Niklas Süle

  • Ich bin auch kein BWLer, aber eine Bilanz stellt sich aus Ausgaben und Einnahmen zusammen, wenn dann am ende kein Minus war kann keine Konto der Welt geschrumpft sein, egal wie man die Ausgaben finanziert hat.

    Ich kann ja keine Einnahmen aus dem Festgeldkonto in eine Bilanz aufnehmen, das sind ja vorhandene Gelder und eben keine Einnahmen <-- vermute ich zumindest mal!


    Daher bin ich da bei Pieras

  • Ich bin auch kein BWLer, aber eine Bilanz stellt sich aus Ausgaben und Einnahmen zusammen, wenn dann am ende kein Minus war kann keine Konto der Welt geschrumpft sein, egal wie man die Ausgaben finanziert hat.

    Ich kann ja keine Einnahmen aus dem Festgeldkonto in eine Bilanz aufnehmen, das sind ja vorhandene Gelder und eben keine Einnahmen <-- vermute ich zumindest mal!


    Daher bin ich da bei Pieras

    Wie gesagt Anschaffungen werdenn über die Zeit abgeschrieben.

    Nehmen wir mal Lucas 80 mio Abgeschrieben über 5 Jahre sind 16 mio im Jahr. D.h. 16 mio sind Bilanzwirksam pro Jahr.

    Finanzieren musst du aber erstmal die 80 mio. Daher musst du erstmal praktisch vorfinanzieren und dein konto schrumpft. Wenn du in den 5 Jahren keinen Verlust erwirtschaftest hat sich das Konto wieder ausgeglichen.

  • Wenn du einen Spieler für 100 Millionen verpflichtest und der einen 5 Jahresvertrag bekommt, musst du die Ablösesumme über die Vertragslaufzeit abschreiben, also jedes Jahr 20 Millionen "Ausgaben" für die Bilanz, obwohl dein Konto um 100 Millionen geschrumpft ist.

  • So einfach ist es nicht. Ich versuche es mal völlig vereinfacht darzustellen:

    Wenn wir beispielsweise einen Spieler kaufen, wird dieser auf der Aktivseite bilanziert (und über die Erstvertragslaufzeit abgeschrieben). Zahlen wir den Spieler "bar", leert sich das Cash-Konto. Die Bilanzsumme bleibt erstmal gleich, es kommt nur zu einer Verschiebung auf der Aktivseite.


    Das gilt auch für andere Dinge. Man kann durchaus in der Gewinn und Verlust Rechnung einen Gewinn ausweisen, am Ende aber weniger Cash auf den Konten haben, in dem man beispielsweise das Geld aus Spielerverkäufen nicht "bar" erhält, sondern erstmal eine Forderung bilanziert.


    Beispiel: Wir verkaufen Spieler X für 20 Mio, in den Büchern hat er einen Restwert von 0 Euro, der Käufer zahlt aber in Raten, die erste fällig in 6 Monaten.

    Wir hätten folglich 20 Mio Gewinn gemacht, allerdings im Moment keine 20 Mio Cash mehr auf dem Konto. Holen wir dann gleichzeitig einen Spieler für 10 Mio und zahlen sofort, machen wir nur noch 10 Mio Gewinn, haben aber auch 10 Mio weniger in der Kasse.

  • Ich bin auch kein BWLer, aber eine Bilanz stellt sich aus Ausgaben und Einnahmen zusammen, wenn dann am ende kein Minus war kann keine Konto der Welt geschrumpft sein, egal wie man die Ausgaben finanziert hat.

    Ich kann ja keine Einnahmen aus dem Festgeldkonto in eine Bilanz aufnehmen, das sind ja vorhandene Gelder und eben keine Einnahmen <-- vermute ich zumindest mal!


    Daher bin ich da bei Pieras

    In einer Bilanz ist das Festgeldkonto nur eines der Konten, auf der Haben-Seite.

    Da gibt es zB auch ein Konto Forderungen. Und auch ein Konto auf dem Inhaltswerte stehen.
    Zwei einfache Beispiele: ich leihe dir Geld. Das geht von meinem Festgeldkonto runter und dafür gehen meine Forderungen rauf. Hat keinen Einfluss auf meinen Gewinn (bzw wenn die FO höher ist als das, was ich dir gezahlt habe, sogar einen positiven), trotzdem wurde das Konto geschröpft.

    2 ich (um beim FcB zu bleiben) kaufe einen Spieler. Sagen wir mal für 42 Mio (nur so als Beispiel 😀). Dann geht mein Konto um 42 Mio runter, mein „Inventar“ um 42 Mio hoch. Kein bilanzieller Gewinn oder Verlust, dennoch ist mein Konto relativ leer.
    Ganz korrekt verursacht der Spieler natürlich tatsächlich einen „ Verlust“aber „nur“ mit 1/5 seiner Ablöse, die über die Vertragslaufzeit abgeschrieben wird, also 8,4 Mio in dem Fall (plus das Gehalt,…) jedes Jahr.

    Das wird dann immer am „Inventar“ abgezogen und fließt dann tatsächlich in die Gewinn- und Verlustrechnung ein.

    So, Buchführung kannst du damit jetzt bestehen 😀

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Oder anders ausgedrückt

    Cash is king

    Cash ist immer weniger vorhanden

    Ohne Cash no fun

    oder man verschuldet sich.


    Alle Transferträumchen mit signifikanten Ablösesummen die prompt bezahlt werden müssten ohne sich zu verschulden, sind für Sommer 2022 ausgeträumt.


    Der Verlust wird davon unabhängig sowieso ziemlich deftig ausfallen (davon aber mindestens 100 Mio non cash also Abschreibungen).

  • Hab so ein Schlotterbeck WE hinter mir, erst live im Stadion bei RBL-Freiburg gesehen (wie der das 1:0 einleitet) und dann die Doku bei Sky.


    Der hat ein Ego, das passt gut nach München.

  • Mist, wer soll den zentralen IV der 3er Kette machen? Hoffe bis CL wieder fit.


    Würde es mit Pavard Mitte und Upa rechts versuchen. Die paar Male, als Pavard notgedrungen Position mit Süle wechseln musste, sahen Ok aus.

    Tiangui interpretierte die Rolle oft völlig falsch und stand vor den beiden anderen. Upa ist dafür viel zu leichtsinnig.

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  • Na ja, bin mal gespannt was das wird. Hoffentlich können Upa / Nianzou die Situation nutzen um etwas Eigenwerbung zu betreiben. Und, sofern das alles positiv verläuft, werden daraus nicht wieder solche irren Schlüsse gezogen, dass man Süle nun nicht mehr auf dem Transfermarkt ersetzen muss. Frei nach dem Motto „Das lösen wir intern“

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