Kader FCB Basketball 2016/17

  • Keine Ahnung, was Weems der Öffentlichkeit mit "miasanmia" mitteilen wollte... Weems dürfte allein in etwa das Gehalt bekommen, was John Bryant, Anton Gavel und Dusko Savanovic zusammen verdienen.


    Mit anderen Worten: Weems wird man nur dann im AUDI Dome spielen sehen, wenn er mit einem gegnerischen Team - welchem auch immer - in München antreten müsste.

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • Wieso sollte er das nicht dürfen? Der NBA Draft bezieht sich einzig und alleine auf die NBA. Das heißt einfach nur, dass sich die Franchise die NBA(!)-Rechte an diesem Spieler sichert. Außerhalb der NBA kann der Spieler machen, was er will.


    Heisst also: Ein Spieler wird in der ersten Runde gedraftet, sagt aber: Nö, habs mir anders überlegt, ich will doch nicht in die NBA, hab ja vor zwei Tagen nen tollen Vertrag bei den Bambergern unterschrieben und da schmeckt die Pizza so gut - und das NBA Team schaut mit seinem Pick in die Röhre und geht leer aus?

    0

  • Heisst also: Ein Spieler wird in der ersten Runde gedraftet, sagt aber: Nö, habs mir anders überlegt, ich will doch nicht in die NBA, hab ja vor zwei Tagen nen tollen Vertrag bei den Bambergern unterschrieben und da schmeckt die Pizza so gut - und das NBA Team schaut mit seinem Pick in die Röhre und geht leer aus?

    Ich verstehe das aktuell so, dass ab dem Pick ein entsprechender Vertrag zwischen Verein und Spieler zustande kommen muss. Dort ist dann sicher auch geregelt, dass der Spieler weitestgehend frei ausserhalb der NBA seine sportlichen Ziele verfolgen kann (aber sämtliche Schritte transparent machen muss). Schließt er sich einem anderen Verein an, dann wird das zustimmungsbedürftig sein (insbesondere der NBA-Buyout :-) :-) :-) )

    0


  • Heisst also: Ein Spieler wird in der ersten Runde gedraftet, sagt aber: Nö, habs mir anders überlegt, ich will doch nicht in die NBA, hab ja vor zwei Tagen nen tollen Vertrag bei den Bambergern unterschrieben und da schmeckt die Pizza so gut - und das NBA Team schaut mit seinem Pick in die Röhre und geht leer aus?

    Ich denke, dass es das gute Recht eines Spielers ist, unabhängig von der NBA sich Gedanken machen kann, wo er spielen möchte. Ist es sein Traum, in der NBA zu spielen, wird er eine Klausel in den Vertrag einbauen lassen, dass er gehen kann, wenn er einen NBA-Vertrag angeboten bekommt. Der Verein bekommt dafür eine entsprechende Entschädigungszahlung, die hilft, Ersatz zu besorgen. Und für das NBA-Team sind das Kleinbeträge.


    Also warum sollte ein Spieler den NBA-Draft abwarten, wenn es auch so geht? Deshalb kann es gut sein, dass Wanamaker bei Bamberg verlängert, aber aussteigen darf und wird, wenn er die Chance auf die NBA hat. Blöd für Bamberg, aber es bringt Geld. Wenn sie keinen Vertrag mit ihm machen, kann er einfach so gehen. Und sie haben ihn sicher, wenn er kein NBA-Angebot bekommt.


    Und es soll tatsächlich Spieler geben, die keinen Bock(mehr) auf die NBA haben. Oder noch nicht. Die können nicht gezwungen werden, in der NBA zu spielen, nur weil ein Team dort den Spieler gedraftet hat. Das entscheidet der Spieler schon noch selber. Er kann nur nicht frei wählen, bei welchem Team er spielen möchte, wenn er in die NBA will und gedraftet ist.

    0

  • Verstehe ich alles, geht aber nicht auf meine Frage ein.


    Deshalb nochmal beispielhaft:


    Lo schließt letzte Woche einen Vertrag mit den Bambergern ab. Wie in den Gerüchten erwähnt. Alles eingetütet.


    Aussage hier ist: Er darf das, obwohl er sich im laufenden Draft befindet.


    Lo wird überraschend Mittwoch in der NBA in der ersten Runde gedraftet.


    Er sagt aber, er WILL lieber in Bamberg spielen (mit denen er einen gültigen Vertrag hat)


    Was dann?


    Das Draft Team hätte einen enormen Schaden. Der Erstrunden Pick hat ja einen hohen Wert.

    0

  • @bemha


    alles soweit korrekt. ich denke die frage bezog sich v.a. auf Paule und auch auf Maodo.


    Kann man den Verein (ausserhalb der NBA) wechseln und gleichzeitig beim Draft angemeldet sein?
    Ich denke: Ja, man kann. Man muss halt unmittelbar VOR dem Draft alle aktuell geltenden Regelungen transparent machen, damit der "pickende" weiß, was er für Verpflichtungen eingeht.
    Nach dem Draft geht das vermutlich nur noch mit Zustimmung (außer man wird nicht "gezogen").

    0

  • Nochmal, im NBA Draft machen einzig und alleine die NBA Teams untereinander aus, wer die NBA-Rechte an welchem Spieler hält. Wenn der Spieler in die NBA will ist er dann gezwungen zuerst mit diesem Team zu verhandeln, außerhalb der NBA kann der Spieler vor und nach dem Draft machen was er will.


    Prominentestes Beispiel für einen Spieler, der keine Lust hatte bei seinem Team zu Spielen, dass ihn gedraftet hat, ist wohl Danny Ferry. Der wurde 1989 an Nummer 2 von den LA Clippers gepickt. Weil die Clippers damals aber so scheisse waren, hatte er keine Lust dort zu spielen. Also ist er erstmal für eine Saison nach Italien gegangen. Als die Clippers gemerkt haben, dass sie von ihrem Pick so nix haben, haben sie dann seine NBA Rechte zu den Cavaliiers getraded, wo er im nächsten Jahr für 10 Jahre unterschireben hat.


    Jetzt zum Lo Beispiel:


    Theoretisch ist das also möglich. Praktisch wird es dazu aber nicht kommen. Erstens heißt es ja, dass dieser mögliche Vertrag mit Bamberg eine NBA Klausel hat. Zweitens informieren die Teams sich gut genug über alle Spieler, die sie möglicherweise picken wollen und führen neben den Workouts auch noch Interviews mit ihnen.

    0

  • Wenn mich nicht alles täuscht, dann hat OKC als Rechteinhaber an Tibor Pleiss seine Zustimmung zu den Wechseln von Brose nach Vittoria und von Vittoria zu Barcelona geben müssen. Das betraf natürlich insbesondere die Bedingungen zu welchen OKC auf Tibor hätte zugreifen können.


    Setzt natürlich voraus, dass Tibor seinerzeit den Vertrag mit OKC unterschrieben hat. Ein solches Angebot MUSS meines Wissens vom pickenden Verein kommen (muss natürlich nicht angenommen werden). Die NBA Rechte bleiben dann aber trotzdem bei dem Verein, der den Pick gemacht hat.

    0

  • Nein, Pleiß hat da nicht zwingend die Zustimmung von OKC gebraucht. Aber als Spieler, der irgendwann in die NBA will, hat er das natürlich mit OKC abgestimmt. Denn als gedrafteter Spieler hast du halt nur noch diesen einen Ansprechpartner, mit dem willst du es dir ja nicht verscherzen.


    Was du im zweiten Absatz schreibst ist so: Wenn ein NBA Team einen Spieler in der ersten Runde draftet, dann müssen sie ihm einen nach Höhe des Picks festgelegten Vertrag anbieten, der Spieler kann dann aber immernoch machen was er will (siehe Danny Ferry). Bei Zweitrundenpicks (wie Pleiß) trifft das nicht zu.

    0

  • Danke für Deine Ausführungen.


    Wundert mich, dass die NBA so ein "Risiko" ungeregelt lässt. Wenn Du andrerseits bis 89 graben musstest, um den letzten Fall zu finden, scheint das Risiko in der Praxis tatsächlich vernachlässigbar zu sein ;)

    0

  • Ich bin ja wirklich gespannt, was bei Vogtmann los sein wird. Denke da läuft es auf Spanien oder Bayern raus. Da sind die Gerüchte im Bamberger SD Forum wohl eher Nebelkerzen.
    Laut Sportando soll er kurz davor stehen zu Baskonia zu gehen.


    Ich fände einen athletischen Center sensationell (Typ Mbakwe) und dahinter Vogtmann. Als Option dann immer noch Deon für die 4/5.


    So einen richtigen Kracher gab es die letzten Jahre eigentlich immer. Letztes Jahr Rivers, davor Delaney. Dieses Jahr gibt es so gar keine Gerüchte - das nehme ich noch positiv, da es erstmal um den Coach geht.

