FC Bayern Trikot 2018/2019

  • Also ich habe Verständnis für Leute welche das Qatar-Sponsoring nicht gut heissen


    Mich würde interessieren, ob genau diese Leute in ihrem Leben genau so moralisch selektieren, zB bei Handys, Kleidung oder auch Lebensmitteln

    Um bei deinen Beispielen zu bleiben: Früher musste ich allerspätestens alle zwei Jahre ein neues Handy haben, eher noch öfter. Mittlerweile behalte ich mein Handy so lange bis es nicht mehr läuft und schmeiße es dann nicht einfach weg, sondern gebe es an so eine Sammelstelle. Ok, heutzutage ist das in der Regel auch nicht viel länger als zwei Jahre :S


    Bei Kleidung ist es natürlich schwer, da man kaum etwas findet, dass nicht in Billiglohnländern produziert wurde. Ob es wirklich so ist kann man als normaler Konsument natürlich nicht wissen, aber ich hoffe immer, dass bei vernünftiger Markenkleidung zumindest bessere Bedingungen herrschen als zb. bei Primark.
    Natürlich kann man auch argumentieren, dass die Leute hauptsächlich dort einkaufen, weil sie es sich nicht leisten können teure Markenklamotten zu kaufen, aber trotzdem zählt das ganze mMn. bei den allermeisten nicht als Ausrede.
    Die meisten kaufen in solchen Läden ja nicht eine Jeans, weil sie eine brauchen, sondern Unmengen an Klamotten, weil es dort halt möglich ist Massen einzukaufen ohne ein Vermögen auszugeben. Bevor ich also 3 Jeans, eine Jacken, 2 Pullover und 4 Shirts bei Primark kaufe, nur damit ich mir einen Haufen in den Schrank legen kann, von dem das meiste eh schnell wegfliegt oder nicht angezogen wird, kaufe ich mir fürs selbe Geld lieber bedarfsgerecht vernünftige Sachen. Vor allem gibt es da ja auch zu hauf Möglichkeiten zu sparen.


    Ganz schlimm finde ich es, wenn Leute ihren Müll überall in die Ecken werfen und sich nicht darum scheren was damit passiert. Mir ist es zb. ein Rätsel, wieso Leute ihren Müll aus dem Fenster werfen, obwohl man ihn ohne die geringste Anstrengung im Auto mitnehmen kann, bis man ihn dann am Ziel in einen Mülleimer wirft. Das sind einfach Sachen die mich an der Gesellschaft aufregen, dieser "nach mir die Sintflut" Gedanke. Irgendwer wird es schon wegmachen.
    Ansonsten versuche ich auch beim Einkaufen so wenig Müll wie möglich zu verursachen.
    Eine Ausnahme ist für mich nur wenn ich im Stadion in der Kurve stehe. Da weiß ich, dass die Becher nach dem Spiel eh zusammengekehrt werden, das auch relativ problemlos geht und man ja schlecht raus zu den Mülleimern kann. Da schmeiße ich den Becher dann schon auf den Boden, aber sogar die Serviette von der Stadionwurst stecke ich mir bis nach dem Spiel in die Tasche.


    Bei Lebensmitteln versuche ich auch mittlerweile zb. Obst und Gemüse regional und saisonal zu kaufen. Beim Fisch würde ich zb. keinen ohne MSC Siegel kaufen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob man danach wirklich gehen kann...einen anderen Anhaltspunkt hat man aber ja nicht.


    Fleisch kaufe ich nur beim Metzger, der die wenigen Bauern, von denen er Vieh holt, beim Futter etc. kontrolliert und mittlerweile sogar eine Rinderzucht von über 200 Tieren hat, um eine artgerechte Haltung und Fütterung zu garantieren. Dass ich da schon immer alles hole, liegt sicherlich auch daran, dass es mein Onkel ist, aber auch ansonsten versuche ich so gut es geht darauf zu achten. Ich esse liebend gern Fleisch, aber bevor ich welches esse, bei dem ich von schlechter Qualität ausgehen muss, verzichte ich mittlerweile lieber darauf.


    Genauso verzichte ich auf alles was zum Nestle Konzern gehört. Ob Unilever oä. wirklich besser sind weiß ich nicht, aber bei Nestle weiß man halt schon, dass sie eine üble Verbrecherbande sind. Wenn man sich damit befasst, ist es wirklich erstaunlich was alles zu diesem Konzern gehört, auch Sachen die ich eigentlich sehr gerne mag, aber es geht schon darauf zu verzichten.
    Ebenso kaufe ich kein Nutella mehr, sondern wenn ein ähnliches Produkt ohne Palmöl. Im Endeffekt kaufe ich nichts mehr mit Palmöl. Wenn man eine Reportage über die Gewinnung gesehen hat, kann man es mMn. nicht mehr ohne ein mehr als schlechtes Gewissen konsumieren.


    Ist jetzt ein ellenlanger Roman geworden, was eigentlich gar nicht beabsichtigt war. Mir ist auch klar, dass ich nicht wirklich etwas ändern kann und vor allem, dass es aich noch andere Unternehmen/Produkte gibt, die man boykottieren müsste, von denen man vielleicht gar nichts weiß.
    Genauso weiß ich, dass auch ich meinen ökologischen Fußabdruck hinterlasse, was man in unserer Welt wahrscheinlich auch gar nicht vermeiden kann.
    Irgendwo muss man aber ja anfangen. Selbst wenn es im Endeffekt keine Auswirkungen hat, alleine schon für das eigene Gewissen.

  • Bin der Meinung dass bei der Gestaltung der Trikots IMMER Fanvertreter dabei sein müssen.

    würde schon ausreichen wenn der verein nicht jeden scheiß abnickt. klappt ja bei ajax,milan,inter,real,barca,liverpool usw ja auch.

    rot und weiß bis in den Tod

  • Torhüter spielen bei uns sehr lange schon in blauen Trikots. Komischerweise sind die sogar sehr Blau gehalten. Also nicht der entgegengesetzte Farbkontrast zu unseren Feldspielertrikots.

    Ich erinnere mich noch mit Grauen an Olli Kahn's Strampler :D

    Man fasst es nicht!

  • wann sieht man denn eigentlich mal etwas von den andern beiden neuen adidas Stofflappen??

    Herr gib mia die Gelassenheit Dinge zu ertragen die ich nicht ändern kann :thumbup:

  • Höchst bedauerlich, dies feststellen zu müssen,


    aber die beiden aktuellen Trikots der Nationalmannschaft (sowohl in Weiß als auch in Grün) sind von beneidenswerter Schönheit, weil sie schlicht gehalten sind, aber eben nicht zu schlicht (wie bspw. viele Puma-Trikots, die wie billige T-Shirts wirken).


    Die beiden aktuellen N11-Trikots vereinen damit zeitlose Eleganz mit einer wohldosierten Prise Graphik-Design und einem Schuss Dynamik.


    Tradition und Moderne können sich also durchaus vereinen.


    Das Beste, was Adidas seit langer Zeit geliefert hat.


    Leider mal wieder nicht für uns.

    "Es zählt das, was bayernimherz sagt." (steveaustin10)