Merkel 4.0

  • Die Thematik schlägt m.M. nach deswegen hohe Wellen, da nicht differenziert zum Thema Stellung genommen wird. Die einen sagen der Islam gehört zu uns, die anderen sagen nein. Dazwischen liegt die Wahrheit, nämlich Ausübung des Glaubens ja und alles darüber hinaus ein klares Nein.


    Die Kreuzzüge sind Jahrhunderte vorbei, wir befinden uns im hier und jetzt und da muss man klar sagen, dass der Islam auch jetzt noch eine Steinzeitreligion ist. Es gibt auch nur den einen Islam und keine Wischi-Waschi-Variante. Die moderaten Muslime werden ja auch angefeindet. Diese Radikalität in Verbindung mit den Regeln zum gesellschaftlichen Miteinander ist das natürlich ein deutlich belastendes Merkmal. Vor allem auch, weil durch die Flüchtlingskrise Hundertausende mit diesem archaischen Glaubens-/Weltbild hier gestrandet sind.

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  • Die Kreuzzüge sind Jahrhunderte vorbei, wir befinden uns im hier und jetzt und da muss man klar sagen, dass der Islam auch jetzt noch eine Steinzeitreligion ist.

    Wobei man hier auch immer bedenken muss, dass der Islam einige hundert Jahre jünger ist als das Christentum, was dazu führt, dass in der heutigen globalisierten und modernen Welt die Gegensätze aufeinander prallen und so vor allem innerhalb der muslimischen Länder Konflikte enstehen. Diese Gleichsetzung von Islam mit Terror/Gewalt ist allerdings sehr gefährlich und vor allem falsch. Es ist ja schließlich so, dass durch islamischen Terror vor allem Muslime sterben.
    Inhaltlich sind sowohl das Judentum, das Christentum und der Islam sehr ähnlich, vor allem das Christentum und der Islam. Es ist vor allem heute wichtig, eine Anpassung an bestehende Gesetze und eine Trennung von Staat und Religon vorzunehmen. Wir können jedenfalls keine Vorwürfe über das machen was im Koran steht, während das was in der Bibel steht im Prinzip das Gleiche ist. Wichtig ist, was daraus durch die Gläubigen gemacht wird und da gibt es hüben wie drüben schwarze Schafe.

  • Wobei man hier auch immer bedenken muss, dass der Islam einige hundert Jahre jünger ist als das Christentum, was dazu führt, dass in der heutigen globalisierten und modernen Welt die Gegensätze aufeinander prallen und so vor allem innerhalb der muslimischen Länder Konflikte enstehen.

    ...diese Konflikte müssen und wollen viele Menschen in D aber nicht auch noch haben. Sie sind kein Naturgesetz sondern werden von intoleranten Fanatikern zu uns gebracht.


    Hier muss man energisch und konsequent dagegen vorgehen. Rasmussen in Dänemark vertritt eine klare und pragmatische Linie genau in dieser Sache. Merkel sollte bei ihm hospitieren.

  • Die Diskussion führt doch noch viel weiter, insbesondere auch deshalb weil es nicht nur Religion, sondern auch Politik betrifft. Es ist ja kein Zufall, dass der Islam sich heute noch in der "Steinzeit" befindet, obwohl er lange Zeit als die progressive Quelle der Wissenschaft galt. Proressivität geht eben auch mit Prosperität einher.


    Die Kreuzzüge sind das eine, die die christliche Seite gern ausblendet und damit abtut, dass dies ja sooo lange her sei. Das andere ist die Tatsache, dass der Islam mehr als einmal Opfer amerikanischer Außenpolitik wurde. Und damit meine ich weder Afghanistan, noch den Irak, denn das greift viel zu kurz, sondern blicken wir einfach nur mal in den Iran. Wem haben wir es denn zu verdanken, dass ein ehemals doch recht offenes Persien in die Hände der schiitischen Mullahs geriet? Es waren die Amerikaner, die bewusst das Regime gestürzt haben. Und das vor Jahrzehnten.


    Wie es so oft der Fall war. Es waren die Amerikaner, die sich selbst Bin Laden herangezüchtet haben. Sie waren es auch, die den IS ermöglicht haben. Der Westen spielt eben oft Cowboy und wäscht die Hände in Unschuld, wenn die Folgen nicht die sind, die man sich erhofft hat.


    Dass der Islam zudem in großen Teilen eines Kontinents verbreitet ist, der über Jahrhunderte von der westlichen Welt ausgebeutet wurde, macht die Sache auch nicht einfacher. Wie soll man dem Moslem aus Afrika verdenken, dass er den Westen verabscheut, wenn der Westen Schuld daran ist, dass dort Not und Elend herrschen? Gleiches gilt für Pakistan und Indien.


    Die Demokratien in vielen dieser Staaten sind vergleichsweise jung. Entstanden aus ehemaligen Kolonien, die nichts als Ausbeutung und Unterdrückung kannten.


    Natürlich lässt es sich einfach sagen, dass wir in 2018 leben und man doch über solchen Dingen stehen muss. Das lässt sich aber auch nur dann leicht sagen, wenn man selbst auf der "richtigen" Seite sitzt.


    Davon abgesehen weiß ich auch nicht, ob man das Christentum wirklich als eine aufgeklärte Religion bezeichnen sollte. Ist das Christentum denn besser? Viel eher wird doch ein Schuh daraus, dass die moderne Gesellschaft Religion als Institution insgesamt ablehnt. Gleichberechtigung von Mann und Frau, gleichgeschlechtliche Beziehungen, etc pp sind doch eher Dinge, die auch heute noch von großen Teilen der christlichen Welt abgelehnt werden. Auch hier in Deutschland.

    "When life gives you lemons, go murder a clown."

  • wie überall, wird religion und politik ( demokratie, kommunismus etc. ) vom menschen für eigene egoistische zwecke mißbraucht, ja beinahe zweckentfremdet...
    das ist doch das kernproblem und diese radikalen gruppen/diktatoren halten trotz unterzahl dennoch die welt in atem, weil sie einfach kompromisslos und brutal ihre eigenen ziele verfolgen...


    das klar denkende volk hat aber zumindest die macht, das ganze zu relativieren und richtig einzuordnen...
    diese macht sollten wir nutzen und dem auch fair begegnen, denn mit pauschalisierungen haben jene radikalen genau das erreicht, was sie wollten... länder/völker gegeneinander ausspielen und somit noch mächtiger werden...

    -> Becks84 ( TM ) - USER, BAYER, LEGENDE! <-

  • Fragt man sich nur wer hat Sie gewählt ? Es will ja immer keiner gewesen sein.
    Ist wie mit der BLÖD die liest auch keiner. ^^

    Knapp 70% haben sie eben nicht gewählt. Das ist ja der Gag. Ein paar Unverbesserliche gibt es wohl immer, sonst wären die Grünen ja längst weg vom Fenster und die SED-Nachfolgepartei ebenso.

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  • Vielleicht kann man sich ja mal bei Trump erkundigen, was eine Mauer um Deutschland herum kosten würde, am besten mit Zugbrücken und Feuergräben. Im Land dann Selbstversorgung; auf Kartoffeln und Würste setzen. Autos haben wir ja - halt - die müssen dann mit Strom fahren. Zurück zur deutschen dörflichen Gemeinschaft mit täglichem Gesang, Beerensuche und gemeinsamem Backen. Dann wird hier alles bestimmt besser! :D


    Hey, vielleicht sollte sogar Bayern über eine Abspaltung nachdenken. Oder sogar München. Immer kleinere Einheiten, in der die Brotzeitkultur aufrecht erhalten werden kann. Ein Volk aus lauter Reichsbürgern mit Selbstschussanlagen....


    Ich glaube, bei so manchen ist der Reflex zur politisch-territorialen Souveränität - angefangen bei Europafeindlichkeit bis hin zu regionalem Nationalismus, sicher aber zu religiöser Intoleranz - das Ergebnis einer Informationsblase, in der man sich immer nur die eigenen Ansichten bestätigen lässt. Zu viel auf Facebook unterwegs? Die Mörggl müss wäg! - Stoh-si räus! - Wia sinnas Völk! ...

  • Knapp 70% haben sie eben nicht gewählt. Das ist ja der Gag. Ein paar Unverbesserliche gibt es wohl immer, sonst wären die Grünen ja längst weg vom Fenster und die SED-Nachfolgepartei ebenso.


    Alle anderen auch.


    Deswegen werden auch nicht die Stimmen jener gezählt, die jemanden nicht gewählt haben, sondern umgekehrt.


    Schon verrückt, diese Demokratie... :)

    Uli. Hass weg!

  • Vielleicht kann man sich ja mal bei Trump erkundigen, was eine Mauer um Deutschland herum kosten würde, am besten mit Zugbrücken und Feuergräben. Im Land dann Selbstversorgung; auf Kartoffeln und Würste setzen. Autos haben wir ja - halt - die müssen dann mit Strom fahren. Zurück zur deutschen dörflichen Gemeinschaft mit täglichem Gesang, Beerensuche und gemeinsamem Backen. Dann wird hier alles bestimmt besser!


    Hey, vielleicht sollte sogar Bayern über eine Abspaltung nachdenken. Oder sogar München. Immer kleinere Einheiten, in der die Brotzeitkultur aufrecht erhalten werden kann. Ein Volk aus lauter Reichsbürgern mit Selbstschussanlagen....


    Ich glaube, bei so manchen ist der Reflex zur politisch-territorialen Souveränität - angefangen bei Europafeindlichkeit bis hin zu regionalem Nationalismus, sicher aber zu religiöser Intoleranz - das Ergebnis einer Informationsblase, in der man sich immer nur die eigenen Ansichten bestätigen lässt. Zu viel auf Facebook unterwegs? Die Mörggl müss wäg! - Stoh-si räus! - Wia sinnas Völk! ...

    Ironie oder Themaverfehlung, ich rätsle noch.

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  • Ironie oder Themaverfehlung, ich rätsle noch.

    Sorry, wenn die Ironie hier nicht zu erkennen ist, dann habe ich es mit "bier"ernsten Gegenübern zu tun. Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt, wie viele rechtspopulistische, demokratiefeindliche Typen sich hier tummeln. Hätte ich so nicht gedacht.


    Die Flüchtlingskrise wird wie eine "Sache" behandelt, unter einem rein finanziellen bzw. Sicherheitsaspekt, so, als gäbe es für ihren Auslöser keine Ursachen. Der Islam wird pauschal interpretiert, so als sei die zweitgrößte Religion nach dem Christentum im Grunde böse und seien ihre 1,8 Milliarden Anhänger Komplizen, die bleiben können, wo der Pfeffer wächst.


    Dazu wird eine Stammtisch-Exegese aufgefahren, wie man sie immer wieder in Artikel-Kommentaren liest, von Leuten, die offensichtlich zuviel Zeit haben, sich in Foren mit Gleichgesinnten zu tummeln, aber zu wenig, um sich mit den Grundsätzen der Probleme und Religionen zu beschäftigen.


    "Unverbesserliche", Grüne und Linke auf eine Stufe zu stellen...da weiß man, woher der Wind weht...

  • Sorry, wenn die Ironie hier nicht zu erkennen ist, dann habe ich es mit "bier"ernsten Gegenübern zu tun. Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt, wie viele rechtspopulistische, demokratiefeindliche Typen sich hier tummeln. Hätte ich so nicht gedacht.

    Eine kurze aber treffende Analyse, warum der Islam zu Deutschland gehört bzw. welche Teilbereiche und welche eben nicht und dass solche Aussagen deutlicher differenzierter werden müssen ist also "rechtspopulistisch" bzw. "demokratiefeindlich"?


    Naja, wers braucht.

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  • Die Diskussion, was zu Deutschland gehört und was nicht, ist doch müßig, und sie wurde von Seehofer nur eröffnet, um gleich mal populistisch gegen die AfD zu punkten, mit Blick auf die Bayrische Landtagswahl.


    Fakt ist, dass derzeit 4,4 bis 4,7 Millionen Muslime in Deutschland leben, die meisten davon schon in der 3. Generation, also als "Deutsche". Eine neue Studie geht davon aus, dass bis 2050 der Bevölkerungsanteil der Muslime bis 2050 bei um die 10% liegen wird.


    Das allein bedeutet, dass der Islam ein wesentlicher Teil von Deutschland ist. Als Fakt, nicht als Prämisse. Wie man das dann interpretiert, das ist doch vollkommen Wurst. Allein der Satz: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" ist faktisch falsch und kann nur populistisch gemeint sein. Man sagt ja auch nicht: Die Pizza gehört nicht zu Deutschland. Oder: Pommes/Schranke gehört zu Deutschland. Das sind lächerliche Zuschreibungen.


    Natürlich ist Deutschland ein Land, das mehrheitlich auf der Basis christlicher Grundsätze beruht. Und selbstverständlich darf hier keinesfalls eine Interpretation des Islam im Sinne der Scharia erlaubt sein. Sämtliche Auslegungen des Islam müssen dem Grundgesetz entsprechen.


    Mir gefällt es auch nicht, wenn ich vermummte Frauen in den Strassen sehe. Ich halte das für grob diskriminierend gegenüber den Frauen. Aber ein Burkaverbot würde hier gar nichts bringen, denn dann dürften diese Frauen eben nicht mehr das Haus verlassen.


    Wie gehen wir also mit diesen Gegensätzen um? Am besten, wenn man sich nicht abschottet, sondern sich mit der Perspektive der Menschen beschäftigt, die diese Religion - friedlich - ausüben. Wenn die Frauen syrischer Flüchtlinge sehen, wie Frauen hierzulande leben, wenn wir als Deutsche Vorbilder sein können für ein besseres glücklicheres Leben, dann wird sich auch in deren Köpfen etwas ändern, und es wird zurück in diese Länder getragen. Ausgrenzung und Abschottung ist sicher nicht das richtige Mittel.


    Und zu Merkel: Das hat sie ja nun eingesehen, dass die Öffnung der Grenzen ein Fehler war. Richtig wäre es gewesen, frühzeitig die Außengrenzen der EU zu schützen. Noch besser ist es, nicht beim Penny Billigblumen aus Afrika zu kaufen sondern mitzuarbeiten, dass Fluchtursachen in Afrika erst gar nicht entstehen. Sich klar gegen Diktatoren wie Assad oder - neuerdings - Erdogan, zu positionieren. Es sind doch unnötige Kriege, wie in Jugoslawien Anfang der Neunziger oder eben jetzt in Syrien oder im Jemen, welche die Flüchtlinge nach Europa treiben. Und mit kryptofaschistischer Ignoranz Zäunen und Gewalt, wie Orban in Ungarn, wird man dieses Problem bestimmt nicht auf Dauer los. Da muss man schon an die Ursachen ran.

  • Dass sich Merkel wenig Gedanken macht sieht man ja auch am "wir schaffen das!". Was, wer, wie, wo, zu welchem Preis? Darauf kann sie bis heute keine Antwort geben bzw. will es gar nicht, weil die Details dann sehr unangenehm werden würden. Wer will schon als Kanzlerin sagen, dass die Flüchtlingskrise aktuell so 40-50 Milliarden im Jahr kostet, wenn im gleichen Land Pflegekräfte fehlen, der öffentliche Investitionsstau steigt und steigt und man großzügig den Steuerzahler um 10 Milliarden entlastet.

    Auf diese Passage habe ich mich bezogen.


    Ich bin nun echt kein ausgewiesener Merkel-Jünger. Dazu fehlt mir schon die Nähe zur CDU/CSU. Aber ich habe es damals als sympathisch empfunden, dass sie die Grenzen geöffnet hat. Im Nachhinein war es ein Fehler, weil wir nicht auf diese Massen vorbereitet waren, weil ein kleiner Teil die Offenheit ohne Anspruch ausgenutzt hat, um sich unberechtigten Aufenthalt bzw. Leistungen zu erschleichen.


    Aber bringt uns das um? Die Kosten der Flüchtlingskrise können derzeit gar nicht gegen den Nutzen neuer Mitbürger verrechnet werden. Eine Zahl wie 40-50 Milliarden ist so unsachlich, wie der Nonsens in den Büchern von Sarrazin. Als größtes europäisches Land haben wir eine Pflicht, Menschen in Not zu helfen. Das muss natürlich immer im Rahmen der Möglichkeiten bleiben. Und über die wird gestritten. Zurecht.


    Für mich ist das Flüchtlingsproblem eher ein außenpolitisches. Wichtiger sind mir Punkte wie Steuerhöhungen, die in Bildung und Forschung (v.a. Veränderung der Arbeitswelt durch Digitalisierung etc.), kostenlose Universitäten, kostenloser öffentlicher Nahverkehr, kostenlose Bibliotheken etc. fließen. Denn nirgendwo ist die Zufriedenheit größer als in jenen Ländern, die durch Steuern für einen entsprechenden sozialen Ausgleich sorgen (skandinavische Länder).


    Die Entlastung der Steuerzahler soll ja auch die Wirtschaft ankurbeln. Das ist eine ewige Grundsatz-Diskussion. Ich bin jedenfalls froh, in München zu wohnen, wo einer kleinen Gruppe nationalistischer Idioten (das Wort bezeichnete ja ursprünglich im griechischen "Privatpersonen“ die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten), also Abschottungs-Narren einer Mehrheit von Menschen begegnet, die sich zu einer religiös und sozial bunten und ethnisch diversen, offenen Gesellschaft bekennen.


    Off Topic:
    Außerdem ist hier der beste Fußballverein der Welt! :D

  • auch "Terror, Radikale" sind Wesensmerkmale des Islam und fast dessen Alleinstellungsmerkmal.

    ...bei 1,8 Milliarden Muslimen weltweit!..."fast dessen Alleinstellungsmerkmal"...das "fast" müßtet Du dann recht fantasiereich definieren.


    Lächerliche Interpretation!


    "Fast" so, als wenn ein Gegner des Christentums heute noch die Kreuzzüge dafür verantwortlich machen würde, dass diese Religion im Kern aggressiv sei.


    Freilich arbeitet eine radikale Minderheit daran, das Image des Islam weltweit maximal zu beschädigen. Aber nur mal so nebenbei: Der IS rekrutiert/e sich aus marodierenden Kriminellen aller Herren Länder, denen es um Macht, Zerstörung und Unterdrückung, Vergewaltigung, Bereicherung usw. geht/ging. Wie viele der 1,8 Milliarden Muslime befürworten wohl feige Anschläge, bei denen Wahnsinnige mit Lastwägen in Menschen rasen?


    So wie es in den USA immer wieder Kids gibt, die mit automatischen Schnellfeuerwaffen in Schulen rennen und dort Unschuldige niedermähen, gibt es eben auch den IS und seine Verrückten. Dafür müssen Grundlagen geschaffen werden, muss ein "Biotop" da sein. Möglich wurde das alles durch eine völlig verfehlte Nahost-Politik der USA, die im Irak und Anderswo ein Vakuum hinterlassen hat, das sich dann mit ehemaligen Sunnitischen Militärs und Kriminellen aller Länder gefüllt hat. Über den Arabischen Frühling kam es schließlich auch zum Bürgerkrieg in Syrien und zur Flüchtlingskrise.


    Terror & Radikale sind aber deshalb mit Sicherheit nicht das Alleinstellungsmerkmal einer Weltreligion. Auch nicht "fast"!

  • Erst Griechenland und Italien in dieser Thematik im Stich lassen, dann aber die Grenzen öffnen und eine Million und mehr integrationsunfähiger und -williger Migranten ohne einen Plan einladen. Bravo.


    Der kleine Teil beziffert sich übrigens derzeit auf ca. 560.000 Ausreisepflichtige, die einfach hier bleiben. Tendenz steigend.


    Jedem klar denkenden Menschen war klar, dass „Schutzsuche“ nicht vordergründig das Bestreben war und ist durch ein sicheres Europa bis nach Deutschland zu reisen und dort Asyl zu verlangen. Es sind die üppigen Sozialleistungen, eine harmlose Polizei, die langsame Bürokratie, eine lasche Gesetzgebung und das Duckmäusertum in Deutschland.


    Der Nutzen von Einwanderern in die sozialen Sicherungssysteme ist nicht vorhanden. 90% Sozialhilfeempfänger, welche auch nach vielen Jahren sich bei 60-70% einpendeln wird (siehe Schweden). Es braucht eine nach Interessen gesteuerte Einwanderung, so wie z.B. Kanada, welches sehr gut damit fährt. Wenn 83% nach 1.300 Stunden Deutschunterricht nicht so weit sind, um einen Hilfsarbeiterjob zu bewältigen, dann braucht es schon viel Fantasie, um einen Nutzen daraus zu erkennen.


    Die jährliche Belastung ist eben eine sachliche Größe. Mit 50 Milliarden im Jahr kann viel erreicht werden. Würden nicht so viele andere Bereiche brach und vernachlässigt sein, man würde halt „mia hams ja“ sagen und aus. So ist es aber nicht.


    Wenn ich eine ethisch diverse, soziale und bunte Gesellschaft möchte, dann darf ich mir nicht Hundertausende einladen, die aus archaischen Strukturen kommen und in deren Heimatländern Kompromisse und Nachgiebigkeit als Schwäche ausgelegt und Konflikte mit Gewalt gelöst werden.

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  • Einfach mal schaun in welchen Ländern die Konflikte stattfinden und welche dort die dominierende Religion ist. Dann wird ein Schuh draus.

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  • Einfach mal schaun in welchen Ländern die Konflikte stattfinden und welche dort die dominierende Religion ist. Dann wird ein Schuh draus.

    Jetzt sagst Du mir gleich, dass diese Länder auch deshalb arm sind, weil ihre Religion schei..e ist...
    Freilich sind Boka Haram, sind Islamisten in Indonesien und anderswo eine schlimme Plage. Aber sie entsprechen doch nicht der Mehrheit der Muslime weltweit.


    Ist die USA mehrheitlich dumm, weil dort unter eigenartigen Umständen ein kompletter Idi.ot an die Macht kam? Die Kausalität von Konflikten in islamischen Ländern ist - bei genauerer Betrachtung - wirtschaftlicher und machtpolitischer Natur. Wie eben überall. Sie prägt sich dann eben AUCH in Religionskonflikten aus. Vor 90 Jahren wurde hierzulande ebenfalls eine Religionsgruppe als Sündenbock identifiziert, die so gut wie keine Schuld an den ökonomischen Problemen hatte. Vorurteile bleiben Vorurteile...