DFB Pokal 2017/18

  • Das Spiel war nach dem vermeintlichen Handspiel schon unterbrochen, als der Ball ins Tor ging. Deshalb durfte der VAR nicht eingreifen.

    Stimmt aber so nicht. Sonst hätte es den Elfmeter letztens auch nicht geben dürfen. Außerdem wird doch oft auch gewartet, bis das Spiel unterbrochen ist und dann wird noch einmal geprüft. Kann nicht richtig sein.


    Edit: Okay, in Mainz war das Vergehen noch vor dem Pfiff zur Halbzeit und deswegen konnte der Elfmeter gegeben werden. Hier auf Schalke kam erst das Handspiel, dann der Pfiff und dann das Tor, deswegen durfte der Schiedsrichter es nicht geben. Leuchtet mir ein, ist aber eine scheiß Regelung.

  • Stimmt aber so nicht. Sonst hätte es den Elfmeter letztens auch nicht geben dürfen. Außerdem wird doch oft auch gewartet, bis das Spiel unterbrochen ist und dann wird noch einmal geprüft. Kann nicht richtig sein.

    In Mainz geschah das Vergehen vor dem Pfiff, auf Schalke war bereits unterbrochen, als der Ball ins Tor ging.


    Quelle

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  • Stimmt aber so nicht. Sonst hätte es den Elfmeter letztens auch nicht geben dürfen. Außerdem wird doch oft auch gewartet, bis das Spiel unterbrochen ist und dann wird noch einmal geprüft. Kann nicht richtig sein.

    Bei einem Elfer ist das Spiel nach dem Pfiff ja unterbrochen - oder wäre eben unterbrochen gewesen, wenn gepfiffen worden wäre. Was danach dann passiert, ist nichtig. Aber vor dem Tor wurde gepfiffen und das hat Einfluss auf den weiteren Verlauf.


    Das ist schon richtig, wie patrik schreibt, denke ich.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!

  • Stimmt, was Patrik schreibt. Wir haben in Dortmund das 1:1 geschossen. War ein reguläres Tor. Der Schiri hatte aber wg. Abseits abgepfiffen. Daher kein Videobeweis.


    Das Spiel eben sah von S04 genauso aus wie gegen uns. Nur diesmal wurden sie endlich mal für ihr Gegurke bestraft und hatten nicht wie üblich Glück.

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  • So Pest gegen Cholera endete mit einer Schlägerei von Vollidioten. Keine Überraschung für mich.


    Leider wird es gegen Frankfurt ein übles Geholze mit sehr aufgeheizter Stimmung geben. Die Presse hat noch schön 4 Wochen Zeit um weiter anzuheizen. Prima.


    Ich war schon mal beim Pokalfinale gegen Frankfurt und da haben mir die s.g. "Fans" schon gereicht. Mit das Schlimmste für mich was so unterwegs ist.


    Aus diesem Grund wären mir die "Fussballverhinderer" aus Mordor lieber gewesen.

    Alles wird gut:saint:


  • Ich war schon mal beim Pokalfinale gegen Frankfurt und da haben mir die s.g. "Fans" schon gereicht. Mit das Schlimmste für mich was so unterwegs ist.

    ...ich war auch damals beim Spiel dabei, aber da habe ich nichts mitbekommen, aber schließt ja nichts aus wenn man die selbsternannten "Krawallbrüder Nr.1." so nennen sich die Frankfurter., mit in der Stadt sind.

  • Zeigt doch wie so viele Entscheidungen der letzten Wochen, wie unfassbar dämlich der VB ist.


    Man kann schon jetzt mindestens erahnen, dass Schiris den VB im Hinterkopf haben. Lieber einmal mehr Abseits pfeifen. Oder eben ein vermeintliches Handspiel pfeifen, als später korrigiert zu werden.


    Widerlegt auch eindrucksvoll die These vom angeblichen "Mehr an Gerechtigkeit": Ja, eine Fehlentscheidung, die zu einem Treffer führte, kann korrigiert werden. Aber eine Fehlentscheidung, die einen Treffer verhinderte, eben nicht. Kann in Summe schnell ein "Mehr an Ungerechtigkeit" bedeuten.


    Absurdität im Quadrat.



    Edit:


    Die rote Karte regt mich immer noch auf. Klar kann man für das Einsteigen Rot geben. Aber eben auch Gelb. Aber der Schiri hat diese Entscheidung so getroffen, wie er sie aus dem Spiel heraus erkennen konnte und durfte. Da hat der Finger des Monitor-Manns in Köln einfach mal still zu bleiben. Auch wenn´s juckt.

    Uli. Hass weg!

  • hand? schwer zu sagen. eine einstellung zeigt ganz klar brust, die andere ganz klar hand. selten wurde sowas durch tv-blider eigentlich nicht wirklich aufgelöst. gut dass der schiri direkt daneben stand und es hoffentlich richtig gesehen hat.


    tedesco verstehe ich nicht. der hat doch wirklich das material um halbwegs fußball spielen zu lassen. und das argument dass er zeit braucht lasse ich nicht mehr gelten. er ist jetzt fast eine ganze saison dort und ich habe den eindruck dass er den spielern auch in individueller hinsicht eher geschadet hat, vom team ganz zu schweigen. aber solange er damit auf rang zwei ist scheint ja alles in ordnung. das ändert sich aber schnell wenn der ein oder andere verein sich mal selber auf die eigenen fähigkeiten besinnt.


    ich hätte auch lieber gegen die orks gespielt. sollten wir ins cl finale kommen, würde ich leute wie thiago auf jeden fall schonen. dass der da nicht lebend rauskommt ist vorgrogrammiert, bei soviel "herz und leidenschaft" die niko spielen lassen wird. aber wie praktisch, dann verhindert er evtl. das triple und die fallhöhe ist für ihn kommende saison nicht ganz so hoch, sollte er das ende der saison erleben.

