Niklas Süle

  • Der nächste „weiße Brasilianer“, wie es damals bei Brinkmann oder Schneider hieß ;) vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß diese Bezeichnung, aber es ist trotzdem beeindruckend, was der für eine Technik hat. Sieht echt teilweise unnatürlich aus bei der Statur.


    Habe ja kürzlich schon geschrieben, dass er in meinen Augen der beste RV ist im Moment. Allerdings dürfte er durch die Boateng-Verletzung, die wohl nicht nach 2 Wochen durchgestanden sein dürfte, erstmal wieder RIV spielen. Die Chance für Pavard, sich als RV wieder ranzukämpfen.

  • Der nächste „weiße Brasilianer“, wie es damals bei Brinkmann oder Schneider hieß ;) vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß diese Bezeichnung, aber es ist trotzdem beeindruckend, was der für eine Technik hat. Sieht echt teilweise unnatürlich aus bei der Statur.


    Habe ja kürzlich schon geschrieben, dass er in meinen Augen der beste RV ist im Moment. Allerdings dürfte er durch die Boateng-Verletzung, die wohl nicht nach 2 Wochen durchgestanden sein dürfte, erstmal wieder RIV spielen. Die Chance für Pavard, sich als RV wieder ranzukämpfen.

    Man kann ja jetzt Pavard als Boa-Ersatz auf RIV aufstellen...


    :thumbsup:

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  • Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sicher er im Dribbling ist und was für eine Technik er dann auspackt. Er bringt da im Zweikampf eine Wucht mit, die schier unglaublich ist.

  • Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sicher er im Dribbling ist und was für eine Technik er dann auspackt. Er bringt da im Zweikampf eine Wucht mit, die schier unglaublich ist.

    Wenn er losdribbelt ist das für die Gegner schon eine ungewohnte Situation.


    Einem Sane, Coman oder Gnabry wirft man sich doch lieber entgegen, so rein massemäßig...

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  • Für mich eines der größten Mysterien dieser Saison. Ich wäre nie im Leben darauf gekommen ihn als RV zu stellen und dann spielt der da so auf. Natürlich war es gegen Hazard und Schulz einfacher als wenn er gegen Sancho gespielt hätte, aber er macht das einfach gut auf Außen.
    Er wird jetzt erstmal wieder in die IV rücken müssen, aber ich hätte kein Problem damit langfristig mit ihm als RV zu planen.

  • Wahrscheinlich ist das nur Teil seines Fitnessprogramms, dass er schön Intervallläufe die Linie rauf und runter machen soll ... und zwischendurch verschafft er sich halt ein paar Päuschen durch seine "Tanzeinlagen" :D


    Im Ernst ... stark gespielt, wie auch schon letzte Woche. Im fehlt es halt immer mal wieder am schnellen Antritt, aber Endgeschwindigkeit hat er.

    TRIPLE 2020 - DANKE JUNGS

  • Aber gestern war er jetzt nicht wirklich gut, oder wird das hier behauptet?

    250qm freier Raum, für den er verantwortlich war und 0:2 ??

    Das 0:2 war mit Sicherheit nicht der individuelle Fehler von Süle sondern sondern vom Abwehrverbunden der wie die komplette Saison das verschieben und Raumdeckung nicht hinbekommt.

  • Süle = Briegel die Walz aus der Pfalz


    Ich finde, Süle hat das ordentlich gemacht, aber Briegel war ein ganz anderes Niveau. Der war zu seiner Zeit einer der besten AV der Welt (zumindest in der für ihn passenden Art Fußball). Bei aller Liebe, aber da ist Süle noch n gutes Stück entfernt.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Wenn er die nächsten Spiel weiter so abliefert ist das Thema RV durch. Dann sollte man unbedingt verlängern und hätte mit Pavard und Süle sowohl rechts außen als auch innen sehr gute Möglichkeiten.


    Brazzo sollte zudem auch gleich beginnen Sarr irgendwo unterzubringen. Hauptsache von der Gehaltsliste. Selbst als Back Up zu schwach.

    Früher Tagano - dabei seit 23.08.2006 - ändere nie deine E-Mail Adresse im FC Bayern Forum!

  • Brazzo sollte zudem auch gleich beginnen Sarr irgendwo unterzubringen. Hauptsache von der Gehaltsliste. Selbst als Back Up zu schwach.

    Den Meunier könnte Sarr drin haben. Also was ich da am Samstag gesehen habe, berechtigt zur Hoffnung, dass Sarr besser ist als Meunier.

  • Ups also


    Der Nationalspieler spricht über seine Rolle beim FC Bayern, wehrt sich gegen Kritik an seiner Fitness - und verteidigt den Umbruch in der Nationalmannschaft.


    Wenn der FC Bayern an diesem Mittwochabend im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Lazio Rom den 4:1-Sieg aus dem Hinspiel verteidigen muss, könnte Niklas Süle, 25, wieder zum Einsatz kommen. Beim 3:1 in Bremen war er zuletzt wegen einer leichten Blessur geschont worden. Es ist eine wechselhafte Saison für den Nationalspieler, der zuletzt seinen Platz in der Münchner Innenverteidigung verlor und rechts hinten aushalf. Oft stand er in der Kritik, mal für seine Leistung, mal aufgrund seiner Fitness, manchmal beides zusammen. Im Videotelefonat ist ihm gleich anzumerken: Er würde gerne ein paar Dinge klarstellen.

    SZ: Herr Süle, im Hinspiel bei Lazio Rom, als Sie Benjamin Pavard als Rechtsverteidiger vertraten, lernte man Sie, den 1,95 Meter großen Innenverteidiger, als Fußballer ganz neu kennen: Sie gingen ins Dribbling, machten Übersteiger und Hackentricks. Haben sich die Kollegen gewundert, dass Sie das draufhaben?

    Niklas Süle: Im Training mache ich sowas auch ab und zu. Und ich kann mich auch an ein paar Spiele erinnern, in denen ich mich vorne eingeschaltet habe. Aber ich kann offensive Akzente natürlich auf der Rechtsverteidigerposition mutiger setzen und auch mal mit ein paar Tricks spielen. Es ist ein Unterschied, ob ich das rechts vorne am gegnerischen Sechzehner mache - oder als Innenverteidiger in unserem Sechzehner.

    Stimmt es, dass Ihr Vorbild in der Jugend Ronaldinho war?

    Ich hatte Schuhe von ihm, mit seinem Namen drauf. Es war einer der Spieler, zu denen ich aufgeschaut habe. Und ich habe auch auf seiner Position gespielt: Zehner.

    Muss man sich den Jugendspieler Niklas Süle - 1,89 Meter groß schon mit 14 - also als einen hünenhaften Dribbelkünstler und Regisseur vorstellen?

    Die TSG Hoffenheim hatte mich für die U15 als Sechser oder Zehner geholt, und ich habe auch ab und zu im Sturm gespielt und Tore gemacht. Erst der damalige U17-Trainer Xaver Zembrod hat in mir einen Innenverteidiger gesehen. In Hoffenheim habe ich mich auch bei den Profis als rechter Part in einer Dreierkette noch häufiger vorne eingeschaltet.

    Aber Außenverteidiger waren Sie noch nie?

    Das spiele ich erst seit diesem Jahr. Aber es ist jetzt auch kein so großer Unterschied, außer dass ich beim Gegenpressing ein bisschen mehr involviert bin - und den gegnerischen Flügelspieler anlaufen muss, was natürlich kräftezehrender ist. Und die schnellsten und wuseligsten Spieler beim Gegner sind auf den offensiven Außenbahnen. Mehr als über meine Tricks muss ich mir über meine Laufleistung Witze anhören. So viel gelaufen wie als ­Außenverteidiger bin ich noch nie in meiner Karriere.

    Wie groß ist die Differenz?

    Es gibt Spiele bei Bayern, da läuft man als Innenverteidiger nur neun Kilometer. Jetzt bin ich teilweise elfeinhalb gelaufen. Ich habe noch nie viel auf solche Werte gegeben, aber das fand ich schon interessant.

    Genießen Sie es, wenn Sie sich von dieser Seite zeigen können - oder wären Sie demnächst doch gern wieder Innenverteidiger?

    Ich finde es gut, wenn man auch auf Positionen spielen kann, auf denen man nicht so geschult wurde. Ich möchte derjenige sein, von dem man sagt: Er kann rechts spielen, innen - und auf der Sechs, da habe ich bei Bayern auch schon ein paar Spiele gemacht. Ich habe zu Hansi Flick gesagt: Wenn du mich rechts brauchst, spiele ich rechts. Ich glaube, dass ich ganz gut ausgefüllt habe, was er von mir erwartet. Und offensiv macht es viel Spaß. Ich kann den Leuten zeigen, dass ich auch ein bisschen kicken kann. Aber ich glaube schon, dass ich meine größten Stärken als Innenverteidiger habe.