Seid ihr vorbereitet auf den Tag X

  • Seid ihr vorbereitet auf den Tag X 39

    1. Ich bin überhaupt nicht vorbereitet (25) 64%
    2. Ich habe die üblichen Vorräte im Haus (8) 21%
    3. Ich erfülle die Empfehlungen des BBK (3) 8%
    4. Ich bin sehr gut vorbereitet (2) 5%
    5. Ich bin Prepper (1) 3%

    Wie einige von euch wissen, treibe ich mich seit vielen Jahren in der Prepperszene herum und gehöre zu der Sorte von Menschen, die gerne vorbereitet sind. Dazu gehört natürlich auch, dass man sich immer wieder über die momentane Situation informiert, was ich sehr gerne beim BBK mache. Hier mal ein Link dazu.


    Dort gibt es eine Rubrik, in der Empfehlungen des BBKs für den Katastrophenfall aufgeführt sind, die jeder Haushalt einhalten sollte. Klick mich!


    Mich würde interessieren, wer von euch tatsächlich diese Mindestanforderungen erfüllt, wer gar nicht vorsorgt, oder wer vielleicht selbst so ein bisschen Prepper ist.


    Ich hoffe auf rege Teilnahme :D

  • Es wäre natürlich schön, wenn ihr euer Voting erklären und begründen würdet, denn das ist ja eigentlich das Interessante.
    Mir geht es darum, die Menschen bezüglich dieses Themas etwas zu sensibilisieren, ohne dabei "Weltuntergangstheoretiker" zu züchten, die auf die Zombie-Apokalypse warten.

  • "materialtechnisch" null Vorbereitung


    weil ich an den Tag X (wie soll der ausschauen?) nicht glaube und wenn dann wird das wohl so werden dass alles nix nützen wird (zB Atomkatastrophe)

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  • Wenn ich vom "Tag X" spreche, meine ich damit nicht den Atomkrieg und Angst davor, dass uns Zombies überrennen habe ich auch nicht ;)
    Ich gehöre also nicht zu den Preppern, die ihren eigenen Atombunker haben, obwohl ich tatsächlich schon mal über diese Alternative nachgedacht habe.


    Es sind viel mehr Gefahren, die täglich auftreten können, wie z.B. Überschwemmungen, starker Schneefall, Stromausfall usw. Man muss nicht immer von dem absolut schlimmsten aller Fälle ausgehen. Deshalb beschäftigt sich der geistig normale Prepper auch vor allem Anderen damit, welchen Gefahren er ausgesetzt sein könnte.

  • ok dann geh ich wohl fälschlicherweise von einem extremen Extremfall aus :)


    ich lebe nicht in einem Hochwassergebiet und starker Schneefall ist auch nicht zu erwarten. Stromausfall wenn er dauerhaft sein sollte dann hab ich zwar kein Inet usw mehr aber zum Kochen hab ich eh so nen Gaskocher/Campingkocher und Feuer machen wie ein Buschmann kann ich auch... wenn ich Holz in ner Großstadt finde


    üblicherweise hab ich im Kopf dass der Mensch normalerweise bis zu 3 Tage ohne Wasser und glaub ca 10 Tage ohne Nahrung überleben kann

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  • Mit einem Gaskocher bist du doch schon mal gut ausgerüstet und dass du Feuer machen kannst macht dich überlebensfähiger, als du dir vielleicht vorstellen magst. Du kannst dir nicht annähernd vorstellen, wie viele Teilnehmer unserer Kurse nicht mal dazu in der Lage sind, ein Lagerfeuer anzuzünden ;(


    Natürlich kann der Mensch über einen bestimmten Zeitraum ohne Wasser und Nahrung auskommen - die genaue Dauer hängt da von vielen Faktoren ab.
    Aber die Frage, die sich jeder dabei stellen sollte, lautet: Will ich das?!

    Ich kann auch ein paar Stunden kopfüber von einer 150 Meter hohen Brücke hängen, aber Können ist nicht gleich Wollen :D

  • Natürlich kann der Mensch über einen bestimmten Zeitraum ohne Wasser und Nahrung auskommen - die genaue Dauer hängt da von vielen Faktoren ab.
    Aber die Frage, die sich jeder dabei stellen sollte, lautet: Will ich das?!

    ja ich weis dass das optimale Laborbedingungen sein müssen und viele Faktoren da mitspielen die dieses Zeitfenster einschränken.
    ich sehe das eine Art Puffer die mir bissl Zeit gibt mich bis dahin irgendwie zu versorgen.

