Verena Schweers

  • „Verena passt nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich perfekt zum FC Bayern München. Wir sind froh, dass sie sich für uns entschieden hat“, so Karin Danner, Managerin der Abteilung Frauenfußball beim FC Bayern München.


    „Ich bin voller Vorfreude auf die neue Herausforderung“, sagte Verena Faißt: „Der FC Bayern hat sich im Frauenfußball zu einer Topadresse entwickelt und ich bin sehr dankbar, bald ein Teil davon sein zu dürfen. Ich möchte hier in den nächsten Jahren nun weiter mithelfen, mit dem Verein vor allem auch international die nächsten Schritte zu gehen.“


    Thomas Wörle: „Verena ist eine vielseitig einsetzbare, schnelle, beidfüßige und sehr erfahrene Spielerin. Sie hatte zuletzt keine einfache Zeit, aber ich bin davon überzeugt, dass sie bei uns wieder zu alter Stärke zurückfinden wird. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit beim FC Bayern München.“

    rot und weiß bis in den Tod

  • Dann haben sich die Gerüchte ja bewahrheitet.


    Freut mich daß sie nun tatsächlich zu uns kommt. Tolle Verpflichtung, die uns sicher weiterhelfen kann.


    Willkommen in München, Verena.

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  • Das Interview mit Verena Faisst:


    fcbayern.com: Verena, wie findest du es, den Kollegen aus der Männer-Abteilung beim Training zusehen zu können?


    Faisst: „Schön, dass wir diese Möglichkeit haben. Es ist schon faszinierend, wie die Jungs mit dem Ball umgehen können. Ich schaue da gerne mal zu und achte dann besonders auf David Alaba.“


    fcbayern.com: David Alaba ist also ein Vorbild für dich?


    Faisst: „Wenn ich ein Vorbild habe, dann am ehesten David. Er ist ein kompletter Spieler, der schon seit einigen Jahren auf Topniveau spielt und immer vorangeht. Wir spielen auf der gleichen Position und sind beide mit dem linken Fuss am stärksten. Wobei...bei mir ist es ein bisschen speziell. Ich schiesse und flanke mit links, aber alles Technische mache ich mit dem rechten Fuss, Übersteiger zum Beispiel.“


    fcbayern.com: Wie waren denn die ersten Wochen beim FC Bayern?


    Faisst: „Sehr positiv. Ich wurde super aufgenommen und habe mich sehr gut eingelebt. Aber ich wusste schon vorher, dass es hier bei Bayern wie eine Familie ist. Das taugt mir gut - dieses Wort habe ich mir hier auch schon angeeignet.(lacht) Ich fühle mich also sehr wohl und freue mich, hier zu sein.“


    fcbayern.com: Und wie ist dein erster Eindruck von Trainer Thomas Wörle?


    Faisst: „Es macht wirklich Spass mit ihm zusammenzuarbeiten. Er ist ein sehr ehrgeiziger Trainer, der fokussiert ist und weiss, was er will: zusammen mit uns erfolgreich zu sein. Er liebt es, den Fussball zu analysieren und nach Möglichkeiten zu suchen, wie man den nächsten Gegner am effektivsten bespielt. Im Training verlangt er, dass wir Gas geben und immer einen Schritt vorankommen. Gleichzeitig geht er aber auch auf uns Spielerinnen zu. Das finde ich gut, denn wir Frauen ticken ein bisschen anders als die Männer. Wir brauchen mehr Feedback und Kommunikation. Ich habe zudem das Gefühl, dass bei ihm jede Spielerin ihre Chance bekommt. Die muss man dann halt nutzen.“


    fcbayern.com: Welche Rolle hat der Trainer für deinen Wechsel nach München gespielt?


    Faisst: „Schon eine sehr grosse. Ich hatte mehrere Gespräche mit ihm, in denen er mir ein sehr gutes Gefühl vermittelt hat. Auch das Gefühl, gebraucht zu werden. Das war wichtig für mich nach dem letzten halben Jahr in Wolfsburg, wo ich nur noch in der zweite Mannschaft war. Ich glaube, der Trainer weiss, was ich kann. Deswegen habe ich mich auch für den Schritt nach München entschieden.“


    fcbayern.com: In den letzten beiden Jahren hat der FC Bayern den Meistertitel immer vor Wolfsburg gewonnen, zuletzt sogar mit zehn Punkten Vorsprung. Was hatten die Bayern den Wolfsburgerinnen voraus?


    Faisst: „Die Mannschaft hier in München ist jung und sehr hungrig. Und das Trainerteam hat sie sehr gut eingestellt. Sie wollten Titel gewinnen und haben das in der Meisterschaft zweimal bewiesen. Ich glaube, die neue Saison wird deshalb umso schwerer für uns. Wolfsburg will sich nicht noch einmal so leicht geschlagenr geben. In der Champions League hat den Bayern letzte Saison ein bisschen die Erfahrung und am Ende vielleicht auch das Glück gefehlt. Dieses Jahr wollen wir auf jeden Fall weiter kommen und gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“


    fcbayern.com: Die fehlende internationale Erfahrung soll jetzt durch Spielerinnen wie dich oder auch Simone Laudehr wettgemacht werden.


    Faisst: „Ich denke schon, dass bei den Neuverpflichtungen auch auf die internationale Erfahrung geachtet wurde. Besonders in der Champions League ist es wichtig, solche Spielerinnen in den Reihen zu haben. Aber es ist meiner Meinung nach nicht der entscheidende Faktor. Am wichtigsten ist, dass wir als Team auftreten. Wir müssen wissen, dass das Kollektiv wichtiger ist als die einzelne Spielerin. Und natürlich braucht man manchmal auch etwas Glück.“


    fcbayern.com: Stichwort Nationalmannschaft. Dein letztes Länderspiel datiert vom März 2015. Hast du da noch Ambitionen?


    Faisst: „Ehrlich gesagt, mache ich mir darüber im Moment keinen Kopf. Ich habe grosse Ziele hier bei Bayern, erwarte viel von mir selbst. Ich will nochmal angreifen und mich neu erfinden. Ich bin überzeugt, dass ich bei Bayern dafür am richtigen Ort bin. Der Rest kommt dann von allein. Wenn ich viele gute Spiele mache, wird die Nationalmannschaft wieder auf mich aufmerksam. Ansonsten nicht.“


    fcbayern.com: Zum Bundesliga-Auftakt kommt es für dich gleich zum Wiedersehen mit deinem ersten Profiklub, dem SC Freiburg. Was für ein Spiel erwartest du?


    Faisst: „Ich freue mich darauf. Freiburg ist meine Heimat. Wie in Wolfsburg habe ich auch beim Sportclub sechs Jahre gespielt. Früher war Freiburg immer ein Sprungbrett für Talente, mittlerweile entwickelt sich der Verein immer mehr zu einem Topteam. Es fehlt zwar noch ein bisschen, um ganz oben mitzuspielen, aber sie haben sich jetzt wieder gut verstärkt. Das wird ein sehr gutes, sehr interessantes Auftaktspiel.“

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  • Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert:


    Tolle Neuigkeiten für die FC Bayern Frauen: Die beiden deutschen Nationalspielerinnen Leonie Maier und Verena Faißt sowie Torhüterin Jacintha Weimar haben alle ihre Verträge in München verlängert. Somit ist für die FCB-Frauen ein Großteil der Kaderplanung bereits vor Saisonende abgeschlossen und sichergestellt, dass der Mannschaft wichtige Leistungsträgerinnen erhalten bleiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Leonie Maier und Verena Faißt zwei wichtige Säulen unserer Mannschaft behalten. Jacintha Weimar ist zudem eine herausragende Nachwuchstorhüterin mit enormem Entwicklungspotenzial. Der Verein sorgt mit den Vertragsverlängerungen für Kontinuität im Kader und ermöglicht eine positive und nachhaltige Entwicklung der Mannschaft für die nächsten Jahre“, freute sich Karin Danner, Abteilungsleiterin der FC Bayern Frauen.


    Seit 2016 spielt Verena Faißt in München und verlängerte ihren Vertrag um zwei weitere Jahre. „Ich bin komplett beim FC Bayern angekommen und fühle mich in der Mannschaft und dem Verein absolut wohl. Ich freue mich daher, für zwei weitere Jahre im Verein spielen zu können. Mein Ziel ist es seit Anfang an, hier beim FC Bayern Titel zu gewinnen. Ich werde alles dafür tun, dass wir gemeinsam mit der Mannschaft und unseren Fans noch so einiges feiern können“, so die 28-Jährige, die bereits seit 2010 im Kader der deutschen A-Nationalmannschaft steht.


    https://fcbayern.com/de/news/2…g-maier-faisst-und-weimar

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