Neubesetzung Vereinsführung/ Nachfolge im Vorstand

  • Es wird an der ein oder anderen Stelle weniger "Menscheln", aber trotzdem ein richtiger, guter Schritt für den FCB.

    Woher kommt das denn immer? Inwiefern war der FCB denn in der Zeit ohne Hoeneß kälter oder unmenschlicher? Das ist doch einfach nur eine nachträglich gestrickte Legende.

  • Woher kommt das denn immer? Inwiefern war der FCB denn in der Zeit ohne Hoeneß kälter oder unmenschlicher? Das ist doch einfach nur eine nachträglich gestrickte Legende.

    Drei Jahre war Hoeneß weg. Drei Jahre wurde nicht nachgetreten. Drei Jahre wurde nicht mit verbalen Fäkalien geworfen. Ich fand das "menscheln" in diesen drei Jahren besonders herausragend.

  • Drei Jahre war Hoeneß weg. Drei Jahre wurde nicht nachgetreten. Drei Jahre wurde nicht mit verbalen Fäkalien geworfen. Ich fand das "menscheln" in diesen drei Jahren besonders herausragend.

    Genauso sehe ich das auch.


    Wo es allerdings tatsächlich "menschelt" ist das Verhältnis zu den Spielern. Viele Spieler loben ja, dass seine Tür am Tegernsee immer offen steht für sämtliche Sorgen. Ribery ist ein gutes Beispiel und auch Coman lobte es zuletzt.

    Man fasst es nicht!

  • Genauso sehe ich das auch.
    Wo es allerdings tatsächlich "menschelt" ist das Verhältnis zu den Spielern. Viele Spieler loben ja, dass seine Tür am Tegernsee immer offen steht für sämtliche Sorgen. Ribery ist ein gutes Beispiel und auch Coman lobte es zuletzt.

    Also als neuer Spieler würde ich mir das 3x mit dem FC Bayern überlegen, nach dem wie Uli mit ehemaligen und aktuellen Spielern teilweise öffentlich umgeht.


    Da haben wir durch seinen Abgang eher bessere Chancen.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Wobei es weit aus mehr positive Beispiele, denn negative gibt. Für einige Spieler war er eine Art Ziehvater, stand immer mit einem offenen Ohr zur Verfügung. Bei aller Kritik wegen Boateng und Bernat. Aber typisch Uli ist eher, sich persönlich um die Spieler zu kümmern.

  • Das stimmt sicherlich bezüglich hier angestellter Spieler. Was Chancen am Transfermarkt betrifft, könnte sein Abgang aber eher positive Auswirkungen haben.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • BILD: What will change after Uli Hoeneß' retirement in November?


    Karl-Heinz Rummenigge will clearly be the strong man at the club. As a club legend, current CEO and in the management since 1992, he's a strategist with a great network. He already proved during Hoeneß' time in jail that he can have the club under control.


    Oliver Kahn will join Rummenigge's side on 1 January 2020 as a member of the executive board. Rummenigge and Kahn respect each other, a power struggle is not expected between them


    Rummenigge will retire at the latest when his contract expires on 31 December 2021. Kahn will take over from him as CEO.
    Interestingly, Kahn is considered a big fan of Gladbach sporting director Max Eberl. The latter could be expected to join the club as well


    On the other hand, former Adidas boss Herbert Hainer is the desired candidate to replace Uli Hoeneß as president. With Kahn and Hainer, two people who stand for seriousness and expertise will lead the club in the future, while keeping the Mia San Mia factor at the club.


    It is also clear that the word of Hoeneß will always have weight at Bayern, whether as a simple member of the board, as honorary president or without office as a fan.
    To ensure that the transition remains successful, Hoeneß must accept his new role in the background.


    https://twitter.com/imiasanmia…/1154067597274624000?s=21


    Gehe mal davon aus, dass das der Inhalt ist, der hier zu finden ist:


    https://m.bild.de/bild-plus/sp…onToLogin.bildMobile.html

  • Mir wäre viel wohler, wenn statt eines Ex-Konzernchefs lieber Kalle in den Präsidentenposten aufsteigen würde. Wenn er den Job zurückhaltend interpretiert, hat er dann auch sehr viel Zeit für die Familie.


    Vielleicht macht er dann auch länger als bis Ende 2021.


    Er könnte Brazzos Vertrag auslaufen lassen und 2020 Eberl für einen starken Sportmanagerposten beigeistern. Und später könnte er sich dann von diesen Nachkommen ersetzen lassen.


    Auch fände ich einen Eberl sofort als Präsident (meinetwegen nach kurzer Hainer-Zeit) besser als einfach mal auf unbestimmte Zeit Hainer ranzulassen.


    Das wäre mir wirklich alles lieber als dass von unseren Legenden aus dem e.V. nur noch die Vorstände bleiben. Ich würde den Präsidentenposten (und den Aufsichtsratsvorsitz) nicht so leichtfertig an einen Konzernmenschen ohne fußballerische Bayernvergangenheit weitergeben.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • Absage an DFB! Hainers Herz ist Bayern-Rot
    https://www.bild.de/bild-plus/…rn-rot-63516176.bild.html


    Herbert Hainer (65) ist als Manager ganz besonders gut, wenn neben dem Kopf auch sein Herz mitarbeitet.
    Wahrscheinlich hat er auch deshalb die Anfrage, ob er neuer DFB-Präsident werden will, vor ein paar Wochen freundlich abgelehnt. Jetzt wird er aller Voraussicht nach Hoeneß-Nachfolger bei seinem Herzensklub FC Bayern


    Herbert Hainer, geboren einen Tag vor dem „Wunder von Bern“ (3. Juli 1954) in der Nähe von Dingolfing in Niederbayern. Metzgersohn – wie Uli Hoeneß.
    Er träumte davon, Fußball-Profi zu werden. Doch im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Walter, der drei Jahre für 1860 München gespielt hat, gehört dies zu dem Wenigen, was ihm nicht gelungen ist.


    Herbert Hainer wurde Diplom-Betriebswirt und fand seinen Herzens-Beruf bei Adidas. 29 Jahre arbeitete er für den weltweit zweitgrößten Sportartikelhersteller, 15 Jahre als Vorstandsvorsitzender. So lange wie vor ihm nur der legendäre Firmengründer Adi Dassler. Als er 2016 aus freien Stücken ging, verabschiedete er sich mit einem Kurs-Feuerwerk und einem Allzeit-Hoch der Adidas-Aktie.


    Als Chef der „Drei Streifen“ war er Partner u.a. der Fifa, des DFB, der Nationalmannschaft und des FC Bayern. Und ist damit schon lange ein Big Player auf der internationalen Fußball-Bühne. Auf dem Platz würde man sagen: eher unauffällig, aber brutal effektiv. Kritik äußert er knallhart, aber nie öffentlich.


    Heute ist Hainer Chef der IT-Firma „Sportradar“, die sich dem Kampf gegen Schiebereien bei Sportwetten widmet. Für ihn eine Herzensangelegenheit. Und er ist Aufsichtsratsmitglied u.a. bei der Lufthansa und beim FC Bayern, wo er jetzt Uli Hoeneß beerben soll.


    Die beiden gaben der „FAZ“ im vergangenen September ein Doppel-Interview mit der Aussage: „Ein Freund, mit dem du weinen kannst, ist ein Geschenk!“


    Als Herbert Hainer und seine Frau Angelika 2006 die älteste ihrer zwei Töchter verloren, stand ihnen Hoeneß zur Seite.
    Als Hoeneß im Gefängnis saß, war Hainer einer der Ersten, der bei ihm war. „Man steht zu seinem Freund, unabhängig von dem, was opportun ist“, hat er damals gesagt.


    Als der Mann mit der zähen Marathon-Figur einmal gefragt wurde, wie er sein bisheriges Leben überschreiben würde, antwortete er: „Ich habe immer versucht, gute Leistungen zu bringen.“


    Es gibt niemanden, der daran zweifelt, dass er das bei seinem Herzensklub erst recht tun wird!

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  • Karl-Heinz Rummenigge: Es gibt keinen Grund, nicht gelassen zu sein. Natürlich wird der Tag kommen, an dem ich nicht mehr Vorstandsvorsitzender des FC Bayern bin. Der Tag kam auch als Fußballer und als Vorsitzender der ECA. Ich habe damit kein Problem. Ich bin mit meinem Leben komplett im Reinen. Irgendwann muss man auch bereit sein, den Stab in jüngere Hände zu geben. Das ist bei uns nun sehr gut gelöst, ich halte Oliver Kahn für eine gute Wahl. Er muss sich einarbeiten, denn den Job kannst du nicht an der Uni erlernen oder automatisch bewerkstelligen, weil du ein guter Spieler warst. Aber: Oliver wird das packen. Er macht auf mich heute einen guten, ruhigen, ausgeschlafenen Eindruck. Oliver soll zum 1. Januar 2020 als Mitglied des Vorstandes zum FC Bayern kommen, muss hier integriert werden. Wenn er später meine Nachfolge als Vorstandsvorsitzender antritt, muss er natürlich schon eingearbeitet sein. Wir sollten dabei also keine Zeit verlieren.


    Quelle ist diese Bayern-Kompakt-Seite auf Facebook


    Aus dem neuen BamS-Interview von Kalle.

  • Nein, wurde aus irgendwelchen Gründen noch nicht verkündet. Vermutlich geht's um irgendeine Formalität mit dem Aufsichtsrat oder sowas. Am 29. August gibt's ja die Sitzung, in der Uli seinen Abgang verkündet. Vielleicht wird das dort dann auch parallel mit Kahn festgezurrt bzw. abgesegnet.

  • Wie ist es denn grundsätzlich um Ihre eigene Zukunft bestellt? Es steht geschrieben, dass es in Ihrem neuen Kontrakt eine Klausel geben soll, die Ihnen erlaubt, bei einem erneuten Angebot des FC Bayern trotz bestehenden Vertrags nach München wechseln zu dürfen.


    Eberl: Meine persönliche Meinung ist ganz klar: Sportdirektoren dürfen in ihrem eigenen Vertrag keine Ausstiegsklauseln haben. Das würde der Unglaubwürdigkeit die Krone aufsetzen.


    Wie meinen Sie das?


    Eberl: Sich als leitender Angestellter selbst Klauseln einzubauen, um den Verein bei einem gewissen Betrag wann auch immer verlassen zu können, wäre ein total falsches Signal. Ich habe ja nicht nur eine Verantwortung für mich, sondern auch für meine Mitarbeiter, die Mannschaft und bei einer solch langen Zugehörigkeit auch gegenüber dem gesamten Verein. Wir Sportdirektoren sind für die Nachhaltigkeit und Identität des gesamten Vereins zuständig. Wenn wir wechseln könnten, ohne mit der Wimper zu zucken, könnte man einem Klub richtig Schaden zufügen.


    Es gebietet die journalistische Pflicht, hier noch einmal konkret nachzuhaken: Die vermeintliche Bayern-Klausel gibt es in Ihrem Vertrag also nicht?


    Eberl: Ich hätte doch nicht gerade eben dieses Statement abgegeben, wenn ich eine Klausel in meinem Vertrag hätte. Dann wären wir wieder beim Thema Lügen und der Kreis dieses Interviews wäre geschlossen. (lacht)



    Spox

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