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  • Eine äußerst gefährliche Einstellung zum Thema, wenn man berücksichtigt, dass man auch für längere Zeit in eine solche Situation kommen kann.
    Und ganz besonders dann, wenn man nicht gerade in den eigenen vier Wänden verweilt, sondern irgendwo unterwegs ist und feststeckt - warum auch immer.

  • Und ganz besonders dann, wenn man nicht gerade in den eigenen vier Wänden verweilt, sondern irgendwo unterwegs ist und feststeckt

    dann bringt ja die ganze Lagerung und Vorsorge etc auch nix. oder hast du dein Material immer bei dir?

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  • Nein, natürlich habe ich nicht das ganze Material immer bei mir.
    Prepper, die etwas mehr in die Szene einsteigen, stellen sich irgendwann bestimmte Rucksäcke zusammen. Zum Beispiel ein "Bug Out Bag", in dem Dinge sind, die ich für eine zeitlich begrenzte Flucht brauche, beispielsweise bei einem Brand. Ein paar Kleidungsstücke, wichtige Unterlagen als Kopien, etwas Nahrung und Wasser.


    Weiterhin gibt es den "Get Home Bag", den ich immer bei mir führe, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. In dem befindet sich ebenfalls etwas Kleidung, Nahrung für drei Tage, ein Sawyer Wasserfilter und 1,5l Frischwasser, Utensilien für die Ersthilfe. Ein Tarp, um trocken und windgeschützt zu Campieren, eine Zunderbox mit Birkenrinde, einem Tampon und Feuersteinen mit Starter. Dazu eine faltbare Solaranlage und vieles mehr. Eigentlich Dinge, die mich dazu befähigen, völlig autark mindestens drei Tage draußen zu überleben.


    Immer am Mann - wirklich IMMER - trage ich mein EDC. Ein kleines Pouch, welches am Hosengürtel befestigt ist.

  • Ich habe mehrere Kreditkarten.


    Und falls die nicht helfen, klaue ich memmys Rucksack.


    Seinen EDC nehme ich scherheitshalber ebenfalls mit. Auch wenn ich keinen Schimmer habe, was ein Pouch ist.

    Uli. Hass weg!

  • Ich bin lediglich auf eine Zombieapokalypse vorbereitet, Baseballschläger, Schwert, diverse Messer und Teleskopschlagstock liegen bereit. :D
    Bei anderen Szenarien muss ich passen, allerdings kann ich ein Feuer zubereiten, mich verteidigen und habe genug Kenntnisse wie man Fische aus ihrem Element holt. :rolleyes:
    Zudem habe ich immer reichlich Wasservorräte im Haus.

  • Nein, natürlich habe ich nicht das ganze Material immer bei mir.
    Prepper, die etwas mehr in die Szene einsteigen, stellen sich irgendwann bestimmte Rucksäcke zusammen. Zum Beispiel ein "Bug Out Bag", in dem Dinge sind, die ich für eine zeitlich begrenzte Flucht brauche, beispielsweise bei einem Brand. Ein paar Kleidungsstücke, wichtige Unterlagen als Kopien, etwas Nahrung und Wasser.


    Weiterhin gibt es den "Get Home Bag", den ich immer bei mir führe, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. In dem befindet sich ebenfalls etwas Kleidung, Nahrung für drei Tage, ein Sawyer Wasserfilter und 1,5l Frischwasser, Utensilien für die Ersthilfe. Ein Tarp, um trocken und windgeschützt zu Campieren, eine Zunderbox mit Birkenrinde, einem Tampon und Feuersteinen mit Starter. Dazu eine faltbare Solaranlage und vieles mehr. Eigentlich Dinge, die mich dazu befähigen, völlig autark mindestens drei Tage draußen zu überleben.


    Immer am Mann - wirklich IMMER - trage ich mein EDC. Ein kleines Pouch, welches am Hosengürtel befestigt ist.

    mitm Prepping hab ichs halt nicht so... klar ist es gut vorbereitet zu sein aber ich sehe das eher als ne Art Hobby


    was ich immer dabei hab ist ein Taschenmesser und Zippo
    daheim halt wie erwähnt nen Gaskocher (der im Sommer sowieso beim Picknick, Grillen etc zum Einsatz kommt), ne Axt, Taschenlampe und Batterien


    faltbare Solaranlage hört sich gut an. das schaue ich mir mal an

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  • Wir leben schon in sehr stabilen Ländern muss man sagen, kann mich nicht erinnern, wann ich den letzten Stromausfall hatte...höchstswahrscheinlich nur für die paar Minuten die ich brauche, um die rausgesprungene Sicherung auszutauschen oder den FI-Schalter umzulegen.


    Wasser- und Nahrungsvorräte für ca. 5-7 Tage sind im Haus - bei einem Stromausfall würde aber ein Großteil der Nahrung wegfallen, ein Konservenhorter bin ich nicht unbedingt. Also: Sollte mal der Strom für mehrere Tage nicht gehen, wäre ich aufgeschmissen, aber wie gesagt, ist noch nie passiert und wird auch, schätze ich, nie passieren.


    Schnee ist in Wien kein Problem. Überschwemmungen, Fehlanzeige, maximal am Land draußen.


    Zombies, bei aller Liebe, aber sowas tangiert mich nicht, obwohl es an sich ein interessantes Phantasieszenario wäre.


    Das einzige wovor wir in den nächsten Jahren wirklich Angst haben müssen sind Atomkatastrophen und Dürreperioden. Die Temperaturen werden in den nächsten 20-50 Jahren um 2-5°C im Durchschnitt steigen, da kann das Wasser im Sommer mal knapp werden.

  • Ich bin zwar nicht auf einen Atomkrieg oder auf eine gewaltige, nachhaltige Katastrophe eingerichtet aber schon auf begrenzte Katastrophenszenarien.


    Neben vielen langhaltbaren Lebensmitteln, Esprit-Kocher, vielen Wasserflaschen, Taschenlampen mit genug Batterien, Hygienesrtikeln, Medikamenten, Kerzen, Weltempfänger, BOS-Funkscanner, großen Abdeckplanen plus Holzlatten, einem Notstromaggregat und noch weiteren Dingen habe ich auch etwas Gold sicher versteckt im Haus (Ist aber mehr als generelle Kapitalanlage).


    Damit will ich v.a. Szenarien wie einem lange dauernden Stromausfall (Bei unsere aus dem Ruder laufenden "Energiewende" ein immer wahrscheinlicher werdendes Ereignis!), einen schweren Unwetter (2014 hatten wir in unserem Ort einen sehr schweren Hagelsturm mit teils Stromausfall, abgedeckte Dächer und auch kleine Überschwemmungen) oder einem Generalstreik und weiteren eher begrenzten Szenarien vorsorgen.


    Für was wirklich übermäßig katastrophales also nichts, weil ich sowas bei uns recht unwahrscheinlich halte. Obwohl wenn man sich so ansieht, dass die NATO gerade immer mehr Truppen und Kriegsgerät an der russischen Grenze stationiert und was da bisher an militärischen Plänen dahingehend geleakt wurde, dann sollte dies einem zumindest zu denken geben.

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  • Wir leben schon in sehr stabilen Ländern muss man sagen, kann mich nicht erinnern, wann ich den letzten Stromausfall hatte...höchstswahrscheinlich nur für die paar Minuten die ich brauche, um die rausgesprungene Sicherung auszutauschen oder den FI-Schalter umzulegen.

    Naja, Teile Münchens waren 2012 zwei und mehr Tage ohne Strom, nachdem ein Überstrom der sog. "Energiewende" eine Freileitung überlastet hatte - was natürlich als offizieller Grund peinlichst verschwiegen wurde...


    Das einzige wovor wir in den nächsten Jahren wirklich Angst haben müssen sind Atomkatastrophen und Dürreperioden. Die Temperaturen werden in den nächsten 20-50 Jahren um 2-5°C im Durchschnitt steigen, da kann das Wasser im Sommer mal knapp werden.

    Was das Thema Temperatur angeht, kann ich dich beruhigen. Denn die Vorhersagen der Klimahysteriker werden immer mehr als bewusst falsch entlarvt! Seit mittlerweile 18 Jahren bewegt sich die Durchnittstemperatur auf einem Platteau, steigt also nicht an. Und wenn man sich die Sonnenaktivität bzw. die sich überlagernden Zyklen deren ansieht, dann werden die Temeraturen in den nächsten 20-30 Jahren sogar sinken, eben weil die Sonne deutlich weniger aktiv sein wird. Und es wurden die letzten Jahren immer wieder teils massive "Korrekturen" vom Tempraturkurven aufgedeckt, die eine angeblich steigende Temeratur vorgaukelten. Gott sei dank, kommt sowas immer öfter raus. Da braucht man sich also keine Sorgen machen.


    Und beim Thema Atomkatastrophen ist man in Deutschland auch extrem hysterisch, denn man hat ja in Fukushima gesehen, dass dort durch UN und weiteren unabhängigen Instituten nachgewiesen kein einziger Mensch an Strahlung gestorben ist und es auch keine höheren Krebsraten gibt. Zudem werden ja in Deutschland die nächsten Jahre die KKWs abgeschaltet, so dass auch deshalb eine mögliche Gefahr sinkt. Und vor allem: Was soll denn bitte real passieren, so dass man bei uns von einer "Atomkatastrophe" sprechen würde? Uns deutschen KKWs sind extrem gut gegen diverse Szenarien geschützt und selbst Temelin ist dahingehend gut gerüstet. Leider wird hier in Deutschland nicht sehr faktenbasiert gedacht und übermäßig hysterisch reagiert. Wenn man sich, wie ich, mal deutlich mehr mit der Materie beschäftigt, dann sieht man, dass da vieles deutlich heißer gekocht wird, als es gegessen wird.

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  • Ich spiele mindestens jeden zweiten Tag eine Stunde Metro 2033, Metro Last Light Redux oder Fallout 3 / 4 ... das muss an Vorbereitung reichen. :D

    #NK NotMyCoach
    #HS NotMySportsDirector
    #UH NotMyPresident
    #FCB2019: No comment .... <X

  • Meine Güte, da hast du gerade aber selbst entlarvt, bayoraner, da bist du mir schön aufs Glatteis raus..


    Ich studiere zufällig an einer Universität, die sich mit exakt solchen Themen auseinandersetzt, kann dir also einen validierte Graphik nach der anderen hier raufladen, die deinen Standpunkt klar widerspricht.


    Klimawandel ist Fakt, Gletscherschmelze ist Fakt, Ozeanversäuerung ist Fakt, steigender Wasserspiegel ist Fakt, Polareisschmelze und Verringerung des Rückstrahlvermögens (Albedo) der Erde sind Fakten, steigende CO2 Konzentration in der Troposphäre ist Fakt, steigende Durchschnittstemperatur ist Fakt, steigende Methankonzentration (auch ein Treibhausgas) ist Fakt.


    Das ist nur mal ein Abriß.


    Wenn du willst schreib ich dir hier eine Arbeit rein.

  • Wow, @bayoraner
    Du bist wirklich hervorragend vorbereitet und man merkt deutlich, dass du dich mit dem Thema schon beschäftigt hast. Eigentlich tut das auch jeder, der die täglichen Nachrichten verfolgt und diese ein wenig kritisch hinterfragt.


    @fcbeci
    Deine Unbefangenheit zu manchen Themen könnte dich und deine Familie im Ernstfall das Leben kosten. Hoffen wir, dass es nie zu einem solchen Fall kommt, oder dass du dich vielleicht etwas mehr mit dem Thema beschäftigst.


    @rza_2punkt0
    Natürlich ist es eine Art Hobby, welches ich mittlerweile mit meiner Frau teile, wenngleich sie nicht so intensiv ran geht wie ich. Da du dich für die Solarzelle interessierst möchte ich dir DIESE empfehlen, welche ich mir zuletzt in der kleinsten Ausführung kaufte und sehr zufrieden damit bin. Und wenn ich lese, was du tatsächlich alles so dein Eigen nennst, finde ich du bist besser vorbereitet als du glaubst. Wie sage ich immer: Halte es einfach, sei effektiv!


    @doliwan
    Dich habe ich gerade zu meinem Sidekick auserkoren, wenn es wirklich zu einer Zombie-Apokalypse kommt :thumbup:
    Kenntnisse, wie man Fische aus dem Wasser holt? Bist du etwa Angler, so wie ich?


    @fan11883
    Du musst meinen Rucksack nicht klauen, denn ich habe in meiner Ausrüstung immer Dinge für Hilfsbedürftige, die ich irgendwo finde. Es reicht also völlig aus mir zu folgen ;)
    Und ein Pouch ist eine kleine Tasche, meist aus Cordura, die zur Aufbewahrung von Kleinteilen gedacht ist.