Neubesetzung Vereinsführung/ Nachfolge im Vorstand

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    • die frage ist doch, was wir hier haben möchten... einen, der die allmacht besitzt, oder jemanden, der gleiches stimmrecht hat und eine art opposition bildet?...
      lahm hat einfach keine lust, den grüßaugust von uli zu spielen und scheinbar hat kalle darin auch keine probleme gesehen und soweit ich weiß, sitzt der selbst im vorstand...

      wieso sollte die begründung von uli jetzt sinnvoller/richtiger sein, als die von kalle?...
      -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-
    • the_sam schrieb:

      die frage ist doch, was wir hier haben möchten... einen, der die allmacht besitzt, oder jemanden, der gleiches stimmrecht hat und eine art opposition bildet?...
      lahm hat einfach keine lust, den grüßaugust von uli zu spielen und scheinbar hat kalle darin auch keine probleme gesehen und soweit ich weiß, sitzt der selbst im vorstand...

      wieso sollte die begründung von uli jetzt sinnvoller/richtiger sein, als die von kalle?...
      War Kalle nicht in der Abwesehenheit von Uli der Aufsichtsratvorsitzende? Das heißt, er hätte ja auch keine Probleme damit gehabt, wieder etwas Macht abzugeben, wenn dafür eben eine weitere Stimme dazugekommen wäre.
      #nichtmeinpräsident
    • So...

      Ich bin mir bewusst, dass relativ wenig von dem, was ich mir vorstelle, in der Realität passieren wird. Aber ich spinne mal:

      Dass wir "Neuausrichtung" können, haben wir ja bereits eindrucksvoll bewiesen. Mit dem Triumvirat aus Sammer, Pep und Reschke waren wir in meiner Wahrnehmung sehr gut aufgestellt.
      Nun bringt es ja nichts, einzelnen Menschen hinterherzuweinen, aber die charakterliche, organisatorische und sportphilosophische Ausrichtung war für mich DIE Benchmark überhaupt.

      Allererste und wichtigste Voraussetzung, um überhaupt wirkungsvoll an einer Umstrukturierung arbeiten zu können, ist, dass der Präsident der neuen sportlichen Leitung absolut freie Hand - und damit auch Raum für Fehler - lässt. Es darf KEINE Entscheidung zur Mannschaft mehr durch Uli Hoeneß getroffen werden. Der Aufsichtsrat und damit das Präsidium des e.V. sollen zu ihren rechtlich angestammten Aufgaben als Kontrollgremium und Berater zurückkehren. Das muss auch in der Satzung des e.V. so niedergeschrieben werden, nach derzeitigem Stand darf der Präsident sich nämlich gar nicht heraus nehmen (für die, die das nicht mitbekommen haben: Satzung Seite 9, Punkt 5.)
      Der VV der AG ist nach aktuellem Stand nur ein Papiertiger, der das ausführen darf, was das Präsidium ihm aufträgt. Da Trainer, Sportdirektor und Vorstände aber immer bei der AG und damit unter dem VV angestellt/ mit einem Dienstvertrag versehen sind, ist diese Änderung tatsächlich grundlegende Voraussetzung.
      Faktisch bedeutet das eine Entmachtung des Präsidiums. Wenn ich das nicht ganz verkehrt sehe, bedeutet es aber vor allem eine Anpassung an geltendes Recht, gegen das unsere Satzung derzeit verstößt.

      Vorstand Sport:
      Wir brauchen wieder den Boss der Bosse, das Mastermind, denjenigen, der die sportliche Richtung vorgibt und diese argumentativ vertreten und auch nach außen kommunizieren kann. Einen, der nicht Aufträge ausführt und bester Freund der Spieler ist, sondern einen mit Chef-Attitüde. Einen, der gegenüber der Mannschaft auf die Kacke hauen kann, aber eben auch durch sein Fachwissen und seine Ansprache die Spieler einfängt.
      Wir brauchen also einen Menschenfänger mit Hirn und Konzept, der kommunikativ so stark ist, dass er auch unangenehme Entscheidungen vertreten kann - nach unten wie nach oben. Darum ist es wichtig, dass diese Position als Vorstand besetzt wird.
      Natürlich kann der dann gerne einen Team-Manager oder weiß der Teufel was installieren. Warum nicht gleich Kathleen Krüger zur rechten Hand machen? Die scheint in der Mannschaft total akzeptiert zu sein und kennt die Rolle perfekt. Weibliche Ansprache und Empathie, eine andere Sichtweise ist auch für die Spieler wertvoll. Und es gibt sie schon, man muss sie nicht erfinden...

