Und schon wieder...LKW rast in Menschenmenge

  • Was mich bei dem allen einfach am Meisten stört, dass gerade mit dieser "Religion" die größten Probleme bestehen. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die Änderungen müssen von Innen geschehen. Ansonsten bringt das nichts. Ich habe nur meine Zweifel, ob das so zeitnah passieren wird....

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Das wird nicht nur nicht zeitnah passieren sondern überhaupt nicht. Im Gegensatz zur Bibel ist das Wort des Propheten per Definition unabänderlich und damit immun gegen jegliche Form der Entwicklung in moderne Zeiten. Selbst wenn sich ein großer Teil der Muslime zu einem modernisierten Islam bekennen würde, es reichen ja einzelne fanatisierte Hardliner um weiterhin Terror zu verbreiten.

  • Die Religion an sich ist mMn nicht das eigentliche Problem. Es sind diese damit verknüpften mittelalterlichen Ansichten und vor allem auch die fehlende Toleranz gegenüber Atheisten oder anderen Sitten der westlichen Kulturen.
    Man kann einfach nicht erwarten das,egal wo man hinkommt, jeder die gleichen Ansichten teilt.
    Geisteshaltung, Weltanschauung und Gesinnung sind da sehr verschieden und werden Hüben wie Drüben nicht akzeptiert. Wenn man in fremden Kulturkreisen unterwegs ist, dann sollte man das aber. Erst recht, wenn man dahin übersiedelt. Ansonsten steht es doch jedem frei sich andernorts niederzulassen.

  • Das größte und wohl auch nicht änderbare Problem am Islam ist nicht die Religion selbst.


    Dass es vielerorts eine Ideologie und Politik darstellt, wonach sich fast das gesamte Leben der dortigen Menschen ausrichtet; das ist das Problem. Denn die unterschiedlichen Ausrichtungen und Ansichten dieses Glaubens sorgen seit Jahrhunderten für Mord und Totschlag... wie sollen da Andersgläubige akzeptiert werden?

  • Im Gegensatz zur Bibel ist das Wort des Propheten per Definition unabänderlich und damit immun gegen jegliche Form der Entwicklung in moderne Zeiten.

    Lass die mal bei denen eine vernünftige Infrastruktur hochziehen, Schulen und Krankenhäuser aufbauen, damit die Menschen zufriedener werden und der radikale Islam wird von ganz alleine verschwinden. Da wird kaum noch einer auf irgendeinen Propheten Wort wörtlich hören. Ist natürlich ein langer Prozess.


    Wenn man sich aber einmischt, alles destabilisiert und alles kaputt bombt, wird es einfach nicht besser. Man hat es in den letzten Jahrzehnten gut verschissen...

  • In Saudi-Arabien sind die Amerikaner schon seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr wegzudenken. Die Regierung wird von denen überall Unterstützt, wo es nur geht. Woher haben die denn ihre Panzer und Waffen, um das Volk klein zu halten?

  • Das wird nicht nur nicht zeitnah passieren sondern überhaupt nicht. Im Gegensatz zur Bibel ist das Wort des Propheten per Definition unabänderlich und damit immun gegen jegliche Form der Entwicklung in moderne Zeiten. Selbst wenn sich ein großer Teil der Muslime zu einem modernisierten Islam bekennen würde, es reichen ja einzelne fanatisierte Hardliner um weiterhin Terror zu verbreiten.

    Es gibt ja genügend Leute, die dort für einen offenen Diskurs und damit Reformen sind. Problem dabei ist nur, dass diese damit sehr gefährlich leben. Diese Woche saß einer bei Aspekte, der sich vom Islam als Sohn eines Imam abegwendet hat und genau die Meinungen über diese Religion hat, die viele hier auch haben. Das Ergenis: Er erhält Morddrohungen und steht sei Jahren hier in Deutschland unter Polzeischutz.

    Oh Well. Whatever. Nevermind.

