3. Gruppenspiel: AEK Athen - FC BAYERN 0:2

  • Bei so einem Verhalten spreche ich auch jedem das Fan sein ab, denn wenn man den Verein im Herzen trägt will man alles aber nicht verlieren.


    Soweit würde ich noch nicht mal gehen. Spreche den @Dablus dieses Forums ihr Fan-sein nicht ab. Aber es zeigt, dass auch wir als Fans einen Erneuerungsprozess brauchen. Dass wir erst wieder lernen müssen, worum es im Profifußball zuallererst geht: nämlich daraus, im Rahmen seiner Möglichkeit den maximalen sportlichen Erfolg zu erzielen.

  • Wobei der Rahmen der Möglichkeiten bereits im Vorfeld sicher mehr geboten hätte als das, was nun Realität ist. Wenn man sich 2016 kontinuierlich weiterentwickelt hätte statt einfach mal grundlos zu stagnieren.

    VBI BENE, IBI BAVARIA

    • Bei dem Dilettantismus den unsere Vereinsführung seit UH‘s Rückkehr an den Tag legt, die hanebüchene Findung und Besetzung des Sportdirektors und Trainers, die völlig verfehlte Kaderplanung und zur Krönung eine desaströse Außendarstellung mit dem Höhepunkt der PK letzten Freitag, wo man sich einfach nur noch lächerlich macht.

    Da kann ich niemandem verübeln, wenn er auch Niederlagen in Kauf nimmt, wenn es der langfristigen positiven Entwicklung des Vereins dient.
    Ich wünsche mir auch keine Niederlage an sich, nehme die aber aufgrund der Entwicklung und derzeitigen Darstellung des Klubs genauso emotionslos hin wie den Rumpelsieg gestern.
    Aufregen tue ich mich da nicht mehr.
    Wäre schön, wenn man sich wie die Jahre vor Kovac und Ancelotti wirklich wieder auf ein Spiel freuen könnte und der Verein so arbeitet wie unter Hopfner, Sammer ohne UH!

    #KovacOUT

  • Wobei der Rahmen der Möglichkeiten bereits im Vorfeld sicher mehr geboten hätte als das, was nun Realität ist. Wenn man sich 2016 kontinuierlich weiterentwickelt hätte statt einfach mal grundlos zu stagnieren.


    Das sind immer diese Plattitüden. Als ob das so einfach wäre. Denn stagniert - vorsichtig ausgedrückt - haben wir mindestens schon im letzten halben Jahr unter Pep. Und gleichzeitig halt einen Trainer verpflichtet, von dem niemand ernsthaft eine taktische oder spielerische Weiterentwicklung des Kaders erwarten konnte. Und mal ehrlich: das tat auch niemand. Alle hofften bloß auf den CL-Titel.


    Wenn dich der vermutlich akribischste Profitrainer des Weltfußball verlässt - wie willst du dich anschließend weiterentwickeln? Dazu hätten wir seinerzeit vermutlich mindestens Messi und Modric verpflichten müssen.



    Da kann ich niemandem verübeln, wenn er auch Niederlagen in Kauf nimmt, wenn es der langfristigen positiven Entwicklung des Vereins dient.


    Weil du das dann ja auch dir selbst verübeln müsstest...?


    Nur mal nebenbei: Auch die große Masse der Fans, die sich über jeden ehrlich erzielten Sieg freut, ohne zu übersehen, dass es fast an jeder Stelle hakt, hofft, dass der Sieg, so mies das Spiel auch war, einer langfristig positiven Entwicklung dient. Nur dass diese Masse ihrer Mannschaft eben den Daumen drückt und nicht - wie jeder Fremdfan auch - eine Niederlage wünscht.

  • Wobei der Rahmen der Möglichkeiten bereits im Vorfeld sicher mehr geboten hätte als das, was nun Realität ist. Wenn man sich 2016 kontinuierlich weiterentwickelt hätte statt einfach mal grundlos zu stagnieren.

    Ancelotti war zu dem Zeitpunkt für die Meisten ja noch nachvollziehbar, haben wir ja schon oft durchgekaut. Insofern wäre es noch in Ordnung gewesen, das als Betriebsunfall zu verbuchen, weil man es halt mal mit einem Verwalter versuchen könnte. Aber ein Jahr später hätte man Tuchel bekommen können, der, wahrscheinlich, in der Lage dazu wäre, das verlorene Jahr unter Ancelotti zu kompensieren. So hätte man zwar zwischen 2016 und 2017 eine kleine Durststrecke gehabt, ab 2017 hätte man dieser Stagnation aber entgegenwirken können. Oder, wenn man Jupp halt noch holt, um alles zu kitten, spätestens ab diesem Sommer.


    Stattdessen holt man mit Kovac einen Ancelotti 2.0. Nachdem es am Anfang teilweise nach Pep 2.0 klang, ist nun praktisch das Gegenteil eingetreten. Und das wäre dermaßen vermeidbar gewesen. Spätestens in diesem Jahr hätte man dem grundlosen Stagnieren, das du ansprichst, wieder entgegenwirken können. Eigentlich sogar müssen. Echt bitter.


