G 20 Gipfel Hamburg

  • 100 Millionen Euro sagten sie kostet der Spaß Stadt und Bund. Da soll nochmal einer sagen, hier kümmert sich keiner um die Belange der Bevölkerung! :thumbup:

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller

  • Die Schätzungen belaufen sich auf 400Millionen, wobei zum Beispiel der Bund als Gastgeber schon mal 200 Millionen im Bundesetat eingestellt hat, die Polizeiaufwendungen trägt die Stadt Hamburg alleine.

  • Das BVerfG hat jetzt erst mal das Verbot d. G20-Camps aufgehoben. Wenngleich es so viele Auflagen zulässt, dass es vermutlich mit dem geplanten Camp kaum noch was zu tun haben wird.


    Die Begründung d. Hamburger OVG - Camp sei nicht Ort der Meinungskundgebung - war aber auch zu grotesk, um Bestand haben zu können. Wo leben wir denn? In China? Die Justiz muss aufpassen, dem Druck nicht mit zu viel vorauseilendem Gehorsam zu begegnen.

    Uli. Hass weg!

  • das recht sich gegen angekündigte gewalt zu schützen hat der staat. dass er dann zu ungewöhnlichen mitteln greifen muss ist halt auch so. schade wie immer für die vielen friedlichen demonstranten die eine message haben aber keine steine in der tasche. mitgefangen mitgehangen.


    ich fände es übrigens gut wenn sich vertreter der g20 auch eine stunde zeit nehmen würde mit ausgesuchten demonstanten zu unterhalten. nicht öffentlich, sondern schön privat. zum austausch. hätte für mich enormen symbolcharakter, nicht zuletzt gegen die linksterroristen die nur zerstören wollen.

  • Die Schätzungen belaufen sich auf 400Millionen, wobei zum Beispiel der Bund als Gastgeber schon mal 200 Millionen im Bundesetat eingestellt hat, die Polizeiaufwendungen trägt die Stadt Hamburg alleine.

    der unterschied ist wahrscheinlich dass die einnahmen abgezogen werden. so ein event zieht ja immer viele menschen an die dort übernachten, konsumieren ...

  • ok, weil ich heute nett bin: journalisten, medienvertreter aus aller welt, politische beobachter, sicherheitsleute... alle die rund um den gipfel aktiv sind und übernachtung, verpflegung usw. benötigen. kann man eigentlich auch ohne bayrisches abitur draufkommen aber bei manchen muss man eben doch größere abstriche machen.

  • Die 4800 Medienvertreter politischen Beobachter, Journalisten , werden z.B. auf Steuerzahlers Kosten rund um die Uhr vom Presseamt verpflegt.
    Die zusätzlichen Sicherheitsleute zahlt über die Stadt Hamburg ebenfalls der Steuerzahler. Die netto Wertschöpfung des Gipfels hält sich in starken Grenzen, was die einen einnehmen verlieren die anderen weil die Stadt quasi lahm liegt.


    Ganz zu schweigen vom volkswirtschaftlichen Schaden durch die Blockade (Staus, Zugausfälle, Umsatzeinbußen) der Infrastruktur.


    ok was ich natürlich nicht beurteilen kann ist ob bei bayrischen Akademikern Schönrederei Pflichtfach ist. Da klinke ich mich aus. :D

  • Finde, dass die Hamburger da jetzt einfach durch müssen. Berlin würde es besser verkraften, aber Hamburg ist die zweitbeste Lösung.


    Eine andere Frage ist, ob diese Geheimniskrämerei wirklich sein muss, dass die Menschen so gar nicht disponieren können, nicht wissen, ob sie an einem bestimmten Tag zum Flughafen kommen usw.

    Uli. Hass weg!

  • Das mag alles sein. Aber Einknicken oder nicht. Es ist einfach unfassbar borniert, wie da die Polizei sehenden Auges noch mehr belastet wird als es bei so einem Gipfel ohnehin leider nicht zu vermeiden ist - wenn man es eben nicht wirklich auf einem Flugzeugträger macht.


    Der wirkliche Nutzen einer solchen Veranstaltung ist für mich schwer zu beurteilen, aber wenn ich lese, dass es zwingend ein Foto vor der Elbphilharmonie sein muss und man den Heinis mit Mühe und Not noch die Hafenrundfahrt hat ausreden können - dann ist das für mich reine Show, die den Aufwand nicht Wert ist.

    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!

  • Sitz gerade in HH im Hotel, ein Wahnsinn was sich hier abspielt an Polizeipräsenz, An gefühlt jeder größeren Kreuzung mehrere Mannschaftswagen postiert, auf der Elbe patroullieren deutsche und englische Polizeiboote, Speicherstadt und vor der Philarmonie wird gefühlt jeder Quadratzentimeter unter Wasser von Tauchern abgesucht...und dabei sind die hohen Herren und Damen nichtmal da.


    Ich bin echt froh wenn ich hier morgen weg bin, auch wenn die Stimmung bislang noch recht entspannt ist von vereinzeltem Geflame am Bahnhof zwischen "Aktivisten" und Staatsmacht mal abgesehen.

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