  • Soweit ich weiß, geht es beim Draft nach Jahrgang. Dieses Jahr ist der Jahrgang von Zipser dran, die '94er. Wer von denen noch nicht in der NBA ist, der ist automatisch im Topf drin und wird da auch nicht gefragt, ob er das will. Nur die jüngeren Jahrgänge können sich anmelden und wieder zurückziehen, wenn ihre Aussichten zu schlecht sind. Zipser hat das letztes Jahr gemacht, um zu sehen, ob Interesse besteht und ein Feedback zu bekommen, woran er noch arbeiten sollte. Da man nur 1 x am Draft teilnehmen darf, hat er dann rechtzeitig zurückgezogen, hoffend dieses Jahr mit weiterer Entwicklung eine bessere Chance zu haben.


    Dank dem Camp in Treviso, ist er von Platz 43 auf 33 vorgerückt. Da kann man noch Mal sehen, wie sehr ihm die letzten Monate in der Außenwahrnehmung geschadet haben.
    Wenn ihn jemand will, kann er sogar zu einem der letzten 1. Runden Picks werden.


    Im Moment ist er bei ein paar Vereinen zu Workouts in den USA.

    0

  • Voigtman nach Spanien, Lo nach Bamberg - da bleibt nicht mehr viel an Deutschen, die uns wirklich weiterhelfen könnten.


    Ohlbrecht ist sicher ein Name, der wieder fallen wird. Keine Ahnung, wie es dem in Russland gefällt. Und sonst?


    Sollte Zipser in der NBA aufschlagen, was man abwarten muss, weil das Eurocamp zwar ein Gradmesser aber auch nicht mehr ist, schauts bei uns an konkurrenzfähigen Deutschen recht mau aus:


    - Kleber
    - Gavel (?)
    - Dedovic (?)
    - Zipser (?)

    0

  • Keine Ahnung, was Weems der Öffentlichkeit mit "miasanmia" mitteilen wollte... Weems dürfte allein in etwa das Gehalt bekommen, was John Bryant, Anton Gavel und Dusko Savanovic zusammen verdienen.


    Mit anderen Worten: Weems wird man nur dann im AUDI Dome spielen sehen, wenn er mit einem gegnerischen Team - welchem auch immer - in München antreten müsste.

    Wem für 3 Mio zu Maccabi. Die rüsten gerade ziemlich auf. Es wäre trotzdem schön eines nicht allzu fernen Tages solche Spieler in München sehen zu können. Im Moment total unrealistisch, alleine schon wegen der fehlenden Euroleagueteilnahme...

    0

  • @auripigment


    Nicht nur Maccabi rüstet derzeit massiv auf. Im Sommer werden nahezu alle Euroleague-Teams erheblich in ihre Kader investieren. Ab der kommenden Saison wird die Euroleague mit dem neuen Modus den teilnehmenden Teams ein knochenhartes Pensum abverlangen.


    Der vorgeschilderte Umstand wird dem FCBB auf dem Spielermarkt im Sommer nicht gerade behilflich sein.

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • http://www.n24.de/n24/Sport/ba…rg-fuerchtet-hoeness.html



    Rolf Beyer, Geschäftsführer Brose Baskets:


    "Die Bayern werden nicht tatenlos zusehen, wie wir Meistertitel in Serie holen", wird Beyer von der Sport Bild zitiert: "Das passt nicht zum Selbstverständnis dieses Klubs. Vor allem, wenn Uli Hoeneß wieder das Sagen hat."


    "Ich behaupte, dass bei den Bayern mindestens vier Spieler mehr verdienen als unser Topverdiener Brad Wanamaker (850.000€)"



    Da stellen sich mir zwei Fragen:


    1. Wie kann man nach so einer Saison nur so die Hosen voll haben?


    2. Wer soll das bitte sein bei uns? Bryant, Savanovic, Thompson und?



    Ich glaube zwar keinen Zahlen, die aus Bamberg kommen, die sind prinzipiell sehr niedrig (Wannamaker hatte auch vor der Saison schon gute europäische Angebote und seinen Vertrag neu verhandelt...), aber man sollte bei den Bayern schon mal darüber nachdenken, wer von unseren Topverdienern (und das sind sie zweifelsohne) in den Play Offs was gerissen hat.

    0


  • Die Bamberger, in Gestalt von Herrn Beyer, machen sich vor dem FCBB sicherlich nicht in die Hose, weder sportlich noch finanziell.


    Die Äußerungen des Herrn Beyer haben einen anderen Zweck: Herr Beyer will bei seinen aktuellen Sponsoren mehr Geld rausholen, um es mit dem "finanziell übermächtigen" FCBB auch zukünftig aufnehmen zu können.

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson