Niko Kovač

    • moenne schrieb:

      Passt doch sowieso alles zusammen. Es wurde doch berichtet, dass er Paris eine Woche vor unserer Kontaktaufnahme zusagte. Bis dahin hat sich offenbar kein anderer ausländischer Verein ernsthaft um ihn bemüht. Zumal er ja nicht sagt, dass er nicht bei uns angefangen hätte, wenn wir früher gefragt hätten. „Wenn es die Möglichkeit gibt, ins Ausland zu gehen.“ Die gab es aber erst im März, als Paris ankam.

      Hätten wir im Januar angefragt und aus dem Ausland wäre bis dahin nichts gewesen, hätte den Berichten nach ja bei uns angefangen. Aber es geht nun natürlich auch darum, dass er sich dort positionieren kann. Wenn er nun sagt „Joa, ich wollte eigentlich zu Bayern, aber die haben zu spät angefragt, also habe ich euch zugesagt, weil ich Angst hatte, dass die sich gar nicht melden“, dann hat er eh schon verloren. Einen schweren Stand hat er ohnehin in Paris, weil er kein großer Name ist.
      Ich kann mir schon vorstellen, dass es auch andere Möglichkeiten im Ausland gegeben hätte - vielleicht nicht in der Kategorie.

      Aber wie Du sagst, er muss das natürlich auch als seine erste Option verkaufen.
      #UliOut
    • kicker.de/news/fussball/intlig…t-von-neymar-treffen.html

      Die Entscheidung für PSG und gegen den FC Bayern ist reif überlegt: "Vom ersten Treffen an habe ich gemerkt, dass mich alle wollen. Ich danke dem Klub für sein Vertrauen in mich. Ich kann es kaum abwarten, mit der Mannschaft zu arbeiten."

      An Tuchels offensiver Spielidee wird sich auch in Paris nichts ändern, das bekräftigte der einstige Abwehrspieler nochmal. Das dürfte angesichts der "fabelhaften Spieler" kein Problem werden; der Meister und Pokalsieger hat die Saison in der Ligue 1 mit 108 Toren abgeschlossen.

      Rendezvous mit Neymar: Tuchel traf seinen Superstar am Sonntag

      Im Mittelpunkt der Offensive steht auch in der kommenden Spielzeit Neymar, das hat Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi seinem neuen Trainer zu "2000 Prozent" versichert. Der Brasilianer, der trotz langer Ausfallzeit zum besten Spieler der Saison gewählt wurde, war zuletzt mehrfach mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht worden.
      Tuchel selbst hat sich bereits mit dem Superstar getroffen, am vergangenen Sonntag hätten beide ein sehr gutes "Rendezvous" gehabt und sich ausgetauscht. "Er ist ein Künstler, ein außergewöhnlicher Spieler, einer der besten der Welt", erzählte Tuchel: "Wir haben über Taktik und Fußball gesprochen. Ich habe ein Lächeln auf seinem Gesicht gesehen. Das ist genau das, was ich will."
    • Als Sprachen-Jongleur: Tuchel erzählt von Neymar-Treffen
      Am Sonntagabend hat sich Thomas Tuchel als neuer Trainer von Paris Saint-Germain vorgestellt und dabei mit Sprachen jongliert. Im Mittelpunkt stand auch ein "Rendezvous" mit Neymar.

      Zum Einstieg glänzte Thomas Tuchel, im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzer Krawatte, mit seinen neu erworbenen Französisch-Kenntnissen und begrüßte die erschienenen Medienvertreter stilecht. Der 44-Jährige ist angekommen in Paris, ab Sommer kehrt er als Trainer auf den Platz zurück und soll dabei helfen, den ersehnten Champions-League-Titel in die französische Hauptstadt zu bringen.
      Jetzt, noch über einen Monat, bevor die neue Saison eröffnet wird, sei es jedoch zu früh, meinte Tuchel gleich zu Beginn, "über Titel zu sprechen", versicherte aber wenig überraschend, dass "wir große Ziele haben". Die Entscheidung für PSG und gegen den FC Bayern ist reif überlegt: "Vom ersten Treffen an habe ich gemerkt, dass mich alle wollen. Ich danke dem Klub für sein Vertrauen in mich. Ich kann es kaum abwarten, mit der Mannschaft zu arbeiten."
      Es wird seine erste Station im Ausland, nach einem Jahr Auszeit hat Tuchel die Vorbereitung darauf offenbar ganz gut genutzt. Erst sprach er französisch, dann englisch und als ein Landsmann ihn nach seinen ersten Eindrücken von der Stadt der Liebe fragte, auch deutsch. Das Jonglieren mit drei Sprachen verwirrte den Taktiker aber wohl am meisten, denn besagte Frage beantwortete Tuchel in allen drei Sprachen.
      An Tuchels offensiver Spielidee wird sich auch in Paris nichts ändern, das bekräftigte der einstige Abwehrspieler nochmal. Das dürfte angesichts der "fabelhaften Spieler" kein Problem werden; der Meister und Pokalsieger hat die Saison in der Ligue 1 mit 108 Toren abgeschlossen.
      Rendezvous mit Neymar: Tuchel traf seinen Superstar am Sonntag
      Im Mittelpunkt der Offensive steht auch in der kommenden Spielzeit Neymar, das hat Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi seinem neuen Trainer zu "2000 Prozent" versichert. Der Brasilianer, der trotz langer Ausfallzeit zum besten Spieler der Saison gewählt wurde, war zuletzt mehrfach mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht worden.
      Tuchel selbst hat sich bereits mit dem Superstar getroffen, am vergangenen Sonntag hätten beide ein sehr gutes "Rendezvous" gehabt und sich ausgetauscht. "Er ist ein Künstler, ein außergewöhnlicher Spieler, einer der besten der Welt", erzählte Tuchel: "Wir haben über Taktik und Fußball gesprochen. Ich habe ein Lächeln auf seinem Gesicht gesehen. Das ist genau das, was ich will."


      Von Kicker.de

      Tja, bei Paris spürte er Vertrauen und beim Thema Taktik lächelt der Star. - Beim FC Bayern ist der Präsident der Star, der nur sich selbst vertraut und beim Thema Taktik nix versteht und lieber an familiären Stallgeruch denkt. :rolleyes:

      PSG ist einfach scheiße, aber Thomas Tuchel persönlich würde ich es schon gönnen, dass Hoeness das noch bereut!
      #UliOut
    • flip81 schrieb:

      dodgerram schrieb:

      Wenn er sich GEGEN den FCB entschieden hat, dann hatte er also die Wahl, ergo hat ihn der FCB auch nicht "verpennt", wie hier so oft zu lessen stent.
      Vom ersten Treffen an habe ich gemerkt, dass mich alle wollen. Ich danke dem Klub für sein Vertrauen in mich.
      diese Aussage löscht aber trotzdem nicht aus, dass er die Wahl hatte.
      Zudem hat er in einem früheren Interview auch noch gesagt, dass ihm sein Bauchgefühl sehr früh gesagt habe, dass es Zeit für einen Wechsel ins Ausland sei.
    • dodgerram schrieb:

      flip81 schrieb:

      dodgerram schrieb:

      Wenn er sich GEGEN den FCB entschieden hat, dann hatte er also die Wahl, ergo hat ihn der FCB auch nicht "verpennt", wie hier so oft zu lessen stent.
      Vom ersten Treffen an habe ich gemerkt, dass mich alle wollen. Ich danke dem Klub für sein Vertrauen in mich.
      diese Aussage löscht aber trotzdem nicht aus, dass er die Wahl hatte.Zudem hat er in einem früheren Interview auch noch gesagt, dass ihm sein Bauchgefühl sehr früh gesagt habe, dass es Zeit für einen Wechsel ins Ausland sei.

      Diese Aussage hört sich aber so an, als hätte unser Vorstand da nur halbherziges Interesse gezeigt!
      Warum soll er nach München wenn er da bei einem UH nicht erwünscht ist?
      Dass das nur Probleme gegeben hätte, weiß wohl jeder!
    • flip81 schrieb:


      Diese Aussage hört sich aber so an, als hätte unser Vorstand da nur halbherziges Interesse gezeigt!
      Warum soll er nach München wenn er da bei einem UH nicht erwünscht ist?
      Dass das nur Probleme gegeben hätte, weiß wohl jeder!
      Nicht erwünscht wohl weniger, zweite Wahl trifft es eher. Ansonsten wäre noch interessant, wann PSG Kontakt zu ihm aufgenommen hätte, wird wohl einige Zeit vor den zwei Wochen gewesen sein, die er da im Wort stand.
    • brenninger1 schrieb:

      Bayerngen schrieb:

      Kovac hat seine Mannschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten spielen lassen und war am Ende erfolgreich.
      Vielleicht gibt das doch Hoffnung, dass er mit unseren Spielern einen anderen und attraktiveren Fußball spielen lässt, eben weil er jetzt mehr Möglichkeiten hat.
      Das ist eine Hoffnung, die man auch haben könnte, wenn Bruno Labbadia käme. Auf einer derartigen Hoffnung baut man keine Trainerverpflichtung für einen Top-5 verein in der Welt!
      Wie viele Beispiele für Trainer gibt es denn, die nach einem Clubwechsel ihre Philosophie komplett geändert haben? Also mir fällt da auf Anhieb kein einziger ein. Wer sich an diesen Strohhalm klammert, lebt m.M.n. in einer Traumwelt.

      Die Eintracht stellt Passwege zu, lauert auf Konter und hat mit die schlechteste Passquote der Liga. Und das ist nun mal kein Zufall, sondern die Handschrift des Trainers. Zusätzlich zu dem unfairen Gehabe, das die Spieler sich sicherlich nicht selbst ausgedacht haben und geschlossen gegen den Willen des Trainers durchziehen.

      Wenn man sich selbst einen Gefallen tun möchte, sollte man sich vorsorglich auf ein fürchterliches Gerumpel einstellen. Das ist nämlich um einiges Wahrscheinlicher als ein völliger spielphilosopischer Wandel von Kovac.
    • schnitzel schrieb:

      flip81 schrieb:

      Diese Aussage hört sich aber so an, als hätte unser Vorstand da nur halbherziges Interesse gezeigt!
      Warum soll er nach München wenn er da bei einem UH nicht erwünscht ist?
      Dass das nur Probleme gegeben hätte, weiß wohl jeder!
      Nicht erwünscht wohl weniger, zweite Wahl trifft es eher. Ansonsten wäre noch interessant, wann PSG Kontakt zu ihm aufgenommen hätte, wird wohl einige Zeit vor den zwei Wochen gewesen sein, die er da im Wort stand.
      Zweite Wahl hinter jemanden, der mehrfach sein Karriereende zum 30.6.2018 kommunizierte.

      Muss man sich mal geben, wie das unter Hoeneß bei uns läuft.
    • Da liegen Welten im fußballerischen zwischen Leuten die wie Tuchel ticken und dem was Kovac zu bieten hat.
      Aber diese Personalie paßt zur Abrißbirne die Hoeneß gerade in allen Bereichen betreibt..
      Der große Knall wird zum Glück nicht all zulange auf sich warten lassen und man kann dann die Scherben aufkehren.
      Das hat sich der Verein (unsere Verantwortlichen) dann absolut verdient, denn wer solch einen Kurs fährt wie hier in der letzten Zeit, der will es so!
      No more Uli
    • granti schrieb:

      Die Eintracht stellt Passwege zu, lauert auf Konter und hat mit die schlechteste Passquote der Liga. Und das ist nun mal kein Zufall, sondern die Handschrift des Trainers. Zusätzlich zu dem unfairen Gehabe, das die Spieler sich sicherlich nicht selbst ausgedacht haben und geschlossen gegen den Willen des Trainers durchziehen.
      Wie ich nach dem Feststehen der Entscheidung pro Kovac schon mal geschrieben hatte - für mich wäre ein anderer Trainer der gewesen, der die Fußballphilosophie, die wir in den letzten 8 Jahren aufgebaut haben, hätte fortführen müssen.

      Trotzdem ist mir die o.a. Aussage etwas zu einseitig.

      Am Ende geht es in den meisten Vereinen der Welt tatsächlich ums nackte Ergebnis. Nur die Creme de la Creme will neben dem Erfolg auch noch Spektakel, eine Handschrift und/oder gar den perfekten Fussball spielen. Frankfurt zählt sicher nicht dazu. Dort ging es darum, das Maximale rauszuholen - gerade mit Blick auf den Kader. Ich kann nicht sagen, ob er den Schalter umlegen kann und sich auf das neue Potential der Mannschaft einstellt und PH nutzt um die - Spiel-Philosophie fortzuführen. Aber man sollte mit Blick auf seinen Kader (also FFM) auch realistische Ansprüche haben. Klar kann man es wie seinerzeit Zorniger machen und dann Pauken und Trompeten untergehen, weil Theorie und Realität (Kader) einfach nicht kompatibel waren.

      Wenn PH bleibt, dann ist mein Gefühl deutlich besser, als vor der letzten Saison als man mit CA weitermachen wollte. Damit weine ich nach der PK gestern weiterhin Tuchel/der idealen Trainerbesetzung nach, aber vom Untergang spreche hier dann sicherlich nicht.
      Wahr ist an einer Geschichte immer nur das, was der Zuhörer glaubt.