Jahreshauptversammlung - Allgemeiner Thread

  • Ist schon noch ein Unterschied zwischen einem qatarischen Staatsunternehmen und einem solchen, an dem Qatar durch (erhebliche) Aktienkäufe beteiligt ist. Ich sehe schon, was du meinst, aber dann könnte man letztlich vermutlich gar keine Sponsoren mehr zulassen, irgendwo gibt es immer Flecken. Da muss man schon noch etwas unterscheiden m.E.


    Aber das mit dem "Konsequent-Sein" ist schon ein Totschlagargument für mich. 100% konsequent sein, ist sehr viel verlangt.

    Aber das ist doch das Problem: Wo beginnt konsequentes Verhalten, wo hört es auf? Das ist durch nichts geregelt und dem moralischen Kompass jedes Einzelnen anheim gestellt. Die Beteiligung der Kataris an VW, damit an Audi und indirekt an der FCB AG ist für Dich kein Problem, als Sponsor beim FCB sind sie aber nicht erwünscht - von Dir. Beim nächsten Fan ist es genau andersherum, und wieder ein anderer Fan hält Audi als Aktionär beim FCB für unvermittelbar, weil einzelne NSDAP-Größen seinerzeit in Horch-Modellen gefahren sind, also in Autos jenes Herstellers, aus dem Audi hervorgegangen ist.


    Wie soll der FCB da eine allgemeingültige, dem moralischen Empfinden aller Mitglieder gerecht werdende Linie festlegen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, und deswegen war es mE ein Fehler, den Mitgliedern und Fans zu suggerieren, durch einen "Dialog" Einfluss nehmen zu können.

  • Ziemlich anmaßend deine beiden Beiträge.

    Provoziert das Präsidium nicht umgekehrt genauso? Wenn du nicht nur den Ott Beitrag gesehen hast, sondern auch die Wortmeldung von Weinreich, frage ich mich wie es zu so einem Beitrag von dir kommt.

    Viele Mitglieder wollen vorne mit dabei sein, alles mitzumachen und alles abzunicken schließt das aber nicht mit ein.

    Finde ich nicht, der Herr Weinreich hat doch nur gesagt das die Abstimmung nicht Stattfinden kann. Ich muss kein Weltverbesserer sein, weil ich das gar nicht einhalten kann. Und wir sind da doch auch ein wenig mit abhängig von Sponsoren.

  • "pecunia non olet", wußte man schon im alten Rom. Wenn die Katar-Gelder - gerade in Zeiten wie diesen - dem Verein helfen, die augenblickliche Krisensituation zu überbrücken, dann verwehre ich mich nicht dagegen. Ebenso simpel wie pragmatisch.

    Seit 1965 erstklassig - kein anderer Verein hatte mehr Spiele oder längere Zugehörigkeit ohne Unterbrechung

  • Nestbeschmutzer wird es immer geben. Und Profilierungssüchtige auch.


    Der Verein tut gut daran, diese Leute nicht zu Märtyrern zu machen. Einfach ignorieren das Volk.

    Alle, die Uli damals wegen der Steuersache kritisierten und zum Rücktritt aufforderten, wurden ja auch als Nestbeschmutzer diffamiert. Endlich fällt der Begriff auch hier!:thumbsup: Welch grandiose Selbstdisqualifikation eines Mannes ohne Argumente. ;)

  • "pecunia non olet", wußte man schon im alten Rom. Wenn die Katar-Gelder - gerade in Zeiten wie diesen - dem Verein helfen, die augenblickliche Krisensituation zu überbrücken, dann verwehre ich mich nicht dagegen. Ebenso simpel wie pragmatisch.

    Dann denke doch mal daran, wer hohen Anteil daran hat, dass das Bild in seinem Profil überhaupt entstanden ist. Der Klub brauch aus solch Staaten wie Qatar kein Geld, Dialog gerne jederzeit, mehr aber auch mMn nicht.

  • Aber das ist doch das Problem: Wo beginnt konsequentes Verhalten, wo hört es auf? Das ist durch nichts geregelt und dem moralischen Kompass jedes Einzelnen anheim gestellt. Die Beteiligung der Kataris an VW, damit an Audi und indirekt an der FCB AG ist für Dich kein Problem, als Sponsor beim FCB sind sie aber nicht erwünscht - von Dir. Beim nächsten Fan ist es genau andersherum, und wieder ein anderer Fan hält Audi als Aktionär beim FCB für unvermittelbar, weil einzelne NSDAP-Größen seinerzeit in Horch-Modellen gefahren sind, also in Autos jenes Herstellers, aus dem Audi hervorgegangen ist.


    Wie soll der FCB da eine allgemeingültige, dem moralischen Empfinden aller Mitglieder gerecht werdende Linie festlegen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, und deswegen war es mE ein Fehler, den Mitgliedern und Fans zu suggerieren, durch einen "Dialog" Einfluss nehmen zu können.

    Das ist doch ein Scheinargument, da man es genau so 180 grad umdrehen kann.

    Wären MBS, Xi, Erdogan, Trump, Putin (als Personen oder Organisationen von ihnen) auch gewünschte Geldgeber?


    Es sind immer fließende Linien und die muss der Verein (seine Mitglieder) aushandeln wo die Grenze gezogen wird. So ist es bei den meisten Sachen im leben. Es gibt kein schwarz / weiß.


    Katar ist für mich jenseits der Linie.

    Ob Kalles Rolex hier eine Rolle spielt, ist Spekulation.


    Und wirtschaftlich fand ich den Wortbeitrag gut begründet. Wie hoch wäre der Verlust wenn man eine anderen Sponsor nimmt? Hoch kann der Unterschied nicht sein, sonst wäre der Katar Deal ansich ziemlich shady.

    0

  • Aber das ist doch das Problem: Wo beginnt konsequentes Verhalten, wo hört es auf? Das ist durch nichts geregelt und dem moralischen Kompass jedes Einzelnen anheim gestellt. Die Beteiligung der Kataris an VW, damit an Audi und indirekt an der FCB AG ist für Dich kein Problem, als Sponsor beim FCB sind sie aber nicht erwünscht - von Dir. Beim nächsten Fan ist es genau andersherum, und wieder ein anderer Fan hält Audi als Aktionär beim FCB für unvermittelbar, weil einzelne NSDAP-Größen seinerzeit in Horch-Modellen gefahren sind, also in Autos jenes Herstellers, aus dem Audi hervorgegangen ist.


    Wie soll der FCB da eine allgemeingültige, dem moralischen Empfinden aller Mitglieder gerecht werdende Linie festlegen? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, und deswegen war es mE ein Fehler, den Mitgliedern und Fans zu suggerieren, durch einen "Dialog" Einfluss nehmen zu können.

    Guter Beitrag, auch wenn ich es zum Teil anders sehe.

  • Genau dies hab ich doch Kritisiert, daraus leite ich ab das Du nicht alles verfolgt und dies Falsch verstanden hast😀


    A: Hab ich auf etwas geantwortet wo mir Halbwissen unterstellt worden ist und dies klargestellt.


    B: Wenn diese Heuchlerischen Selbstdarsteller schon einen Top Partner vom FC Bayern kritisieren, dann sollten diese auch Adidas, Audi und wie sie alle heißen kritisieren😉


    Wir haben alle mehr als genug Blut an den Händen kleben...

  • Die permanente Politisierung, fast ausschließlich durch moralisierende, linke Fangruppen, gehört sowohl aus JHV´en als auch der Allianz-Arena verbannt.

    1. Bitte das Politikverbot beachten:!:

    2. Wer a sagt muss auch b sagen

    3. Wer nach links schaut, sollte nicht nur beim Straße überqueren, auch ganz genau nach rechts schauen:!:

  • Natürlich hat der Verein keine Möglichkeit mehr das operative Wirken der AG zu beeinflussen, dafür sind die Entscheidungsträger der AG verantwortlich.

    also wird 50+1 ausgehebelt? Und ich Dödel dachte eigentlich, die Regelung gibt es damit die Vereine das Heft des Handelns in der Hand haben. Soll sich noch mal einer wegen Leipzig aufregen.

    0

  • Bitte der Beweis!

    Ich glaube Dir fehlt es gewaltig an Wissen!

    Bitte einfach mal Google fragen😉



    Kobalt und Lithium, die Rohstoffe, die durch den Bedarf wohl immer knapper werden, spielen eine große Rolle bei diesen Menschenrechtsverletzungen. Laut Amnesty International sollen die Bedingungen in Minen aus Argentinien, aus welchen Lithium bezogen wird, bedenklich sein.

    Kobalt ist ein zentraler Rohstoff und steckt nicht nur in Smartphones oder Laptops, sondern auch in diesen Akkus. Dieser Rohstoff wird vor allem im Kongo abgebaut – unter Gesundheitsrisiken und häufig auch durch Kinderarbeit. Tausende Kinder werden aus ihrer Armut heraus zur Arbeit in den Kobaltminen gezwungen. Sogar Siebenjährige werden im Transport und in Waschvorgängen eingesetzt. Junge Kinder sammeln Steine und unterliegen der starken Hitze und dem einschüchternden Umgangston der Minenarbeiter. Frauen und Kinder müssen für umgerechnet ein bis drei Euro am Tag arbeiten – häufig ohne nötige Schutzkleidung.


    Also müsste man Audi genauso hinterfragen...

    Schade wenn man nicht alles liest und recherchiert.

    Bitte schön, bei Bedarf kann ich gerne mehr liefern.

    https://www.elektromobilitaet.nrw/infos/rohstoffe/

    Ach ja,

    Na herzlichen Dank für den Beweis. Wo ist er?


    Ein wenig Aufklärung tut wohl Not:

    https://www.elektromobilitaet.nrw/infos/rohstoffe/

    Gerechnet hast Du ja anscheinend nicht.

    Ach ja ich gab es gibt auch noch Artikel die Asbest als tollen Wunderwerkstoff preisen. Ach ne sorry, jetzt wird es zu komisch. Auch mal auf die Quelle zur Kinderarbeit klicken. Vielleicht wird dann etwas klarer. ;) Nicht böse gemeint!


    Nur so nebenbei: Wenn ich Deine Aussage mit dem Textbausteine verdichten behauptest Du das Audi Lithium aus Argentinien bezieht. Spannend, wenn man bedenkt das Audi dies eher nicht macht. Ergo Du sagst ist überall das gleiche und es gibt quasi keine Industrielle Förderung. Genial dann ist der FCB das gleiche wie z.B. 1860. Stimmt beides sind Fussballvereine. Also beide gleich. :thumbsup:

  • Der Antrag besagt, dass der eV auf die AG einwirken soll, das Sponsoring zu beenden. Der eV hat diesbezüglich aber gar keine (!) Einflussmöglichkeit gegenüber der AG. Daher könnte auch niemals eine Rechtsfolge aus dem Antrag ergehen und ein Antrag ohne Rechtsfolgen ist offensichtlich umwirksam. Stuß ist, wenn man rechtlich null Ahnung von Aktien- und/oder Vereinsrecht hat, aber trotzdem meint sich dazu äußern zu können.

    Der Mehrheitsanteilseigner der AG sitzt als nur als Kopfnicker in der AG rum? *kopfschüttel*

    0

  • Calma amigos.


    Ott und co. haben ihre Publicity. Sie sind für drei Tage bekannt und danach wieder vergessen. Hatten wir doch schon alles.


    Ich fliege weiter mit Katar, tank mein Wüstendiesel und gucke Sky. Mahlzeit und schönen Gruß an alle Pharisäer.


    Tippe wir schlagen Bielefeld mit 8:1.

    Cuando todo te va mal recuerda que siempre se puede estar peor :evil::evil::evil:

  • also wird 50+1 ausgehebelt? Und ich Dödel dachte eigentlich, die Regelung gibt es damit die Vereine das Heft des Handelns in der Hand haben. Soll sich noch mal einer wegen Leipzig aufregen.

    Es ist nie der Sinn von 50+1 gewesen, dass der Verein über Einzelmaßnahmen in der täglichen Arbeit der AG entscheiden kann.