Leon Goretzka

  • Nein. Leider nicht.

    Dann nochmal:

    Es ist die Aufgabe des Beraters, einen neuen Verein für seinen Spross zu finden.

    Ergänzend: Wenn man bei jedem Spieler den Wiederverkauf im Kopf hat, stimmt etwas ganz und gar nicht bei der Auswahl der Spieler - zeugt nicht gerade davon, dass ich vom Spieler überzeugt bin.

    Aber auch hier JA: Bei Notkäufen wie Richards muss man sowas definitiv betücksichtigen.

    Gegenbeispiel: Sarr.

  • Das Entscheidende war wie immer die Kohle. Alles andere ist Romantik und Naivität.

    Goretzka sortiert sich jetzt angeblich bei 18 Mio nur knapp unter den absoluten Spitzenverdienern des Kaders ein.

    Ich bin mir sicher, das hätte er dieses Jahr nirgends sonst bekommen. Denn so ganz rein sportlich ist er das nicht wert. Diese Relevanz - wie zB ein Kimmich - hat er nicht für unser Spiel, diesen Klasseunterschied zu den Konkurrenten (in dem Fall Sabitzer) auch nicht und dazu auch nicht diese verletzungstechnische Stabilität.

    Es sagt ja keiner, dass der Trainer bedeutungslos ist. Natürlich spielt das mit rein. Aber ich bin mir ziemlich sicher, auch mit einem Trainer Klinsmann hätte Goretzka hier verlängert. Dann vielleicht hätte es noch 1-2 Mio mehr gebraucht.

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Das Entscheidende war wie immer die Kohle. Alles andere ist Romantik und Naivität.

    Goretzka sortiert sich jetzt angeblich bei 18 Mio nur knapp unter den absoluten Spitzenverdienern des Kaders ein.

    Ich bin mir sicher, das hätte er dieses Jahr nirgends sonst bekommen. Denn so ganz rein sportlich ist er das nicht wert. Diese Relevanz - wie zB ein Kimmich - hat er nicht für unser Spiel, diesen Klasseunterschied zu den Konkurrenten (in dem Fall Sabitzer) auch nicht und dazu auch nicht diese verletzungstechnische Stabilität.

    Es sagt ja keiner, dass der Trainer bedeutungslos ist. Natürlich spielt das mit rein. Aber ich bin mir ziemlich sicher, auch mit einem Trainer Klinsmann hätte Goretzka hier verlängert. Dann vielleicht hätte es noch 1-2 Mio mehr gebraucht.

    Na ja, das aber mal realistisch: Ein Spieler spielt 4 Jahre bei uns, kann dann für die nächsten Jahre überall gutes Geld bekommen. Also zahlen muss man ihm das dann schon, macht der Verein ja auch. Die Frage ist ob man dann für eine Million mehr weg gehen muss? Also man kann mit der Gehaltsobergrenze schon tolle Spieler haben und binden. Das wird gerade gemacht!

  • Jeder Spieler in der Startelf hier könnte woanders wesentlich mehr Kohle verdienen. Sabitzer hätte woanders auch mehr Geld verdienen können. Dass seit Jahren aber nur wenige Spieler davon solche Angebote annehmen, hat mit dem speziellen Spirit zu tun, der selbst härteste Attacken vom Nudelkoch und einem Praktikanten überstanden hat. Die Wurzel des Erfolges der letzten 10 Jahre.

    Ich kann alles! Ich kann aber auch alles nicht! - Thomas Müller

  • Er ist einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Welt. In der Positionsfindung kann er noch ein paar Schritte gehen, in der Variabilität.


    Das hat Nagelsmann in der heutigen PK perfekt auf den Punkt gebracht. Und Goretzka scheint auch ein Spieler zu sein, der sich weiter verbessern will (siehe seine gestrigen Aussagen). Ich bin sehr optimistisch, dass seine Positionierung bei Ballbesitz immer besser wird, denn daran wird er mit Julian weiter arbeiten.

    0

  • Das Entscheidende war wie immer die Kohle. Alles andere ist Romantik und Naivität.

    Goretzka sortiert sich jetzt angeblich bei 18 Mio nur knapp unter den absoluten Spitzenverdienern des Kaders ein.

