschimpfst und damit sehr extreme politische Ansichten zeigst. Denk ganz genau drüber nach!

    0

  • die afd ist eine protestpartei genau wie die linken und die piraten. dass die wählerwanderung prozentual am höchsten von den linken zur afd ist, zeigt das doch ganz eindeutig. wieso würde sich ein überzeugter linksradikaler sonst zu einer rechtpopulistischen partei begeben? beide geben scheinbar einfach antworten auf große herausforderungen. das zieht das etwas wemiger helle publikum eben an. die afd wird nach dem ende der flüchtlingsdominanz sehr schenll in der bedeutungslosigkeit verschwinden. ich mache mir da keine großen sorgen. eine rechtes potenzial wie in frankreich, österreich und vielen anderen ländern haben wir in deutschland nicht.

  • Meine güte, es war lediglich eine Anspielung auf den Rattenfänger von Hameln.


    Ich bin der letzte der auf minderbemittelte Minderheiten drauf haut.
    Dann könnte ich ja auch gleich AfD wählen.:8


    Und die Protestwähler die du ansprichst?
    Die wählen doch eh alle 4 Jahre aus Protest genau die falsche Partei für sich aus weil ihnen der Frust die klare Sicht auf die Realität versperrt.


    Ein nicht allzu kleiner Teil dieser Protestwähler hat damals sicher die CDU gewählt.
    Also sollen sie jetzt ruhig die AfD wählen. In 3 Jahren wieder auf die Straße gehen und rumgrölen,
    wenn sie merken das ihr Leben keinen deut besser geworden ist mit einer AfD im Bundestag.


    Danach könnten sie ja die NPD wählen oder irgend was anderes was ihren Protest gegen die großen ihrer Meinung nach Parteien ausdruck verleiht.
    Schaufelt euer eigenes Grab mal schön selber aus.


    Ist mir ehrlich gesagt egal. Traurig macht es mich nur wenn ich sehe wie dumm die Menschen anno 2016 immer noch sind. Das ist wirklich sehr traurig.

    0