Nervige Bundesligaunterbrechung

  • Fußball ist da schon extrem. Wobei das wirklich nur Herrenfußball ist.
    Habe letztes Jahr das erste Mal ein Frauenfußball-Turnier erlebt und da ging es wirklich vor allem um Spaß am Spiel und das war eine echte Party. Meine Frau ist Amerikanerin und nach dem Spiel gegen die Niederlande, haben wir mit den US-Fans und Niederlande-Fans in den Straßen und Bars in Lyon gefeiert. Niemand hat geweint, man hat den Gegner nicht lächerlich gemacht und es flogen keine Fäuste. Einfach nur Sport als Unterhaltung.
    Herrenfußball wird das leider nicht mehr hinbekommen. Für viele Fans ist das die einzige Form noch irgendwie etwas Selbstbestätigung zu haben. Ersatzkrieg halt.

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  • Ach so...


    Weiß nicht. Bräuchte das auch nicht, aber wenn man mal vor Ort erlebt hat, wie Dänemark Europameister wird. Oder Frankreich Weltmeister. Hat schon was... :)

    Frankreich 2018 habe ich vor Ort erlebt. Und erinnere mich noch sehr gut daran, dass wir 1 Stunde nach Hause laufen mussten, da die Metro fast komplett gesperrt werden musste, man kein Uber oder Taxi bekam, da es im 11. Arrondissement zum neuen Sturm auf die Bastille kam. Das war der Wahnsinn. Solche Ausschreitungen gab es selbst in Frankreich zuvor selten.

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  • Frankreich 2018 habe ich vor Ort erlebt. Und erinnere mich noch sehr gut daran, dass wir 1 Stunde nach Hause laufen mussten, da die Metro fast komplett gesperrt werden musste, man kein Uber oder Taxi bekam, da es im 11. Arrondissement zum neuen Sturm auf die Bastille kam. Das war der Wahnsinn. Solche Ausschreitungen gab es selbst in Frankreich zuvor selten.


    Müssen ja nicht gleich Ausschreitungen sein. :)


    Ich hab' den Tag in Straßburg erlebt. Da war die Hölle los. Aber alles friedlich, soweit ich das mitbekommen habe.

  • Also ich hab mal Silvester auf den Champs-Elysees gefeiert. Anfangs war es ganz friedlich und jeder hat mal dem anderen seine Sektflasche dort gereicht und brav "bonne annee" gewünscht. Soweit so gut.

    Bis sie gegen 1 Uhr angefangen haben, die Autos umzuschmeissen und zu demolieren.

    Danach haben wir uns von dort schnellstens verzogen.

  • Also ich hab mal Silvester auf den Champs-Elysees gefeiert. Anfangs war es ganz friedlich und jeder hat mal dem anderen seine Sektflasche dort gereicht und brav "bonne annee" gewünscht. Soweit so gut.

    Bis sie gegen 1 Uhr angefangen haben, die Autos umzuschmeissen und zu demolieren.

    Danach haben wir uns von dort schnellstens verzogen.

    Silvester in Paris ist doch ein Traum! Jedenfalls vor Corona. Das Um-den-Arm-Fallen, das Küssen. Love it.


    Meiner Erfahrung nach sind es ausschließlich Touristen, die sich mit ihrem Auto nach Mitternacht auf die Champs-Élysées verirren. Ist doch Tradition, dass die Menge an den Autos zerrt - und manchmal auf die Seite legt. Zumindest jeder Pariser weiß das.

  • Ach so...


    Weiß nicht. Bräuchte das auch nicht, aber wenn man mal vor Ort erlebt hat, wie Dänemark Europameister wird. Oder Frankreich Weltmeister. Hat schon was... :)

    hat gar nix.


    ich würde das maximal auf den Juniorenbereich begrenzen bis zur U21... kleinformatige Turniere abhalten und zur Förderung und Entwicklung des Sports und der jungen Talente.


    davon profitiert der Fussball und das korrumpierte System hätte ein schnelles Ende.

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  • Meine Frau ist Amerikanerin und nach dem Spiel gegen die Niederlande, haben wir mit den US-Fans und Niederlande-Fans in den Straßen und Bars in Lyon gefeiert. Niemand hat geweint, man hat den Gegner nicht lächerlich gemacht und es flogen keine Fäuste. Einfach nur Sport als Unterhaltung.

    Das ist eben US Sport. Dort steht das Event im Vordergrund. Eine emotionale Bindung zum Verein wie hierzulande gibt es dort nicht. Das sind auch keine "Fans" sondern Sympathisanten, die sich kurz freuen, wenn ihr Team gewinnt und wenn nicht, ist es auch egal.

    Dieses Feiern, egal ob Sieg oder Niederlage, was du beschreibst, kannst du auch in Deutschland alle 2 Jahre beim Public Viewing beobachten - und ist auch der Grund, warum ich da nie hingehen werde!

    Man fasst es nicht!

  • Das ist eben US Sport. Dort steht das Event im Vordergrund. Eine emotionale Bindung zum Verein wie hierzulande gibt es dort nicht. Das sind auch keine "Fans" sondern Sympathisanten, die sich kurz freuen, wenn ihr Team gewinnt und wenn nicht, ist es auch egal.

    Dieses Feiern, egal ob Sieg oder Niederlage, was du beschreibst, kannst du auch in Deutschland alle 2 Jahre beim Public Viewing beobachten - und ist auch der Grund, warum ich da nie hingehen werde!

    Mitteleuropäischer OECD-Wissensstand von 1986.


    Es gibt im US-Sport keine Vereine, es gibt Franchises. Und dann gibt es den College-Sport... Aber wo soll man da anfangen, wenn nicht mal das den Diskutierenden klar ist?


    Man fasst es nicht. ;)

  • Das ist eben US Sport. Dort steht das Event im Vordergrund. Eine emotionale Bindung zum Verein wie hierzulande gibt es dort nicht. Das sind auch keine "Fans" sondern Sympathisanten, die sich kurz freuen, wenn ihr Team gewinnt und wenn nicht, ist es auch egal.

    Dieses Feiern, egal ob Sieg oder Niederlage, was du beschreibst, kannst du auch in Deutschland alle 2 Jahre beim Public Viewing beobachten - und ist auch der Grund, warum ich da nie hingehen werde!

    Das Turnier war in Frankreich und da spielte nicht nur USA. Und was Patriotismus bzw. emotionale Bindung zum Land betrifft, gibt es wohl nicht viele Nationen, die das ernster nehmen als die USA.

    Zudem ist es ein Klischee, dass im US-Sport alles nur Unterhaltung und alles lustig ist. Der US-Sport hatte auch mal Hooligans und auch heute gibt es noch Ausschreitungen. Studenten nehmen den eigenen College Campus und Städte auseinander nach College-Meisterschaften und nach dem Super Bowl Sieg der Eagles wurde Philly auch zerlegt.


    Und was ist eigentlich falsch daran, wenn man Spiele der Nationalmannschaft nur als Unterhaltung sieht? Fühlst du dich als Deutscher etwa kleiner, wenn Deutschland bei der WM in der Vorrunde ausscheidet oder größer, wenn man das Finale gewinnt? Also so groß oder so klein, dass man Staatsangehörige der Siegernation oder Verlierernation verhöhnen und verprügeln muss? Das ist leider Herrenfußball. Das hat nichts mit "emotionaler Bindung" zu tun. Das ist krankhafter Nationalismus.

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  • Das ist eben US Sport. Dort steht das Event im Vordergrund. Eine emotionale Bindung zum Verein wie hierzulande gibt es dort nicht. Das sind auch keine "Fans" sondern Sympathisanten, die sich kurz freuen, wenn ihr Team gewinnt und wenn nicht, ist es auch egal.

    kann ich absolut ! nicht bestätigen.. mag sein, dass es in den Major Sports keine Szene wie die „Ultras“ gibt, doch kenne ich eine Menge Leute die bei einer Niederlage ihrer Mannschaft genau so leiden wie wir, wenn die Bayern verlieren.. die Show Drumherum gehört dazu.. aber mit dem Herz dabei sind eine ganze Menge Leute.. und glaube mir .. meine Leidensgenossen in Cincinnati kennen sich mit Niederlagen aus.. ich auch 8o

    Ein Sieg der Bayern und der Tag ist mein Freund

  • kann ich absolut ! nicht bestätigen.. mag sein, dass es in den Major Sports keine Szene wie die „Ultras“ gibt, doch kenne ich eine Menge Leute die bei einer Niederlage ihrer Mannschaft genau so leiden wie wir, wenn die Bayern verlieren.. die Show Drumherum gehört dazu.. aber mit dem Herz dabei sind eine ganze Menge Leute.. und glaube mir .. meine Leidensgenossen in Cincinnati kennen sich mit Niederlagen aus.. ich auch 8o

    US-Sport hat Fans, die nicht weniger Fans sind als Fußball-Fans. Das ist ebenso tief verankert und geht zum Teil sogar noch weiter.

    Da spielt dann High School A gegen High School B aus einer Stadt und da sitzen Fans, da ist die Familie seit mehreren Generationen Fan der Schule und die eigenen Kindern gingen nicht einmal auf diese Schule. Und der Verlierer leidet bis zum nächsten Duell. Da trauert dann die halbe Stadt.

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  • Magath schlägt UH zum DFB Präsidenten vor. Mach es Uli.


    Im BILD-Podcast Phrasenmäher schlägt Felix Magath (67) einen neuen Boss für den Deutschen Fußball-Bund vor. Und zwar Uli Hoeneß (69)!

    Magath: „Ich weiß nicht, ob es noch einen besseren als DFB-Präsidenten gäbe als Uli Hoeneß.

  • Wäre schon mal spannend zu sehen wie der Uli den DFB auf links dreht...der Winzer wird als erstes wieder an seinen Herd geschickt.:D:D

    Früher Tagano - dabei seit 23.08.2006 - ändere nie deine E-Mail Adresse im FC Bayern Forum!