• Du unterstützt in diesem Kontext die Umverteilung von TV Einnahmen nach dem Giesskannenprinzip losgelöst von Erfolgsfaktoren.

    Und am besten per order di mufti- und das ist Kommunismus at best.


    Versuch mal Deine Ansichten einem Chinesen zu erklären- der lacht Dich aus!!!!

  • Du unterstützt in diesem Kontext die Umverteilung von TV Einnahmen nach dem Giesskannenprinzip losgelöst von Erfolgsfaktoren.

    Und am besten per order di mufti- und das ist Kommunismus at best.


    Versuch mal Deine Ansichten einem Chinesen zu erklären- der lacht Dich aus!!!!


    Ich unterstütze gar nichts. Ich sehe, aber dass es keinen sportlichen Wettbewerb mehr gibt und die Umstände so sind, dass es auf absehbare Zeit keinen mehr geben wird.


    Und ich freue mich einfach über jeden Vorschlag. Dieser sollte dann sachlich diskutiert werden, ohne Rücksicht auf die Person, die ihn gemacht hat, oder Stereotypen aus der Mottenkiste.

  • Natürlich gibt es einen sportlichen Wettbewerb

    In den nationalen Ligen und internationalen Wettbewerben


    Du behauptest etwas, stellst es in den Raum und haust Dich in die Büsche.

    Also was ist denn der goldene Weg zu mehr Welltbewerb?


    Und ja Umverteilungsphantasien sind Stereotypen aus der kommunistischen Mottenkiste. Ein Blindgänger. Früher heute und morgen.

  • Es ist eben auch falsch zu sagen, dass der Wettbewerb lediglich den Meistertitel betrifft. Man könnte Stuttgart 100 Mio geben und sie wären auch weiterhin kein Meisterschaftskandidat.


    Und warum genau soll man Vereine für ihre Unfähigkeit belohnen? Gib den Schalkern 2.000.000 € mehr p.a. und dieses Geld wird ohne Gegenwert verpuffen.

  • Ich unterstütze gar nichts. Ich sehe, aber dass es keinen sportlichen Wettbewerb mehr gibt und die Umstände so sind, dass es auf absehbare Zeit keinen mehr geben wird.

    Ende der 70er Jahre gehörte unser Verein mit zu den hochverschuldeten Vereinen der Liga. Der HSV hatte zu dieser Zeit einen Lauf begonnen, Gladbach war am Ende einer Ära angekommen und hatte noch Geld, andere Vereine ordneten sich finanziell auch vor uns ein. Dann kam eben Uli und mit ihm eine gezielte Mischung aus wirtschaftlicher Vernunft und sportlicher Leistung, so wie es machbar war. Das hätten andere Vereine auch zuwege bringen können. Das legendäre "Festgeldkonto" entstand und kurz darauf auch die ersten Aussage, die können das gut machen, die haben ja Kohle. Das Oly musste auch herhalten, dass wir damit ja Geld sparen würden (Mietzahlungen wurden einfach untern den Teppich gekehrt) und deswegen einen großen Vorteil hätten und nicht lange danach gab es dann Diskussionen, wie man die Gelder "gerechter" verteilen könnte und die sind bis heute nicht abgerissen.


    Dass wir so manchen Verein vor dem Konkurs bewahrt haben, zählt nicht mehr.


    Der Neid gegen uns ist manchmal unerträglich. Keiner hat vernünftig gewirtschaftet und das mal wieder geforderte Gieskannenprinzip würde die Liga erheblich schwächen, die Mehrgelder für Vereine würden nichts ändern und am Ende würden wir eben Einzelvermarktung bzw Gruppenvermarktung mit einigen anderen Vereinen machen. Die sportlichen Unterschiede würden sich noch mehr vergrößern.


    Aber scheinbar macht nicht nur Liebe blind, sondern Gier und Neid ebenfalls!

    0

  • Danke. Kontext ist hilfreich!


