Kader FCB Basketball 2017/18

  • ....
    Außerdem: Wenn Taylor tatsächlich die deutsche Staatsbürgerschaft bekäme, dann doch wohl nur mit der Unterstützung der Bayern, oder wer soll das sonst angeleiert haben? Dann gehe ich davon aus, dass auch schon vertragliches im Hintergrund geregelt wurde. Ihn bei der Einbürgerung zu helfen, um ihn dann an die Bamberger zu verlieren, wäre ja der Witz des Jahres...


    ...

    Auf diesen Witz des Jahres kannst Du Dich schon mal einstellen - siehe Diskussion auf SD.
    Bryce ist offenbar bei den Brösels schon eingeplant. Ich finde das zu diesem Zeitpunkt extrem schwach von ihm - wenn es denn stimmen sollte. Ich glaube kaum, dass man ihm von Bayern Seite bereits mitgeteilt hat, dass man auf ihn verzichtet.


    Gavel hat Vertrag und meines Wissens Nihad auch, d.h. der deutsche Pass ist für Bryce aktuell zumindest bei uns kein Faustpfand. Ich mag ihn sehr und seh ihn gerne spielen - nur er ist nicht der Leader und auch nicht der Crunch Time Closer (Ausnahme Spiel gegen Ulm.....)

  • Ich hätte nichts dagegen, wenn Taylor beim Automobilzulieferer anheuern würde. Der deutsche Pass macht Taylor gewiss nicht günstiger, insbesondere dann nicht, wenn Bamberg, ALBA und / oder Ulm auch an ihm interessiert wären.


    Meine Meinung zu den sportlichen Qualitäten Taylors ändert sich auch durch den (etwaigen) deutschen Pass nicht. Im Gegenteil.


    Noch mehr Geld für die in wichtigen Spielen überschaubaren Leistungen zu bezahlen, wäre meines Erachtens nach nicht vertretbar. Gute Stats gegen Vechta, Braunschweig oder Tübingen aufzulegen, ist eine Sache, in den Do-or-Die-Spielen bzw. Playoffs seine beste Performance abzurufen, ist eine ganz andere Baustelle. Und genau an diesem Punkt setzt meine Kritik am Spieler Bryce Taylor an.


    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • Auf diesen Witz des Jahres kannst Du Dich schon mal einstellen - siehe Diskussion auf SD.Bryce ist offenbar bei den Brösels schon eingeplant...


    Du solltest nicht alles glauben, was auf SD gepostet wird. Da ist viel BlaBla dabei und im Endeffekt ist dort so gut wie niemand, der tatsächlich mehr weiss, als die anderen.


    Abwarten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern Verantwortlichen so doof sind.

  • Die Bamberger SD User waren sich letzte Saison auch lange sicher, Djedovic hätte in Bamberg unterschrieben. Da gibts einfach viele Wichtigtuer, die zeigen wollen, was für krasse Insider Infos sie angeblich haben.


    Noch mehr Geld für die in wichtigen Spielen überschaubaren Leistungen zu bezahlen, wäre meines Erachtens nach nicht vertretbar. Gute Stats gegen Vechta, Braunschweig oder Tübingen aufzulegen, ist eine Sache, in den Do-or-Die-Spielen bzw. Playoffs seine beste Performance abzurufen, ist eine ganz andere Baustelle. Und genau an diesem Punkt setzt meine Kritik am Spieler Bryce Taylor an.

    DIe Meistersaison hast du wohl schon vergessen.


    Hauptrunde in 33 Spielen: 10,3 Punkte im Schnitt mit 39 % 3er (33 - 84)
    Playoffs in 14 Spielen: 13,9 Punkte im Schnitt mit 51 % 3er (26 - 51)


    Ja, das ist jetzt schon wieder 3 Jahre her und Taylor wird nicht jünger. Aber auch wenn "Air44" den meisten immer aufgrund seiner Fastbreak Dunks in Erinnerung bleiben wird, war er schon immer in erster Linie einfach ein begnadeter Shooter.


    https://vimeo.com/98808560


    Ich halte es da also, wie Schaumberger es auf SD geschrieben hat:

    Die Taylor Diskussion nervt mich:Erstens bin ich Fan, aber zweitens frage ich mich warum keinem der Gedanke kommt, das nicht nur unsere BigMen unter dem fehlendem Spielaufbau gelitten haben, sondern auch und gerade Bryce Taylor? Hat er nicht oft genug ehrlich bekannt ein "Rollenspieler" zu sein Jemand der nicht gut selbst kreiert sondern eingesetzt werden muss? Für diese "muss verantwortung übernehmen" Forderung ist Bryce Taylor der falsche Adressat – der kann das nicht. Ich glaube aber das muss er gar nicht können, er kann einer der besten Sidekicks der Liga sein – wenn man ihn eben nicht zwingt selbst für seine Punkte zu sorgen.
    Kontinuität, Marketing, Leistung, Effizienz, Einstellung – ich sehe irgendwie keine Argumente die nicht ganz laut für Taylor sprechen – ausser die allgemein unzufriedenheit mit den Spielverläufen dieser Saison. Aber da würde ich zuerst ganz andere kritisieren, u.A. einen Herrn Redding, der allgemeinhin genau das können sollte was alle immer von Taylor fordern – nur hat der das dieses Jahr auch nur in gefühlt 2einhalb Spielen wirklich auf den Platz getragen...


    Taylor muss bleiben! [Blocked Image: http://www.schoenen-dunk.de/images/forum/smilies/icon_smile.gif]

  • @jln_47


    In Sachen Taylor solltest du vielleicht auch einmal die Zahlen aus den letzten Jahren erwähnen:


    Saison 2015/16:


    Hauptrunde: 13.9 PPG / 64 % 2er (74 v. 115) / 49 % 3er (53 v. 108) / Eff. 15,8 in 26 MPG
    Playoffs: 12.5 PPG / 45 % 2er (17 v. 38) / 45 % 3er (14 v. 31) / Eff. 12.3 in 27 MPG


    Saison 2016/17:


    Hauptrunde: 9.8 PPG / 57 % 2er (61 v. 107) / 53 % (52 v. 99) / Eff. 11.2 in 20 MPG
    Playoffs: 7.4 PPG / 48 % 2er (10 v. 21) / 29 % 3er (7 v. 24) / Eff. 6.6 in 21 MPG


    Ich denke, dass die vorgenannten Stats für sich sprechen und Taylors stetigen Leistungsabfall nach der Hauptrunde in den Playoffs gut dokumentieren.


    Natürlich hat Taylor - und da gehe ich mit deinen Ausführungen konform - in der Meistersaison sehr gute und vor allem konstante Leistungen abgerufen, aber die Meistersaison liegt jetzt schon 3 Jahre zurück. Taylor ist seitdem nicht besser geworden, eher schlechter.... Auch verstehe ich nicht, warum man Bryce Taylor zum Captain ernannt hat, gerade weil er sich selbst (!) als Rollenspieler und nicht als Go-To-Guy sieht!!!


    Es kann auch nicht sein, dass man im Leistungssport Spieler unter Vertrag hält, weil diese sympathisch sind und vor Jahren mal gut performt haben. Nichts ist im Leistungssport so alt, wie die Erfolge (und Leistungen) von gestern,


    Das ist eine Schwäche im Projekt des FCBB. Man hält zu lange an Spielern fest, die das Team nicht voranbringen.


    Ein Beispiel:
    Gavel konnte dem Team nach seinem Wechsel von Bamberg an die Isar keine wesentlichen Impulse geben und bekam im Sommer 2016 "zur Belohnung" einen neuen Zweijahresvertrag.


    Entsprechendes galt in der Vergangenheit für Spieler wie Jagla, Benzing, Bryant oder auch aktuell Taylor.


    Wenn in Bamberg ein Spieler nicht performt, wird er nach der Saison entsorgt und durch einen besseren ersetzt. Dort verlängert man die Verträge der Spieler nicht, weil diese sympathisch sind, gute Witze erzählen oder Publikumslieblinge sind. Dort werden Verträge nach dem Leistungsprinzip verlängert (oder beendet).


    Nachdem man nunmehr zum zweiten Mal von den Bambergern in den Playoffs einen Sweep kassiert hat, sollte man gewisse Dinge schon einmal deutlicher hinterfragen.


    Man darf sich nicht wundern, warum man Jahr auf Jahr mehr Boden auf Bamberg verliert, wenn man an Spielern im Kern festhält, die in den Jahren zuvor schon nichts gerissen haben!?

