Schüsse am S- Bahnhof Unterföhring.

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    • Ich stell´s mal hier ein, nachdem wir hier auch schon das mit dem Obdachlosen hatten und ich den fred zu der Frau, die in Berlin die Treppe runtergetreten wurde, nicht mehr finde.

      Der Prozess hat gestern begonnen, scheiterte aber noch vor dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft, da ein Befangenheitsantrag des Angeklagten offenbar Erfolg hatte.

      Demnach wurden dem Gericht Leserbriefe einer Schöffin zum Verhängnis, in denen sich die Dame abfällig über kriminelle Ausländer geäußert haben soll.

      Vielleicht sollte man das mit den Schöffen einmal gründlich überdenken.

      Ende des Monats soll´s allerdings - mit neuen Schöffen - bereits neu losgehen.
      Uli. Hass weg!
    • Manchmal, aber nur manchmal erscheint mir die Wahrung auf einen möglichst fairen Prozess selbst für rohste Straftäter etwas zu pingelig beachtet zu werden und einen größeren Stellenwert zu haben als der Zustand von deren Opfern die oft für ihr weiteres Leben einen irreparalen Schaden erlitten haben.
      Ja ich weiß, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, aber es ist oft schon auffällig wie sehr die Rechte von Tätern gewahrt werden und wie sehr allein gelassen oft die Opfer sind, auch vom Staat und dann wenn es ganz blöd läuft auch noch erleben müßen wie die Täter durch unser faires Rechtsystem lächelnd und milde bestraft aus dem Gerichtssaal schreiten dürfen.
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    • henic wrote:

      Manchmal, aber nur manchmal erscheint mir die Wahrung auf einen möglichst fairen Prozess selbst für rohste Straftäter etwas zu pingelig beachtet zu werden und einen größeren Stellenwert zu haben als der Zustand von deren Opfern die oft für ihr weiteres Leben einen irreparalen Schaden erlitten haben.
      Ja ich weiß, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, aber es ist oft schon auffällig wie sehr die Rechte von Tätern gewahrt werden und wie sehr allein gelassen oft die Opfer sind, auch vom Staat und dann wenn es ganz blöd läuft auch noch erleben müßen wie die Täter durch unser faires Rechtsystem lächelnd und milde bestraft aus dem Gerichtssaal schreiten dürfen.

      Nun - jeder hat das Recht auf eine faire Gerichtsverhandlung - auch wenn manchem hier wohl eine Lynchjustiz lieber wäre und sie Täter am liebsten am nächsten Baum aufhängen würden. Und dann soll auch der Schöffe jemand sein, der vorher nicht durch Meinungsäußerungen in die eine Richtung aufgefallen ist. Andersrum wäre es ja auch nicht gut und der Staatsanwalt hätte die gleiche Möglichkeit.

      Mit den Opfern hat das erstmal überhaupt nichts zu tun.

      Ich habe mich heute morgen über eine Story im Sat1-Morgenmagazin aufgeregt. Die Immunität bei Diplomaten gefällt einem ja auch oftmals nicht - dazu aber einen Fall zu nehmen wo ein Saudischer Diplomat um 11 Uhr nachts seine Fahrertür geöffnet hat und dabei einen herankommenden Fahrradfahrer übersehen hat - der danach starb - und dann mit Interview Witwe, dem Recht der Hinterbliebenen auf Vergeltung und der These zu kommen, dass dieser ja jetzt nicht mit bis zu 5 Jahren Haft strafrechtlich verfolgt werden kann, war schon sehr abenteuerlich und geht mir dann auch mehr in den Bereich unterschwellige Hetze.
    • geneviere wrote:

      Nun - jeder hat das Recht auf eine faire Gerichtsverhandlung - auch wenn manchem hier wohl eine Lynchjustiz lieber wäre und sie Täter am liebsten am nächsten Baum aufhängen würden.
      Zwischen meinem Unverständnis eine private Meinung eines Schöffen überzubewerten und dem Hang nach Lynchjustiz liegt wohl doch noch ein kleiner Unterschied, findest du nicht? :rolleyes:
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    • fan11883 wrote:

      Ich stell´s mal hier ein, nachdem wir hier auch schon das mit dem Obdachlosen hatten und ich den fred zu der Frau, die in Berlin die Treppe runtergetreten wurde, nicht mehr finde.

      Der Prozess hat gestern begonnen, scheiterte aber noch vor dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft, da ein Befangenheitsantrag des Angeklagten offenbar Erfolg hatte.

      Demnach wurden dem Gericht Leserbriefe einer Schöffin zum Verhängnis, in denen sich die Dame abfällig über kriminelle Ausländer geäußert haben soll.

      Vielleicht sollte man das mit den Schöffen einmal gründlich überdenken.

      Ende des Monats soll´s allerdings - mit neuen Schöffen - bereits neu losgehen.
      Schöffen sind völlig überflüssig
      Haben in der Praxis doch nichts mit der Entscheidung zu tun
      Trifft der/die Berufsrichter ohnehin alleine und die Schöffen dürfen abnicken
    • henic wrote:

      rza_2punkt0 wrote:

      private Meinung als Leserbrief ist dann nimma so privat.
      Aber Lynchjustiz ist auch was anderes als das was ich angesprochen hatte....
      das bestreite ich nicht.

      wie @fan11883 schon angemerkt hat sollte man klären in wie weit man Laien sowas zumuten kann ein Urteil zu finden. Man will halt so den Schein wahren dass das "Im Namen des Volkes" nicht nur ne Hülse bleibt aber ob das wirklich zielführend ist?
    • Was mich wundert ist, normalerweise werden in den renommierten, seriösen deutschen Zeitungen (FAZ etc.) Leserbriefe mit abfälligem Zungenschlag überhaupt nicht veröffentlicht...Insofern wäre es interessant, die betreffenden Leserbriefe mal zu sehen...Und dass man sich über kriminelle Taten kritisch und negativ äußert, ist ja nichts Außergewöhnliches, sondern wohl eher der Normalfall...Dürfte dann auch jetzt jemand, der nach dem Fall Edathy sich negativ und kritisch über Konsumenten von Kinderpornographie in einem Leserbrief geäußert hätte, dann auch nicht in einem zukünftigen Prozess hinsichtlich Kinderpornographie als Schöffe auftreten?...