  • Ich bin mittlerweile auch eher gegen den VB, als dafür. Finde es aber gut, dass man es ausprobiert hat. Grenzen muss man austesten, bevor man ablehnt sich an solche heranzuwagen.


    Man sollte sich m. E. nur auf die "100% Hilfsmiittel" wie Hawkeye beschränken. Ein wunderbares Hilfsmittel. Gerne darf diese Technologie auch auf die komplette Außenliene des Spielfeldes ausgeweitet werden (sofern möglich).

  • man könnte jetzt mantramäßig wiederholen dass das problem nicht der VB ansich ist sondern deren schwachsinnige anwendung (beispiele wie es funzt gibt es ja anderswo zuhauf), aber dann würde wieder dasselbe karussell angeschoben das es dazu schon so oft gab. :whistling:

  • Man kann schon jetzt mindestens erahnen, dass Schiris den VB im Hinterkopf haben. Lieber einmal mehr Abseits pfeifen. Oder eben ein vermeintliches Handspiel pfeifen, als später korrigiert zu werden.

    Das Gegenteil sollte der Fall sein. Lieber tendenziell eher laufen lassen, damit ein Korrigieren noch möglich ist.

    Man fasst es nicht!

  • diese schwachsinnige Anwendung vom VB macht eben diesen zum Problem. so bringts gar nix.

    Zumal es einfach nicht zutreffend ist, es an der Anwendung festzumachen.


    Denn das hier aktuell diskutierte Problem besteht ja unabhängig davon. Ist schlicht nicht auflösbar.


    Nehmen wir nur mal das Lieblingsbeispiel von Reif, das er immer bringt, wenn ihm die Argumente ausgehen, weil es so schön plastisch ist.


    Ball geht ans Außennetz. Schiri pfeift Tor. VB korrigiert. Soweit ok.


    Im Gegenzug trifft das andere Team, aber der Schiri pfeift vorher ab, weil er den Ball im Aus sieht. Egal wie toll der Monitor-Mann ist, er kann nichts daran ändern.


    Mehr Ungerechtigkeit geht kaum.

    Uli. Hass weg!

  • Das Gegenteil sollte der Fall sein. Lieber tendenziell eher laufen lassen, damit ein Korrigieren noch möglich ist.


    Klar! Aber wenn der Schiri sich nicht durch den VB "überführen" lassen möchte, pfeift er halt. Denn wenn ansonsten jeder am TV die Hand am Ball sieht und der VB das bestätigt, sieht er doof aus: "Warum hat der Schiri das nicht geseh´n?" Nur menschlich. Und da kannst du fortbilden solange du willst, spätestens wenn der Schiri verunsichert oder auch nur gestresst ist, handelt er wieder instinktiv.

    Uli. Hass weg!

  • Mehr Ungerechtigkeit geht kaum.

    Warum? Beide Situationen können beiden passieren. Dass der VB nicht 100% der Fehler auflöst, war von vornerein klar. Aber es werden weniger.
    Daher wird wohl in Zukunft eher laufen gelassen, damit eine Korrektur noch möglich ist.

    Man fasst es nicht!

  • Beim VB gäbe es sehr gute Anwendungsmöglichkeiten, die sich auch in anderen Sportarten bewährt haben. Ich favorisiere immer noch die Lösung aus dem Tennis oder der NFL, wo der Coach bzw. der Spieler eine bestimmte Anzahl Anwendungen VB bestimmen können. Man könnte es mit zwei Anwendungen pro Spiel versuchen, wobei man sie behält, wenn man zurecht eine Wiederholung verlangt.


    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der VB bisher insgesamt positiv ist. Es wurden schon so viele fehlerhafte Szenen korrigiert, dass ich mit den gemachten Fehlern gut leben kann. Der Rest ist halt Gewöhnung an eine neue Situation, welche immer etwas Zeit braucht. Was neu ist, wird immer skeptisch betrachtet und zunächst mal verteufelt.


    Die Spiele Liverpool-City waren für mich einmal mehr ein Bewerbungsschreiben, den VB auch in der CL einzusetzen. Da gab es so viele Fehlentscheidungen, welche ohne Weiteres hätten verhindert werden können. Abseitstor und nicht gegebener Penalty im ersten Spiel und reguläres Tor abgepfiffen im zweiten Spiel. Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man es in Ordnung finden kann, dass Spiele so einen völlig anderen Charakter bekommen können, wenn man dies doch so einfach verhindern bzw. abmildern könnte. Die Argumente, dass der Fussball doch von Fehlern lebe oder man mit dem VB am nächsten Tag am Stammtisch nicht mehr über Fehlentscheidungen diskutieren könne, zählen hierbei nicht für mich. ;)

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  • Aber dann ist er doch trotzdem der Buhmann wenn es falsch ist.

    Das war er auch vor dem VB. Und er ist es jetzt, weil nur er für Zuschauer und Spieler "greifbar" ist.


    Durch den VB ist er aber zusätzlich noch geschwächt, weil ihm quasi offiziell bescheinigt wird, dass seine Entscheidung nicht nur diskutabel, sondern nicht vertretbar ist. Er ist im Sport-Sprech "enteiert".

    Uli. Hass weg!