• Dass er ein eher schwieriger Typ ist, ist denke ich unbestritten. Aber das ist auch nur eine Seite der Medaille. Taktische Kompetenz ist die andere, die aber in der Diskussion viel zu kurz kommt.
    Deshalb werden in Deutschland so Typen wie der Zorngiebel, dessen taktische Qualität offenbar darin bestand van Bruyne nicht auf die Bank zu setzen, zum Trainer des Jahres gewählt und Klopp kann ein halbes Jahr lang komplett versagen ohne dass jemand die Trainerfrage stellt.


    Und bei Leuten wie Tuchel oder Pep reibt man sich jahrelang daran auf, dass sie offensichtlich keine Kumpeltypen sind.

    Taktische Kompetenz und beruflicher Sachverstand sind sicherlich mit die wichtigsten Eigenschaften, die ein Trainer haben sollte. Und wenn er dann noch eine Mannschaft führen kann, umso besser. Ist man charakterlich aber ansonsten eher der Typ Marke A****, braucht man sich nicht zu wundern, dass man nicht gerade geliebt wird von den Leuten. Und sympathisch wirkende Menschen, haben immer eher einen Stein im Brett bei der Mehrheit der Leute, als eigenbrödlerische oder egozentrische Typen.

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  • Warum ist jetzt eigentlich Tuchel der schwierige Charakter, der offenbar schonmal mit Hummels ein Problem hatte, als dieser seinen Mitspielern schlechtes Verteidigen vorwarf? Und auch jetzt wieder; hält nicht mal 90 Minuten durch und schiebt die Niederlage wieder mal auf andere, nämlich dem allzeit beliebten Thema Schiri.
    Bislang sehe ich den schwierigen Charakter eher bei ihm, als bei Tuchel.

    Wir ham den Cup gewonnen, den Thron erklommen, der Arjen hat´s gemacht!

  • Tuchels Abgang in Mainz und wie er sich da zwischendurch auch aufgeführt hat, sprechen nicht gerade für ihn. Also charakterlich.


    Das Mats Hummels auch nicht gerade ein Sonnenschein ist und stellenweise sehr mekrwürdige Äußerungen raushaut stimmt natürlich auch.


    Das sind beides keine einfachen Typen und nach der Nummer von gestern bin ich von skeptisch zu fast schon ablehnend gewechselt, was den Wechsel der Hummel zu uns anbelangt. Rein charakterlich passt der gute Mats, bei allem was er so raushaut eher nicht hierher.

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  • Und bei Leuten wie Tuchel oder Pep reibt man sich jahrelang daran auf, dass sie offensichtlich keine Kumpeltypen sind.

    Miteinander gehen sie sehr vertraut und kumpelhaft um. Beiden kaufe ich ab, dass sie sich in der kommenden Saison vermissen werden.

  • Tuchels Abgang in Mainz und wie er sich da zwischendurch auch aufgeführt hat, sprechen nicht gerade für ihn. Also charakterlich.

    Niemand von uns weiß aber, welche Vereinbarungen es da zwischen Tuchel, Heidel und Strutz gab. Und ob es immer charakterlich so verwerflich ist, wenn man eine Veränderung anstrebt, bleibt auch zweifelhaft. Das sture Beharren auf Verträgen nützt auch nichts, wenn ein Trainer nicht mehr für seine aktuelle Aufgabe brennt. Das gilt doch für Spieler auch, da dienen Verträge doch auf oft nur dazu, eine gewisse finanzielle Sicherheit zu haben, wenn ein Leistungsträger mal weg will.

  • Tuchel ist an seinem Abgang in Mainz sicher nicht ganz unschuldig. Angeblich verhandelte er bereits mit Leverkusen und dem HSV, ehe er Heidel überhaupt informierte. Den HSV hat er auch eher dazu benutzt, um bei BVB Druck zu erzeugen und sein Interview in Bezug auf Hummels wirkte jetzt auch nicht gerade professionell.


    Man kann von ihm halten was man will, aber er gibt öffentlich keinen besonders guten Eindruck ab, was Empathie angeht. Das wird man ihm jetzt noch verzeihen, aber lass den man in drei Jahren wirklich bei uns Trainer werden, dann macht die Presse doch aus ihm den gleichen unterkühlten Egomanen, den sie aus Pep machen wollte. Tuchel wäre da schon gut beraten, wenn er sich in Zukunft etwas anders präsentiert. Gerade jetzt, wo wir mit Carlo scheinbar einen knuffigen Teddybär bekommen, auf den sich die Presse jetzt schon freut. Gut denkbar, dass Tuchel da schon in Dortmund mächtig kalter Wind entgegen weht.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • Niemand von uns weiß aber, welche Vereinbarungen es da zwischen Tuchel, Heidel und Strutz gab. Und ob es immer charakterlich so verwerflich ist, wenn man eine Veränderung anstrebt, bleibt auch zweifelhaft. Das sture Beharren auf Verträgen nützt auch nichts, wenn ein Trainer nicht mehr für seine aktuelle Aufgabe brennt. Das gilt doch für Spieler auch, da dienen Verträge doch auf oft nur dazu, eine gewisse finanzielle Sicherheit zu haben, wenn ein Leistungsträger mal weg will.

    Gut, aber Vertrag ist erstmal Vertrag. Wenn man dann wie ein bockiges Kleinkind einfach hinwirft und seinen Verein im Stich lässt, halte ich das für keinen zierenden Charakterzug. Der Tuchel zieht einfach eiskalt sein Ding durch und denkt weder an Verein noch Spieler, sondern nur an seinen eigenen Vorteil. Zumindest den Eindruck hat er bei mir erweckt.

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  • Tuchel hat Gestern nur wieder mal gezeigt, was wirklich in Ihm steckt.
    Alsi ich muss Ihn nicht als Trainer bei uns haben!

    Soll er nach der Niederlage vor Freude tanzen?

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Mag sein, aber Mainz ist ohne ihn nicht schwächer geworden, weil man ihn auch mit einem guten Mann ersetzt hat. Und für Tuchel ist es nun mal ein klarer Fortschritt, nun Trainer in Dortmund zu sein.


    Spieler denken auch so egoistisch. Die meisten von uns Normalos im Berufsleben wohl auch. Aber Trainer müssen immer Heilige sein?

  • Gerade jetzt, wo wir mit Carlo scheinbar einen knuffigen Teddybär bekommen, auf den sich die Presse jetzt schon freut.

    Ich bin ja mal gespannt wie lange dieser Zustand andauern wird, bei Pep haben sie sich am Anfang auch gefreut.

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  • Achtung, bitte nichts trinken, dass ihr ausspucken könntet und haltet die Herztabletten bereit:


    Moderator Helmer in einem Interview mit Quotenmeter:


    Ich glaube, dass man aufpassen muss. Der «Doppelpass» wurde und wird von Medien und Publikum ja oft auch als Stammtisch bezeichnet. Da ich erst nach meiner Fußballer-Laufbahn auf die journalistische Seite gewechselt bin, passe ich besonders auf, keine hohlen Sprüche zu klopfen – auch wenn solche Phrasen sparsam dosiert bei launigen Themen durchaus mal dazugehören. Da gilt auch für mich, es nicht zu übertreiben, Gäste nicht zu viel unterbrechen – damit ich die Informationen bekomme, die die Zuschauer zuhause interessieren. Andererseits bin ich auch dafür, neuen Leuten einen Raum zu geben – auch jungen Leuten, die beim jüngeren Publikum ankommen.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."