11. Spieltag: Borussia Dortmund - FC BAYERN 3:2

    • fan11885 wrote:

      Aus neutraler Sicht war das doch ein grandioses Fußballspiel. Und ganz ehrlich, so sehr wie über das vermeintliche 3:3 habe ich schon ewig nicht mehr gejubelt.

      Hatte allerdings auch damit etwas zu tun, dass man selbst in unserer starken, überlegenen ersten Hälfte zu keinen Zeitpunkt das Gefühl hatte, wir hätten das Spiel wirklich unter Kontrolle. Insofern klammerte sich die Bayern-Seele erst daran, die Jungs würden ihr Pressing über die volle Distanz durchhalten können, und später an die Hoffnung auf Einzelleistungen - notfalls auf das Spielglück.
      ja ging mir auch so .... seit langer Zeit nicht mehr so aus dem Sessel gesprungen....
      dann die Ernüchterung X(
      Tuchel .... der Kelch ist an uns vorübergegangen DANKE !!!
    • netzgnom wrote:

      den Einsatz kann man ihm aber nicht absprechen
      Deshalb bewerte ich seine Leistung (nicht die Effizienz) ja auch positiv. Ich werfe ihm auch nicht den Ballverlust weit in der Dortmunder Hälfte an der Außenlinie vor.

      Vorwerfen muss man eher unserem Trainer, dass er gegen eines der besten Konterteams der Welt kein Konzept für eine defensive Absicherung dieser Konter hat. Wie kann man Alka Selzer denn so unbehelligt an der Abseitslinie lauern lassen? Das ist einfach grob fahrlässig und total naiv.
    • wofranz wrote:

      Vorwerfen muss man eher unserem Trainer, dass er gegen eines der besten Konterteams der Welt kein Konzept für eine defensive Absicherung dieser Konter hat. Wie kann man Alka Selzer denn so unbehelligt an der Abseitslinie lauern lassen? Das ist einfach grob fahrlässig und total naiv.
      Vor allem beim Stand von 2:2 was angesichts der Umstände ja ein Ergebnis gewesen wäre, mit dem man hätte leben können...
    • netzgnom wrote:

      wofranz wrote:

      Ja, Ribéry hat vermeintlich gut gespielt gestern. Aber Effizienz gleich Null.
      Er war defensiv stärker, offensiv zum größten Teil nur heiße Luft. Den Einsatz kann man ihm aber nicht absprechen, auch wenn er kurz nach der Pause platt wie eine Flunder war.
      Das war nicht nur heiße Luft, sondern durchaus gefährlich.
      Die Leistung Riberys war am Samstag schon beachtlich. Wenn er schlecht gewesen sein soll, wie ist dann erst Müllers Leistung zu bewerten ?
      Kovac hat eine Taktik gewählt, bei der außer Lewandowski alle Offensiven nach 50 Minuten stehend k.o. waren und er Gnabry und Müller (der ja bei aller Kritik sicher einer der Laufstärksten in der Bundesliga ist) auswechseln musste, weil die auf der Felge liefen nach dem Dauerpressing.
      Ribery musste dann in der Schlußphase häufig als letzter Mann gegen Sancho, Alcacer und Co. die Bälle ablaufen. Was er in der Tat gut gemacht hat, sonst hätte es da ganz leicht noch häufiger bei uns klingeln können. Kann mir nicht vorstellen, dass Müller oder Gnabry bei eigenen Eckbällen von uns so den letzten Mann geben können wie das Ribery getan hat. Ob das sinnvoll ist, muss man Kovac fragen und nicht Ribery.
      Riberys Auftritt am Samstag war zweifellos sein stärkster in dieser Saison. Das Problem ist doch, dass er in den Spielen zuvor ein Totalausfall war und man nicht mit einer ansprechenden Leistung alles zuvor vergessen machen kann.
    • Wir haben wirklich gespielt wie ein Underdog. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass uns mal in einem Topspiel die Luft ausging, da wir all in gehen mussten und dann mehr als eine halbe Stunde einfach mausetot waren. Für mich nur eine weitere Bestätigung, dass Kovac auf diesem Level überfordert ist. Das ist nicht FCB-like. Dabei war doch der Stallgeruch so ein wichtiger Faktor.
    • steveaustin10 wrote:

      Wir haben wirklich gespielt wie ein Underdog. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass uns mal in einem Topspiel die Luft ausging, da wir all in gehen mussten und dann mehr als eine halbe Stunde einfach mausetot waren. Für mich nur eine weitere Bestätigung, dass Kovac auf diesem Level überfordert ist. Das ist nicht FCB-like. Dabei war doch der Stallgeruch so ein wichtiger Faktor.
      steve, hast Du seine Äußerungen auf der PK nach dem Spiel gesehen ?
      Deine These, dass Kovac Hummels neben Boateng wegen des Spielaufbaus anstelle des spielerisch schwächeren Süle gestellt hat, ist ja durchaus plausibel.
      Nur wie passt das dann zu den Aussagen von Kovac, dass man nicht hinten rausspielen sollte sondern einfach mal den Ball lang nach vorne schlägt ? Das hätte Süle sicher auch gekonnt.
      Und seine Einwechslung von Wagner anstelle von James zeigt wie ernst Kovac das meinte und wie er taktisch gestrickt hast.
      Ganz ehrlich: dass Kovac sich auf dem Niveau bewegt entsetzt mich. Und ich verstehe inzwischen, dass einige Spieler dagegen meutern.
    • winselbritschn wrote:

      (fanfan50) wrote:

      lesbleus wrote:

      Bayerngen wrote:

      Laut Uli ist also alles ok, Realsatire vom Feinsten.
      habe das sky Interview auch gesehen...Realsatiere...er war gut drauf ob der super duper Leistung gestern...gegen Barclonaaeh Dortmund kann man verlieren...kein Beinbruch...dafuer endlich die BL wieder spannend...sehr gut...da keimte in mir sogar der Verdacht auf, dass Magath gar nicht so Unrecht haben muss mit seiner Aussage, dass Bayern die BL wieder spannend machen will...Selbstsabotage...vor dem Interview dachte ich "Schwachsinn"...seitdem weiss ich nicht mehr...so durchgeknallt kann er doch gar nicht sein...
      Durchaus möglich das Magath da gar nicht mal so unrecht hat.Keine Transferausgaben, drei sehr gute Trainer zuvor auf dem Markt und nicht geholt.Und: normalerweise hat bei solch einem Rückstand wie schon jetzt der Baum gebrannt und Hoeneß gekocht. