Ex-Bundestagswahl-Fred, verschwunden im Aluhut

  • boah ist der schulz schlecht bei der will gerade. bekommt da kostenlose wahlkampfunterstützung von der ard und redet sich um kopf und kragen. dunnhäutig, pathetisch, unkonkret. er ist mit der bundespolitik überfordert. das steht jetzt schon fest. habe ihn bislang eigentlich recht gut gefunden, aber das ist ein offenbarungseid. merkel kann sich zurücklehnen.

    Finde es auch ein wenig merkwürdig das die OR Sender dem so einen Teppich ausrollen. Machen die jetzt Wahlkampf für die SPD?

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • Die SPD wird jetzt kurz etwas Auftrieb bekommen - um dann vermutlich wieder auf ein ähnliches Niveau in der Wählergunst wie unter Gabriel zu sacken.


    Stand heute ist die GroKo doch faktisch alternativlos. Weiß der Schulz auch. Und schließlich ist es eh wenig glaubhaft, einerseits die Leistungen der aktuellen Regierung(sbeteiligung) zu loben und andererseits von dieser nichts mehr wissen zu wollen. Also hält man sich hübsch alle Türen offen.


    Schulz geht aus der Nummer doch schon dann als Gewinner raus, wenn er für seine Partei ein Ergebnis erzielt, das nicht schlechter als das letzte ist. Mehr will er vermutlich gar nicht.

    Uli. Hass weg!

  • bei schulz tropft der opportunismus aus jeder einzelnen pore.


    und so ein substanzloser apparatschick fuchtelt mir mit seinem moral-zeigefinger im gesicht rum - höchst unappetitlich.


    zudem hat seine argumentation brutale logiklücken, wenn er davon spricht, dass man dieses land nicht weiter spalten dürfe, während er am nächsten tag raushaut, dass die von der afd "rattenfänger" seien. er bezeichnet damit die heterogene masse der afd-wähler pauschal als "ratten".


    anstatt, dass er für von anderen parteien übergelaufene wähler mit klug gewählten worten und einem klugen programm die tür zurück öffnet, schüttet er mit einer solchen wortwahl benzin in die bereits bestehende gräben und zündet es an.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • wobei er ja deutlich die wähler von den anderen extremisten zurückholen will. so oft wie er die soziale gerechtigkeit ausgesprochen hat kann das nichtmal die kipping. und die kann ja sonst gar nix. es war ein fast beschämend inhaltloser auftritt. er hat sich dann auch zusehends unwohl gefühlt weil will ja durchaus nachgehakt hat. dass er sie dann mehrfach angegangen ist, zeigt dass er wohl ähnlich verletzlich ist wie trump. er war weder sympathisch noch inhaltlich überzeugend. sein anbiedern an die ekelhafte verditante die jetzt links wählt, war ein offenbarungseid.

  • Der Ex-Bürgermeister von Würselen kennt sie alle die Probleme der Bürgerinnen und Bürger in diesem Land. Ist klar nach zig Jahren in Brüssel hat er natürlich den Durchblick. Dazu vergleicht er sich erst mal mit Obama der ja auch kein entscheidendes politisches Amt vorher hatte. :thumbsup:


    Haut die gleichen Parolen raus wie Sigi und labert was von den letzten 20 Jahren in denen nix (oder zu wenig) passiert ist. Ja welcher Partei gehörte denn der Putin-Kumpel eigentlich an der massiv am Abbau aller Sozialleistungen mitgewirkt hat, sich danach die Taschen ordentlich voll gemacht hat und als "Industrie-Kanzler" gegolten hat?


    Aber das haben viele schon vergessen. Dazu regiert die SPD bis auf 3 Jahre doch seit dieser Zeit auch immer mit.


    Schuuuuulz soll wohl den Trump für die SPD machen und mit diesem leeren Geschwafel die abgewanderten Wähler zurückholen. So quasi wir sind wieder die Partei des kleinen Mannes.


    Wird schon (leider) bei einigen Funktionieren denen es eher um Personen als Inhalte geht. Hat ja in den USA und in England auch funktioniert. Da fragt man sich wie Doof die Menschheit eigentlich ist.

    Alles wird gut:saint:

  • Haut die gleichen Parolen raus wie Sigi und labert was von den letzten 20 Jahren in denen nix (oder zu wenig) passiert ist.

    Was soll er denn sagen, ist doch Wahlkampf. ;)
    Wer jetzt auf Worte reinfällt anstatt auf die praktische Politikarbeit der Parteien in den letzten Jahren zu achten und entsprechend zu werten, ist es selbst in Schuld wenn er veräppelt wird.

    „Let's Play A Game“

  • Was soll er denn sagen, ist doch Wahlkampf. ;) Wer jetzt auf Worte reinfällt anstatt auf die praktische Politikarbeit der Parteien in den letzten Jahren zu achten und entsprechend zu werten, ist es selbst in Schuld wenn er veräppelt wird.

    Jep...Und nach dem Wahlkampf werden die Genossen wieder lamentierend ihr Müntefering-Motto ihren veräppelten Wählern runterbeten..."Wir werden an den Wahlversprechen gemessen - das ist unfair."... :D ...

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  • schon erschreckend dass nichtmal der designierte spd-vorsitzende erkennt dass die agenda erst dazu beigetragen hat dass wir heute mehr leute in arbeit haben denn je zuvor, höhere steuereinnahmen und sozialversicherungsbeiträge usw. aber sich bei den verlierern anbiedern passt dann eben wieder zum linksruck. er hat mit keinem wort erwähnt dass oder ob er auch dazu beitragen will dass es ein besseres investitionsklima gibt. nicht mehr wertschöpfung schaffen sondern nur vorhandenes "gerechter" umverteilen. weiterhin unwähhlbar diese partei. und dass er ernsthaft von einer spd-geführten koalition ausgeht ist fast schon wieder mitleiderregend.

  • schon erschreckend dass nichtmal der designierte spd-vorsitzende erkennt dass die agenda erst dazu beigetragen hat dass wir heute mehr leute in arbeit haben denn je zuvor, höhere steuereinnahmen und sozialversicherungsbeiträge usw. aber sich bei den verlierern anbiedern passt dann eben wieder zum linksruck. er hat mit keinem wort erwähnt dass oder ob er auch dazu beitragen will dass es ein besseres investitionsklima gibt. nicht mehr wertschöpfung schaffen sondern nur vorhandenes "gerechter" umverteilen. weiterhin unwähhlbar diese partei. und dass er ernsthaft von einer spd-geführten koalition ausgeht ist fast schon wieder mitleiderregend.

    Die Agenda war ein wesentlicher Schlüssel für die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahre. Wie kann man das jetzt zurückdrehen wollen? Das ist einfach Unsinn. Aber das fing ja schon mit den Rentengeschenken der schrecklichen Nahles an.


    Die Sendung gestern war ein populistischer Schei.ss. Da wird eine Dame bedauert die nur 1.580 € im Monat verdient. Das die dafür allerdings auch nur 24 Stunden die Woche arbeitet wird einmal kurz erwähnt und dann schnell vergessen: Umgerechnet auf 40 Stunden wären das nämlich 2.633 €. Damit liegt die Dame dann nicht mehr auf ganz so schlechtem Niveau. Aber wen interessieren schon Fakten. Das belastet nur die Diskussion ...

    Es wäre heute nicht so, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war.

  • schon erschreckend dass nichtmal der designierte spd-vorsitzende erkennt dass die agenda erst dazu beigetragen hat dass wir heute mehr leute in arbeit haben denn je zuvor, höhere steuereinnahmen und sozialversicherungsbeiträge usw. aber sich bei den verlierern anbiedern passt dann eben wieder zum linksruck. er hat mit keinem wort erwähnt dass oder ob er auch dazu beitragen will dass es ein besseres investitionsklima gibt. nicht mehr wertschöpfung schaffen sondern nur vorhandenes "gerechter" umverteilen. weiterhin unwähhlbar diese partei. und dass er ernsthaft von einer spd-geführten koalition ausgeht ist fast schon wieder mitleiderregend.

    Ich kann dieses ständige "sozial gerechter" auch nicht mehr hören, denn es kommen dann einfach keine Ideen bzw. Pläne. Ich denke, niemand hier hat was dagegen, wenn jeder Mensch hier im Land sorgenfrei(er) leben kann. Nur helfen da Phrasen auch nicht weiter. Obwohl, den Linken dürfte bei "sozial gerechter" einer abgehen, sieht man doch die Umverteilung (natürlich nur von oben nach unten) als das Allheilmittel. Wir zwei hatten, glaube ich, vor ner Weile schon einmal darüber gesprochen. Es muss weiterhin das Ziel sein, den deustchen Mittelstand zu stärken, Schwachen zu helfen, aber ohne dabei nur von den Starken zu holen.

    #nichtmeinpräsident

  • sieht man doch die Umverteilung (natürlich nur von oben nach unten) als das Allheilmittel.

    Sorry, aber Umverteilung von unten nach oben gab es in den vergangenen Jahren zur Genüge. Und zwar nicht nur in Deutschland (Stichwort: Einkommensschere) oder Europa , sondern in globalem Maßstab:


    https://www.heise.de/tp/news/R…en-nach-oben-2528908.html


    Mitverantwortlich für diese Art der Umverteilung von unten nach oben ist natürlich auch das Finanzsystem und nicht zuletzt auch der Euro mit seinen groben Konstruktionsfehlern:


    http://www.handelsblatt.com/fi…der-endphase/5148778.html


    Ein gewisses Maß an Umverteilung von oben nach unten kann also nicht schaden, solange dies nicht wirklich ausschließlich zu Lasten des Mittelstands geht und die wirklich Superreichen mal wieder ungeschoren davonkommen.

  • Mitverantwortlich für diese Art der Umverteilung von unten nach oben ist natürlich auch das Finanzsystem und nicht zuletzt auch der Euro mit seinen groben Konstruktionsfehlern

    Nicht zuletzt sollte man auch bedenken, wer von der Bankenrettung, dem billigen Geld und Draghis unermüdlicher Gelddruckerei letztendlich profitiert: Die Besitzer von Sachwerten, deren Preise dadurch massiv aufgepumpt wurden, während der Sparer nach und nach enteignet wird. Der Wert einer Münchener Immobilie hat sich bspw. in den letzten zehn Jahren in etwa verdoppelt. Ist das nun der Leistung des Besitzers zuzuschreiben, oder sollte er eher Draghi & Co. dafür danken?
    Man sollte sich dann mal vor Augen führen, aus welcher Schicht Sparer kommen, und aus welcher Sachwertbesitzer, und wie die Fließrichtung des Geldes somit ist.

  • Nicht zuletzt sollte man auch bedenken, wer von der Bankenrettung, dem billigen Geld und Draghis unermüdliche Gelddruckerei letztendlich profitiert: Die Besitzer von Sachwerten, deren Preise dadurch massiv aufgepumpt wurden, während der Sparer nach und nach enteignet wird. Der Wert einer Münchener Immobilie hat sich bspw. in den letzten zehn Jahren in etwa verdoppelt. Ist das nun der Leistung des Besitzers zuzuschreiben, oder sollte er eher Draghi & Co. dafür danken?Man sollte sich dann mal vor Augen führen, aus welcher Schicht Sparer kommen, und aus welcher Sachwertbesitzer, und wie die Fließrichtung des Geldes somit ist.

    Geld fließt immer zu Geld.

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  • Zweifelsfrei, dennoch kann es nicht dann das Allheilmittel sein, einfach das umgekehrte zu machen. Die Wahrheit liegt auch hier in der Mitte. Da sitzen so viele Leute in der Regierung samt Berater, Experten und Co. und die einzige Lösung soll es sein, einfach das Gegenteil zu machen?

    #nichtmeinpräsident