Jupp Heynckes

  • Dazu muss man sagen, dass hier vllt. 20 Leute mehr oder weniger regelmäßig schreiben. Die meisten sind eher stille Leser. Ich glaube auch, dass der Großteil der Fan-Gemeinde durchaus pro Klopp wäre - so traurig ich das persönlich finde. Aber meiner Vermutung nach wäre das so. Somit wäre UH - WENN er denn so denkt - da ganz sicher nicht allein.

    Also ich lese auch meistens nur mit, aber wenn klopp kommen sollte, dann ist meine Mitgliedschaft schneller gekündigt als Boldt die 100m läuft. Ich hoffe immer noch auf Tuchel

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  • Also ich lese auch meistens nur mit, aber wenn klopp kommen sollte, dann ist meine Mitgliedschaft schneller gekündigt als Boldt die 100m läuft. Ich hoffe immer noch auf Tuchel

    Ich sehe meine Rechte nicht beschränkt oder bedroht. Ich sehe mich bedroht durch Rechte und Beschränkte. (Fabian Eisenring)

  • Naja, aber dann scheint es mir Deiner Liebe und Loyalität zum Verein ja nicht allzu groß bestellt zu sein.
    Ich hoffe auch inständig, dass dieser Kelch an uns vorbeigeht, aber dem Verein deshalb die Treue abzuschwören ginge für mich deutlich zu weit.

    "Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist."



  • Man muss wirklich davon ausgehen, dass der durchschnittliche Fan so dumm ist und meint Klopp wäre ein guter Trainer für uns.


    Wenn man dann mit sinnvollen Argumenten wie seinem System, fehlender Variabilität, seinem miesen Charakter, fehlendem Erfolg oä. kommt, erhält man als Antwort nur, dass er doch die Spieler so toll motiviert und das das einzige wichtige sei, weil die doch alle Fußball spielen können.
    Keine Ahnung wie man nach den letzten 15 Monaten noch so dumm sein kann so etwas zu behaupten.


    Die einzige Hoffnung ist, dass die Vereinssführung schlauer ist und UH ihn nicht aus Prinzip durchdrückt.

  • Keine Ahnung wie man nach den letzten 15 Monaten noch so dumm sein kann so etwas zu behaupten.

    Das sind halt einfach typische Aussagen für Menschen, die etwas nur sehr oberflächlich betrachten. Hier betrachten die meisten die Dinge deutlich detaillierter und beschäftigen sich einfach viel mehr mit der Materie. Deshalb werden viele Probleme hier im Vergleich zu Medien oder Facebook einfach auch recht schnell mindestens tendenziell erkannt - die Leute, die davor die Augen verschließen, tun das ja meist nur aus persönlicher Eitelkeit oder der Unfähigkeit, einfach mal zuzugeben, dass man mit etwas falsch gelegen hat. Ansonsten herrscht ja in vielen Dingen oft eine allgemeine Ansicht, die sich häufig im Nachhinein bestätigt.


    Bis auf 2-3 eklatante Ausnahmen (wobei das da auch stark Richtung Trolling geht), die extrem viel mitreden, aber wirklich mehr als deutlich spürbar keine Ahnung von der Materie haben, würde ich bei fast jedem aktiven User sagen, dass sein Wissen über den FC Bayern und Fußball im Allgemeinen deutlich über dem liegt, was der "normale" Fan so im Petto hat. Mit "normalem Fan" können sowohl regelmäßige Stadiongänger (was ich selbst von Dauerkartenbesitzern schon gehört habe, geht auf keine Kuhhaut mehr), als auch die Leute gemeint sein, die bei Facebook ein Like für den FCB dagelassen haben und die sich außerhalb der 90 bzw. 180 Minuten Fußball pro Woche nicht weiter dafür interessiert.


    Und deshalb bin auch ich mir sehr sicher, dass Klopp bei Bayern-Fans im Allgemeinen extrem gut ankommen würde. Bei diesem Forum hier aus besagten Gründen natürlich nicht, denn der passt einfach in sämtlichen relevanten Belangen überhaupt nicht zu uns. Aber sehr viele Fans sehnen sich so einen herbei: einen Sympathieträger (war Guardiola bspw. für viele nicht, obwohl er uns so eine gute Zeit bescherte), der die Leute mitreißen kann. Carlo bspw. war beliebt, weil er wusste, wie er mit den Medien umzugehen hatte, trotzdem war er eine Schlaftablette. Und Kloppo wäre genau das Gegenteil. Dazu kommen die medialen Jubelstürme zu Dortmund-Zeiten, an die sich auch viele unserer Fans noch sehr gut erinnern. Sowas wünschen sich viele Fans beim FCB leider auch. Absurd genug eigentlich, schließlich wurde Klopp in seiner Dortmund-Zeit doch auch sehr von den Marketing-Eigenschaften getragen, die sich der BVB im Laufe der Zeit ausgedacht hatte. In der Form würde das bei uns gar nicht funktionieren.


    Dass da sachlich-fachliche Argumente keinen Anklang finden, ist leider so. Daher bleibt in der Tat zu hoffen, dass Uli das anders sieht. Wobei die Berichte, die derzeit extrem Richtung Tuchel tendieren, ja schon dafür sprechen, dass auch Uli weiß, was für ein Trainer auf Jupp folgen muss. Nicht zuletzt wohl wegen besagtem Jupp, der sich mehr oder weniger öffentlich für Tuchel ausgesprochen hat. Heute zitiert die "Rheinische Post" ihn bspw. so, dass er meinte, dass Nagelsmann noch ein bisschen Erfahrung sammeln soll und irgendwann eh hier landen werde. Im Grunde kann es damit nur auf Tuchel hinauslaufen. Klopp ist ja bisher ein reines Mediengespinst. Nicht mal Uli hat diesen Namen bisher seinen BILD-Buddies gesteckt.

  • Dazu kommen die medialen Jubelstürme zu Dortmund-Zeiten, an die sich auch viele unserer Fans noch sehr gut erinnern. Sowas wünschen sich viele Fans beim FCB leider auch.

    Das Problem ist nur, dass dessen locker-flapsige Art (inkl. Beschimpfung der Gegner und Schiedsrichter) eben nicht mehr cool ist und medial beklatscht wird, sobald der im Bayern-Trainingsanzug rumläuft.


    Sondern als das dargestellt werden wird, was es tatsächlich ist: Völlig unsouveränes Gepöbel eines mittelmäßigen Trainers und schlechten Verlierers.


    Die BVB-Geilheit kann man nicht anheuern, weil sie sowieso nur ein Hirngespinst ist. Aber das werden diese Leute auch erst kapieren, wenn der Trottel tatsächlich hier ist und scheitert.

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  • Verstehe hier manche nicht:


    Umso schneller der Kamelmann bei Liverpool scheitert, desto geringer sind doch seine Chancen hier bei uns.


    Die gegenteilige Hypothese macht für mich keinen Sinn, oder denkt hier jemand, dass Misserfolg bei unserer Vereinsführung gut ankommt?

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)

  • Verstehe hier manche nicht:


    Umso schneller der Kamelmann bei Liverpool scheitert, desto geringer sind doch seine Chancen hier bei uns.


    Die gegenteilige Hypothese macht für mich keinen Sinn, oder denkt hier jemand, dass Misserfolg bei unserer Vereinsführung gut ankommt?

    Naja, erstens wäre er dann ohne Ablöse verfügbar und zweitens haben die früheren Rauswürfe uns auch nicht vor CA bewahrt...

  • Die sicherste Anti-Klopp-Variante ist mMn, dass er in Liverpool noch arbeitet bis wir einen neuen Trainer verpflichtet haben (Frühjahr).


    Im Sommer trennt sich Pool dann von Klopp.


    Löw hört bei der NM auf und der Jürgen wird für die nächsten Jahre das Bundeskamel.


    Damit wären wir für ein paar Jahre sicher...

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  • Aussage JH:

    "Es muss ein gegenseitiger Respekt da sein. Das eine ist das Verhältnis Trainer-Mannschaft und umgekehrt - das andere ist die Arbeit auf dem Trainingsplatz und da bin ich sehr fordernd, in allen Bereichen. Da müssen sich die Spieler wieder daran gewöhnen. So habe ich zuletzt gearbeitet und so arbeite ich auch jetzt. Ich denke, die Kleinigkeiten machen aus, ob man Erfolg oder Misserfolg hat. Disiziplin gehört zum Leben, zur Arbeit und Trainingsinhalte müssen so umgesetzt werden, dass man vorankommt. Das wissen die Spieler, die mit mir gearbeitet und die Neuen merken es schon. Ich muss sagen, mir macht es jetzt wieder richtig Spaß zu arbeiten. Es ist eine Frage der Zeit, bis wir wieder richtig gut spielen werden."

    "Du siehst die Welt nicht so wie sie ist, du siehst die Welt so wie du bist."



  • Aussage JH:


    "Es muss ein gegenseitiger Respekt da sein. Das eine ist das Verhältnis Trainer-Mannschaft und umgekehrt - das andere ist die Arbeit auf dem Trainingsplatz und da bin ich sehr fordernd, in allen Bereichen. Da müssen sich die Spieler wieder daran gewöhnen. So habe ich zuletzt gearbeitet und so arbeite ich auch jetzt. Ich denke, die Kleinigkeiten machen aus, ob man Erfolg oder Misserfolg hat. Disiziplin gehört zum Leben, zur Arbeit und Trainingsinhalte müssen so umgesetzt werden, dass man vorankommt. Das wissen die Spieler, die mit mir gearbeitet und die Neuen merken es schon. Ich muss sagen, mir macht es jetzt wieder richtig Spaß zu arbeiten. Es ist eine Frage der Zeit, bis wir wieder richtig gut spielen werden."

    Das macht Hoffnung.


    Aber schon schlimm, dass man sich freuen muss, so was (selbstverständliches) endlich mal wieder zu hören.

  • wird es hier auch friedlicher.


    Warum auch nicht?


    Die Eulen haben ihren Willen bekommen. Der Kopf d. Trainers ist gerollt. Jene, die gegen eine Entlassung zu diesem Zeitpunkt waren, müssen wohl oder übel damit leben.


    Umgekehrt wurde dem Wunsch einiger nach einem Interims-Trainer entsprochen, was wiederum die TT-/Nagelsmann-Franktion zu akzeptieren hat.


    Und mit Jupp hat man einen Konsenstrainer gefunden. Einer, mit dem wohl alle leben können.

    Uli. Hass weg!

  • Warum auch nicht?


    Die Eulen haben ihren Willen bekommen. Der Kopf d. Trainers ist gerollt. Jene, die gegen eine Entlassung zu diesem Zeitpunkt waren, müssen wohl oder übel damit leben.

    Interpretiere ich das richtig, wenn ich daraus lese, dass es immer noch Zweifel daran gibt, dass es richtig war CA zu entlassen? =O

  • Mal schauen, was morgen früh ist.....vielleicht war alles doch nur heiße Luft?? ;(

    • eeeecht? Ne oder? =O
  • Interpretiere ich das richtig, wenn ich daraus lese, dass es immer noch Zweifel daran gibt, dass es richtig war CA zu entlassen?

    Wenn es stimmt, dass Carlo in wesentlichen Teilen die Mannschaft gegen sich hatte, gab´s zu einer Trennung ja keine Alternative.


    Meine Kritik wäre eher, dass man erstens Carlo überhaupt verpflichtet und zweitens seine Position später insbesondere durch Co-Trainer und SD geschwächt hat. Schließlich der Zeitpunkt seiner Entlassung.


    Mal schauen, was morgen früh ist.....vielleicht war alles doch nur heiße Luft??


    Hab´ auch keine Glaskugel. Aber für heute Abend bin ich doch ziemlich optimistisch.

    Uli. Hass weg!

  • Wenn es stimmt, dass Carlo in wesentlichen Teilen die Mannschaft gegen sich hatte, gab´s zu einer Trennung ja keine Alternative.
    Meine Kritik wäre eher, dass man erstens Carlo überhaupt verpflichtet und zweitens seine Position später insbesondere durch Co-Trainer und SD geschwächt hat. Schließlich der Zeitpunkt seiner Entlassung.

    Stimmt, der Zeitpunkt hätte natürlich schon viel früher sein müssen wenn alles stimmt was derzeit an die Öffentlichkeit dringt. Aber alleine die Aussagen von Jupp, Broich und der Mannschaft belegen ja, dass es erhebliche Defizite gab was Trainingsintensität und Taktik angeht.
    Das man CA überhaupt verpflichtet hat kann ich nicht kritisieren, er hat bei seinen frühere Stationen gezeigt, dass er sowohl taktisch was drauf hat und auch immer gut mit den Spieler konnte. Warum er bei uns so eine katastrophale Arbeit geleistet hat kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Das hat sich aber schon früher angedeutet, deshalb hätte man sich im Sommer trennen müssen.
    Es gilt aber trotzdem "besser spät als nie" den mit jedem weiteren Tag mit CA als Trainer wäre die Mannschaft weiter runtergewirtschaftet worden. Am Ende hat er ja selbst anscheinend keine Lust mehr gehabt.

  • Auch wenn das Desaster für kaum einen vorherzusehen war, kann man AL Verpflichtung schon auch kritisieren.


    Aus meiner Sicht war die Motivation dafür einfach falsch. Eine "fünf Minuten" Verpflichtung nur aufgrund des großen Namens wegen Erfolgen der Vergangenheit, ist einfach daneben.


    Ohne fussballerische und konzeptionelle Fragen sollte bitte nie wieder ein Trainer verpflichtet werden.


    Dieses Setzen auf einen großen Namen für den großen Titel von Beginn an war doch im Endeffekt auch der Grund, warum der Typ sich hier solange halten konnte, trotz seines unfassbaren Verhaltens. Man hatte ja nur den "Plan" CL-Titel und keinen fussballerischen Anspruch mehr.


    Letztlich sind wir doch aller spätestens nach Ende der letzten Saison sehenden Auges in dieses Desaster gerannt. Man hat versucht, ihm nochmal Wunschspieler zu holen, im Gegenzug hat man ihm klare Vorgaben gemacht, wen er einzusetzen hat. Wenn es soweit kommt, ist es doch eigentlich längst vorbei.


    Entsprechend war dann auch die "Entwicklung", die darin gipfelte sich so sehr mit dem Rücken zur Wand zu sehen, dass man einen 72 jährigen aus der Rente holen musste.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."