Seid ihr vorbereitet auf den Tag X

  • Das Angebot würde ich sehr gerne annehmen.
    Der Klimawandel ist wortwörtlich ein ganz heißes Thema wie ich finde und Informationen darüber können nie schaden.


    Du musst jetzt hier nicht deine Doktorarbeit schreiben, aber grundsätzlich würde ich schon sehr gerne mehr dazu erfahren und passend zum Thema Prepping ist es allemal.

  • Natürlich interessiert mich das als Prepper, denn ich beziehe die Möglichkeit einer Katastrophe immensen Ausmaßes durch den Klimawandel in meine Überlegung mit ein.

  • Damit will ich v.a. Szenarien wie einem lange dauernden Stromausfall (Bei unsere aus dem Ruder laufenden "Energiewende" ein immer wahrscheinlicher werdendes Ereignis!), einen schweren Unwetter (2014 hatten wir in unserem Ort einen sehr schweren Hagelsturm mit teils Stromausfall, abgedeckte Dächer und auch kleine Überschwemmungen) oder einem Generalstreik und weiteren eher begrenzten Szenarien vorsorgen.

    Wo um aller Welt lebst Du denn?


    Stromausfall, Hagelsturm, kleine Überschwemmungen.


    VORSORGEN?


    Wow.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.

  • Da ich versuche jeden Tag so bewusst zu leben, als wenn es mein letzter wäre ... weiß ich nicht auf was ich mich vorbereiten sollte ....


    Lieber nutze ich die Zeit, die es benötigt sich hierüber Gedanken zu machen, für Dinge, die mich wirklich freuen und sehe positiv in die Zukunft und die Zeit die mir noch bleibt. Und wenn es dann doch unwahrscheinlicherweise anders kommen sollte ... so what - dann versuche ich daraus das Beste zu machen.


    Und ... was ich bei einem ähnlichen Thema schon mal erwähnt habe .... mein Weinkeller ist voll, da halte ich mit Genuß ein paar Monate aus ....


    Aber gut ... manche sehen es anders und das ist durchaus ok so ...


    In diesem Sinne .... ab in den Biergarten mit leichtem Gepäck, bevor die Welt untergeht ...

  • :)


    Exakt so sehe ich das allerdings auch.


    Die traurige Wahrheit ist, dass wir alle hoch in den 50ern an Herzinfarkt oder Krebs sterben.


    Da hilft dann auch kein "EDC", das memmy immer bei sich trägt. Falls es sich dabei nicht zufällig um einen Defilibrator handelt.


    Ich war übrigens auch mal ein Prepper. Seinerzeit nannte man das allerdings Pfadfinder. Aber da hatten wir andere Prioritäten. :D

    Uli. Hass weg!

  • Hey @memmy, schönes Thema. Ich hatte mir ab und zu mal den Prepper-Fred angeschaut, weil ich das Thema hochspannend finde.


    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich überhaupt nicht vorbereitet bin. Wenn ich eingeschneit sein sollte, müssen die normalen Vorräte im Schrank herhalten. Gaskocher habe ich auch noch im Keller, ansonsten sieht es mau aus und ein Lagerfeuer trau ich mir auch nicht wirklich zu (Großstadtjunge eben :D )


    Ich hatte mir mal überlegt einige Wasserfilter zu kaufen, da sich im Ernstfall eigentlich überall Wasser finden lässt. Auch ein EPa o.Ä. wollte ich mir ins Auto legen, falls es mal länger dauert.


    Ich müsste mich wirklich mal einlesen, leider fehlt mir seit Jahren die Zeit, ein solches Hobby zu betreiben.

    *Member of "Die Gruppe" since 2013*

  • Natürlich ist es eine Art Hobby, welches ich mittlerweile mit meiner Frau teile, wenngleich sie nicht so intensiv ran geht wie ich. Da du dich für die Solarzelle interessierst möchte ich dir DIESE empfehlen, welche ich mir zuletzt in der kleinsten Ausführung kaufte und sehr zufrieden damit bin. Und wenn ich lese, was du tatsächlich alles so dein Eigen nennst, finde ich du bist besser vorbereitet als du glaubst. Wie sage ich immer: Halte es einfach, sei effektiv!

    danke für den link... ist ja auch recht günstig, werd mich da mal bissl schlauer machen ist auf jeden Fall praktisch...


    was heisst vorbereitet... ich weis dass das Leben immer irgendwelche Überraschungen bereit hält positiv wie negativ... ja mit dem bissl was ich für den "Notfall" habe würde ich paar Tage über die Runden kommen. Mir "fehlen" eigentlich nur meine Waffen für den schlimmsten Fall


    wenn wirklich der Ernstfall eintreten sollte der zu einem Dauerzustand mutiert dann ist zB meine Oma bzw wäre ich im anatolischen Dorf überlebensfähiger (mit weniger "Luxus" und Wohlstand) als hier.