  • Habe gestern auf einem Niedersächsischen Radiosender gehört, dass dort Diskussion im Gange sind, die Fremdsprachen in den Schulen um arabisch und chinesisch zu erweitern.
    Immer weiter so, in einem Jahrzehnt hat es sich ausgedeutscht. Wir wollen ja multikulti, warum nicht auch gleich jede Sprache sprechen, dann brauchen die Fremden wenigstens kein deutsch zu lernen. Das nenne ich mal Integrationshilfe.

    Auf geht's Ihr Roten:!:


    Die nächste Meisterschaft ist zum Greifen nah.

  • Fremdsprachen zu lernen kann nie schaden. Ob es jetzt unbedingt Chinesisch oder Arabisch sein muss, ist natürlich diskutabel. Aber solange diese Sprachen freiwillig zusätzlich zu den üblichen Sprachen unterrichtet werden, sehe ich da kein Problem.

  • Im Gegensatz zur Bibel ist das Wort des Propheten per Definition unabänderlich und damit immun gegen jegliche Form der Entwicklung in moderne Zeiten. Selbst wenn sich ein großer Teil der Muslime zu einem modernisierten Islam bekennen würde, es reichen ja einzelne fanatisierte Hardliner um weiterhin Terror zu verbreiten.

    Aber genau das ist doch Auslegungssache. Dass diesen radikalen Predigern blind gefolgt wird, ist mE das Kernproblem. Würde die Bibel heutzutage auch noch derart ausgelegt, wie zu Zeiten der Inquisition, hätten wir ähnliche Probleme im christlichen Glauben. Man sollte Prediger unterstützen, die einen modernen, friedlichen und toleranten Islam lehren, und gegen Hardliner mit aller Konsequenz vorgehen, wenn sie Verfassungsfeindliches predigen, anstatt sie weitermachen zu lassen in irgendwelchen Hinterhofmoscheen.

  • Ja, da hast du vollkommen recht. Jetzt müssen wir diese liberalen Prediger, die den modernen, friedlichen und toleranten Islam predigen und lehren nur noch finden, damit wir sie unterstützen können.
    Die Demo gegen islamistische Gewalt und für einen friedlichen Islam steht wohl noch aus..... Ich höre nur von immer von psychisch verwirrten Einzeltätern, dass da die Religion "instrumentalisiert" wird und das klingt eher nach Ausrede als nach dem Willen, die Sache an der Wurzel anzupacken.


    Leute wie Hamed Abdel Samad würde man gerne in die rechtsextreme Naziecke stellen, aber das funktioniert bei einem muslimischen Ägypter nicht so leicht wie bei einem alten weißen Mann.


    Abdel-Samad: Der Islam unterteilt bis heute die Welt in Gläubige und Ungläubige. Er legitimiert Gewalt gegen Ungläubige nicht nur, sondern fordert und fördert sie. Unsere Religion zählt immer noch viel zu viele Gläubige, die von der absoluten Wahrheit der heiligen Texte überzeugt sind. Das ist unaufgeklärt. Und trotzdem behauptet die Bundeskanzlerin, diese Religion sei ein Teil des aufgeklärten Deutschlands.

    Durex hat vollkommen recht. Die Lösung des Problems muss von den Muslimen selber kommen, aber ich befürchte das wird noch lange auf sich warten lassen. Gerade die muslimischen Flüchtlinge sind einem sehr konservativen Islam verhaftet, die alle Worte des Koran und die Tradition als göttlich ansehen und damit jede Reform oder Auslegung erschweren.


    Mit toleranten Reden und Verständnis und Entgegenkommen in allen Bereichen (arabisch als Fremdsprache, damit die arabisch sprechenden Schüler endlich wieder einmal arabisch sprechen können) wird man daran nichts ändern. Wenn man den Rechtsextremen in unserem Land so viel Toleranz wie den extremen Muslimen entgegen gebracht hätte, dann würde in vielen Stadtteilen die Hakenkreuzfahne hängen und "Mein Kampf" zur Standardlektüre in jeder Leihbücherei gehören.