    Man könnte die Kritik ja verstehen wenn wir nach Einzelvermarktung Superliga etc geiern würden.

    Unser Weg ist aber eben der eines starken Wettbewerbers der eben nicht rücksichtslos agiert sondern eben immer auch andere und das große Ganze im Blick haben.

  • Aber dass die Liga, so wie sie sich derzeit darstellt, nur noch wirtschaftlich, aber nicht mehr sportlich funktioniert, ist doch eigentlich Konsens.


    Also bitte loslösen von Feindbildern oder idiotischen Stereotypen und nach Lösungen suchen! Man kann nämlich locker für eine halbwegs ausgeglichene Liga und gleichzeitig kein Sozialist sein.

    Tut sie das nicht?

    Nur weil wir - derzeit - der Konkurrenz enteilt sind?


    Die Liga wies - vor Corona - in allen Belangen hervorragende Zahlen auf. Hat auch international gerade einen Sieger und einen Halbfinalisten hervorgebracht und mit Dortmund ein weiteres Team dabei, dem durchaus auch ein CL-VF oder bei Losglück HF zuzutrauen ist.


    Ich frage mich, was eine Umverteilung bringen sollte.

    Im Endeffekt würde das bedeuten, dass Teams der unteren Hälfte und evtl tieferen Ligen (je nachdem, wie weit man die Umverteilung treiben möchte) profitieren, die paar Topteams aber benachteiligt werden.

    Ob dadurch der Meisterschaftskampf spannender wird, wenn man uns, Dortmund und RB jeweils ca. 20 Mio (oder so) abzieht?
    ME würde es eher unsere Dominanz erhöhen, weil die Anderen noch seltener in der Lage wären, eine Fabelsaison zu spielen und die braucht es für sie nunmal um selbst eins unserer schwächeren Jahre auszunutzen.


    Dazu würde es die internationalen Chancen der BuLi weiter schmälern und die sind ja selbst mit uns deutlich hinter den Engländern und Spaniern angesiedelt. Jetzt soll man also gerade den paar, die die internationale Flagge hochhalten, auch noch ins Portemonnaie greifen?

    Für mich unverständlich

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind


  • Sorry, aber das mit dem Neid etc. sind nicht weniger blöde Stereotype als das mit dem Sozialismus usw.


    Hilft nicht wirklich weiter, weil es and er Beschreibung der Situation nichts ändert. Dass andere neidisch auf unseren Erfolg sind, will ich doch hoffen! Den Neid haben wir uns verdient. Und dass wir an der Misere nicht schuld sind, ist ebenfalls richtig. In dem Punkt sind sich nun wirklich alle einig.


    Manchmal muss man für das Große und Ganze einfach sein Besitzstandsdenken aufgeben. Eine funktionierende Liga, in der wir vermutlich dann immer noch die dominierende Rolle spielen, ist letztlich auch in unserem Sinne. Das zu verinnerlichen, gilt es!

  • Was ist denn jetzt der goldene Weg zu mehr sportlichen Wettbewerb.


    Ich weiß es doch nicht. Daher ja mein Wunsch, nicht alle Vorschläge sofort zu verteufeln. Das würde mir an dieser Stelle vollkommen reichen.


    Wäre das Leben ein Wunschkonzert, würde ich mir einen Steuersatz EU-weit v. 100 Prozent über einem Einkommen von z.B. 100.000/Jahr wünschen. Dann würden sich einige Probleme von ganz alleine lösen.


    Mein Vorschlag zur Liga-Neuordnung wäre: ALLE Einnahmen, die die Vereine und Spieler erzielen, in einen Topf! Und dann nach einem Schlüssel verteilen, der einerseits die Erfolge, andererseits auch die Belastungen der Vereine angemessen berücksichtigt, wobei der Unterschied vom Letzten zum Ersten überschaubar sein sollte.


    Ist aber nicht mal ansatzweise konsensfähig, daher wäre es viel spannender, über Vorschläge du diskutieren, die konsensfähig sind.

  • Richtig Deine Vorstellungen zur NEUORDNUNG bzw Umverteilung in Gesellschaft und Bundesliga ist nicht konsensfähig.


    Ergo wer von uns ist jetzt in seinem Weltbild gefangen?

  • Kein schlechter Artikel, aber was ist da recht witzig? Ich bin mir nicht mal sicher, ob Humor überhaupt beabsichtigt war. Da wurde recht trocken anhand von Beispielen kritisiert.


    Fragt sich nach wie vor, warum man sich die Sendung gibt.


    Du hast scheinbar einen großräumigen Keller, in den du dich zum Lachen gerne zurückziehst....


    Meine Güte, man kanns auch wirklich übertreiben.

  • Richtig Deine Vorstellungen zur NEUORDNUNG bzw Umverteilung in Gesellschaft und Bundesliga ist nicht konsensfähig.


    Ergo wer von uns ist jetzt in seinem Weltbild gefangen?

    Immer noch du. :)


    Weil ich - wie geschrieben - auch mit jedem anderen Modell einverstanden bin, das zu mehr sportlichem Wettbewerb führt. Inkl. 50+1-Augabe und was es sonst noch so alles gibt.


    Offen für jede Lösung, die Verbesserung verspricht.

  • Sorry, aber das mit dem Neid etc. sind nicht weniger blöde Stereotype als das mit dem Sozialismus usw.

    Du magst es so sehen, ich sehe es anders, weil es eben den Tatsachen entspricht.

    Manchmal muss man für das Große und Ganze einfach sein Besitzstandsdenken aufgeben. Eine funktionierende Liga, in der wir vermutlich dann immer noch die dominierende Rolle spielen, ist letztlich auch in unserem Sinne. Das zu verinnerlichen, gilt es!

    Die Liga funktioniert wie sie ist, und eine geänderte Verteilung würde die anderen Teams kaum bis wenig stärker machen, da viele Vereine ihre Gelder sowieso schlecht einsetzen. Hertha ist da doch mal wieder das beste Beispiel und in der Vergangenheit haben auch die Miezen gezeigt, dass Geld nicht automatisch zu Leistung führt.


    Zudem ist der FC Bayern mein Verein und die anderen Vereine in der LIga sind mir relativ egal.

    0

  • Mehr Wettbewerb entsteht nie wenn man die Erfolgs- oder auch Nichterfolgsfaktoren mit allen ihren Konsequenzen aus den Angeln hebt wie Du es formulierst.


    Also zumindest räumst Du ein das Du keine Ahnung hast was der richtige goldene Weg ist.

    Die Zeit habe ich nir gerne genommen um es Dir vor Augen zu führen.

    Deshalb würde ich Dich bitten, das Du Dir zukünftig genau überlegst, mich vom hohen ahnungslosen Ross, anpiss... zu müssen.

  • Es ist doch immer wieder das Gleiche! Vor Jahren, wie oben beschrieben, gehörte der FCB zu den klammen Vereinen, vor nicht einmal 20 Jahren sind die Tigerenten fast in der Insovenz verschwunden - und heute stehen beide Vereine wirtschaftlich in einer eigenen Liga. Warum? Lottogewinn oder vrnünftiges und seriöses Arbeiten. Warum sind denn die früheren "Bayernjäger" HSV oder S04 da, wo sie heute sind - weil sie so super gearbeitet haben? Von den ehemaligen deutschen Meistern FCK, 1860, FC Köln, Werder reden wir mal nicht. Wie es anders geht, zeigt auch Gladbach.


    Das andere Modell ist das, was man vor allem in NRW bei der Schulreform erlebt hat. Die Erfinder und Verteidiger der Gesamtschule mussten bei der Kultusministerkonferenz zähneknirschend dem Zentralabitur zustimmen. Und wozu hat das geführt - man konnte ja nun schlecht zulassen, dass das Lieblingskind daran scheitert. Also wurden die Anforderungen im Abitur entsprechend "angepasst", was letztlich dazu führte, dass man plötzlich im Vergleich zu früher eine Schwemme von !er-Abiturienten hatte. Das schraubte dann wieder den NC an den Hochschulen in schwindelnde Höhen. Genützt hat es letztlich keinem.


    Und genau das Gleiche wird jetzt wieder versucht - nicht Wettbewerb, sondern Gleichmacherei.

    Wenn - und das sehen wir seit Jahren - ein Verein ein eher unfähiges Management hat, dann nutzen dem auch 10 oder 20 Millionen mehr Fernsehgelder nichts, weil die genauso verbrannt werden, ohne dass etwas dabei raus kommt.

    Jeder hat zum Ende der Saison vorhergesagt, dass S04 mit diesem Trainer nichts auf die Reihe bekommt. Neiiiin, das kann nicht sein - und wie in all den vergangenen Jahren hat S04 wieder mal nicht nur einen sondern Mindestens 2 Trainer + Anhang auf der Payroll.

    Getreu dem alten Spruch - Fehler macht jeder, aber nur Dumme immer denselben.

    Gib Freiburg, die sich komischerweise nicht beklagen, das Geld, das S04 oder der HSV seit Jahren verbrennen und die spielen permanent CL!

    Da ist das Problem - nicht in der Verteilung von Fernsehgeldern.

    Warum machen denn bei einem Verein, wie dem FCB die Fernsehgelder gerade mal 15% des Umsatzes aus und bei anderen bis zu 60%?

    Warum stehen denn Vereine, wenn ihnen eine Tranche an Fernsehgelder ausbleibt schon vor der Insolvenz? Weil sie sich auf die Fernsehgelder verlassen!

    Wenn bei einem Profiverein der 1. Liga die Fernsehgelder 60% des Umsatzes ausmachen, sollte der vielleicht einmal sein Geschäftsmodell überdenken.


    Nimm dem FCB mal 10 Mio Fernsehgelder weg - nicht schön, aber eigentlich kein Problem.nimmm aber mal einem anderen Verein - und die Spitzenvereine sind z.T. gerade mal 1 bis 3 Mio auseinander, die gleichen 10 Mio weg, da ist das Geschrei aber groß.

    Ist Mathematik aus der 6. Klasse.

    !0 Mio von 750 Mio macht mal gerade 1,3% des Umsatz aus. Bei einem Verein wie Gladbach, die ja kaum weniger Fersehgelder als der FCB bekommen, ist man dann schon bei 6%. Bei einem Verein wie Freiburg wären 5 Mio weniger schon 5% des Umsatzes.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Diese ganzen Modelle ignorieren (unabhängig von ihrer Umsetzbarkeit) die Tatsache, dass es noch einen weiteren Wettbewerb gibt.

    Der durchaus auch relevant für die Sportart als Ganzes und ihre Teilnehmer ist.


    Gleicht man jetzt alle irgendwo an, landen wir alle - positiv gerechnet - auf dem Niveau von Leverkusen.

    Das ist dann zwar national spannend, internationale Erfolge kann man sich dann aber an die Backe schmieren. Und was dann auf Dauer die guten Spieler machen, dürfte auch klar sein.
    Ich finde es cool, eine Liga zu haben, in der bei uns absolute Topstars spielen, bei Dortmund zumindest Spieler, die irgendwann mal absolute Topstars werden und bei Kusen und Co immerhin noch Spieler der 2. oder 3. internationalen Kategorie.

    Wenn alles gleichgemacht wird, haben wir die internationale Bedeutung von Holland, der Türkei oder Russland. Dann geht alles mit Potenzial schon mit 17 weg, Spieler im besten Alter bekommt man das, was bei Topclubs nicht mal auf der Tribüne sitzt und die absoluten Topstars sind dann Spieler, die entweder auf der letzten Rille ihrer Karriere daherkommen wie Huntelaar, Drogba,... oder eben komplett gescheitert sind wie Götze,

    Schürrle oder Podolski.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind