Liverpool you´ll never walk alone

  • Der redet so einen unfassbaren Mist zusammen. Er ist ein sehr guter Coach, ja, aber diese aufgesetzte Underdogmentalität ist wirklich nur noch peinlich.


    Tatsächlich hätte er wohl grösste Mühe, einen Club zu trainieren, bei dem einfach ab Jahr 1 der Titel erwartet wird.


    Die vielen Verletzungen, die Abnützung, das sind alles Argumente, die ich verstehe. Aber die Kleiner-Mann-Karte als FC Liverpool spielen zu wollen, ist an Albernheit nicht zu überbieten.

    Volle Zustimmung. Der feuert ja seit Wochen aus allen Rohren, um sich unsympathisch zu machen und hat auch noch Erfolg damit. Selbst in Deutschland hätte er ordentlich Gegenwind für sein Geheule bekommen. Zu Recht.


    Er ist ein guter Trainer, aber in letzter Zeit fällt es noch krasser auf, wie schlecht er verlieren kann. Was per se erstmal nichts Schlechtes ist, aber dann alle anderen als Schuldigen zu suchen, ist ganz schwach. Das muss er abstellen.

  • Volle Zustimmung. Der feuert ja seit Wochen aus allen Rohren, um sich unsympathisch zu machen und hat auch noch Erfolg damit. Selbst in Deutschland hätte er ordentlich Gegenwind für sein Geheule bekommen. Zu Recht.


    Er ist ein guter Trainer, aber in letzter Zeit fällt es noch krasser auf, wie schlecht er verlieren kann. Was per se erstmal nichts Schlechtes ist, aber dann alle anderen als Schuldigen zu suchen, ist ganz schwach. Das muss er abstellen.

    Aber das ist doch nichts neues. Finde das war bei Dortmund ebenso krass und alle anderen immer Schuld sind oder auch die Neiddebatten die er immer wieder hervorbringt. Alle anderen sind blöd wenn er verliert.

  • Aber das ist doch nichts neues.

    Klar hat er auch damals zu Dortmund Zeiten gestichelt und nach Niederlagen zähneknirschend seine teils eklige Art präsentiert (Beispiel ggü. Kahn ZDF oder diese China-Äußerungen).


    Ich persönlich hab das damals nicht so hoch gehängt bzw. so frequent in Erinnerung, aber aus Liverpool hört man ja gefühlt wöchentlich sein Rumgeheule. Ich hätte ihn zu Kovac Zeiten sogar gern eingetauscht, viele wollen ihn hier ja nicht partout sehen.


    Seine Zähne, Haare, seine Werbedeals usw. das interessiert mich alles nicht. Aber alle anderen zu beschuldigen, wenns mal schlecht läuft...

  • Klar hat er auch damals zu Dortmund Zeiten gestichelt und nach Niederlagen zähneknirschend seine teils eklige Art präsentiert (Beispiel ggü. Kahn ZDF oder diese China-Äußerungen).


    Ich persönlich hab das damals nicht so hoch gehängt bzw. so frequent in Erinnerung, aber aus Liverpool hört man ja gefühlt wöchentlich sein Rumgeheule. Ich hätte ihn zu Kovac Zeiten sogar gern eingetauscht, viele wollen ihn hier ja nicht partout sehen.


    Seine Zähne, Haare, seine Werbedeals usw. das interessiert mich alles nicht. Aber alle anderen zu beschuldigen, wenns mal schlecht läuft...

    Hatte meinen Kommentar nochmal erweitert. Bin ich bei dir. Man muss aber sagen das die britische Presse auch gezielt die letzten Wochen danach lechzen. Beim BVB eher gar nicht sooo die Aufmerksamkeit bekam wie jetzt in Liverpool. Da stimmt es dann schon, das er eine sehr breite Sympathie hatte. Vom Journalist bis zum Fan anderer Klubs. Man merkt bei ihm einfach keine Selbstkritik oder auch das er sein Verhalten in Interviews mal hinterfragt, das stört schon.

  • Klar hat er auch damals zu Dortmund Zeiten gestichelt und nach Niederlagen zähneknirschend seine teils eklige Art präsentiert (Beispiel ggü. Kahn ZDF oder diese China-Äußerungen).


    Ich persönlich hab das damals nicht so hoch gehängt bzw. so frequent in Erinnerung, aber aus Liverpool hört man ja gefühlt wöchentlich sein Rumgeheule. Ich hätte ihn zu Kovac Zeiten sogar gern eingetauscht, viele wollen ihn hier ja nicht partout sehen.


    Seine Zähne, Haare, seine Werbedeals usw. das interessiert mich alles nicht. Aber alle anderen zu beschuldigen, wenns mal schlecht läuft...

    Vor 2 Jahren hat er die CL gewonnen und war guter 2. und letztes Jahr war er nach 30 Jahren wieder Meister - da gab es ja wenig Grund zu Heulen. Selbst das Ausscheiden gegen Atletico - egal, wir sind auf Meisterkurs.

    Das sieht eben diese Saison etwas anders aus - und da gibt es eben mehr zu Heulen. Nur nehmen ihm die englischen Medien das nicht so kommentarlos ab wie die deutschen. Da gibt es dann eben entsprechenden Gegenwind.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Nur nehmen ihm die englischen Medien das nicht so kommentarlos ab wie die deutschen.

    Das ist glaub ich der Hauptunterschied.


    In Dortmund hat's doch erst mal gefühlt 10 Niederlagen am Stück gebraucht, bevor sich mal irgendwer getraut hat zu fragen ob der Klopp vielleicht irgendwas falsch macht. Und der wurde dann sofort abgebügelt. Damit war dann klar, dass es einfach Schicksal war. Niemand konnte was für die schlechte Saison, am allerwenigsten Klopp. ^^


    In England läuft das eben anders, da fragen sie ihn nach jedem Kackspiel warum dies und jenes nicht klappt, und darauf reagiert er dann eben in seiner unnachahmlichen Art.

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  • Klopp und Campino passen ja auch zueinander wie der berühmte Orsch auf den Eimer. Beides Multimillionäre, die sich stetig als Underdog, Arbeiter oder Punk geben...


    Lächerlich.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Unser tägliches Klopp

    Die Verteidigung der Wagenburg wird löchriger


    Jurgen Klopp insists NO manager could do a better job than he is doing at Liverpool as defiant German comes out fighting amid his side's limp defence of Premier League title


    Jurgen Klopp has been here before, his team spiralling out of control as they continually lose games, the manager seemingly unable to reverse a rapid decline following a period of extraordinary success.

    Indeed, the more you study Borussia Dortmund’s 2014-15 season, Klopp’s last at the Bundesliga club, the more parallels there seem to be with this season at Liverpool.

    Beset by injuries, Dortmund’s preparations in 2014 were hampered by the fact several of their players, who had been in Germany’s World Cup winning squad, did not get a proper pre-season. As results suffered, the previously affable Klopp became tetchy with the media.

    Star players did not seem to be putting in the same shifts they once did and critics said he had lost his motivational mojo, that he only had one way of playing, which had now been found out.

    We kept losing games in the exact same way over and over again,’ said Peter Krawietz, Klopp’s assistant then and now at Liverpool, speaking in Raphael’s Honigstein’s biography, Bring The Noise. ‘Your head is full of questions. Is it your fault? Is it the team’s? What shall we do? It was an extremely s*** situation.’

    Roll on six years and Klopp and Krawietz must feel the same. Dortmund had gone from being Champions League finalists in 2013 to accumulating just 15 points in the first half of the season in 2014 and sitting second bottom in the Bundesliga, destined for relegation.

    It was as unimaginable as Liverpool losing five successive games at Anfield having been unbeaten there for almost four years. ‘From a football point of view, we try to adapt and obviously we don’t adapt quick enough, otherwise we would have better results,’ said Klopp. ‘And that is the criticism we face. We cannot do other than our best.

    And if there is somebody who thinks there is another one [manager] who can do better, then they have to make the decision. That’s clear. I don’t think that’s the case. Not that nobody can do it better but that I don’t think any of the deciders [the board] have that opinion — at least nobody told me. But it’s not that you can change everything.’

    Klopp rejects the Dortmund comparison, saying: ‘It’s not even close. At Dortmund, it was not half as bad as it is here from an injury point of view. And we had much less points at Dortmund after the first part of the season.

    ‘The difference at Dortmund was we had the injuries but in the second part, they all came back.It’s not that easy that I had a situation like this six years ago and I just take out the book where you wrote all the notes and have a look and say: “Ah, yeah that’s what we can do.”

    The only thing we can do is to work as hard as you can, to fight as much as we can to play as good as you can to win football games. Because that change everything.

    ‘Somebody asked the question am I too nice? But I am what I am. And I am not always nice. I would like to be but I’m not. We are loud, we are critical.’

  • Kein anderer Trainer könnte also mehr als 43 Punkte aus 27 Spielen holen. Keine 1,60 Punkte pro Spiel als amtierender Meister.


    Na wenn Klopp das sagt, wird es wohl stimmen. Vor der Saison gingen zwar auch 80 Millionen für neue Spieler drauf, aber mehr als Platz 7 kann man einfach aktuell nicht erwarten.

  • Indeed, the more you study Borussia Dortmund’s 2014-15 season, Klopp’s last at the Bundesliga club, the more parallels there seem to be with this season at Liverpool.

    Beset by injuries, Dortmund’s preparations in 2014 were hampered by the fact several of their players, who had been in Germany’s World Cup winning squad, did not get a proper pre-season. As results suffered, the previously affable Klopp became tetchy with the media.

    uiuiui, wenn sie das schon ausgraben wird's unangenehm für's Kamel... :)

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  • Kein anderer Trainer könnte also mehr als 43 Punkte aus 27 Spielen holen. Keine 1,60 Punkte pro Spiel als amtierender Meister.


    Na wenn Klopp das sagt, wird es wohl stimmen. Vor der Saison gingen zwar auch 80 Millionen für neue Spieler drauf, aber mehr als Platz 7 kann man einfach aktuell nicht erwarten.

    Und jetzt lies dir das Statement nochmal durch.

    Das ist genau das, was ich meine.

    Klopp trifft ein ganz normales Statement. In dem Fall sogar durchdacht, selbstkrititisch, alles gut.


    Dann wird eine Zeile rausgenommen aus fem Zusammenhang gerissen und sogar seine eigene Einschränkung dazu weggelassen und das Ganze damit verfälscht und hier geilt man sich daran auf.

    Würde das bei einem dir wohlgesonneneren Trainer passieren, wärst du auf 180, so aber machst du das Spiel mit.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Ehm, ja...?


    Jurgen Klopp insists NO manager could do a better job than he is doing at Liverpool as defiant German comes out fighting amid his side's limp defence of Premier League title

  • And if there is somebody who thinks there is another one [manager] who can do better, then they have to make the decision. That’s clear. I don’t think that’s the case. Not that nobody can do it better but that I don’t think any of the deciders [the board] have that opinion — at least nobody told me. But it’s not that you can change everything.’

    ehm... nein.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Das macht es doch nicht besser? Lies mal den Satz darauf. Er sagt doch gar, dass er nicht davon ausgeht, dass jemand im Club denken würde, ein anderer Trainer würde besser performen. Finde ich ziemlich vermessen, nachdem man Uralt Rekorde bricht und die CL alles andere als sicher ist.


    Alles als amtierender Meister, wohlgemerkt.

  • Hatte meinen Kommentar nochmal erweitert. Bin ich bei dir. Man muss aber sagen das die britische Presse auch gezielt die letzten Wochen danach lechzen. Beim BVB eher gar nicht sooo die Aufmerksamkeit bekam wie jetzt in Liverpool. Da stimmt es dann schon, das er eine sehr breite Sympathie hatte. Vom Journalist bis zum Fan anderer Klubs. Man merkt bei ihm einfach keine Selbstkritik oder auch das er sein Verhalten in Interviews mal hinterfragt, das stört schon.

    Nur war in Deutschland die Situation ne andere, er der große weiße Ritter im Kampf gegen den bösen dämonischen Drachen FC Bayern.

    Kein Wunder, das er da Sympathien außerhalb des BXB genoß.


    Solch eine schmierige Inszenierung gibts in England nicht.

    Da ist er halt einer unter vielen the normal one eben, ein one time wonder und dann muss er weg.

  • ehm... nein.

    Du verstehst den Punkt nicht um den es eigentlich geht. Bis vor kurzem mag das ein „normales“ Statement gewesen sein was die Leute ihm abnehmen. Aber die Leute nehmen es ihm eben nicht mehr ab. Sie hinterfragen alles was er sagt, graben und analysieren. Und siehe da der liebe Jürgen ist eben nicht der der gemalt wurde bzw sie sich gemalt haben. Wenn schon Liverpool Legenden anfangen vorsichtig zu fragen??....

    Er kann es eben nicht mehr mit seiner Art weglachen.


    Alles wird kommt jetzt unter das Mikroskop


    Auch wenn er sportlich nochmal Liverpool konsolidiert wird er nie mehr die Jungfräulichkeit zurückerlangen die er mit den Medien gewohnt ist.