BBL Saison 2016/17

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  • morri schrieb:

    Ich schaue ja selten Basketball. Aber wenn, ist es immer dasselbe. In engen Spielen in der Schlussphase verkackt der FC Bayern das Spiel. :rolleyes:
    Wollte ich auch schon schreiben, da bist du mir echt zuvor gekommen.

    Die Regelmäßigkeit mit welcher unser komischer Haufen die Crunchtime abschenkt war der Grund wieso ich gar keine Spiele unserer Basketballer ansehe ... dumm nur, dass ich bei noch 7 Minuten auf der Uhr dann über Sport1 gestolpert bin.

    Ich hätte es besser sein lassen sollen und dabei hatten wir sogar +9 beim Stand von 72:63 ... die Unfähigkeit unserer Mannschaft eine Crunchtime zu spielen ist beinahe durch nichts zu übertreffen!
    UH, KHR, HS, NK? Ohne Worte .... <X
  • kareem33 schrieb:

    72:63 nicht über die Zeit bringen ist schon sine klasse Leistung. Kurz vor Ende dann 76:71....
    Das Spiel haben sie im zweiten Viertel verkackt 21:9....nach einer 10 Punkte Führung, die sie einfach über Minuten nicht ausbauen konnten. Die Schiris haben dann Booker aus dem Spiel genommen....
    Wie Du selbst schreibst, waren sie ja danach dennoch wieder mehrfach vorne. Aber was da am Ende immer abgeht, ist für mich - zugegeben als Laie - völlig gaga.

    Das war ja auch schon unter Pesic so. Da gab es ein Spiel, wo man es versäumt hat - NBA like - den Gegner zu foulen, um danach den letzten Ball zu haben - und hat dann natürlich prompt kassiert ohne Chance zu antworten.
    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!
  • morri schrieb:


    Das war ja auch schon unter Pesic so. Da gab es ein Spiel, wo man es versäumt hat - NBA like - den Gegner zu foulen, um danach den letzten Ball zu haben - und hat dann natürlich prompt kassiert ohne Chance zu antworten.
    Wenn man in der NBA im potentiell letzten Angriff foult und damit den Gegner an die Freiwurflinie schickt, würde man dort von den eigenen Anhängern ausgepfiffen. Das ist dort absolut verpönt.

    Natürlich kann man sich in der BBL diese Taktik überlegen. Wer sich aber im Setplay so schwer tut zu punkten, sollte sich schwer überlegen, ob man den Gegner an die Freiwurflinie schickt. Der wird dort sicher Punkten, ein-oder zweimal. In jedem Fall muss man dann mit dem letzten Angriff punkten. Und dass wir damit Schwierigkeiten haben, hat man ja heute gesehen. Insofern habe ich die Entscheidung, ernsthaft zu verteidigen, in der Halle für richtig erachtet.

    Zwei Probleme: das Team hat nicht ernsthaft für dieses Niveau verteidigt. Und man hatte offensichtlich Strelnicks nicht auf der Rechnung.
  • dapeda schrieb:

    Will nach dem letzten Pass zufälligerweise jemand einen Tipp abgeben, wo Kleber nächste Saison spielt? :rolleyes:
    Ganz ehrlich. Bei allem Frust. Und der sitzt bei mir auch ganz schön tief. Diesen Spruch hat Maxi nicht verdient. Er war und ist in den letzten eineinhalb Jahren auf und abseits des Parketts fast immer der Lichtblick gewesen. Sein Spiel hat so viel Freude gemacht. Er hat so viel Freude gemacht. Jetzt bekommt er, offensichtlich außerplanmäßig, in einer schwierigen Situation den Ball und macht einen folgenschweren Fehler. Nicht schön, kann aber passieren. Mit diesem Spruch, und ich schätze sonst auf allen Plattformen deine Beiträge, begibst du dich auf das Niveau der Alba-Fans auf SD. Und dass das jetzt kein Kompliment ist, weißt du selber.
  • Ufffff, ich bin enttäuscht. Hab heute in der Halle alles gegeben und bin selbst jetzt noch irgendwie auf Touren.

    Was bleibt?

    Wir können durchaus mit Bamberg mithalten. Führen fast das gesamt Spiel. Aber wir haben keine Crunchtime Spieler. Wie kann ein Strelnieks einen Gavel so vernaschen? Warum kommt keine Hilfe? Warum verdaddeln wir den Ball lächerlich in den letzten Sekunden? Warum entscheiden wir das Spiel eigentlich nicht vorher?

    So ein gutes Spiel von uns. Und dann immer wieder die Unfähigkeit, das Spiel vorab zu klären. Wir haben heute verloren, weil wir es verpennt haben, das Spiel Mitte des 4. Viertel dicht zu machen. Als dann die Crunchtime kam, war es halt wie immer.

