BBL Saison 2017 / 2018

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      Dich scheint es nicht zu stören, dass ständig neue Gründe auf den Tisch kommen, die nach der Entlassung überhaupt nicht genannt wurden und auch zu den damals genannten nicht passen. Mich schon.

      Und natürlich findet auch der Sport nicht im Konjunktiv statt. Trotzdem, was wäre gewesen, wenn man das Spiel 4 in Frankfurt verloren hätte? Dann wäre der Schuss voll nach hinten losgegangen. Jetzt so zu tun, als wäre diese Vorgehensweise die einzig richtige gewesen, blendet diesen Aspekt völlig aus.

      Der Trainerwechsel wurde am 29.3. offiziell, Spiel 4 in Frankfurt war am 15.5. Bis dahin sind diese beabsichtigten Effekte offensichtlich nicht eingetreten. Dreieinhalb Wochen später, gegen einen Gegner, dem jetzt langsam der Saft ausgeht, soll es sich nun auszahlen. Hat was von Pippi Langstrumpf, ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.
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      bemha schrieb:

      Dich scheint es nicht zu stören, dass ständig neue Gründe auf den Tisch kommen, die nach der Entlassung überhaupt nicht genannt wurden und auch zu den damals genannten nicht passen. Mich schon.

      Solche Entscheidungen sind vielschichtig und in ihrer Komplexität oft nicht in ein paar Sätzen darzulegen, wie es Presse und Fans gerne hätten.

      Das weiß jeder, der solche Entscheidungen schon mal treffen musste. Ich werde immer dann hellhörig, wenn jemand wie Du kommt, der nicht die geringste Einsicht in die Prozesse hat, nicht mal irgendwo nahe dran ist, aber meint, alles ganz genau beurteilen zu können.

      Dabei hat M. Pesic mehrmals betont, dass Dordevics sein eigene Süppchen gekocht hat - gut möglich, dass damit auch Freiheiten gemeint waren, die die Spieler in der falschen Weise ausnutzten und den Fokus verloren. Er sagte ja auch, dass es in die falsche Richtung lief. Was Du jetzt liest, sind vielleicht neue Details, aber sicher keine grundlegend neuen Gründe.

      Eine ernsthafte Diskussion setzt die Bereitschaft voraus, tatsächlich beide Seiten der Medaille beleuchten zu wollen und vor allem: einen gewissen Respekt vor den handelnden Personen. Beides vermisse ich bei Deinen Statements.
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      Na ja, dass der Trainerwechsel zu dem Zeitpunkt einem Tanz auf der Rasierklinge gleich kam, ist doch klar. Man kann diesen Tanz verlieren, aber eben auch gewinnen. Wer gewinnt, hat natürlich meistens Recht.

      Falls wir wirklich den Titel eintüten, werden wir nie erfahren, ob das ohne Trainerwechsel nicht auch passiert wäre.

      Ein solch starker und souveräner Auftritt wie in Spiel 2 ist für mich jedoch zumindest ein Indiz dafür, dass der Trainerwechsel - welche Gründe auch immer die wirklich Wahren gewesen sein mögen - der Mannschaft zumindest nicht geschadet hat.
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      Stimmt. Ich hoffe, wir müssen es nicht bereuen, diese Gelenheit verdaddelt zu haben. In der Crunchtime haben wir die Bayern der Overtime aus Spiel 1 gesehen

      auf twitter schrieb jemand, zu dumm das halbtote Huhn in den Graben zu schubsen. Verdammt, wir wissen doch seit Spiel2, wie und dass es geht.

      Ich hoffe, sie belohnen sich nun für diese 24 Spiele PO Tour.
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      Was für ein Spiel! Berlin wollte auf gar keinen Fall, daß erneut die Meisterschaft von den Bayern in ihrer Halle gefeiert wird. Man wußte, daß sie aggressiv auftreten werden. Die Bayern haben gut gegengehalten, aber sich im entscheidenden Moment das Spiel der Berliner endgültig aufdrücken lassen und nicht mehr Gegenhalten können.
      Ich mag so enge Playoffspiele, in denen gefightet wird und es auf jeden Ball ankommt.
      In solchen Spielen darf man sich auf keinen Fall leisten so viele vermeintlich leichte Punkte nicht zu machen! 20% Wurfquote nach dem 1. Viertel? Damit darf man, sorry, nicht Meister werden. 30% in der Halbzeit? Oh ja.
      Gesamtwurfquote wohlgemerkt, nicht 3er. Dazu eine Serie von Turnovern, die echt wehgetan hat.
      Alles steht wieder auf Anfang. Es kommt auf das nächste Spiel an.
      Frage ist jetzt: Wer schafft es im warmen Audi Dome, dem ein wenig Sauerstoff bestimmt gut täte, die Konzentration bis zum Schluß zu halten?
      Wer will die Meisterschaft mehr? Wer kämpft mehr, ohne zu verkrampfen? Wem gelingt es sein Spiel aufzuziehen?
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      Was für ein Mist - jetzt also doch Spiel 5 - und da kann, dass wissen wir ja alle, alles passieren...!

      Das hätte nicht sein müssen. Eigentl. lief das Spiel ja gut nach Bayern Plan. Die Berliner - im Schnitt knapp 90 Punkte in der BBL - erneut bei um die 70 Punkte gehalten. Aber nie geschafft sich abzusetzen und am Ende wollte keiner Verantwortung übernehmen. Das entscheidende Play für Cunningham skizziert und... der verweigert! Clutch ist anders...

      Barthel zudem mit zwei wirklich dummen Aktionen in der Schlussphase. Kann man vielleicht pfeifen, aber wenn das Offense Foul beim ersten mal nicht gegeben wird, versuche ich es in der Phase doch kein zweites Mal...

      Die Berliner haben das gut gemacht. Ich hatte in der Halle nie den Eindruck, dass die verkrampft sind. Haben viel gelacht und schienen locker zu sein. Das muss man bei einem Do-or-Die auch erstmal hinbekommen.

      Ob uns die eigene Halle und der Druck am Samstag hilft? Auf der anderen Seite geht es Samstag für beide Teams um alles - also auch schon egal. Im Endeffekt der würdige Abschluss einer schönen Serie.
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      Auf diesen würdigen Abschluss hätte ich gerne verzichtet.
      Warum konnte man gestern die Chance nicht ergreifen und hat mit allem was wir haben versucht, das Ding zu gewinnen?
      Es wird am Samstag nicht einfacher werden. Man muss sehen, dass die Berliner es seit der HZ-Pause von Spiel 3 geschafft haben, sich an uns anzupassen. Der Effekt, den wir in Spiel 2 und in HZ1 von Spiel3 gesehen haben, ist ein wenig verpufft.
      Hinzu kommt, dass wir gestern das Rebound Duell wieder mal verloren haben und unsere Dreier weiterhin eine Katastrophe sind (bitte mal prüfen Quoten von JC, Nihad, Reggie....). Die 2P %-age war auch grausam (da liegen wir oft bei 60%). Das muss am Samstag abgestellt werden, weil unsere Defensivleistungsfähigkeit ist ausgeschöpft - wir werden Alba nicht unter 60 Punkten halten können, sondern müssen selber auch mal wieder offensiv abliefern.
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      kareem33 schrieb:

      Auf diesen würdigen Abschluss hätte ich gerne verzichtet.
      Warum konnte man gestern die Chance nicht ergreifen und hat mit allem was wir haben versucht, das Ding zu gewinnen?

      Da gibts in meine Augen vor allem zwei Gründe:

      - Wir performen in der Offense zu schlecht. Wir halten Berlin zwar klein, punkten aber selbst auch nur um die 70. Ein Indiz dafür, dass eben viel Energie in der Defense drauf geht. Bestes Beispiel ist hier Cunningham. Der macht gegen Butterfield in meinen Augen einen super Job in der Defense - seine Dreierquote in diesen Finals ist allerdings mit 15,8 Prozent indiskutabel und 11,5 Punkte im Schnitt sind zwar alles andere als schlecht, bei seinem Potential aber auch nicht überragend.

      - Viel wichtiger erscheint mir aber ein anderer Punkt: Die Berliner konzentrieren sich auf sich und das Spiel. Punkt.

      Bei uns schmeißt sich Redding nach einem Foul auf den Boden, nur um danach aufzustehen, als wäre nichts gewesen - eigentl. ein Technisches wert, Cunningham diskutiert NACH JEDEM Zug zum Korb mit den Schiris und Barthel versucht Offense Fouls zu schinden, usw...

      Sorry, gefällt mir alles nicht. Ein Meister muss die Fähigkeit besitzen, sich auf sein eigenes Spiel zu konzentrieren und das durchzuziehen, ohne solche Nebenkriegsschauplätze zu eröffnen.


      Rebounds sehe ich jetzt gar nicht so schlecht. Insgesamt geht das Finals Duell bisher mit +16 an uns.
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      Also, wenn die Bayern endlich mal aufhören würden, sich ständig mit Nebenkriegsschauplätzen (Schiedsrichter) zu beschäftigen, dann packen sie das nächste Spiel auch ganz sicher!

      Was ich nicht verstehe, natürlich von weit außen betrachtet, warum kein Profi begreift, dass noch niemals ein Schiedsrichter eine Entscheidung zurück genommen hat!


      Bitte, lieber Herr MP bestellen Sie einen Psychologen ein, der den Spielern DAS rechtzeitig vermittelt.
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      Dazu kommt das wir zweimal unter der Woche in Berlin waren. Die Berliner haben unsere schöne Stadt immer am Wochenende besuchen dürfen.

      Auf jedenfall ein heißes Wochenende:

      Sa. 16.30 Uhr FC Bayern Amateure - FC Ismaning (Campus)
      Sa. 20.30 Uhr FC Bayern München - Alba Berlin
      So. 13.00 Uhr FC Bayern Bjgd - Borussia Dortmund Bjgd

      Das Wetter soll ja auch passen!
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      Mal eine Sache, die mir gestern vor dem Spiel in Berlin vor der Halle aufgefallen ist:
      Diesmal waren wir mit dem Bus deutlich früher da und haben sogar noch die Ankunft der Spieler an der Halle erlebt. Da kamen die ALBA Spieler einer nach dem anderen in Zivil angelaufen, lächelten, grüßten und klatschten sogar mit uns Bayern Fans ab. Vargas hat sogar ganz freundlich ein "Servus" zu uns gesagt. Siva auch locker und grinsend.
      Und dann kam unser Mannschaftsbus und unsere Spieler waren total im Tunnel. Angespannt, wirkten fast genervt. Nur Jovic und Redding konnten mal lächeln.

      ich weiß nicht, ob das wirklich ausschlaggebend ist, aber gerade am Ende haben wir das Spiel abgegeben, da wir einfach viel zu verkrampft waren und niemand Verantwortung übernehmen wollte. Ist der Druck so groß, dass sich niemand den letzten Wurf traut? Verkrampfen wir nicht über das ganze Spiel zu sehr und haben deswegen auch die vielen unnötigen Diskussionen?