27. Spieltag: RB Leipzig - FC BAYERN 2:1

  • Absicht ist das Kriterium für ein Handspiel... Das wurde hier doch jetzt schon zig mal rauf und runter diskutiert... ;-)

    Nur wird das leider von jedem Schiri anders ausgelegt, das ist ja das Problem!
    Oder meinst du, Alaba hat damals absichtlich Hand gespielt?

  • vergrößerung körperoberfläche, verschaffung eines vorteils reicht komplett. absicht muss dabei nicht vorliegen da gar nicht bewertbar. hatten wir in der tat schon öfter hier. wissen aber auch die wenigsten reporter.

  • vergrößerung körperoberfläche, verschaffung eines vorteils reicht komplett. absicht muss dabei nicht vorliegen da gar nicht bewertbar.

    Stimmt so nicht ganz. Die Regel besagt ganz klar: Absicht muss vorliegen. Und um die Absicht zu beurteilen, bekommt ein Schiedsrichter eben verschiedene Kriterien an die Hand. Etwa: das Vergrößern der Körperoberfläche, aktive Bewegung zum Ball, Verschaffung eines Vorteils. So rum wird ein Schuh daraus. ;-)

  • Etwa: das Vergrößern der Körperoberfläche, aktive Bewegung zum Ball, Verschaffung eines Vorteils

    Das lag alles vor...... einfach mal bei wahretabelle das dort eingestellte GIF ansehen..... auch wenn man das dort nicht mal als strittig akzeptiert hat..... aber pro Bayern wird ja selten akzeptiert.....

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  • Nochmal: ich behaupte nicht, dass diese Kriterien nicht erfüllt waren. Ich weise lediglich darauf hin, dass diese Kriterien nicht hinreichend dafür sind, von einem strafbaren Handspiel zu sprechen. Das entscheidet immer noch die Absicht, was der Schiedsrichter beurteilen muss.


    Dass man in der Situation in meinen Augen Elfmeter geben muss, ist eine ganz andere Geschichte.

  • Für mich war es zwar Hand aber kein Elfer da keine Absicht und das ist der ausschlaggebende Punkt.


    Das Tor von Werner war kein Abseits.


    Und auch wenn er Lewa nicht zurück pfeifft ist das noch lange kein Tor.


    Wir haben das Spiel verdient verloren und da ist auch kein anderer Schuld außer wir (Mannschaft und Trainer) selber.

    #KovacOut

  • Wie wird man eigentlich Bullenfan?

    frage ich mich auch immer wieder.
    ein verein...ähhh tschuldigung, projekt, das erst seit kurzem besteht kann ja schonmal keine gewachsene fankultur haben.
    bedeutet, diese fans waren ja wahrscheinlich vorher schon fussbalinteressiert und anhänger von irgendwelchen anderen vereinen. und jetzt machen die allesamt den mure und kehren ihren bisherigen verein den rücken zu und wenden sich mit echter liebe den roten dosenbullen entgegen.

    Boah, die Dortmunder, leck mich am Arsch!“ Das Kamel

  • Stimmt so nicht ganz. Die Regel besagt ganz klar: Absicht muss vorliegen. Und um die Absicht zu beurteilen, bekommt ein Schiedsrichter eben verschiedene Kriterien an die Hand. Etwa: das Vergrößern der Körperoberfläche, aktive Bewegung zum Ball, Verschaffung eines Vorteils. So rum wird ein Schuh daraus. ;-)

    Besonders wortgewandt ist man da offensichtlich nicht. Man kann natürlich immer nach Lust und Laune Absicht vorwerfen, aber das ist oft reine Willkür und auch völlig überflüssig.


    Wenn jemand bspw. die Körperfläche ungewöhnlich und unnötig vergrößert, muss dahinter nicht die bewusste Absicht stecken, so den Ball abzufangen. Wichtig ist, dass das ein unfairer Vorteil ist, nicht zum gerechten Spielablauf gehört und bestraft werden muss.

    FC Hollywood 2.0


    Est. 25.11.2016

  • frage ich mich auch immer wieder.ein verein...ähhh tschuldigung, projekt, das erst seit kurzem besteht kann ja schonmal keine gewachsene fankultur haben.
    bedeutet, diese fans waren ja wahrscheinlich vorher schon fussbalinteressiert und anhänger von irgendwelchen anderen vereinen. und jetzt machen die allesamt den mure und kehren ihren bisherigen verein den rücken zu und wenden sich mit echter liebe den roten dosenbullen entgegen.


    Das gibt es aber im Leben außerhalb des wahren Fußballs doch auch. Da lebst du über Jahrzehnte mit jemandem zusammen, den du über alles liebst, gründest eine Familie und von jetzt auf gleich ist eine andere, im Zweifel jüngere die Liebe deines Lebens. Nur Pinguine sind einander ewig treu.


    @tm1416: Kompliment für deine Geduld! Scheint schwerer zu verstehen sein, als man denken möchte.

    Uli. Hass weg!

  • zum Thema 'wie' hab ich im enstprechenden Vereinsfred schonmal was dazu geschrieben. Die LE Bullen, die sich nicht als Ultras verstehen, erklären es etwa so:


    Quote

    Viele unsere Mitglieder sind ehemalige Fans und teilweise immernoch Symphatisanten der beiden Traditionsvereinen FC Sachsen Leipzig (Chemie Leipzig) und LOK Leipzig. Durch ausbleibende sportliche Erfolge und das immer weiter wachsende Gewaltpotential innerhalb dieser beiden Fanlager, konnte man sich irgendwann nicht mehr mit den Vereinen identifizieren, teilweise sogar schon lange vor der Geburt von RB Leipzig.

  • Das gibt es aber im Leben außerhalb des wahren Fußballs doch auch. Da lebst du über Jahrzehnte mit jemandem zusammen, den du über alles liebst, gründest eine Familie und von jetzt auf gleich ist eine andere, im Zweifel jüngere die Liebe deines Lebens.

    nun, kann passieren und spricht auch überhaupt nichts dagegen.
    wenn jemand seine akuelle beischlafgefährten wochenweise gegen eine jüngere, hübschere, schärfere eintauschen will - von mir aus. steht jedem zu.


    wenn man die alte liebgewonnene karre irgendwann gegen einen schicken sportwagen tauscht - auch gut.


    wenn man den arbeitgeber wechselt, weil man woanders dick kohle verdient und man zu den kollegen, die inzwischen gute freunde geworden sind ohne zurückzublicken tschüß sagt - kein problem.


    wenn man vom islam zum christentum konvertiert, weil man endlich mal eine audienz beim papst und heilige oblaten fressen will - soll man gerne machen.


    wenn man sich zur adoption freigibt, weil einem die alten nur noch peinlich sind und man lieber coole eltern haben will - warum nicht?



    aber seinen verein wechselt man NICHT

    Boah, die Dortmunder, leck mich am Arsch!“ Das Kamel

  • zum Thema 'wie' hab ich im enstprechenden Vereinsfred schonmal was dazu geschrieben. Die LE Bullen, die sich nicht als Ultras verstehen, erklären es etwa so:

    Kein echter FAN von Lok oder Chemie würde jemals zu den Dosen gehen, insofern ist das bestenfalls ein Gründungsmythos um sich selber irgendeine Relevanz anzudichten indem man sich, trotz der angeblichen Abneigung, dennoch auf die Verwurzelung im traditionellen Leipziger Fußball beruft. Armseliger gehts halt kaum.

  • Ist schon teilweise sehr arrogant und überheblich wie einige hier urteilen und alles aus der Ferne beurteilen können.
    Die Leute haben jahrelang auf Bundesliga gewartet und gehen nun ins Stadion.
    Bundesliga ist in der Region noch was Besonderes und keine Normalität wie in München, Dortmund oder Schalke.
    Wenn man auf die Dosen schimpft kann man ja mal vor der eigenen Tür kehren und beim Eishockey in München „protestieren“.