    Für mich war das heute schlimm. Bamberg hat uns gezeigt, dass wir unfähig sind. Die werden uns wieder sweepen. ALBA hat gegen uns zumindest gekämpft und den einen Heimsieg erkämpft. Wir hingegen wie letztes Jahr gehen vor die Hunde. Und an uns Fans lag es sicherlich nicht. Von den vielen Bamberger Fans hat man eigentlich wenig gehört. Ich hoffe, dass nächste Saison massiv ausgemistet wird. ENDLICH mal einen vernünftigen PG, die Deutschen Positionen mit 2-3 Top Spielern besetzen und den Rest mit unseren Jugendspielern. Und bitte keine Ausländer mehr, die zwar tolle Spieler sind, aber in entscheidenden Spielen versagen. Bisher hat dieses Team immer wieder verloren, wenn es um was ging. Wir brauchen dringend einen FÜHRUNGSSPIELER!!!!!!!
  • bemha schrieb:

    dapeda schrieb:

    Will nach dem letzten Pass zufälligerweise jemand einen Tipp abgeben, wo Kleber nächste Saison spielt? :rolleyes:
    Ganz ehrlich. Bei allem Frust. Und der sitzt bei mir auch ganz schön tief. Diesen Spruch hat Maxi nicht verdient. Er war und ist in den letzten eineinhalb Jahren auf und abseits des Parketts fast immer der Lichtblick gewesen. Sein Spiel hat so viel Freude gemacht. Er hat so viel Freude gemacht. Jetzt bekommt er, offensichtlich außerplanmäßig, in einer schwierigen Situation den Ball und macht einen folgenschweren Fehler. Nicht schön, kann aber passieren. Mit diesem Spruch, und ich schätze sonst auf allen Plattformen deine Beiträge, begibst du dich auf das Niveau der Alba-Fans auf SD. Und dass das jetzt kein Kompliment ist, weißt du selber.

    Ja, da hast Du schon recht, da hat natürlich auch der Frust aus mir gesprochen. So ganz unbegründet und situationsbezogen wie Du denkst ist der aber nicht. Der Pass war da nur das i-Tüpfelchen.

    Maxi ist schon in der letztjähirgen Serie gegen Bamberg vor allem durch seine Nicht Leistung aufgefallen. In den diesjährigen Play Offs ist er wieder schwach. 2-16 Dreier, ein +/- von -12 wenn Kleber auf dem Parkett steht. Na klar passen seine Zweier und die Rebounds. Aber reicht das? Von so einem talentierten Spieler mit NBA Ambitionen? Müsste da nicht mehr kommen, müsste da nicht irgendwo noch ein "unbedingt gewinnen wollen" sein?

    Denn bei einem sind wir uns wohl einig: Bis auf Johnson macht in der Mannschaft jeder seinen Job. Direkt vorwerfen kann man da keinen was und Maxi ist natürlich ein feiner, netter Kerl - so wie alle anderen im Team auch. Aber liegt nicht genau da vielleicht unser Problem?
  • Ich würde unser Problem ähnlich wie @dapeda vorrangig in der Mentalität und erst nachrangig beim Talent sehen.

    Gut, Qualitätsprobleme haben wir mit Sicherheit auf der PG-Position. Joyce ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend (was z. B. ein Vergleich mit Zisis, Causeur und Strelnieks zeigt). Gavel ist ein grundsolider Arbeiter mit vorbildlicher Einstellung, aber kein qualitativ hochwertiger PG (darüber hinaus nagt der Zahn der Zeit an ihm, seine defense lässt auch ein wenig nach). Johnson ist ein Fehlgriff, 0 Minuten gestern sprechen eine deutliche Sprache. Der Rest des Teams ist qualitativ schon hochwertig.

    Viel wichtiger ist aber, dass wir keine echten Gewinnertypen haben, die in der entscheidenden Phase den Ball haben wollen und was sinnvolles mit dem Ball anfangen. Nette Kerle trifft es sehr gut. Druckresistent ist aber keiner bei uns (oder zumindest viel zu selten).

    Gestern war für mich ein Paradebeispiel für dieses Problem. Redding (der ja ein solcher go-to-guy sein sollte) hat nicht viel gespielt und das zurecht - er war nicht sichtbar. Gavel ist kein Typ, der in der crunchtime die Verantwortung übernehmen sollte. Taylor gestern auch durchwachsen. Er sollte zwar den letzten Wurf bekommen, aber seine Trefferquote im restlichen Spiel löst bei mir keine Hoffnung aus, dass er getroffen hätte, wenn das Anspiel gekommen wäre. Es ist ja bezeichnend, dass die Würfe zuvor nach meiner Erinnerung von Dedovic (airball) und Joyce (Pech beim layup) kamen.

    Zusammengefasst: Ich vermisse einen Typ wie Delaney ;( . Er hat nicht in jeder entscheidenden Phase die richtigen Entscheidungen getroffen, aber er war immer bereit, Verantwortung zu übernehmen, und hat das auch überdurchschnittlich gut gemacht (wenn ich die Vergangenheit da nicht zu sehr verkläre). Und das zeigt auch, dass die Diskussion über "echten" PG oder combo guard am Kern des Problems vorbeigeht. Delaney war auch kein "echter" PG, sondern einfach "nur" ein bockstarker guard mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Talent. Btw. konnte er nicht nur werfen, sondern auch andere Spieler in Szene setzen...