    Ich bin mir sicher, das hätte er dieses Jahr nirgends sonst bekommen. Denn so ganz rein sportlich ist er das nicht wert. Diese Relevanz - wie zB ein Kimmich - hat er nicht für unser Spiel, diesen Klasseunterschied zu den Konkurrenten (in dem Fall Sabitzer) auch nicht und dazu auch nicht diese verletzungstechnische Stabilität.

    Es sagt ja keiner, dass der Trainer bedeutungslos ist. Natürlich spielt das mit rein. Aber ich bin mir ziemlich sicher, auch mit einem Trainer Klinsmann hätte Goretzka hier verlängert. Dann vielleicht hätte es noch 1-2 Mio mehr gebraucht.

    Du behauptest ja auch, dass Comans Herz-OP damit zum hat, dass sein Körper sich Pausen suche… Und nun weisst Du, dass es nur um die Kohle ging.


    Naja.

  • Du behauptest ja auch, dass Comans Herz-OP damit zum hat, dass sein Körper sich Pausen suche… Und nun weisst Du, dass es nur um die Kohle ging.


    Naja.

    Habe ich nicht.

    Lesen, verstehen.

    Und nein, ich weiß es nicht. Und habe auch das wiederum nicht geschrieben.

    Du hast es mit dem Lesen, Verstehen und dem Wiedergeben des Verstandenen nicht so, oder?

    Give a man fire, he‘ll be warm for a day.

    Set a man on fire, he‘ll be warm for the rest of his life. - Rincewind

  • Einfach top wie reflektiert und aufgeräumt er die Fragen beantwortet

    Jetzt muss er auf dem Platz wieder Dampf machen und richtig loslegen


    SPORT BILD: Leon Goretzka, Sie sollen mit Joshua Kimmich Anführer der nächsten Generation des Vereins sein. Sie gelten als das „Bayern-Herz“ – was halten Sie von dem Begriff?

    Leon Goretzka (26): Das ist eine große Verantwortung, die wir schon haben und immer mehr übernehmen wollen. Es gibt Spieler bei uns wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Robert Lewandowski, an denen wir uns seit dem ersten Tag im Verein sehr gut orientieren können. Sie leben die Erfolgsgier vor. Ich habe schon bei meiner ersten Pressekonferenz hier gesagt: Das ist eine Rolle, in die ich hineinwachsen möchte.

    Wie erleben Sie diesen Weg?

    Dieser Prozess hat von meinem ersten Tag an hier begonnen und setzt sich mit jedem Tag fort. Verantwortung erlangt man nicht durch lautstarkes Einfordern oder Hinausposaunen in jedem Interview, sondern durch konstante Leistung auf dem Platz. Das versuche ich jeden einzelnen Tag, daran möchte ich anknüpfen.

    Passt der Begriff „Bayern-Herz“?

    Durch unsere Position im Mittelfeld wird uns eine sehr wichtige Rolle im Spiel zuteil, die viel kontrolliert und reguliert. Ja, von daher kann man vielleicht Parallelen zum Herz im menschlichen Körper ziehen. Wobei jeder Spieler bei uns mit viel Herz aufläuft und zum Pulsschlag dieses Teams beiträgt.

    War die Vertragsverlängerung von Kimmich für Sie und andere Spieler eine Art Initialzündung?

    Das hat eine wichtige Rolle für mich gespielt, absolut. Unser klares Ziel war, dass wir eine Lösung finden, die am Ende bedeutet: Wir spielen weiter die nächsten Jahre für den FC Bayern.

    Wie sind Ihre Visionen?

    Am Ende geht es ums Gewinnen. Wir haben unter Hansi Flick in einer Saison alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Die ganz große Kunst ist es – und das ist in der Fußball-Historie unheimlich selten –, diese Erfolge zu bestätigen. Das ist unsere große Aufgabe, das ist unsere Vision: all diese Titel noch einmal – und zwar zusammen mit den Fans, in vollen Stadien – zu gewinnen. Den Erfolg zu bestätigen, wieder an die Spitze des Weltfußballs im Klubfußball zu klettern.

    Kann das schon in dieser Saison gelingen?

    Das wird man sehen, aber ja: Wir haben den Kader dafür und in Julian Nagelsmann einen neuen Trainer, der uns als Mannschaft und individuell so entwickeln wird, dass wir definitiv wieder alle Titel gewinnen können.

    Ist Real Madrid für Sie und die Mannschaft das Vorbild? Der Mannschaft gelangen zwischen 2016 und 2018 drei Champions-League-Siege in Folge.

    Das war eine absolute Ausnahme. Wobei es dort, falls es einen Ansatzpunkt für Kritik gibt, zu beachten gilt: In den anderen Wettbewerben war Real Madrid in dieser Zeit nicht so erfolgreich. Ich würde den Erfolg der nächsten Jahre nicht allein auf die Champions League reduzieren. Wir wollen jeden Wettbewerb, den wir spielen, am Ende gewinnen.

    Das klingt sehr nach dem Bayern-Gen. Können Sie die Titelgier des FC Bayern nach Ihrem Wechsel 2018 und drei kompletten Spielzeiten in München schon definieren?

    Ohne eine gewisse Dosis dieses „Gens“ kommst du nicht in den Profifußball. Auf einem gewissen Level gibt es noch einmal Unterschiede. Beim FC Bayern haben wir extrem viele leidenschaftliche Spieler mit einem sehr ausgeprägten Willen. Wir wollen immer wieder gewinnen, wir bleiben unzufrieden. Ein Beispiel: Vergangene Woche hat Robert Lewandowski den Goldenen Schuh gewonnen. Aber er hört einfach nicht auf zu arbeiten, sondern rennt am selben Nachmittag ins Gym, um sich perfekt auf das Spiel gegen Greuther Fürth vorzubereiten.

    Kann man nur mit dieser Mentalität als Spieler beim FC Bayern überleben?

    Das zum einen, zum anderen lässt mein Charakter gar nichts anderes zu. Ein Beispiel: Wenn ich im Trainingsspiel Thomas Müller, der alles gewonnen hat, neben mir habe, der jedem Ball nach hinten nachjagt – wie könnte ich dann mit mir selbst vereinbaren, das nicht zu machen? Das ist unser Gerüst, auf dem alles aufbaut. Das ist bei uns sehr ausgeprägt.

    Sie sprachen davon, dass Sie beim FC Bayern „unter Freunden“ Titel gewinnen wollen. Das klang fast nach Sepp Herberger und dem Motto „Elf Freunde müsst ihr sein“. Was macht die Männerclique bei den Bayern aus?

    Wir haben eine gute Chemie in der Mannschaft, auch über den „95er-Jahrgang“. Wir sind eng zusammengewachsen in den vergangenen zwei, drei Jahren. Das ist nicht selbstverständlich. So können wir jeden Sieg in der Liga, jede Partie noch mehr genießen. Von diesem Szenario habe ich immer geträumt: in der Mannschaft Freunde zu haben und trotzdem den maximalen Erfolg feiern zu können, alles gewinnen zu wollen. Wenn es mir nur um den Faktor mit den Freunden gehen würde, könnte ich schließlich auch in der Kreisliga mit meinen Jungs aus Bochum kicken. Die Kombination aus Kumpels und Titeljagd ist bei uns magisch.

    Üben Sie und Kimmich schon Druck auf Serge Gnabry aus, damit der nächste 95er-Jahrgang verlängert?

    Wir haben mit unseren Unterschriften schon viel Druck ausgeübt (lacht). Nein, Spaß beiseite, es ist klar, dass man sich darüber lange Gedanken macht. Jo und ich haben einen guten Draht zu Serge, wir werden das schon mit ihm besprechen.

    Real Madrid und ManUnited wollten Sie. Standen Sie wirklich kurz davor wegzugehen?

    Es ist eine spannende Sache, wenn andere Vereine das anerkennen, was du geleistet hast. Ich nehme mir bei meinen Entscheidungen viel Zeit, wenn ich diese brauche. Ich wäge alles ab. Mit Joshua habe ich mich viel darüber unterhalten. Wir hatten aber eigentlich von Anfang an eine Vision: Unsere Arbeit bei Bayern ist noch nicht vollendet, auf uns wartet noch Großes. Daher war das Ziel, eine Einigung zu erzielen.

    Sie betonten, dass es Ihnen nicht darum ging, bei den Verhandlungen den letzten Euro rauszupressen.

    Ich will niemandem etwas vormachen: Natürlich spielt das Finanzielle eine Rolle. Andere Dinge waren aber ebenfalls unheimlich wichtig, Bayern hat mir da ein Super-Gefühl gegeben, mir einen klaren Weg aufgezeigt. Wir haben einen Plan, den Kader und den Trainer, die maximalen Ziele zu erreichen. Die Erfahrung haben wir 2020 in Lissabon gemacht: Die Siege schmecken einfach noch besser mit Jungs, zu denen man über die sportliche Kollegialität hinaus eine Freundschaft hat.

    Sehen Sie einen Konkurrenten in Europa, dessen erste Elf qualitativ besser ist als die des FC Bayern?

    Es hat sich etwas getan im europäischen Fußball, Paris St-Germain hat ein unglaubliches Star-Ensemble zusammen. Die englischen Vereine haben finanziell weniger unter Corona gelitten als andere Klubs. Es gibt viele Mannschaften mit einem Top-Kader. Aber das war 2020 nicht anders. Da haben wir uns über unsere ganz eigenen Attribute bewiesen. Das soll nun wieder ähnlich sein. Ich sehe kein Team, das wir nicht schlagen können.

    Also kann PSG trotz aller Stars nicht in Windeseile zu einer Gemeinschaft heranwachsen.

    Das wird man sehen. Wir sind über Jahre zusammengewachsen, wissen um jede Stärke und Schwäche des Nebenmanns. Ich habe schon die romantische Vorstellung, dass das noch ein paar Prozentpunkte auf dem Platz herauskitzeln kann.

    Wie sehen Sie das XXL-Talent Jamal Musiala?

    Es macht jeden Tag Spaß, Jamal zuzusehen. Schon beim ersten Training haben wir gesagt: Da kommt ein Riesentalent aus unserem Nachwuchs, das richtig was mitbringt. Die Ballsicherheit hatte er vom ersten Tag an. Es ist eine unserer großen Aufgaben, dass er weiter auf dem Teppich bleibt. Jamals Bescheidenheit macht ihn bei der Zusammenarbeit super angenehm. Er hat einfach Bock auf Fußball, wir profitieren von seiner Unbekümmertheit.

    Wie lange kann Robert Lewandowski die Bayern-Clique noch im Sturm anführen?

    Die körperlichen Anforderungen sind brutal – aber bei Lewy sind einfach keine Probleme zu erkennen. Er bewegt sich noch immer wie ein Mitte-20-Jähriger. Es gibt in meinen Augen derzeit keinen besseren Stürmer auf der Welt, und ich sehe nicht, dass sich das in nächster Zeit ändern wird. Er kann uns noch lange im Sturm anführen.

    Sie engagieren sich intensiv für Themen neben dem Platz. Zuletzt gab es unter anderem bei der englischen Nationalmannschaft wieder rassistische Vorfälle. Sie zeigten den radikalen Fans der Ungarn bei der EM das Herz mit den Händen. Wie ist dem noch entgegenzutreten?

    Die Vorfälle zeigen, dass wir weiterhin viel Arbeit vor uns haben. Aber klar ist auch, dass wir auch in Deutschland vor großen He­rausforderungen stehen, wenn man sieht, dass die AfD immer noch weit über 5 % der Stimmen erlangt. Ich hatte das Glück, vor einigen Monaten die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer zu treffen, die in wenigen Wochen 100 Jahre alt wird. Eine großartige Frau, die erlebt hat, was Menschen anderen Menschen antun können. Sie appelliert an uns, dass wir unser Möglichstes tun sollen, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance mehr in unserem Land haben. Ich habe ihr versprochen, meinen Beitrag zu leisten.

  • Der Herr Führungsspieler darf nun auch wieder den Stealth-Modus beenden. Das wird von Spiel zu Spiel schlechter. Er verliert die Zweikämpfe nicht mal, er ist überhaupt nicht mehr da, wo sie stattfinden. Ein ganz sensibler Punkt, der uns da fehlt, wenn er es so dermaßen verkackt.

  • Goretzka ist heute teilweise ja nichtmal dem Ball entgegengegangen.


    Das waren Amateurfehler, für die du in der Kreisklasse ausgewechselt wirst. Goretzka enttäuscht seit Wochen.

    Reiner Weltverein, ma' sag'n!

  • Er spielt unterm Strich leider eine schlechte Saison. Mal unabhängig von diesem Spiel bin ich auch nach wie vor der Meinung, dass man einem Goretzka nicht konkurrenzlos den Stammplatz überlassen darf. So toll seine Entwicklung auch bis hierhin war, soweit ist er einfach (noch) nicht. Auch sein Körper gibt das nicht her.