Bestraft die Bayern

  • Dann gibt es für Profis und Talente jeweils einen Draft.

    Das Ganze wurde doch scho so oft vorgeschlagen...ein Draft wie im US-Sport sollte nach europäischen Arbeitsrecht gar nicht möglich sein... es gilt immer noch die freie Wahl des Arbeitsplatzes.
    Eine kurze Klage ala Bosman und das Ganze ist Geschichte!

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  • Das umgeht man dann einfach durch entsprechende Sponsorenverträge.

    Es gibt ja bereits eine Regel, wonach Sponsorengelder dem "Markt entsprechend" sein sollen. Wurde im Zuge des Financial Fair Plays eingeführt. Kann man ja erweitern.

    #nichtmeinpräsident

  • Ist es in der MLS nicht so ähnlich geregelt? Salary cap und ein Verteilungsschlüssel für Geld und Stars.

    Habe ja schon oben geschrieben dass es mit dem Arbeitsrecht in Europa das System wie in der MLS oder auch anderen Ligen wie NHL, NFL, NBA oder NBBA nicht möglich wären.
    Ausserdem handelt es sich um geschlossene Ligen ohne Auf- und Abstieg.
    Es kann durchaus vorkommen dass ein Verein der keine Chance mehr auf die Meisterschaft oder Playoffs hat absichtlich den Letzten macht um sich die besten "Picks" für den Draft zu sichern.
    Solche Spielchen würden doch bei uns die Fans nicht mitmachen, so etwas klappt doch nur in Franchise-Systemen bei denen ein Verein auch spontan Mal die Stadt wechselt <X<X weil die Lizenz verhökert wurde.

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  • Aha, immer "gegen den modernen Fußball" schreien und dann solche Ideen zerreden. Der Fußball geht kaputt wenn wir da keine Grenzen ziehen.
    Auch wenn das hier schon angeklungen hat, eine Begrenzung ist nicht kommunistisch, sie fördert sogar die Marktwirtschaft, da bei größerer Chancengleichheit der Wettbewerb angekurbelt wird. Derzeit gibt es kaum einen Wettbewerb.
    Man kann doch nicht gegen den "modernen Fußball" schreien und dann gegen jede Regelung für mehr Chancengleichheit.


    Das europäische Recht kann man anpassen, es handelt sich hier um ein geschlossenes System, da ist keiner gezwungen mitzumachen. Wem die UEFA-Regeln dann nicht passen, der muss ja nicht mitmachen.


    Kein Mensch will dass ein Verein spontan die Stadt wechselt, das sind die negativen Seiten, das muss dann eben verhindert werden. Vereine wären dann an ihre Stadt bzw. die direkte Umgebung gebunden.
    Die positiven Seiten sollte man jedoch schon aufnehmen.


    Die Transfersummen sind nicht mehr normal, wo soll das noch hinführen? Leisten können sich das dann meist nur die von Oligarchen und Scheichs sowie irgendwelchen Industrieführern wie den aus der nähe von Salzburg und da könnte irgendwann sogar der FCB Probleme bekommen mitzuhalten.
    Genau dieses unbegrenzte System verhindert ja einen fairen Wettbewerb und damit einen spannenden Wettbewerb. Bei einer Obergrenze wird ja trotzdem der Verein oben stehen der am besten wirtschaftet und agiert (was dann auch der FCB sein wird), aber es gibt kein so starkes Gefälle.
    Die schönsten FCB-Meisterschaften waren für mich immer die hart umkämpften, gerade die am letzten Spieltag und meist waren wir die Gewinner.


    Sogesehen bräuchte es eine Transfersummenobergrenze, eine Gehaltsobergrenze und ein Verbot der Abwerbung von Jugendfußballspielern unter 18 Jahren.
    Begrenzung der Eigentümerstruktur der Vereine in ganz Europa mit einer Begrenzung der Macht und Mitsprache für Oligarchen usw.
    Zusätzliche Handgelder gehören verboten und wer dabei erwischt wird bekommt sofort unverzüglich die Lizenz entzogen, da dies wettbewerbsschädigend ist.


    Also, was ist gegen den modernen Fußball? Da müssen auch Argumente folgen, denn über das Trikot kommen in einer Stunde gefühlte 100 Antworten und hier diskutieren nur ganz wenige. Jetzt hat man mal die Plattform darüber zu diskutieren, es gibt erste Ideen (sagt ja keiner dass es nicht Verbesserungsbedarf geben würde) und dann muss man was draus machen.
    Fakt ist doch dass es so wie jetzt nicht weitergehen kann, das ruiniert den ganzen Fußball. Der lebt von Spannung, von Wettbewerb.
    Sonst brauchen wir gar nicht mehr spielen und wer den reicheren Scheich/Oligarchen hat, der gewinnt dann oder hat gute Karten zu gewinnen. Die Vereine die das ablehnen haben keine Chancen mehr.

  • Da die Vereine aber keine aus rechtlicher Perspektive keine Sportvereine sind sondern GmbHs oder AGs, ist sowas nicht durchsetzbar.

    Man fasst es nicht!

  • Ach wie lustig, keine Argumente, aber hauptsache was gesagt. Den Artikel scheinbar nicht verstanden? Aber egal, auf das Niveau lasse ich mich nicht herab.
    Ich finde es nur interessant dass statt irgendwelcher Argumente nur solche AfD-ähnliche Parolen kommen und da kommen natürlich gleich die Likes, weil einfach eben einfach ist und einfach zieht beim "Volk".


    Wer sich Zeit nimmt und den Beitrag liest, wird klar die Richtung erkennen. Da steht was von Begrenzung der Eigentümerstruktur. Maximal sollte man solche Beteiligungsmodelle wie beim FCB erlauben, aber mehr nicht.


    Wir brauchen also klare Begrenzungen der Transfersummen, Begrenzungen der Gehälter (Obergrenze) und die Rückkehr zu Vereinen die in der Mehrheit auch vom Verein selbst bestimmt werden können und um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten natürlich in ganz Europa.
    Dann könnten PSG, City, die ganzen RB-Vereine und andere gelenkte Institutionen einpacken, es braucht sie nicht mehr!


    Die Uefa muss das durchdrücken und ich weiß nicht was Europarecht im Sport verloren hat. Müssen die Vereine eben dafür unterschreiben dass sie sich den Regeln unterwerfen und wer das nicht macht, der macht eben nicht mit.


    Wie gesagt, wenn man gegen den "modernen Fußball" ist, muss man für Begrenzungen sein und nur damit kann man die Oligarchen-, Scheich- und Eigentümerclubs wirklich zerstören, weil sie dann in der heutigen Form nicht mehr existieren dürfen.
    Gleichzeitig muss aber ein Modell nach Vorbild der US-Ligen geschaffen werden, so dass die Begrenzungen völlig neue Voraussetzungen schaffen und es dann wieder jeder selbst in der Hand hat so wie der FCB damals. Das geht doch heute durch die Wettbewerbsverzerrung durch die gekauften Vereine gar nicht mehr, denn selbst wenn man noch so gut wirtschaftet, man kommt da nie ran an diese mit hunderten Millionen (oder auch ein paar weniger, je nach Standort) geschenkten Geldern in Paris, Manchester, Monaco, Leipzig, Salzburg usw.


    Vielleicht gibt es ja noch Leute die sachlich über das Thema diskutieren wollen, zumal das ja fast der einzige Weg ist die ganzen Plastikvereine verschwinden zu lassen.

  • Maximal sollte man solche Beteiligungsmodelle wie beim FCB erlauben, aber mehr nicht.

    Dass das nicht funktioniert sieht man doch bei 50+1, da tanzen die Mietnomaden doch jetzt schon der DFL auf der Nase rum. Europaweit wird das erst recht nicht funktionieren, da braucht man sich keine Illusionen machen.


    Die Uefa muss das durchdrücken

    Wenn man die UEFA, ihre Machenschaften und verbandelungen untereinander kennt, weiß, dass daran überhaupt kein Interesse besteht.


    ich weiß nicht was Europarecht im Sport verloren hat

    Wir reden hier nicht von den Bundesjugendspielen sondern im Endeffekt von einem mittlerweile ziemlich großen Wirtschaftszweig, der von Rechtswegen wie einfach auch DInge wie dem Arbeitsrecht etc. unterliegen.


    Wie gesagt, wenn man gegen den "modernen Fußball" ist, muss man für Begrenzungen sein und nur damit kann man die Oligarchen-, Scheich- und Eigentümerclubs wirklich zerstören, weil sie dann in der heutigen Form nicht mehr existieren dürfen.
    Gleichzeitig muss aber ein Modell nach Vorbild der US-Ligen geschaffen werden

    Gleichzeitig gegen den modernen Fußball protestieren und dann ein Modell wie in den US-Ligen fordern? Gewagt.

  • Eins steht aber fest, hört dieses Gebärden mit diesen utopischen Transfers Summen und den ständig steigenden Spielergehältern nicht bald mal auf, dann nimmt es mit einigen Vereinen ein böses Ende. Viele Bundesliga Vereine werden dann in einigen Jahren das Handtuch werfen müssen, weil sie auf internationaler Ebene nie eine reelle Chance haben und ihnen die paar guten Spieler auch noch weglaufen werden.

    Auf Geht's Ihr Roten!!
    http//koan-klopp.de

  • Dass das nicht funktioniert sieht man doch bei 50+1, da tanzen die Mietnomaden doch jetzt schon der DFL auf der Nase rum. Europaweit wird das erst recht nicht funktionieren, da braucht man sich keine Illusionen mache

    Wenn man die UEFA, ihre Machenschaften und verbandelungen untereinander kennt, weiß, dass daran überhaupt kein Interesse besteht.

    Wir reden hier nicht von den Bundesjugendspielen sondern im Endeffekt von einem mittlerweile ziemlich großen Wirtschaftszweig, der von Rechtswegen wie einfach auch DInge wie dem Arbeitsrecht etc. unterliegen.

    Gleichzeitig gegen den modernen Fußball protestieren und dann ein Modell wie in den US-Ligen fordern? Gewagt.

    Ich persönlich bin nicht gegen den modernen Fußball wenn es um neue Stadien, um Marketing und um Kommerz geht. Ich bin aber gegen die Oligarchenclubs, gegen dieses Ungleichgewicht in Europa mit immer den gleichen Teams die die CL gewinnen können (im Gegensatz zu den US-Ligen wo das offener ist).
    Diese Zelebrierung, diese Eventisierung wie im US-Markt, damit habe ich grundsätzlich kein Problem, genau das ist unsere moderne westliche Welt, die es ausmacht und warum wir unseren Wohlstand haben.


    Das US-Modell ist doch genau das Modell das für mehr Chancengleichheit sorgen würde, da dann wieder die Teams oben stehen würden die gut wirtschaften und sich die besten Spieler durch gekonntes Scouting holen. Der FCB war ja da auch Marktführer.
    Heute würde das nicht mehr funktionieren, ein FCB auf dem Stand von 1979 hätte heute keine Chance sich wie damals hochzuarbeiten und das zu schaffen was man heute hat, nicht gegen diese Eigentümerclubs die den Fußball ruinieren.


    Es gibt da nur eine Lösung, diese Modelle verbieten und da müsste die UEFA handeln, auch wenn die das wohl nicht machen wird. Da darf es dann eben keine Ausnahmen geben.


    Was bedeutet denn eigentlich gegen den modernen Fußball?
    Scheinbar nicht dass man Gehaltsobergrenzen fordert oder vor allem noch wichtiger, Grenzen bei den Transfersummen (da werden ja irrwitzige Werte erreicht, das ist nicht mehr normal!).
    Das müsste sich durchaus mit europäischem Recht decken, das ist was anderes als Arbeitnehmerfreizügigkeit oder die Beschränkung auf den Pass.


    Wo bleiben Lösungsvorschläge?
    Wir haben mit 50+1 eine rein deutsche Lösung, die nichts bringt und die den Traditionsvereinen sogar schadet, da das Geld dann bei denen landet die wir nicht haben wollen. Alleingänge bringen nichts, daher braucht es eine gesamteuropäische Lösung.
    Es macht doch keinen Spaß mehr wenn PSG, City und andere alles abgrasen und mit ihrem Geld durch geltungssüchtige Besitzer den Wettbewerb verzerren.
    In den US-Ligen gibt es ja auch Besitzer (eine Stadtverschiebung will zurecht bei uns keiner z. B.), aber die können eben nicht alles in Grund und Boden kaufen, da wird alles besser verteilt.