      Ich habe keine Idee, wer dafür ein Kandidat sein kann. Kahn? Lahm ist bis 2024 weg vom Markt. Extern? Wen gibt es?


      Technischer Direktor:
      Darunter konnte ich mir lange nichts vorstellen. Reschke hat die Rolle aber mal ganz gut beschrieben:

      miasanrot.de schrieb:

      Zusätzlich braucht man eine Art „Außenminister“. Es gilt, in Zusammenarbeit mit der extrem wichtigen Scouting-Abteilung den nationalen und internationalen Spielermarkt, im Spitzen- und Nachwuchsbereich einschätzen zu können. Zudem muss man, so vernetzt zu sein, dass man wichtige Vertrags-Konstrukte wie Ausstiegsklauseln kennt. Selbstverständlich gilt es auch die eigenen Talente sehr gut einschätzen können. Dieser „Außenminister“ muss dann gemeinsam mit dem Trainer, der Geschäftsführung und dem „Innenminister“ eine Kaderplanungs-Strategie vorzubereiten.

      Das ist eine Baustelle, die bei uns dermaßen klafft, dass es sehr sehr schädlich für den ganzen Verein ist. Nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig. Wir vernichten damit aktiv Kapital, denn das NLZ wird in der derzeitigen Aufstellung nie seine volle Wucht entfalten können.
      Interviews nach Reschkes Abschied, aber auch das von Tim Walter sprachen da Bände, zudem wird immer wieder berichtet, dass Dieter Hoeneß enormen Einfluss hat und allgemein eine Vetternwirtschaft herrscht.
      Wir haben so nicht nur keinen Plan für den nach eigener Aussage so wichtigen Unterbau, sondern schaden auch unserem Netzwerk, wenn wir nur auf interne Kräfte setzen, die unter Umständen nicht die Besten in ihrem Job sind, die man auf dem Markt bekommt.
      Marco Neppe als Scout ist hochangesehen. Allerdings muss man dann auf ihn hören - da kommt dann wieder die dringend benötigte Macht für die sportliche Leitung ins Spiel!
      Unsere grundsätzliche Ausrichtung, auf eine Mischung aus eigenem Nachwuchs und internationalen Topstars zu setzen, ist genau richtig für unseren Club. Allerdings wird sie derzeit nicht gelebt.

      Darum brauchen wir DEN Kaderplaner, der die sportliche Ausrichtung, die der Vorstand Sport formuliert, in die Realität umsetzt.
      Ich denke, diese Position muss von extern besetzt werden. Man darf sich dabei nicht lumpen lassen und muss aggressiv und halt vielleicht auch teuer das beste Personal der Konkurrenz einkaufen. Wer das derzeit ist, weiß ich nicht. Aber ich weiß, wem ich das für die Zeit des Umbruchs erst einmal anvertrauen würde: Louis van Gaal. Zwei Jahre, gerne auch als Ausbilder und Mentor für denjenigen, der das dann langfristig besetzen soll.


