Merkel 4.0

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  • Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.

    Poltern kann er. Das muss man ihm lassen. Substanz lässt er aber vermissen.
    "When life gives you lemons, go murder a clown."
  • dreydel wrote:

    Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.

    Poltern kann er. Das muss man ihm lassen. Substanz lässt er aber vermissen.

    Bin mir sicher, dass der Typ ein A.rsch ist. Damit könnte ich aber noch leben.

    Gewichtiger finde ich, was der @exbasser anführt. Deutschland leistet sich ein unfassbar ineffektives Gesundheitssystem. Einer der Gründe ist die Nähe der Pharmaindustrie zur Politik. Und jetzt machen wir den Bock zum Gärtner.
    Uli. Hass weg!
  • dreydel wrote:

    Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.

    Poltern kann er. Das muss man ihm lassen. Substanz lässt er aber vermissen.
    du hast wie die meisten nicht verstanden was er gesagt hat weil du reflexartig nach dem ersten satz den empörungsmechanismus angeschmissen hast. umso wichtiger dass es jetzt leute gibt sie darauf schei.ßen. DAS ist der wahre grund dass in vielen dingen nichts weiter geht. es gibt immer irgendjemand der sich beleidigt fühlt wofür dann das große ganze geopfert wird. ist zwar eine typisch grüne eigenart aber sozen können das auch recht gut.
    Irgendwas ist ja immer

    Reload: 4
  • fan11883 wrote:

    dreydel wrote:

    Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.

    Poltern kann er. Das muss man ihm lassen. Substanz lässt er aber vermissen.
    Bin mir sicher, dass der Typ ein A.rsch ist. Damit könnte ich aber noch leben.

    Gewichtiger finde ich, was der @exbasser anführt. Deutschland leistet sich ein unfassbar ineffektives Gesundheitssystem. Einer der Gründe ist die Nähe der Pharmaindustrie zur Politik. Und jetzt machen wir den Bock zum Gärtner.
    Ja, im Reglemetieren sind wir leider Weltmeister. Siehe auch Steuergesetzgebung. Und die Lobbyisten haben sich tief in die Politik gegraben. Spahn ist m.M. nach ein kollosales Ar.schloch, ich werde ihn aber nach seinen Ergebnissen messen. Sein Ministerposten ist ja nicht das Ende seiner politischen Karriere, er schielt auf weit größeres politisches Wirken. Wenn er sich als Gesundheitsminister zum Lobbyisten- und Industriespezl aufschwingt, dann wird er als Kanzlerkandidat nicht zu vermitteln sein und das weiss er auch.

    Zur Reglementierung: Ich meine mich zu erinnern, dass ich bei einer Debatte um "zu wenig staatliche (finanzielle) Unterstützung für Kinder und Familien" gelesen habe, dass es über 140 (!) Einzelleistungen für Kinder und Familien gibt, ein Heidengeld in Summe ausgegeben wird, dies aber überhaupt nicht so in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

    "Armut" ist ein realativer und emotionaler Begriff. Jeder definiert das für sich anders. Der Gesetzgeber muss aber eine Basisversorgung schaffen, die aufgrund von sachlichen Überlegungen ausreicht, um ein Existenzminimum zu sichern. Der eine kommt damit klar, der andere weniger, oft aus nachvollziehbaren Gründen. Hartz4 kann man nicht einfach verdoppeln, schließlich muss es ja erwirtschaftet werden und ein Lohnabstandsgebot sowie ein Vermeiden der Überlastung der arbeitenden Bevölkerung erreicht werden.

    Entscheidend ist, dass man Menschen nicht in Hartz4 zementiert und ihnen die Chance gibt, sich daraus zu befreien. Aber das wird auch nur zu einem gewissen Teil gelingen.
  • waldiswau wrote:

    dreydel wrote:

    Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.

    Poltern kann er. Das muss man ihm lassen. Substanz lässt er aber vermissen.
    du hast wie die meisten nicht verstanden was er gesagt hat weil du reflexartig nach dem ersten satz den empörungsmechanismus angeschmissen hast. umso wichtiger dass es jetzt leute gibt sie darauf schei.ßen. DAS ist der wahre grund dass in vielen dingen nichts weiter geht. es gibt immer irgendjemand der sich beleidigt fühlt wofür dann das große ganze geopfert wird. ist zwar eine typisch grüne eigenart aber sozen können das auch recht gut.
    man muss es so sagen und typen, wie spahn werden ein grund sein, warum die afd nicht noch mehr zulauf bekommt...
    einerseits ist man gelangweilt und träge von den politikern, die lediglich nach machterhalt streben und verwalten, andererseits will man nicht hören, was vermutlich die meisten denken, damit mal steine ins rollen kommen...

    ich bin ebenfalls der ansicht, dass man mit hartz 4 im grunde auskommen kann... dazu zählt ja auch nicht nur hartz 4, sondern es gibt noch eine menge anderer leistungen und finanziellen unterstützungen, aber ja, man wird eben dazu gezwungen, diese ganzen verträge auszufüllen... sie schützen aber nunmal auch davor, dass sich nicht jeder auf die faule haut legen kann und nur bekommt... davon gibt es in diesem land nämlich auch eine ganze menge leute und um die geht es in erster linie, wenn solche aussagen kommen...
    von daher teile ich deine meinung, waldi, dass die meisten einfach immer zu reflexartig unterwegs sind und dabei nur auf die gruppe schauen, die eine solche aussage vermutlich pikiert, aber letztlich gar nicht betrifft...
    dass politik nunmal nicht allen im land gerecht werden kann ist eine binsenweisheit...
    wenn also was angesprochen wird, muss man nicht immer nach den extremfällen schauen und losschreien, sonst kann man den laden auch komplett dicht machen und macht weiter, wie bisher...
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  • dreydel wrote:

    Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.
    Ach der freche Spahn hat schon viel Dummes gesagt, von keiner Notwendigkeit von Gelenkersatz für Alte, zum Thema Rente und das alle Rentner gut versorgt sind bis hin aktuell eben zu Hartz-IV und seinem Bedürfnis Hartz-IV Empfänger begreiflich machen zu wollen das die sich nicht als arm fühlen müßen und ein Gang zu irgend einer Tafel eigentlich überflüssig ist.

    Selbst die Kanzlerin sah sich ja durch so eine entgleiste Aussage genötigt über ihren neuen PittBull Kramp-Karrenbauer dem klugen Spahn eine deutliche Ansage zu machen und diese trifft auch genau :
    «Ich warne immer etwas davor, wenn Menschen, die, so wie er oder wie ich, gut verdienen, versuchen zu erklären, wie man sich mit Hartz IV fühlen sollte», sagte sie im ZDF-«Morgenmagazin»
    «Die Menschen, die ich kenne, die im Hartz-IV-Bezug sind, sind da nicht freiwillig, die wollen auch wieder raus.»


    Mehr muß man sich mit dem Spahn auch nicht beschäftigen, sind dessen Aussagen nicht wert.
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  • Realitätsfremd, krank und armselig diese Aussagen des Hr. Spahn.

    Arm zu sein bedeutet nicht dem Hungertod nahe zu sein.

    Leben bedeutet auch mit der Familie mal ins Kino gehen zu können, oder ins Schwimmbad etc.

    Traurig in unserem ach so tollem reichem Deutschland
    Tuchel .... der Kelch ist an uns vorübergegangen DANKE !!!
  • Im Kern hat Spahn aber eben Recht, dass Hartz IV nicht Armut bedeutet, sondern diese Sozialhilfe existiert, um Armut zu verhindern.

    Dass Du damit keine großen Sprünge machen kannst, ist richtig. Ich erwarte keine Jubelsprünge, aber man kann davon leben - und auch nicht so schlecht wie vielfach suggeriert wird.
    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!
  • Relativ arm ist eben relativ. Kommt immer auf den Vergleichsmaßstab an.

    Ich habe auch mal von Sozialhilfe leben müssen - zugegeben vor Hartz - aber der Tenor war da auch nicht wirklich anders.

    Für mich war das wirklich ok. Arm habe ich mich nicht gefühlt.
    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!
  • henic wrote:

    dreydel wrote:

    Ich frage mich dennoch, wie es einer Debatte helfen soll, indem man Hartz IV nicht als Armut bezeichnet. Was genau will er denn ändern? In erster Linie ist dieser Satz einfach nur zynisch und makaber. Aber er kommt auch von dem Mann, der Frauen vorgeworfen hat, sie würden die Pille danach wie Tic Tac's einwerfen.
    Ach der freche Spahn hat schon viel Dummes gesagt, von keiner Notwendigkeit von Gelenkersatz für Alte, zum Thema Rente und das alle Rentner gut versorgt sind bis hin aktuell eben zu Hartz-IV und seinem Bedürfnis Hartz-IV Empfänger begreiflich machen zu wollen das die sich nicht als arm fühlen müßen und ein Gang zu irgend einer Tafel eigentlich überflüssig ist.
    Selbst die Kanzlerin sah sich ja durch so eine entgleiste Aussage genötigt über ihren neuen PittBull Kramp-Karrenbauer dem klugen Spahn eine deutliche Ansage zu machen und diese trifft auch genau :
    «Ich warne immer etwas davor, wenn Menschen, die, so wie er oder wie ich, gut verdienen, versuchen zu erklären, wie man sich mit Hartz IV fühlen sollte», sagte sie im ZDF-«Morgenmagazin»
    «Die Menschen, die ich kenne, die im Hartz-IV-Bezug sind, sind da nicht freiwillig, die wollen auch wieder raus.»


    Mehr muß man sich mit dem Spahn auch nicht beschäftigen, sind dessen Aussagen nicht wert.
    dann müssen aber alle politiker weg, denn wer von denen lebt denn wirklich das leben des normalen volkes?...
    was befähigt dann den ein oder anderen für ein bestimmtes ministeramt?... von der leyen... :D "also ich damals im krieg..."... 8) dann dürfte keiner von den entscheidungen treffen...
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  • the_sam wrote:

    dann müssen aber alle politiker weg, denn wer von denen lebt denn wirklich das leben des normalen volkes?...
    nicht mehr viele ist klar, man sollte aber zumindest noch den Draht dahin haben, das Gespür was das normale Volk bewegt.

    the_sam wrote:

    was befähigt dann den ein oder anderen für ein bestimmtes ministeramt?... von der leyen... "also ich damals im krieg..."
    Ja ok, von der Leyen ist jetzt speziell, was sie dür ihr Amt befähigt weiß wohl niemand genau. ;)
    Aber Grundsätzlich muß man ja nicht im Krieg gewesen sein um ein guter Verteidigungsminister zu sein oder zumindest zu werden. Die adlige Dame versagt ja eigentlich in allen bereichen, Grausam wenn man sich vorstellt das die unsere Soldaten in Auslandseinsätze schickt mit Ausrüstung die kaum funktioniert oder wo vieles überhaupt fehlt. Von allen anderen Bereichen innerhalb des Verantwortungsbereiches der Dame die unzulänglich sind mal erst gar nicht gesprochen.