    0

  • @doliwan
    Dich habe ich gerade zu meinem Sidekick auserkoren, wenn es wirklich zu einer Zombie-Apokalypse kommt :thumbup:
    Kenntnisse, wie man Fische aus dem Wasser holt? Bist du etwa Angler, so wie ich?

    Den Angellappen habe ich schon Anfang der 70er gemacht und Überlebenstraining bei den Fallschirmjägern.
    Mit KravMaga beschütze ich mich und meine Liebsten vor Übergriffen, zur Not greife ich auf meine Materialien zurück.
    Interessant ist diese Broschüre des BKK mit dem Handbuch, einige Dinge müsste ich wohl noch nachbessern um sie abhaken zu können.
    Taschenlampe, Batterien, Schere, Messer, Feuerzeuge, Kerzen, Wasser, Notfallset (Schmerzmittel, Verbandmaterialien usw.) sollte wohl jeder vernünftige Haushalt griffbereit haben.

  • Ich bin zugegebenermaßen ziemlich überrascht über das Interesse an diesem Thema.
    Leider bin ich mittlerweile im Dienst und habe wegen der Abschirmung in Kasernen nur sehr schlechten Empfang, weshalb ich gute Ecken mit dem Handy aufsuchen muss.
    Dauerhaft gehaltvolle Texte sind so natürlich nicht möglich. Ich gehe morgen näher auf alles ein.

  • Ich bin überhaupt nicht vorbereitet - warum sollte man das auch sein.


    Ich lebe im hier und jetzt - und im Notfall kann man improvisieren - zumal man nicht vor jedem Unglück gefeit sein kann.

    0

  • So... endlich Feierabend und am Rechner. Freue mich schon die ganze Nacht darauf hier zu schreiben, denn in diesem Thread entwickelt sich tatsächlich so etwas wie eine Diskussion zum Thema Krisenvorsorge.



    Da ich versuche jeden Tag so bewusst zu leben, als wenn es mein letzter wäre ... weiß ich nicht auf was ich mich vorbereiten sollte ....

    Dass du jeden Tag bewusst genießt ist für mich ein Anzeichen dafür, dass du dein Leben liebst. Umso weniger kann ich verstehen, warum man nicht alles daran setzt dieses Leben über eine Krise hinaus zu verlängern.

    Die traurige Wahrheit ist, dass wir alle hoch in den 50ern an Herzinfarkt oder Krebs sterben.


    Da hilft dann auch kein "EDC", das memmy immer bei sich trägt. Falls es sich dabei nicht zufällig um einen Defilibrator handelt.


    Ich war übrigens auch mal ein Prepper. Seinerzeit nannte man das allerdings Pfadfinder. Aber da hatten wir andere Prioritäten

    Du rechnest tatsächlich damit, noch vor deinem 60. Geburtstag an Krebs oder einem Infarkt zu sterben? Kann ich nicht nachvollziehen!
    Wenn ich die Zahlen in deinem Namen mal als dein Geburtsdatum interpretiere, wirst du 33 Jahre alt. Somit blieben dir also noch mindestens 25 Jahre, in denen du richtig viel Shice erleben kannst, wenn du auf gewisse Situationen nicht vorbereitet bist.

    Ich müsste mich wirklich mal einlesen, leider fehlt mir seit Jahren die Zeit, ein solches Hobby zu betreiben.

    Ich bin gerne bereit dich dabei zu unterstützen. Wenn du Fragen hast, wende dich vertrauensvoll an mich ;)

    wenn wirklich der Ernstfall eintreten sollte der zu einem Dauerzustand mutiert dann ist zB meine Oma bzw wäre ich im anatolischen Dorf überlebensfähiger (mit weniger "Luxus" und Wohlstand) als hier.

    Zu deiner Oma solltest du dann auch aufbrechen. Wenn man nicht gerade über eine kleine Festung oder den eigenen Atombunker verfügt, gilt als Faustformel, dass man nicht länger als 14 Tage in seinen eigenen vier Wänden in der Stadt bleiben sollte. Danach ist mit Hilfe durch staatliche Kräfte ohnehin nicht mehr zu rechnen und auf den Straßen herrschen Anarchie und blankes Chaos. Weg da.... unter allen Umständen!

    Den Angellappen habe ich schon Anfang der 70er gemacht und Überlebenstraining bei den Fallschirmjägern.

    Ein Angler... wie schön! Hast du beide Lehrgänge absolviert und die Durchschlageübung dazu?

    ich musste jetzt erst mal rausfinden wer oder was Prepper sind.

    Vorsicht... im Internet gibt es viel Mist dazu. Wenn es dich wirklich interessiert, informiere dich aus erster Hand.

    Ich bin überhaupt nicht vorbereitet - warum sollte man das auch sein.


    Ich lebe im hier und jetzt - und im Notfall kann man improvisieren - zumal man nicht vor jedem Unglück gefeit sein kann.

    Warum man vorbereitet sein soll?
    Ich beantworte die Frage mal im Allgemeinen und nicht speziell auf dich bezogen:


    Als ich früher meine Einführungskurse zum Thema Krisenvorsorge abhielt, begann ich immer mit ein paar banalen Fragen.


    Wer hat eine private Rentenversicherung? Pflegeversicherung? Unfallversicherung? Vielleicht eine BUZ, Zahnersatzversicherung, VL beim Arbeitgeber, Sparbuch oder Bausparvertrag? Irgendwas in der Art? Jeder hat das! Jeder klar denkende Mensch in Deutschland hat irgendeine dieser Absicherungen. Viele sogar mehr als nur eine, vielleicht sogar alles davon.
    Jetzt soll mir also niemand mit dem Argument kommen, er lebe nur im Hier und Jetzt, oder man müsse nicht vorbereitet sein/vorgesorgt haben.


    Eine private Rentenversicherung beispielsweise ist nicht anderes als eine Vorbereitung darauf, dass einem die staatliche Rente irgendwann nicht reichen wird, um einen bestimmten Lebensstandard zu halten. Vorbereitung ist das Stichwort, denn nichts anderes ist Prepping. Abgeleitet vom englischen "prepare" = vorbereiten!


    Und jetzt stelle ich mal an euch, die im Hier und Jetzt leben, die vor erreichen des Rentenalters sterben wollen, und die jeden Tag ganz bewusst erleben die Frage:


    Habt ihr tatsächlich keine private Pflege-, Renten-, Kranken-, Sterbegeldversicherung?
    Lebt ihr wirklich so blauäugig in den Tag hinein?
    Nach dem Motto "et hät noch imma jot jejange"?
    Keine Taler irgendwo, falls mal was kaputt geht?


    Irgendwas davon habt ihr doch ganz bestimmt :D

  • Meine Güte, da hast du gerade aber selbst entlarvt, bayoraner, da bist du mir schön aufs Glatteis raus..


    Ich studiere zufällig an einer Universität, die sich mit exakt solchen Themen auseinandersetzt, kann dir also einen validierte Graphik nach der anderen hier raufladen, die deinen Standpunkt klar widerspricht.


    Wo isser denn hin?
    :D
    Nich das ihn die Geheimpolizei abgeholt hat weil er die Verschwörung aufgedeckt hat... ;(

    0

  • Der Rucksack steht bereit, muss nur noch gefüllt werden. :D


    Ich denke da an:


    - Feuerzeug, Streichhölzer
    - kl. Wasserflasche (0,75)
    - Schere
    - Nähgarn, Nadel
    - Taschenlampe
    - Messer
    - Mullbinde, Pflaster, Kompressen
    - Batterien
    - Vitamine, Müsliriegel
    - Tempos
    - Traubenzucker
    - Kugelschreiber
    - Paracetamol, Ibuhexal
    - Lupe, Pinzette
    - Landkarte
    - Klopapier (gefalten)



    Bestimmt noch was vergessen. :rolleyes:


    @memmy
    Nur den Einzelkämpfer, kein Häuserkampf.
    Keine Durchschlageübung, ich weiß schon gar nicht mehr ob es das "damals" gab. :/


    Ich war schon lange nicht mehr angeln, aber verlernen kann man das nicht.
    Früher, in den 70ern und 80ern war es an unseren Gewässern schöner und weniger überlaufen, zumindest hier bei uns in der Eifel. ;)

  • Ich gehöre ja familiär nun zur Spezies der Camper. Da deckt sich so einiges mit dem Repertoire der Prepper. Bin also auf gutem Wege.

    Bitte denken Sie scharf nach, was Sie in eine Signatur schreiben.