      Der Trainer
      Das ist vermeintlich einfach. Stallgeruch darf kein Kriterium mehr sein, hier muss man sich an den besten verfügbaren Lösungen weltweit orientieren. Wichtig ist, dass er modern arbeitet, bewiesen hat, dass seine Vorstellung von Fußball zum FCB passt, und das, was Vorstand Sport und Technischer Direktor tun, optimal ergänzt und mitträgt bzw. mit seiner eigenen Philosophie verschmelzen kann.
      Auch hier ist es extrem wichtig, dass wir bitte nicht schon von innen heraus Lösungen ausschließen, nur weil sie vermeintlich nicht in den persönlichen Kram passen. Aussagen wie die von Hoeneß, wonach ein Trainer ihm nicht erklären können muss, was eine falsche Neun oder eine Raute ist, sind völlig kontraproduktiv. Mögen sie auch vordergründig von einem gewissen volksnahen Humor getrieben sein, stellen sie doch vielleicht für den ein oder anderen Taktik-Nerd unter den Trainern einen Punkt dar, der für viel Stirnrunzeln sorgt...
      Wir müssen offen sein! Ohne Angst, dass gleich der ganze Club über den Haufen geworden wird. Stellen wir einem Trainer hier Arbeitsbedingungen zur Verfügung, wie er sie auch sonst nur in den Top 5 der Welt findet, dann hat er gar keinen Grund, Revolutionen auszurufen.
      Und Sprache, Mentalität, Kultur? Bitte...dieser Club ist 118 Jahre alt. An unserer Kultur wird kein Trainer dieser Welt etwas ändern. Arbeitet der Vorstand Sport so, dass jeder "Neue" feste Leitplanken hat, muss man keine Angst um unsere Tradition und Kultur haben.


      Zu den Rahmenbedingungen, die geschaffen werden müssen, gehören noch ein paar andere Dinge wie eine andere Medienarbeit (ja, wenn DIE meinen, wir hätten uns verändert, ist das doch bitte völlig okay...).
      Diese absolute Offenheit Richtung Springer muss wieder ein Ende haben,
      Auch unsere medizinische Abteilung ist glaube ich ganz gut beraten, wenn man da ähnliche Wege wie andere große Clubs geht und ein echtes medizinisches Zentrum aufbaut. Das kann ja auch für andere Sportler und sogar die Öffentlichkeit da sein, wenn es sich sonst nicht lohnt - aber dieses Kleindenken muss da aufhören.
      Die Mannschaft muss kräftig umgebaut werden. Das sieht man immer wieder und immer deutlicher. Ausgehend von der Unverschämtheit Richtung Jupp und den Fans zum Saisonende 17/18 muss analysiert werden, wer denn wirklich noch einen Mehrwert bringt und die Motivation hat, bei uns die nächsten fünf bis zehn Jahre zu bestimmen. Ich denke, da werden maximal fünf, sechs Spieler übrig bleiben, wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist.
      Das bedeutet nicht, dass man alle anderen während einer Transferphase rauswerfen muss - aber es sollte gehörigen Einfluss auf Vertragsgespräche und die Offenheit gegenüber anderen Angeboten haben!

      Das sind jetzt nur Rahmenbedingungen und eine Vorstellung von einer möglichen Struktur, die ich da skizziere. Aber was wäre denn die Alternative? Ein "Weiter so" wie jetzt wird uns massiv schaden. Wir brauchen jetzt den Wandel. Ich mache mir das erste Mal in 30 Jahren Fangeschichte echte Sorgen um den Verein. Nicht um Titel oder Zahlen. Es geht um viel mehr!
    • Ich glaube nicht, dass Lahm bis 2024 weg ist vom Fenster. Es werden ganz andere Leute aus ernsthaften Jobs herausgerissen. Und wir haben ja durch den Fall Sammer gelernt, dass das dann bei Lahm kein Problem sein wird, ihn vom DFB wegzubekommen.

      Das größere Problem wird die Bereitschaft sein, sich die Fehler einzugestehen und vor allem, plötzlich Lahm doch direkt einen Vorstandsposten zu geben.

      Zum Thema Macht des Präsidiums und der Satzung: Verstößt das tatsächlich gegen geltendes Recht, was ich zumindest als Laie ja vermutet hätte, wäre das doch ein schöner Grund, um es auf der JHV vorzubringen. Ansprechen, dass die Aufgaben- bzw. Machtverteilung in unserem Verein gegen geltendes Recht verstößt und die Satzung leider geändert werden muss. Oder gäbe es andere Möglichkeiten, um dafür zu sorgen?
    • eternal2302 schrieb:


      Zum Thema Macht des Präsidiums und der Satzung: Verstößt das tatsächlich gegen geltendes Recht, was ich zumindest als Laie ja vermutet hätte, wäre das doch ein schöner Grund, um es auf der JHV vorzubringen. Ansprechen, dass die Aufgaben- bzw. Machtverteilung in unserem Verein gegen geltendes Recht verstößt und die Satzung leider geändert werden muss. Oder gäbe es andere Möglichkeiten, um dafür zu sorgen?
      Das sollte auf der jhv aufjedenfall angesprochen werden, denn ich glaube die denken das es niemand aufgefallen ist.
      Uli Hoeneß in der nächsten JHV abwählen
    • transferbombe37 schrieb:

      Die JHV darf dieses Jahr kein "Novemberfest" werden, wo der Präsident eine Brandrede hält und dann gefeiert wird. Abwählen....
      Uli wird bis zum tote gefeiert werden. Er ist Gott. Er steht über dem Verein. Er ist der Verein, die Stadt, das Stadion und die Mannschaft.

      Es ist leider so und da wird sich nichts ändern.
      Uli Hoeneß in der nächsten JHV abwählen
    • r0bb3ry schrieb:

      transferbombe37 schrieb:

      Die JHV darf dieses Jahr kein "Novemberfest" werden, wo der Präsident eine Brandrede hält und dann gefeiert wird. Abwählen....
      Uli wird bis zum tote gefeiert werden. Er ist Gott. Er steht über dem Verein. Er ist der Verein, die Stadt, das Stadion und die Mannschaft.
      Wollen wir mal nicht übertreiben... ^^

      Er ist einfach nur derjenige, dem wir es zu verdanken haben, einer der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt zu sein. Nicht mehr.
      Uli. Hass weg!
    • fan11883 schrieb:

      r0bb3ry schrieb:

      transferbombe37 schrieb:

      Die JHV darf dieses Jahr kein "Novemberfest" werden, wo der Präsident eine Brandrede hält und dann gefeiert wird. Abwählen....
      Uli wird bis zum tote gefeiert werden. Er ist Gott. Er steht über dem Verein. Er ist der Verein, die Stadt, das Stadion und die Mannschaft.
      Wollen wir mal nicht übertreiben... ^^
      Er ist einfach nur derjenige, dem wir es zu verdanken haben, einer der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt zu sein. Nicht mehr.
      Ich habe meiner Mutter auch viel zu verdanken - bin trotzdem ausgezogen, habe eine Familie gegründet und lasse mir in die Entscheidungen meiner Family nicht reinreden.

      Der Verein (und damlt auch die Mitglieder) müssen sich von UH emanzipieren (nicht distanzieren). Sowas muss explizit angesprochen und thematisiert werden
      *Member of "Die Gruppe" since 2013*
    • netzgnom schrieb:

      fan11883 schrieb:

      Bist du denn wirklich AUSGEZOGEN? Oder hast du die senile, alte Schachtel in ein Altersheim ABGESCHOBEN, um schneller Haus und Hof zu übernehmen und ihr Sparbuch in E-Sport-Aktien zu investieren?
      Meine Güte, bist Du ein peinlicher Vogel.

      Gut! Dann weißt du, wie ich es empfinde, wenn ähnlich despektierlich über Uli gesprochen wird.

      Nur zur Klarstellung, weil du einen wesentlichen Teil meines Beitrags nicht zitierst hast und @wofranz dämlicherweise das Teilzitat hat stehen lassen: Im nächsten Satz habe ich klargestellt, das @emkill gerade NICHT unterstelle. Es ging mir nur um das von ihm verwendete Bild, nicht um ihn persönlich oder seine Mutter. Ohne den "vergessenen" Satz wird das weniger deutlich. Danke, @wofranz! Gute Arbeit.
      Uli. Hass weg!