Niko Kovač

  • So lange wir nicht verlieren, wird man an dem Trainerstuhl nicht sägen.

    Erinnert euch an die DFB-Pokal-SPiele im letzten Jahr. Da gab es AUSSCHLIESSLICH knappe Siege.


    Gestern hatte ich erstmals (heimlich) gehofft, dass wir das Spiel nicht gewinnen und Kalle abends verkündet,

    dass man sich vom Cheftrainer getrennt hat und bis auf Weiteres Jupp übernimmt :-)

    Wer allerdings dann das Zepter übernehmen soll, könnte ich seriös heute gar nicht sagen.

    Kann EtH mit einer solchen Startruppe ähnlich erfolgreich sein, wie mit den "Jungsters" bei Ajax ?

    Ich bin da sehr skeptisch ! Mou wollen wir wohl alle nicht, da diese Spielweise einfach nicht zu Bayern passt.

    Persönlich würde ich mir Tuchel wünschen! Aber ob das funktioniert, weiß auch kein Mensch.


    Jupp ist zu alt, Pep hat andere Vorstellungen, Klopp wird nie ein Roter ...alles andere kann klappen oder in die Hose gehen

    Es ist nicht FALSCH, nur weil du es nicht verstehst :thumbsup:

  • Aber, man sollte sich auch eingestehen können das man sich täuschte und das er es bei uns nicht schaffen wird, die Mannschaft spielerisch dahin zu führen wo sie hingehört.

    Kovac hatte genug Chancen, jetzt muss gehandelt werden.


    ich bin da wohl eher einfach gestrickt. Wird mir ja auch ständig unterstellt. :)


    So sehr ich mir auch ein ansehnlicheres, dominanteres Spiel wünsche, gebe ich mich notgedrungen doch mit den Ergebnissen zufrieden, so sie denn stimmen. Denn das ist es, worum es in diesem Sport letztlich geht.

  • Die Wahrheit ist wohl, dass Trainer und Mannschaft gemeinsam für das verantwortlich sind, was gestern schlecht, aber auch für das, was gut lief.

    Spielerisch haben es die Spieler "verkackt".

    Die Verantwortung muss aber der Trainer übernehmen. So war es, so ist es und so wird es immer sein.

    Auch wenn NK dies nicht wahr haben will und er IMMER anderen die Schuld gibt!

    Seine Aussagen und PKs sind mittlerweile unerträglich !!!

    Es ist nicht FALSCH, nur weil du es nicht verstehst :thumbsup:

  • ich bin da wohl eher einfach gestrickt. Wird mir ja auch ständig unterstellt. :)


    So sehr ich mir auch ein ansehnlicheres, dominanteres Spiel wünsche, gebe ich mich notgedrungen doch mit den Ergebnissen zufrieden, so sie denn stimmen. Denn das ist es, worum es in diesem Sport letztlich geht.


    Dann bist du der passende Erdolgsfan! :thumbsup:

    Hauptsache gewinnen, die Art und Weise ist egal.

    Mir wäre es egal, wenn man einen EtH hier an der Seitenlinie stehen hätte und man eine Entwicklung sehen kann, auch wenn du dann gegen Gladbach, Dortmund, Frankfurt mal nicht gewinnst!

  • Ausserdem habe ich auch noch angst vor seinen "taktischen" Ideen (siehe Verteidiger Davies, Goretzka)


    Irgendwann lässt der Lewy Innenverteidiger und Pavard Mittelstürmer spielen...

    da muss vorher schluss für NK sein

    Auf gehts ihr roten

  • ich glaub auch dass sobald das ergebnis nicht mehr stimmt tschüss sagt. solang der die spiele noch gewinnt werden sie ihn nicht schassen.

    Naja, dumm ist er nicht.

    Er hat schon im Voraus die Medien auf seine Seite gebracht...

    Leute wie Loddar stehen ja auch hinter ihm... :thumbsup:

  • auf niko werden bierbecher geschmissen ??? hahaha


    ja leider wurde er nicht getroffen, weil ihn der bochumer trainer zur seite gezogen hat.


    wahrscheinlich hat er deshalb hinterher im interview extra nochmal bzgl der fans nachgetreten.

  • Dann bist du der passende Erdolgsfan! :thumbsup:


    Ja? Warum eigentlich? Ich stehe zum Verein schließlich auch, wenn's nicht gut läuft. Und das nun ununterbrochen seit ich fünf war.


    Unter Erfolgsfan verstehe ich persönlich was anderes. Aber gut. Wenn's hilft, dass du dich dadurch selber besser fühlst...

  • Ja? Warum eigentlich? Ich stehe zum Verein schließlich auch, wenn's nicht gut läuft. Und das nun ununterbrochen seit ich fünf war.


    Unter Erfolgsfan verstehe ich persönlich was anderes. Aber gut. Wenn's hilft, dass du dich dadurch selber besser fühlst...


    Das hat nichts mit "ich stehe zum Verein auch wenn es schlecht läuft" zu tun.

    Das ist der typische Bullsh*t!

    Die aktuelle Situation ist hausgemacht! Wer das nicht erkennt und sich von 2:1 Siegen gegen Bochum, Union und Co. blenden lässt dem ist nicht mehr zu helfen.


    Vllt. sollte man im Stadion auch einmal mit dem Taschentuch wedeln...

  • Ich plädiere dafür jetzt Wenger für den Rest der Saison und für die nächste zu verpflichten um wieder Struktur in unser Spiel zu bekommen und danach mit ETH weiterzumachen.

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  • Woher die Verachtung?


    Hab nur geschrieben, dass jene, die Niko alleine für die miesen 80 Minuten verantwortlich machen, ihm alleine dann auch die starken 10 Minuten zugestehen sollten. So fair darf man auch sein, wenn man seinen Kopf will.

    Von mir aus. Dann hat er halt den Sieg eingewechselt, was jeder Blindfisch genau so gemacht hätte, aber gut. Respekt habe ich davor dennoch nicht, denn es hätte selbst ohne diese Einwechslungen reichen müssen um gegen Bochum zu gewinnen. Aber ja, die letzten 10 Minuten waren besser als die vorherigen 80 Minuten gegen diesen Zweitligisten, auch wenn ich nicht erkennen kann, was Kovac dazu beigetragen hat, außer 3 überdurchschnittlich starke Bundesligaspieler einzuwechseln.

  • Von mir aus. Dann hat er halt den Sieg eingewechselt, was jeder Blindfisch genau so gemacht hätte, aber gut. Respekt habe ich davor dennoch nicht, denn es hätte selbst ohne diese Einwechslungen reichen müssen um gegen Bochum zu gewinnen. Aber ja, die letzten 10 Minuten waren besser als die vorherigen 80 Minuten gegen diesen Zweitligisten, auch wenn ich nicht erkennen kann, was Kovac dazu beigetragen hat, außer 3 überdurchschnittlich starke Bundesligaspieler einzuwechseln.


    Die 10 Minuten waren aber nur Durchschnitt und nicht mehr, als das was andere Bundesligisten gezeigt hätten.

  • Mal kopiert


    Dies ist ein Bericht von Steffen Meyer (Freier Autor) und ich finde, dass bringt es ganz genau auf den Punkt!


