10. Spieltag: FC BAYERN - TSG Hoffenheim 1:1

  • Das mit der Einstellung mag punktuell der Fall sein, aber doch nicht in jedem Spiel! Vor allem auch in der CL, auf die sie alle angeblich so geil sind.
    Was ich in jedem Spiel sehe ist bspw., das wir im Mittelfeld kein Pressing betreiben um den Ball wiederzubekommen, sondern dass 3-4 Spieler neben dem konternden Gegner herlaufen und zuschauen, wie er am Tor vorbeischießt. In den zweikampf gehen sie - wenn überhaupt - erst wenn er kurz vor dem 16er ist.


    Das hat doch nichts mit der Einstellung der Spieler zu tun sondern ist eindeutig ein taktisches Problem.

    Und du glaubst allen Ernstes das Ancelotti den Spielern sagt das sie nur nebenher traben sollen und ja nicht angreifen ?

  • Wir haben das Spiel kontrolliert? Hoffenheim hat uns schön vom Tor weggehalten und nichts zugelassen, selber aber Nadelstiche gesetzt und verdient in Führumg gegangen. In der 88. Minute hatten wir mit Hummels die erste 100% Chance herausgespielt. Vorher haben wir wieder unzählige Flanken aus dem Halbfeld geschlagen und denen Stoßgebete hinterhergeschickt.


    Und du redest was von Kontrolle? Ultrakampfstark? Am besten erklärst du uns wie Klopp zum Sieger, weil wir das letzte Tor geschossen haben, Pardon, musste ja Hoffenheim ebenfalls für uns übernehmen. Die wussten wohl vor lauter Ultrakampfstärke gar nicht wohin mit ihrer Kraft.


    Im Endeffekt hat Nagelsmann Ancelotti ausgecoached.

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  • Und du glaubst allen Ernstes das Ancelotti den Spielern sagt das sie nur nebenher traben sollen und ja nicht angreifen ?

    Und du glaubst allen Ernstes, dass dies im Profifußball über Monate durch einen Trainer toleriert werden würde und dann noch beim FC Bayern?

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  • Es liegt also nur an der Einstellung. Haben wir etwa schon so schnell den klassischen Zeitpunkt erreicht, an dem der Trainer die Spieler nicht (mehr) erreicht? Wenn ein Trainer dies nach quasi jedem Spiel sagen muss, dann wirft das schon Fragen auf.
    Vielleicht haben die Spieler einfach keine Lust auf und wenig Vertrauen in das neue System. Wer ein neues System installiert, muss die Spieler dafür begeistern. Wenn das nicht klappt, liegt es am Trainer und nicht an der Einstellung der Spieler.

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  • Welche Chance hast du denn bitteschön gegen 25 Unternehmer

    Ist das deine Erklärung? Ich fasse zusammen:


    Wir hatten 4 Jahre lang eine Mannschaft, die alles in Grund und Boden gespielt hat, taktisch und technisch auf höchstem Niveau agierte und auch nicht nachließ, als zeitweise ein halbes Dutzend Topstars ausfiel. Eine Mannschaft, dir sich auch als solche präsentierte und nicht nur als ein Haufen Söldner.


    Just seit 1.7. hat sich diese nahezu unveränderte und mit 2 hungrigen Spielern verstärkte Mannschaft zu einem faulen Sauhaufen entwickelt, einfach so, mir nichts dir nichts, aber der Trainer oder dessen System sind keinesfalls Schuld, sondern nur die Eimstellung der Spieler.
    :thumbsup::thumbsup::thumbsup:
    Klingt super plausibel.

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  • Ist das deine Erklärung? Ich fasse zusammen:
    Wir hatten 4 Jahre lang eine Mannschaft, die alles in Grund und Boden gespielt hat, taktisch und technisch auf höchstem Niveau agierte und auch nicht nachließ, als zeitweise ein halbes Dutzend Topstars ausfiel. Eine Mannschaft, dir sich auch als solche präsentierte und nicht nur als ein Haufen Söldner.


    Just seit 1.7. hat sich diese nahezu unveränderte und mit 2 hungrigen Spielern verstärkte Mannschaft zu einem faulen Sauhaufen entwickelt, einfach so, mir nichts dir nichts, aber der Trainer oder dessen System sind keinesfalls Schuld, sondern nur die Eimstellung der Spieler.
    :thumbsup::thumbsup::thumbsup:
    Klingt super plausibel.

    Taktisch höchstes Niveau ?


    Wie beim Handball immer um den Kreis spielen war also höchstes taktisches Niveau ?


    Ich fand es sterbenslangweilig

  • Taktisch höchstes Niveau ?
    Wie beim Handball immer um den Kreis spielen war also höchstes taktisches Niveau ?


    Ich fand es sterbenslangweilig

    So sieht Dominanz nun mal aus. Diese fehlt uns im Rumpelsystem derzeit vollkommen. Ist aber auch eine Abwechslung bei jedem Angriff des Gegners schwitzige Hände zu haben, weil es wieder gefährlich werden kann. Insofern stimme ich dir zu, die Domimanz unter Guardiola oder Heynckes war eintönig. Eintönig geil, aber eintönig.

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  • Meine Güte, es sagt doch auch keiner was gegen das Remis, es geht doch um die spielerischen und taktischen Tendenzen, die seit Day 1 hier zu beobachten sind und um die Entschuldigungen, die hier dafür gebracht werden. Man kann noch immer keine Kritik äußern, weil es einige gibt, die anders als bei Pep einfach keine kritik am Trainer zulassen wollen, obwohl er sowohl für spieltaktische als auch Motivationsprobleme mindestens mitverantwortlich ist.


    Und sorry, was soll denn der Mist mit den 25 Unternehmern? Wenn der Trainer es über Wochen nicht schafft, die Jungs in entscheidenden Situationen zum pressing zu bewegen, dann kann er sie entweder nicht motiviere ( was zu seinen Aufgaben gehört!) oder es ist eine taktische Anweisung. Egal was, beides bringt uns immer wieder in die Bredouille. Und da ist es mir auch scheißegal, ob der Trainer Heynckes, Hitzfeld, Guardiola, Klinsmann, Neururer oder eben Ancelotti heißt.

  • So sieht es aus.

    KHR war eben auch Fußballer und kein Sesseltäter, der weiß genau wie so ein Spiel auch mal laufen kann, zumal wenn die dicksten Chancen nicht verwandelt werden. Der weiß auch wie ein Spieler wie Hummels oder Müller leiden wenn sie besonders in der Schlußphase nur den Pfosten treffen und somit die große Chance zum Sieg vergaben. Und der weiß auch das ein neuer Trainer auch immer eine etwas unruhige Phase bedeuten kann.


    Gut das wir solche Führungskräfte haben die gerade in solchen Phasen Geduld aufbringen und nur dann mal was sagen falls es notwendig sein sollte. was kritisiert werden muß wird aber sicher auch von denen intern erledigt.

    „Let's Play A Game“

  • Ancelotti hat das Taktische auf ein Minimum zurückgeschraubt und verlässt sich wie in Madrid fast ausschliesslich auf die individuellen Qualitäten seiner Spieler. Im Vergleich zu Guardiola wohl ein Kulturschock für die Spieler, die das was sie in den letzten 3 Jahren gelernt haben gar nicht anwenden können.

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller

  • der weiß genau wie so ein Spiel auch mal laufen kann

    Du sagst es ja selbst - EIN Spiel
    Ich hab von den 10 Buli Spielen midestens 5 solche gesehen! Und das kann und darf nicht unser Anspruch sein!
    Wenn wir jetzt mit Unentschieden zufrieden sind versteh ich auch warum die Spieler nicht mehr die gegner anlaufen - alles klar - mit dieser Einstellung gibts halt dann keine Erfolge mehr ;(


    Gewöhnen wir uns dran :thumbsup::thumbsup:

  • @bayernimherz
    Du hast recht es macht wirklich keinen Spaß hier mit so vielen Miesmachern und das nach einem Unentschieden. Was wäre wenn es mal wirklich schlecht laufen würde, dann kündigen diese Menschen die Mitgliedschaft.
    Macht wohl mehr Spaß den Knüppel rauszuholen und alles schlecht zu reden anstatt unsere Spiele genau zu betrachten.
    Wir hatten ein hartes Spiel unter der Woche erfolgreich abgeschlossen. Sind meilenweit vor Ende der Vorrunde fürs Achtelfinale qualifiziert und treffen heute auf einen ausgeruhten Gegner der alles reinhaut.


    Trotzdem hatten wir genügend Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen und statt den vielen Pfosten und Lattentreffern in fast allen Spielen muss doch der Ball dann auch mal wieder reingehen.

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  • So sieht es aus.
    Außerdem haben die Hoffehenimer es auch sehr gut gemacht. War ein unterhaltsames Spiel

    http://www.tz.de/sport/fc-baye…ur-interview-3282801.html


    Oliver Kahn sagte mal, der FC Bayern sei „gefräßig“. Neulich wurde Ihr Team als „Raupe Nimmersatt“ bezeichnet – können Sie dem etwas abgewinnen?
    Ja. Bilder sprechen eine plakative Sprache, damit kann ich etwas anfangen. Wir sind gefräßig, wir sind gierig – ich sehe das als Kompliment. Wir sind aber trotz allem noch nicht stabil. Jupp Heynckes kann man nicht genug danken, aber wir brauchten in Pep Guardiola wieder einen Wachrüttler, um vom Erfolgsmodus zurück auf Angriffsmodus zu schalten. Diese Gier braucht Impulse. Und für die sorgen wir. Wir sind gerade erst dabei, uns auf einem enorm hohen Niveau zu stabilisieren. Das ist unsere Herausforderung.



    So schnell ändern sich die Zeiten...

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  • Wir haben das Spiel kontrolliert? Hoffenheim hat uns schön vom Tor weggehalten und nichts zugelassen, selber aber Nadelstiche gesetzt und verdient in Führumg gegangen. In der 88. Minute hatten wir mit Hummels die erste 100% Chance herausgespielt. Vorher haben wir wieder unzählige Flanken aus dem Halbfeld geschlagen und denen Stoßgebete hinterhergeschickt.
    Und du redest was von Kontrolle? Ultrakampfstark? Am besten erklärst du uns wie Klopp zum Sieger, weil wir das letzte Tor geschossen haben, Pardon, musste ja Hoffenheim ebenfalls für uns übernehmen. Die wussten wohl vor lauter Ultrakampfstärke gar nicht wohin mit ihrer Kraft.


    Im Endeffekt hat Nagelsmann Ancelotti ausgecoached.

    Du übertreibst eben immer in die andere Richtung. ;) Selbst Nagelsmann sprach davon, dass ein Bayernsieg verdient gewesen wäre.


    Hoffenheim hatte in der ersten Hälfte eine Chance. In der zweiten Hälfte wurden sie komplett hinten reingedrückt. Was uns lange Zeit gefehlt hat war die nötige Durchschlagskraft. Und am Ende lassen wir die klarsten Chancen liegen.


    21:5 Torschüsse sind nun keine schlechte Bilanz für ein Heimspiel. Woran wir mMn noch arbeiten müssen, ist das (Gegen)pressing konstant hochzuhalten und die Abstände nicht zu groß werden zu lassen. Irgendwie fehlt mir da noch die Selbstverständlichkeit, die es braucht.

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