    Aber zum Einstiegspunkt Spahn zurück, inhaltlich hat er ja sogar nicht unrecht damit das Hartz-IV das ärgste auffängt, das ärgste muß aber noch längst nicht das Notwendigste sein und zum Notwendigsten gehört halt eben nicht nur essen und wohnen, sondern auch ein mitteilhabenkönnen am Gesellschaftlichem Leben, von Kultur, Kino Schwimmen u.s.w. sonst ist das nur ein ausgegrenztes dahin vegetieren das man Bedürftigen anbietet und die schlimsten Opfer sind da auch noch die betroffenen Kinder. Und wenn dieses dann noch so arrogant wie von Spahn vermittelt wird und dann zur Krönung dann noch sowas wie "die Tafeln wären ja eigentlich gar nicht nötig" von dem daraufgelegt wird, dann kann man das nur mal nett ausgedrückt nur als entgleister Kommentar bewerten, der scheint wirklich gar nichts zu wissen was in dem betroffenen Bevölkerungskreis tatsächlich sache ist, spätestens bei seiner Bewertung über die Notwendigkeit von Tafeln hat der das krass verdeutlicht.
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  • na ja... ich bin sicherlich einer aus dem normalen volk und ebenfalls der ansicht, dass hartz 4 ausreicht, um leben zu können... ich kenne da durchaus welche, die nebenher noch konsolen, smartphones und xxl-flats etc. zu ihrem inventar zählen dürfen... vielleicht sind diese jammerlappen aber auch zu weit weg von afrika, um das wort "armut" konkret beurteilen zu können... :)
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  • na ja, die Keule kommt dann eben oft, "ich kenne da welche die können aber noch das und das obwohl"...wird es sicher auch geben, genau wie es eben in allen Bereichen solche und solche gibt, aber davon ableiten das darum alle Hartz-IV Bedürftige tatsächlich so leben können ohne Gesellschaftlich ausgeschlossen zu sein, müßte man das schon tatsächlich selbst durchlebt haben, ansonsten ist man fix beim pauschalieren...da hilft dann auch der Vergleich mit Afrika nix. 8o
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  • ähnlich wie @morri, habe ich auch schon in verhältnissen gelebt, wo ich u.a. wohngeld beantragen durfte, ja sogar musste...

    klar... gehen natürlich keine außergewöhnlichen sachen, hugo boss jeans und auch keine 100qm bude im schönsten viertel der stadt, aber man kann leben...

    im übrigen pauschalisieren die kritiker dieser aussage doch auch...
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  • the_sam wrote:

    im übrigen pauschalisieren die kritiker dieser aussage doch auch...
    nur weil von allen Seiten pauschalisiert wird werden solche Aussagen ja nicht realistischer.
    Es stehen auch keine hugo boss jeans im Focus oder Wohngeld für eine 100qm Wohnung für Aleinstehende Wenn es bei Hartz-IV um Unterhaltung für eine Wohnung geht dann geht es natürlich auch um die Größe aber wenn da ein paar qm zu viel sind müssen die Leute umziehen oder es wird gekürzt.

    Was heute auf dem Wohnungsmarkt los, muß ich ja nicht noch erklären und wenn z.b. eine Familie mit 3 Kinder und 1 Hund oder Alleinerziehende schon oft keine Chance mehr hat eine Wohnung zu bekommen kann man sich vorstellen wie groß die Chancen noch sind wenn so eine Familie dann auch noch sagt das sie von Hartz-IV lebt. Was dann noch oft vergessen wird, durch einen so erzwungenen Umzug werden oft auch noch die einzigen sozialen/zwischenmenschlichen Kontakte mit anderen Menschen bei den Betroffenen zerstört, gerade bei Leuten die 30 Jahre oder länger irgendwo gewohnt haben, die kommen in eine neue Umgebung, haben dann ihr Umfeld verloren, keine Mittel um neue soziale Verknüpfungen zu schaffen denn heute kostet ja fast alles Geld und dann bleibt oft als letzter Trost sogar nur die Flasche.... ein hässlicher Rattenschwanz.
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  • das mag ja alles sein, aber man muss auch nicht so tun, als sei das für die betroffenen immer nur auf bestimmte schicksalsschläge zurückzuführen... wenn man nicht gerade aus gesundheitlichen gründen o.ä. extremsituationen die arbeit aufgeben musste, muss man nicht zwingend im "loch" hängen bleiben...
    man tut immer so, als sei es das ende der welt und vor allem sind immer andere schuld, aber zumeist man selbst nicht... da fängt die misere ja schon mal an und nicht damit, dass man angeblich nie wieder eine chance auf ein besseres leben hat, wenn man einmal abgestürzt ist... das hängt imo meist auch viel mit eigenwille zusammen, ob man sich aufrafft, oder seinem schicksal ergibt...
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  • henic wrote:

    the_sam wrote:

    im übrigen pauschalisieren die kritiker dieser aussage doch auch...

    Was heute auf dem Wohnungsmarkt los, muß ich ja nicht noch erklären und wenn z.b. eine Familie mit 3 Kinder und 1 Hund oder Alleinerziehende schon oft keine Chance mehr hat eine Wohnung zu bekommen kann man sich vorstellen wie groß die Chancen noch sind wenn so eine Familie dann auch noch sagt das sie von Hartz-IV lebt.
    Das ist fern der Realität. Nicht nur, dass ich selbst mal Sozialhilfe bezogen habe, habe ich sie später dann auch mal zeitweise ausgezahlt. Und ich kann Dir sagen, Sozialhilfeempfänger sind vielleicht allgemein nicht hoch angesehen, aber für Vermieter eigentlich ganz gern gesehen. Ganz einfach weil vom Amt die Miete pünktlich uns sicher kommt.

    Natürlich reden wir hier nicht von den besten Wohnlagen, aber das ist auch nicht die Aufgabe der Sozialhilfe.
    @Johannes Bachmayr - Dank und Hochachtung!
    #Uliout - Schließt Euch an!
  • the_sam wrote:

    muss man nicht zwingend im "loch" hängen bleiben...
    ist aber wohl für viele schwer da wieder rauszukommen, vor allem heute schon ab einem Lebensalter von 40. Ich kenne da auch einige die gerne wieder richtig arbeiten möchten...so mit 40STD Woche und Lohn der es nicht erforderlich macht noch zusätzlich beim Amt Stütze zu beantragen.
    Das liegt eben auch zum großen Teil daran das es noch viel Bedarf gibt für minderqualitative Arbeiten die auch von Leuten ausgeübt werden können die ungelernt sind und davon gibt es leider nicht wenige, gerade in den Altersgruppen zwischen 40 und 55. Von diesen Arbeitsplätzen sind viele weggefallen, und man besetzt die restlichen zumeist durch Zeitarbeit zu Niedriglöhnen, die Politik hat da ja ein Schlarffenland für die Zeitarbeitsbranche geschaffen und den Unternehmen viele Möglichkeiten eröffnet nur noch befristet einzustellen, das alles hat für viele AN eine Situation geschaffen wo sie nicht mehr fest planen Geschweige denn von einem eigenem Häuschen träumen können. Das selbstproduzierte Problem Armut werden wir aber auch so schnell nicht loswerden, das verschleppt und verstärkt sich sogar in die Rentenjahre hinein um ein vielfaches.
    Generell um aus so einem Loch wieder rauszukommen brauchst du auch faire Chancen, die werden aber leider zu rar verteilt. Natürlich gibt es auch die andere Seite die sich in Hartz-IV regelrecht reinbequemt hat, aber das ist zum großen Teil auch durch Jugend die schon mit Hartz-IV groß geworden ist, die kennen oft nichts anderes, durch ihr Hartz-IV Elternhaus hat dann meistens schon die schulische Ausbildung ein Defizit, dementsprechend schlecht sind die Chancen für einen Job, zumindest für einen von dem man mit eigener Familie leben kann, dann macht man es sich halt bequem und läßt sich vom Staat versorgen. Aber ich behaupte heute immer noch das die sehr große Mehrheit der Hartz-IV Bezieher gerne so schnell wie möglich wieder da raus wollen, aber etwas ist oft immer das sie wieder reindrückt wenn sie mal etwas Hoffnung hatten und sich auch nicht zu Schade waren einen 1€ Job anzunehmen.
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