    Wer die Pokal-Partie gegen den VfL Bochum gesehen hat, weiß: Beim FC Bayern München ist nicht alles gut. Nur haarscharf schrammte der Zweitplatzierte der 1. Bundesliga an einer Blamage vorbei. Es wird langsam Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen. Zu lange überboten sich vor allem Niko Kovac und Uli Hoeneß in Beschwichtigungen und Schönrederei. Maue Auftritte und knappe Siege wurden zu starken Leistungen hochgejubelt, bei denen lediglich die mangelnde Chancenverwertung ein noch besseres Ergebnis verhindert hätte. Auch kritische Stimmen aus der Mannschaft - wie die von Joshua Kimmich, der früh auf die Probleme hingewiesen hat - wurden weggewischt. Gleichzeitig wurden Gegentore, die es in den vergangenen Wochen in rauen Mengen gab, mit einzelnen Unkonzentriertheiten und individuellen Fehler begründet. Außerdem zähle ohnehin nur der Blick auf die Tabelle. Und da sei man oben dran. Das ist natürlich alles nicht falsch. Aber es verschweigt das deutlich größere Problem, das dahinter liegt. Den Bayern ist die Dominanz früherer Tage völlig abhandengekommen. Es fehlt ein stabiles System, es fehlen Automatismen, es fehlt die Fähigkeit den Gegner hinten einzuschnüren, es fehlt Kreativität im Schlussdrittel, es fehlt die Konstanz in der Rückwärtsbewegung. Wenn ein erfahrener Bundesliga-Profi wie Christian Gentner von Aufsteiger Union Berlin nach dem Spiel in München in die Kameras sagt, dass er den FC Bayern schon deutlich stärker erlebt habe und aktuell nicht für überragend hält, dann ist das eine Klatsche für den Club. Auch Bochums Simon Zoller äußerte sich in diese Richtung. Es sagt viel über das Selbstverständnis der Münchner Gegner aus. Wo sich Spieler früher die fünfte Gelbe abholten, um in aussichtslosen Spielen gegen den FC Bayern aussetzen zu können, ist heute Zuversicht zu spüren, den Riesen ins Wanken zu bringen. Auch beim VfL Bochum war das von Beginn anzumerken. Mit einfachsten Mitteln im kompakten 4-4-2 nahmen sie den Münchnern den Rhythmus. Das reichte schon, um bis kurz vor Schluss die Bayern zu kontrollieren. Die Baustellen beim Rekordmeister sind groß und zahlreich. Die Verletzungen von Niklas Süle und Lucas Hernandez offenbaren, wie fahrlässig es war, die Defensive vor der Saison nicht weiter zu verstärken. Ein spielstarker Partner für Thiago im Zentrum wird nach wie vor gesucht. Kovac hat bis heute nicht mal eine Formation gefunden, die konstant funktioniert. 4-3-3, 4-2-3-1, 4-1-4-1 und gegen Bochum zurück ins 4-3-3. Was nach Variabilität klingt, wirkt in Wahrheit etwas hilflos, weil es seit Wochen in keiner Ausrichtung gelingt, den Gegner über weite Strecken des Spiels zu dominieren oder wenigstens zu kontrollieren. Denn auch die vielen Gegentore der letzten Wochen sind letztlich eine Folge des schwachen Ballbesitzspiels. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen sind in vielen Spielsituationen riesig. Geht dann ein Ball verloren, entstehen sofort große Räume für den Gegner. Der individuelle Fehler im eigenen Strafraum steht dann erst ganz am Ende einer längeren Fehlerkette. Immer wieder ist in Bayerns Spielaufbau zudem das gefürchtete U zu erkennen. Dabei wandert der Ball immer wieder wie ein Hufeisen von einem Flügel auf den anderen. Das passiert, wenn der Weg auf die 8er und 10er Positionen zugestellt ist, weil die Positionierungen nicht stimmen. Pep Guardiola hat dieses U gehasst, weil es statisch ist und wenig Tiefe erzeugt. Irgendwann war es aus Bayerns Spiel verschwunden. Aktuell ist genau dieses träge U ein Markenkern des Münchner Spiels. Und das ist nicht gut. Es ist vor allem Robert Lewandowski zu verdanken, dass die Münchner tabellarisch nach wie vor passabel dastehen. Der Pole kaschiert mit seiner Überform seit Wochen viele Probleme im Münchner Spiel. In einer solchen Situation kommt man am Trainer nicht vorbei. Niko Kovac ist gefordert. Die spielerischen Probleme, fehlende Dominanz und Spielfreude liegen in seinem Verantwortungsbereich. Bisher macht er zumindest mit seinen öffentlichen Aussagen nicht den Eindruck, dass er den Kern der Probleme angehen will. Das macht ihn zusätzlich angreifbar. Ein Ansatz könnte sein, dass Kovac die kommenden Wochen dazu nutzt, um eine Elf einzuspielen und rund um die Spiele an Automatismen zu arbeiten, die der Mannschaft auch in schwierigen Phasen helfen. Die ständigen Wechsel und Rotationen sind gut gemeint, verwirren die Mannschaft aber zurzeit mehr. Zudem muss wieder ein stärkerer Fokus auf das Ballbesitz- und Positionsspiel gelegt werden. Ansätze gab es dafür zum Saisonstart durchaus. Daran könnte Kovac anknüpfen. Noch genießt er bei den Bossen Kredit. Doch die Zeit, Probleme schönzureden, ist spätestens jetzt endgültig vorbei!!!


    #kovacout

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