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  • Ich habe die Zahlen der letzten Saisons schon bewusst rausgelassen, weil sie für mich in diesem Zusammenhang nicht wirklich relevant sind. Mein Punkt ist ja, dass Taylor ein sehr sehr guter (Rollen-)Spieler ist, sofern er neben sich einen dominanten Spielertypen wie Delaney gibt.
    Und in den Jahren nach der Meistersaison hatten wir ja immer die gleichen Probleme. Da hießen die Fehleinschätzungen statt Johnson (und Joyce) eben Micic (der einfach noch nicht weit genug war), Cobbs und Renfroe und Gavel als Point Guards.
    Dieses Jahr kam dann noch dazu, dass Redding, als der Spieler, der diese Qualitäten noch am ehesten hatte, Positionsbedingt nur bedingt kompatibel mit Taylor war.


    Dass man Taylor mit der Kapitänsrolle nicht unbedingt einen Gefallen getan hat, sehe ich ähnlich, da bin ich bei dir.


    Und bevor mir wieder einer mit der alten Leier kommt, ohne Euroleague bekommt man einfach keinen solchen Spieler:


    Bamberg hat Wannamaker auch ohne Euroleague bekommen.


    Letzten Sommer hätte man sicher Jordan Theodore haben können. Ich schätze mal, da hatte man nach dem Debakel mit Cobbs einfach schiss, direkt wieder jemanden aus Frankfurt zu holen, stattdessen hat man halt lieber gar niemanden geholt, bzw. erst Johnson und dann kurz vor Saisonende Joyce.
    Dass Theodore ein anderes Kaliber ist, hätte man schon sehen können und nach dieser Saison in der Türkei, hat er sich dort für die Istanbuler Topklubs empfohlen.


    Und nicht zuletzt haben wir ja in den letzten Jahren im Eurocup schmerzlich gezeigt bekommen, dass dort bei den anderen Klubs gute Point Guards spielen.

  • Und bevor mir wieder einer mit der alten Leier kommt, ohne Euroleague bekommt man einfach keinen solchen Spieler:



    Bamberg hat Wannamaker auch ohne Euroleague bekommen.


    Wir hatten auch einen Paul Zipser ohne EL...


    Das Argument sollte doch eigentl. klar und für jeden verständlich sein:


    Den Wannamaker von HEUTE bekommst Du ohne EL (oder ganz ganz viel Geld) nicht mehr.


    Ohne EL musst Du solche Spieler scouten und entwickeln, um sie dann zwei Jahre später wieder abzugeben - und das ist natürlich ungleich schwerer, als fertige Spieler auf diesem Niveau einzukaufen.


    ---


    In der Süddeutschen Zeitung wird angedeutet, dass Taylor für den FCBB mit deutschem Pass zu teuer sein könnte:


    www.sueddeutsche.de/muenchen/sport/bask ... -1.3530774


    Kann aber auch nur Strategie gegenüber zu hohen Gehaltsforderungen sein. Der Markt für Taylor in Deutschland ist genau einen Verein groß, wenn er mehr verdienen will, als in München.

  • Ich habe nicht umsonst Wanamaker nur als eines von vielen Beispielen angeführt.


    Andererseits ist er dann doch irgendwie das perfekte Beispiel für unsere Situation.
    Du sagst ja:
    "Den Wannamaker von HEUTE bekommst Du ohne EL (oder ganz ganz viel Geld) nicht mehr."


    Ja, den Wanamaker von heute bekommen WIR aber auch mit EL nicht.
    Sonst wäre er ja jetzt noch in Bamberg, schließlich haben die mindestens genauso viel Geld wie wir.


    Aber mein eigentlicher Punkt ist ja, dass mir niemand was von der Euroleague erzählen soll, solange wir Jahr für Jahr schmerzlich erfahren müssen, dass wir auf der Point Guard Position selbst für die Spitze des Eurocups nicht konkurrenzfähig sind.


    Dass alles etwas leichter wäre, wenn man Euroleague spielen würde, liegt natürlich auf der Hand. Aber Pesic, Muedra und Co verdienen sicher nicht schlecht, da kann man einfach erwarten, dass die da mehr rausholen, als man es die letzten drei Jahre gemacht hat.
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  • Hallo,

    Aber mein eigentlicher Punkt ist ja, dass mir niemand was von der Euroleague erzählen soll, solange wir Jahr für Jahr schmerzlich erfahren müssen, dass wir auf der Point Guard Position selbst für die Spitze des Eurocups nicht konkurrenzfähig sind.

    im Eurocup waren wir konkurrenzfähig! Das war meiner Meinung nach die realistischste Titelchance der Saison. Malaga war nun wirklich zu schlagen, auch ohne (richtigen) Point Guard. Da haben wir im 3. Spiel einfach einen rabenschwarzen Tag erwischt, passiert im Sport, war aber gerade da verdammt ärgerlich.


    Ralf

  • ...
    Aber mein eigentlicher Punkt ist ja, dass mir niemand was von der Euroleague erzählen soll, solange wir Jahr für Jahr schmerzlich erfahren müssen, dass wir auf der Point Guard Position selbst für die Spitze des Eurocups nicht konkurrenzfähig sind.


    Dass alles etwas leichter wäre, wenn man Euroleague spielen würde, liegt natürlich auf der Hand. Aber Pesic, Muedra und Co verdienen sicher nicht schlecht, da kann man einfach erwarten, dass die da mehr rausholen, als man es die letzten drei Jahre gemacht hat.
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    Wobei Du auch nicht weißt, wieviel Absagen wir uns auf PG eingefangen haben, WEIL die anderen Interessenten EL bieten konnten. Lo ist da vielleicht nur die Spitze des Eisberges gewesen.


    Ich finde auch den Restkader gar nicht so schlecht zusammengestellt. Die große Frage die im Raum steht ist halt wirklich die des Pointguards - und auch wenn uns einige abgesagt haben, hätte man schon zu Saisonbeginn etwas besseres präsentieren müssen, als die Notlösung mit der wir uns durch die Saison gequält haben. Man darf ja auch nicht vergessen das diese Lösung sicher auch dem Restkader ein gutes Stück Qualität geraubt hat. Warum man dann, nachdem das Ganze ja durchaus schon erkennbar war, ernsthaft noch Johnson nachverpflichtet hat - wieder einen ZWEIER - verstehe ich noch am allerwenigsten. Da muss sich irgendwer ja irgendwas dabei gedacht haben. Dieser Gedankengang würde mich wirklich mal interessieren.

  • Der Kader wird vermutlich erst Anfang / Mitte Juli entsprechende Konturen annehmen, da die Euroleague wahrscheinlich erst Anfang Juli bekanntgeben wird, welches Team die Wildcard bekommen wird, die Dacka in den vergangenen beiden Jahren erhalten hat.


    Bei den Neuverpflichtungen wird - meines Erachtens nach - entscheidend sein, ob man Euroleague spielt oder nicht. Mit einer Euroleague-Teilnahme hätte man auf dem Spielermarkt viel größere Möglichkeiten. Insoweit geistern seit geraumer Zeit Namen wie Stefan Jovic (Roter Stern) und Kyle Kuric (Gran Canaria) als mögliche Verstärkungen durch das Netz.


    Chancen wird man bei beiden Spielern nur dann haben, wenn man den Trumpf Euroleague in der Hinterhand hat. Selbst dann dürfte es brutal schwer werden einen europaweit begehrten PG wie Stefan Jovic an die Isar zu lotsen.


    Exkurs:
    Beim "Forum um's Eck" wird berichtet, dass der FCBB wohl eine Zweijahres-Wildcard von der Euroleague erhalten könnte, diese aber insgesamt mit 3 Mio. Euro bezahlen müsste. Zudem wäre wohl Bedingung, dass der FCBB das Budget in diesen zwei Jahren erheblich aufstockt.


    Diese Zweijahres-Wildcard würde durchaus Sinn ergeben, weil 2019 der Hallenneubau in München stehen soll, sodass der Weg für eine Euroleague A-Lizenz aus der Sicht des FCBB frei wäre.


    Zurück zum Thema:
    Wenn man wirklich kommende Saison in der Euroleague antreten könnte, muss man den Kader anders strukturieren. Momentan legt der FCBB (zu) viel Wert auf die deutschen Spieler. Mit Gavel, Djedovic, Barthel, Kleber und Co. leistet sich der FCBB mit Sicherheit - als Gesamtpaket - die teuersten deutschen Spieler in der BBL.


    Die Bamberger hingegen legen bei der Kaderplanung ihren Fokus deutlich mehr auf die ausländischen Spieler. Natürlich haben die Bamberger mit Theis und Harris gestandene deutsche Top-Spieler, aber ansonsten setzt man dort eher auf deutsche Top-Talente (Lo und / oder Heckmann). Richtig viel Geld investieren die Bamberger in ausländische Spieler, weil diese vor allem in der Euroleague (aber auch in der BBL) letztlich den Unterschied ausmachen.


    Deshalb wäre der FCBB gut beraten, entweder mit Taylor (mit deutschem Pass) zu verlängern und sich - irgendwie - von Gavel zu trennen oder aber den Vertrag mit Gavel zu erfüllen, jedoch dann Taylor ziehen zu lassen. Sofern man beide Spieler (auch Taylor mit deutschem Pass) halten sollte, würde man wieder eine Menge Budget binden, was dann bei ausländischen Spielern fehlen würde.


    Wenn man Djedovic, Barthel, Kleber und Gavel / Taylor (mit deutschem Pass) halten würde, hätte man schon ein sehr guten Kern an deutschen Spielern beisammen. Falls King noch bleiben sollte, könnte man den sechsten BBL-Kader-Spot beispielsweise an Karim Jallow oder Georg Beyschlag geben. Bei Zirbes glaube ich leider, dass dieser kommende Saison nicht für den FCBB spielen wird,obwohl Zirbes mit einem richtigen PG eine "brutale Waffe" wäre.


    Sofern man Zirbes finanziell halten könnte, würde dies sportlich nur Sinn ergeben, wenn der FCBB auf einen Playmaking-PG setzen würde, dessen Stärke unter anderem das Pick & Roll wäre. Ein Stefan Jovic wäre solch ein Kandidat, der mit Zirbes bereits 2015/16 bei Roter Stern Belgrad die Euroleague aufgemischt hat.


    Falls Coach Djordjevic allerdings weiterhin auf einen Fastbreak orientierten Stil setzen sollte, wäre der "Büffel" Zirbes offensichtlich die falsche Besetzung auf der Center-Position.


    Bei den ausländischen Spielern sind Joyce und Johnson für mich klare Abgänge. Aus dem Duo Booker / Redding würde ich auch nur einen Spieler halten, wobei meine Wahl hier auf Booker fallen würde. Bei Booker sehe ich noch viel Upside. Redding hingegen ist kein Game Changing-Spieler, weil er in den entscheidenden Spielen leider zu oft abtaucht. Einzig der Verbleib von Lucic ist für mich auf den ausländischen Kader-Spots ein No-Brainer.


    Auch sollten sich die Verantwortlichen - im Falle der Euroleague-Teilnahme - ernstlich überlegen, ob man nicht lediglich 6 ausländische Spieler, sondern 7 (oder besser 8 ) ausländische Spieler unter Vertrag nimmt. Die Euroleague ist im neuen Modus eine beinharte Angelegenheit, sodass man mit einem 6+6 Kader - meines Erachtens nach - sportlich zu knapp auf Kante nähen würde.


    Abschließend denke ich, dass da sehr interessante und spannende Wochen vor uns liegen dürften. In diesem Sinne... Frohe Pfingsten!

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson


  • Gibts dazu eine Quelle?

  • Sollte Taylor tatsächlich einen Deutschen Pass erhalten, würde ich mich auf alle Fälle von Gavel trennen. Egal was das kostet. Vor einem Jahr war ich noch der Meinung, dass uns Gavel weiterhelfen kann, aber aus Wille ist da einfach viel zu wenig gekommen.


    Hier wurde schon viel zum möglichen neuen Kader geschrieben. Ich hätte da nur punktuell was beizusteuern:


    - King behalten, aber eine 50/50 Rolle BBL und ProB. Dafür 1,5 Deutsche Kaderplätze für Nachwuchsspieler (Jallow, Beyschlag, Kovacevic, Weidemann).
    - Falls Taylor einen Deutschen Pass bekommt, unbedingt von Gavel trennen. Leider war in dieser Saison nur noch sein Wille da, aber spielerisch leider viel zu wenig.
    - Balvin ist noch immer bei uns unter Vertrag. Sollten wir keine EL spielen, würde ich ihn wieder holen. Falls EL, wäre er zu schwach.
    - Booker würde ich sehr gerne wieder bei uns sehen. Redding und Johnson nur dann, wenn sie ins neue Team passen.


    Diese EL Thema ist so eine Sache. Fix für 2 Jahre wäre natürlich super für die Planung. Dafür aber 3 Millionen Euro zu zahlen, aber das Gehalt eines guten PG, mit dem man den EuroCup gewinnen könnte.

  • @dapeda


    Hier der entsprechende Link


    Siehe Beitrag des Users "Franz" vom gestrigen Tage (2. von oben).


    @ballsportler76


    Natürlich wären 3 Mio. Euro für 2 Jahre verdammt viel Geld, andererseits hätte man dann in Sachen Kaderplanung zwei Jahre Planungssicherheit, da man den Spielern auch in der Saison darauf Euroleague "versprechen" kann....


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  • Ich denke, das "Abenteuer" EuroLeague würde eh nur dann Sinn machen, wenn wir unseren Etat deutlich erhöhen (>=20 Millionen) und diesen auch ordentlich einsetzen. Es darf nicht mehr sein, dass unsere teuersten Verpflichtungen (Gavel, Renfroe, Balvin, Bryant, ...) entweder underperformen, oder gleich in der Mitte der Saison wieder abgegeben werden.

  • @dapeda


    Hier der entsprechende Link


    Siehe Beitrag des Users "Franz" vom gestrigen Tage (2. von oben).


    Der Bayern Hasser, der schon bei SD gesperrt wurde? Come on... Der schreibt auch das Valencia ne Wildcard bräuchte und sich diese nicht leisten könne... überlegt Euch doch vorher mal, woher die entsprechenden Leute das Wissen nehmen sollten und was sie mit solchen Posts bezwecken, bevor ihr hier über irgendwelche fiktiven Summe redet, die jemand einfach so in den Raum wirft.


    Eine wesentlich konkretere Frage wäre aber ohnehin, um WELCHE Wildcard es gehen soll. Stand heute sind 15 Teams qualifiziert:


    Real Madrid
    Barcelona
    Baskonia
    Fenerbache
    Efes
    Olympiacos
    Panathinaikos
    EA7 Olimpia Milano
    CSKA Moscow
    Maccabi Tel Aviv
    Zalgiris Kaunas
    Red Star
    Khimki
    Unicaja Malaga
    Valencia



    Fehlt nur noch der deutsche Meister - und der werden wir nicht sein. Ob wirklich von den fünf spanischen Teams eines (Valencia) zurückziehen muss, weil max. 4 Teams aus einem Land teilnehmen dürfen, oder doch eher die Regeln geändert werden, muss man abwarten.


    Aus Frankreich wird kein EL Team an Boards sein, aber auf 17 Clubs werden sie die EL wegen uns nicht aufstocken.


    Stand heute würde ich sagen, wir sind nicht dabei.

  • @dapeda


    Der FCBB ist nicht nur Stand heute nicht in der kommenden Euroleague-Saison nicht am Start. Die Euroleague ändert für Valencia extra ihre by-laws. Bislang konnten nicht mehr als 4 Teams aus einem Land in einer Euroleague-Saison an den Start gehen. Die Euroleague wird Anfang Juli ihre by-laws in diesem Punkt abändern, um die Wildcard an Valencia vergeben zu können. Damit starten in der kommenden Euroleague-Saison 5 spanische Teams (Real, Barca und Baskonia mittels A-Lizenz, Malaga als Eurocup-Sieger sowie Valencia per Wildcard).


    Das macht es für den FCBB auf dem Spielermarkt gewiss nicht einfacher, insbesondere wenn es darum geht, einen qualitativ hochwertigen PG an Land zu ziehen. Jeder gute PG wird in Europa zunächst versuchen, bei einem der 16 Euroleague-Teams anzuheuern. Sollte das nicht klappen, wären die finanzstarken Eurocup-Teams das nächste Ziel. Erst danach kämen Klubs wie der FCBB....

    "Ask not what your teammates can do for you. Ask what you can do for your teammates."- Earvin "Magic" Johnson

  • @dapeda


    Der FCBB ist nicht nur Stand heute nicht in der kommenden Euroleague-Saison nicht am Start. Die Euroleague ändert für Valencia extra ihre by-laws.


    Ist das schon definitiv? Quelle?


    Über was diskutieren wir dann hier überhaupt? ;)


    Mit den PG hast Du völlig recht. Solange Bayern keine EL spielt, werden wir auch nicht "aus eigener Kraft" Meister - höchstens wenn Bamberg es mal wieder verbockt.


    Die Frage ist natürlich: Gefällt das einem Hoeneß, wenn sein Manager bei der EL dermaßen abblitzt?


    Ich sehe die Wildcard / oder Lizenz nämlich auch nächste Saison noch nicht in trockenen Tüchern. Bei einer Aufstockung auf 18 Mannschaften will die EL sicher ein französisches Team dabei haben. Im Sinne der Markterschließung müsste auch mal ein Team aus UK mit an Board sein. Dann hätten die Italiener gerne noch ein zweites Team mit in der EL, die Israelis auch usw...