    So hätte man dann auch unsere vergleichsweise geringen finanziellen Möglichkeiten kompensieren können. Der Trainer ist bei sowas dann einfach das Zünglein an der Waage. Gibt einfach Trainer, die aus Spielern mehr rausholen als andere. Siehe Pep, siehe Nagelsmann, siehe Tuchel. Bei Kovac dachte man es auch, aber man sieht ja jetzt sogar, dass die Eintracht mit einem schlechteren Kader besseren Fußball spielt. Man hätte das alles etwas geschickter angehen müssen..

  • fan11885
    In dem ich Trainer verpflichte, die diesen Fußball schätzen und als Vorbild haben und selbst ihre Philosophie daran ausrichten.
    Dann hätte man den eingeschlagenen Weg fortgesetzt.
    Aber hier zählt nur Stallgeruch als Argument, wie bei einem Dorfverein.
    Erbärmlich ist das.

    #KovacOUT

  • Wobei der Rahmen der Möglichkeiten bereits im Vorfeld sicher mehr geboten hätte als das, was nun Realität ist. Wenn man sich 2016 kontinuierlich weiterentwickelt hätte statt einfach mal grundlos zu stagnieren.

    Das ist der springende Punkt. Wir haben noch nie ins oberste Regal greifen können, wenn die entsprechenden Preise aufgerufen wurden. Robben und vor allem James waren Ausnahmen. Dazu zähle ich auch den damaligen Vidal. Wir müssen den Fokus auf Spieler legen, den man den Sprung zur Weltklasse zutraut und den diesen hier bei uns dann gehen. Ebenso müssen die Topspieler der Liga in unserem Fokus sein. Aber selbst da müssen wir uns mittlerweile mächtig strecken, wenn wir einen wollen. Bei Sane oder De Bruyne hats beispielsweise leider nicht gereicht.


    Das Problem ist, dass hier aufgrund bestimmter Erbhöfe genau dieser Prozess ausgesetzt wurde und wir jetzt quasi in einem Sommer mehrere Schlüsselpositionen neu und ädaquat ersetzen müssen. Hausgemachte Probleme, wie leider zur Zeit an vielen Stellen im Verein.

    #nichtmeinpräsident

  • fan11885
    In dem ich Trainer verpflichte, die diesen Fußball schätzen und als Vorbild haben und selbst ihre Philosophie daran ausrichten.
    Dann hätte man den eingeschlagenen Weg fortgesetzt.
    Aber hier zählt nur Stallgeruch als Argument, wie bei einem Dorfverein.
    Erbärmlich ist das.

    Bitte nicht den Kumpelstatus zum SpoDi verschweigen. Ein wichtiges Argument bei der Trainerfindung.

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  • fan11885
    In dem ich Trainer verpflichte, die diesen Fußball schätzen und als Vorbild haben und selbst ihre Philosophie daran ausrichten.
    Dann hätte man den eingeschlagenen Weg fortgesetzt.
    Aber hier zählt nur Stallgeruch als Argument, wie bei einem Dorfverein.
    Erbärmlich ist das.


    Dass nur Stallgeruch zählen würde, ist ja angesichts der beiden Trainer-Vorgänger nun wirklich widerlegt.


    Und TT ist es nun mal nicht geworden. Das muss man dann irgendwann auch einmach mal verwinden.

  • davon haben sich ernsthaft einige " blenden " lassen ?

    Ich auf jeden Fall. Viele andere auch.


    War halt auch viel guter Wille dabei, weil man ja grundsätzlich hofft, dass es dem Verein, den man liebt, gut ergeht. Die Kunst ist es halt, irgendwann zu erkennen, dass man falsch gelegen hat oder sich falsche Hoffnungen gemacht hat. Haben die meisten hier recht schnell getan.


    Die grundsätzliche Erwartungshaltung hier war ja sowieso, dass es schlecht läuft. Nach den ersten PKs und Spielen keimte dann leichte Hoffnung auf. Recht schnell danach dann die Ernüchterung und Bestätigung der ursprünglichen Erwartungshaltung. Leider.

  • Die letzte Transferperiode hat man sich ob der Marktlage zurückgehalten.

    Die Marktlage ist unverändert bzw. haben sich einige interessante Talente nochmal verbessert und wurden entsprechend teuer.

    Das wird man nicht ewig können, notfalls sogar Spieler überteuert einkaufen, von denen man nicht sicher weiß, ob sie uns voranbringen.

    Nein, man muss drastisch formuliert ein Viertel des Kaders aussortieren bzw. ersetzen. Martinez, Robben, Ribery, Wagner, Boateng sind absolute Streichkandidaten. Man brauch also 2 Winger, Kimmich als 6er und dafür einen RAV, einen Stürmer als Backup und einen Innenverteidiger, eigentlich sogar zwei. Das kostet und zudem ist die James Ablöse zu stemmen, also 42 Mio.


    Man hat sich gnadenlos verrannt.

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  • Ancelotti war zu dem Zeitpunkt für die Meisten ja noch nachvollziehbar, haben wir ja schon oft durchgekaut. Insofern wäre es noch in Ordnung gewesen, das als Betriebsunfall zu verbuchen, weil man es halt mal mit einem Verwalter versuchen könnte. Aber ein Jahr später hätte man Tuchel bekommen können, der, wahrscheinlich, in der Lage dazu wäre, das verlorene Jahr unter Ancelotti zu kompensieren. So hätte man zwar zwischen 2016 und 2017 eine kleine Durststrecke gehabt, ab 2017 hätte man dieser Stagnation aber entgegenwirken können. Oder, wenn man Jupp halt noch holt, um alles zu kitten, spätestens ab diesem Sommer.
    Stattdessen holt man mit Kovac einen Ancelotti 2.0. Nachdem es am Anfang teilweise nach Pep 2.0 klang, ist nun praktisch das Gegenteil eingetreten. Und das wäre dermaßen vermeidbar gewesen. Spätestens in diesem Jahr hätte man dem grundlosen Stagnieren, das du ansprichst, wieder entgegenwirken können. Eigentlich sogar müssen. Echt bitter.

    Ich schrieb vor einiger Zeit ja schon, dass ich im vergangenen Jahr gerne in Kauf genommen hätte, keinen Titel zu holen, wenn man da begonnen hätte, perspektivisch zu handeln und einen Kader nach einem Spielsystem zusammenzustellen. So hat aber halt lieber die Hände in den Schoß gelegt, ignoriert, dass prozentual zu viele Spieler am Zenit ihrer Karriere oder gar darüber hinaus sind und irgendwie gehofft, dass Jupp weitermacht. Dumm nur, dass man am Ende nur noch eine Notlösung übrig hatte (denn nicht mal Hoeneß könnte mich davon überzeugen, dass man Kovac nach der Ancelotti-Entlassung als Perspektivtrainer auf der Liste hatte). Jetzt stehen wir an diesem Punkt und das ist für mich, völlig plattitüdenfrei, Stagnation. Milde und möglichst positiv ausgedrückt.


    Ach ja, tatsächlich waren am Ende der Pep-Ära zweifellos einige blutleere Spiele dabei, darum schrieb ich ja, das die Stagnation "2016" begann, nicht "im Juli 2016"! Hier hätte die Führungsriege mit ihrer Arbeit beginnen müssen.

    VBI BENE, IBI BAVARIA

  • Ich musste mich leider wieder mit der Aufzeichnung begnügen, allerdings hatte ich, mal abgesehen vom Ergebnis, etwas anderes erwartet.
    Erschreckend wie man phasenweise Fehlpässe am laufenden Band produzierte und für einen bestimmten Zeitraum das Spiel aus der Hand gab.
    Defensiv hat man kaum etwas zugelassen, doch bis zum Führungstor sah das Spiel nach Vorne überwiegend recht einfallslos aus.
    Das Robben absolut nichts mehr in der Startelf verloren hat, müsste doch jetzt selbst dem letzten Zweifler aufgegangen sein. Aber welche Möglichkeiten haben wir, angesichts mangelnder echter Alternativen?
    Coman vermisse ich schmerzlich und ich kann nur hoffen, dass er zur Rückrunde wieder voll angreifen kann.

    Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um anderen zu gefallen.

  • @andree:


    Weil du dich ja inhaltlich auf mich zu beziehen scheinst: Sehe das im Wesentlichen nicht anders als du.


    Als Carlo beurlaubt wurde, hätte ich Meisterschaft etc. ebenfalls dafür geopfert, die "gewonnene" Zeit für einen Umbruch zu nutzen. Schrieb ich seinerzeit auch.


    Das Robben absolut nichts mehr in der Startelf verloren hat, müsste doch jetzt selbst dem letzten Zweifler aufgegangen sein.


    Wie geschrieben, konnte ich erst zwei Minuten vor dem Führungstreffer einschalten. Aber eben jener ging für meinen Geschmack doch sehr auf Robben, dessen Einsatz, Willen und Energie.

  • Hab mich zugegeben auch von den ersten PKs blenden lassen, aber es ist wie in der Industrie bzw. ein noch besserer Vergleich, in der Medizin.


    Du hast einen Spezialisten für Herzchirurgie - in diesem Beispiel sinnbildlich für Ballbesitzfußball, der Chirurg macht jahrelang nur das, bildet sich in diesem Feld stets weiter, lernt neue Methoden usw.


    Dann willst du aber diesen Spezialisten durch einen Orthopäden, der sich sein ganzes Leben lang nur mit Knochenbrüchen beschäftigt hat, ersetzen.


    Wird sicher gut gehen. Das Herz könnte man auch gleich in den Mixer schmeißen.

  • Gestern wurde ich noch angezweifelt weil ich schrieb, Gnabry würde unser Offensivspiel bereichern.
    Ich denke er war einer der wichtigsten Aktivposten im Spiel nach Vorne.

    Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um anderen zu gefallen.