    Bin mal gespannt wie's weiter geht. Der nächste Anschlag kommt bestimmt und dann werden wir wieder dieselben Stereotypien hören. Hier einige Angebote: Einzeltäter, psychisch verwirrt, keine Verallgemeinerung, Flüchtlingen flüchten vor dem Terror und können deshalb nie und nimmer Terroristen sein, der Westen ist schuld, das soziale Umfeld stimmt nicht, Christen haben vor 1000 Jahren auch Muslime verfolgt, das alles hat mit dem Islam nichts zu tun, Islam ist Frieden und so weiter und so fort.


    Man kann nur noch den Kopf schütteln und sich fragen, ob die Politiker und "Experten" den Unsinn, den sie nach jedem Anschlag absondern auch wirklich selber glauben.


    Wenn sich der Islam verändern soll, dann muss man ihn kritisieren. Wenn Luther die katholische Kirche nicht kritisiert bzw. alle Leute gesagt hätten der liebe Martin habe einen an der Waffel, dann hätte es keine Reformation gegeben.
    Wenn man die humanistischen Aufklärer in die rechte Ecke gestellt hätte, dann würden wir wohl heute noch Hexen verbrennen und viele würden Beifall klatschen.
    Warum sollten die Muslime an ihrer Religion irgend etwas ändern, wenn ihnen immer wieder bestätigt wird, dass doch alles in schönster Ordnung sei und die doofen Islamisten, den Koran nur falsch verstanden hätten, obwohl die sich in schöner Regelmäßigkeit auf ihn berufen?

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  • Habe gestern auf einem Niedersächsischen Radiosender gehört, dass dort Diskussion im Gange sind, die Fremdsprachen in den Schulen um arabisch und chinesisch zu erweitern.
    Immer weiter so, in einem Jahrzehnt hat es sich ausgedeutscht. Wir wollen ja multikulti, warum nicht auch gleich jede Sprache sprechen, dann brauchen die Fremden wenigstens kein deutsch zu lernen. Das nenne ich mal Integrationshilfe.

    Hier geht es um Fremdsprachenunterricht - nicht um parallele Unterrichtssprache.


    Finde ich sehr gut. Viele Firmen treiben mit China Handel und ähnlich ist es ja mit arabischen Ländern. Mein Vater hatte früher in seinem Außendienstbereich auch die arabischen Länder - und es mag damals auch mit dem Englisch meines Vaters gereicht haben, dass quasi deckungsgleich mit dem der Araber war (mein Vater ist mit denen abends nach den Gesprächen häufig noch nach Sachsenhausen und hat dorthin Frau und Familie mitgenommen - das Englisch meines Vaters ist katastrophal, aber das von denen war es auch und sie hatten einen deckungsgleichen Wortschatz...)


    Für Behörden und Co. kannst du auch gut Muttersprachler einsetzen, die die mündliche Sprache zuhause gelernt haben - da lernt aber kaum einer die Schriftsprache.

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  • Die Religion an sich ist mMn nicht das eigentliche Problem.

    Diese Religion des Islam fordert den Tod Ungläubiger. Doch, genau da liegt das Problem. Und solange das nicht begriffen wird, kann auch gegen den Terror nichts unternommen werden.

    "Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen."
    (Uli Hoeneß)


    Dann halt dich auch dran
    :!::!::!:

  • Die Schlüssel der Grabeskirche in Jerusalem werden seit Jahrhunderten von einer Muslimischen Familie verwahrt, weil sich die christlichen Konfessionen bis heute nicht einig werden. Vermutlich wird so ziemlich das Heiligste, was das Christentum besitzt, irgendwann einstürzen.

    Uli. Hass weg!

  • Die Schlüssel der Grabeskirche in Jerusalem werden seit Jahrhunderten von einer Muslimischen Familie verwahrt, weil sich die christlichen Konfessionen bis heute nicht einig werden. Vermutlich wird so ziemlich das Heiligste, was das Christentum besitzt, irgendwann einstürzen.

    ...was dann schon auch sinnbildlich wäre für die Entwicklung der christlichen Kirchen vor allem in Westeuropa in den letzten Jahrzehnten.

  • Und was hat das jetzt mit dem Anschlag in Stockholm zu tun?

    "Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen."
    (Uli Hoeneß)


    Dann halt dich auch dran
    :!::!::!: