News: Dies und Das

  • Mehdorn für das AB-Desaster verantwortlich zu machen, finde ich komplett daneben.


    Vielmehr zieht es sich durch die gesamte AB-Geschichte seit der Vereinigung, zu oft auf´s falsche Pferd gesetzt zu haben. Bisweilen war auch einfach Pech dabei.


    Z.B. kam just zu dem Zeitpunkt, als AB sich weitgehend aus dem Charter-Geschäft lösen wollte und massiv investiert hatte, der 11. September.


    Später das Desaster mit dem BER, das AB naturgemäß am meisten traf. Immerhin sollte AB hier der Platzhirsch werden.


    Zwischendurch hatte der Siegeszug der Billigflieger begonnen, auf den man dann aber auch nicht wirklich konsequent reagierte.


    Und nicht zu vergessen die zeitweise explodierenden Kosten für Flugbenzin, der zeitgleich mit diversen Übernahmen zu stemmen waren. Etwa den der LTU.


    Zuletzt war man faktisch gar nicht mehr handlungsfähig, nachdem man sich an Etihad verschachert hatte, die Golf-Airline ihre Pläne mit AB, Alitalia und Co. aber aus den bekannten Gründen nicht umsetzen konnte.


    Selbst der allerletzte "Schachzug", dramatisch auf die Fernstrecke, insbesondere in die USA, zu setzen, kam zu einem denkbar unglücklichen Zeitpunkt, da aktuell gerade wenigstens ein Dutzend Fluggesellschaften neuerdings Ziele in den Staaten anbietet und man bisweilen schon für gut drei Lappen hin und zurück kommt.


    Dabei hatte Air Berlin, abgesehen davon, dass sie ein wenig langweilig wirkte, auch viele Freunde - und wahrlich nicht alles falsch gemacht. Etwa der Air Shuttle nach Mallorca, wo AB eine Riesen-Base hatte, war keine schlechte Idee. Keine Ahnung, warum man sich davon am Ende am liebsten distanziert hätte. Oder - ganz banal - die Schokoherzen bzw. die Kooperation mit Sansibar. :)


    Bin gespannt, wie das weitergeht bzw. wie es endet.

    Uli. Hass weg!

  • Diese Umstände betrafen jedoch alle Airlines. Das jetzt AB-Exklusiv anzuführen finde ich zu kurz gegriffen.


    BER ist sicherlich ein Faktor. Aber keiner, der einen Verlust von knapp 700 Mio. Euro rechtfertigt. Das anbandeln mit den Scheichs war auch wieder so ein Mehdorn-Move, der AB in den Abgrund beförderte. Nun mussten sie noch Zubringer fürs Morgenland spielen, während sich LH einen Inlandsflug nach dem anderen krallte.

    *Member of "Die Gruppe" since 2013*

  • Diese Umstände betrafen jedoch alle Airlines. Das jetzt AB-Exklusiv anzuführen finde ich zu kurz gegriffen.


    BER ist sicherlich ein Faktor. Aber keiner, der einen Verlust von knapp 700 Mio. Euro rechtfertigt. Das anbandeln mit den Scheichs war auch wieder so ein Mehdorn-Move, der AB in den Abgrund beförderte. Nun mussten sie noch Zubringer fürs Morgenland spielen, während sich LH einen Inlandsflug nach dem anderen krallte.


    Klar betrafen die Umstände alle Fluggesellschaften. Nicht wenige Fluggesellschaften sind deswegen vom Markt verschwunden. AB hat es gerade so geschafft. Letztlich aber auch nur wegen d. "Mehdorn-Moves", der allerdings schon vor seiner Übergangs-Führung eingeleitet war.


    Aber ja, womöglich hätte schon damals der Stecker gezogen werden müssen.

    Uli. Hass weg!

  • Hunold hat den Laden hochgebracht und wieder runtergewirtschaftet. Mehdorn hat AB einfach nur gemehdornt - also auf den Rücken der Mitarbeiter und Paxe "saniert".

    Zudem ist emkills Aussage völlig entgegen der Realität!


    Mehdorn war damals Cher von Airbus und in seiner Zeit wurde die extrem erfolgreiche Familie der A320 (A319, A320, A321) entwickelt und gebaut. Zudem war es maßgeblich Mehdorn und seinem Handeln zu verdanken, dass Hamburg heute ein großer Flugzeugbaustandort von Weltruf ist. Dies war für Hamburg und diverse deutsche Zulieferer ein riesen Gewinn! Und neben der A320-Familie werden in Hamburg heute auch Teile der großen A380 gebaut. Ebenso wurde unter Mehdorn der A300-600ST Beluga entwickelt und gebaut, also das bekannte, weiße Transportflugzeug, das Flugzeugteile zwischen den Airbus-Standorten hin- und herfliegt. Die Flotte aus 5 Belugas hat den Logistikprozess bei Airbus deutlich verbessert und sie sind heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil von Airbus, ohne die es garnicht mehr geht. Hier hat Mehdorn also hervorragende Arbeit geleistet, von der Airbus, Deutschland und Hamburg immer noch profitieren und es auch künftig werden!


    Und als er den Posten beim BER angetreten hat, war das Kind bereits längst in den Brunnen gefallen und er konnte - wie seine Nachfolger dort - nur versuchen, das rein von der Politik angerichtete Chaos bestmöglich zu ordnen. Beim BER geht die Schuld also nur und nur auf die Unfähigkeit der Politik.


    Ja, Mehdorn hat in seiner Zeit als Manager auch große Fehler gemacht, was keiner abstreitet und was auch offen gesagt werden darf. Aber emkills Aussage ist wie oben zu lesen völlig daneben, weil rein einseitig negativ und ein verzerrtes Bild darstellend.

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  • Zudem ist emkills Aussage völlig entgegen der Realität!
    Mehdorn war damals Cher von Airbus und in seiner Zeit wurde die extrem erfolgreiche Familie der A320 (A319, A320, A321) entwickelt und gebaut. Zudem war es maßgeblich Mehdorn und seinem Handeln zu verdanken, dass Hamburg heute ein großer Flugzeugbaustandort von Weltruf ist. Dies war für Hamburg und diverse deutsche Zulieferer ein riesen Gewinn! Und neben der A320-Familie werden in Hamburg heute auch Teile der großen A380 gebaut. Ebenso wurde unter Mehdorn der A300-600ST Beluga entwickelt und gebaut, also das bekannte, weiße Transportflugzeug, das Flugzeugteile zwischen den Airbus-Standorten hin- und herfliegt. Die Flotte aus 5 Belugas hat den Logistikprozess bei Airbus deutlich verbessert und sie sind heute ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil von Airbus, ohne die es garnicht mehr geht. Hier hat Mehdorn also hervorragende Arbeit geleistet, von der Airbus, Deutschland und Hamburg immer noch profitieren und es auch künftig werden!


    Und als er den Posten beim BER angetreten hat, war das Kind bereits längst in den Brunnen gefallen und er konnte - wie seine Nachfolger dort - nur versuchen, das rein von der Politik angerichtete Chaos bestmöglich zu ordnen. Beim BER geht die Schuld also nur und nur auf die Unfähigkeit der Politik.


    Ja, Mehdorn hat in seiner Zeit als Manager auch große Fehler gemacht, was keiner abstreitet und was auch offen gesagt werden darf. Aber emkills Aussage ist wie oben zu lesen völlig daneben, weil rein einseitig negativ und ein verzerrtes Bild darstellend.

    Ja stimmt. Mehdorn ist ein extrem erfolgreicher Manager und überall könnte er entweder nichts zu oder andere haben es verbockt. Mea Culpa :rolleyes:

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  • @bayoraner hat doch explizit geschrieben, dass Mehdorn - selbstverständlich - Fehler gemacht hat. Die Pauschalisierungen kamen ausschließlich von dir. ?(

    Nee Bayoraner hat geschrieben dass er extrem tolle Arbeit bei Airbus geleistet hat und für den BER nichts konnte. Was dass mit AB und seinen Stationen als "Sanierer" zutun hat, bleibt offen.

    *Member of "Die Gruppe" since 2013*

  • Totale Sonnenfinsternis in den USA. Kann mich an unsere noch gut erinnern, im Garten, im Liegestuhl. Unglaublich eigentlich. 8o


    Und das Beeindruckendste war eigentlich die Ruhe, die auf einmal eintrat. Davon haben die kreischenden Amis aber wohl nix mitbekommen.

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller

  • Endlich wurde dieses Portal grenzenlosen linksradikalen Hasses und linksradikaler Gewaltaufrufe/-selbstdarstellungen dichtgemacht - bravo.


    Doch ich denke, dass dies vor der Bundestagswahl nur eine reine Symbolhandlung war, damit man irgendwas vorzeigen kann, dass man zumindest ein bisschen was gegen den Linksextremismus bzw. Linksterrorismus getan hat. Ein reines Schauspiel, denn solange die Hauptseite de.indymedia.org, diverse daran angeschlossene Seiten in sozialen Medien und v.a. die Verantwortlichen dahinter nicht auch abgeschaltet bzw. zur Verantwortung gezogen werden, ist es nur eine Frage von Tagen, bis ein ähnliches Portal den Platz von linksunten.indymedia einnimmt und genau so weitermacht.


    Denn was passiert, wenn man einer Hydra den Kopf abschlägt, weiß glaube ich wohl jeder...

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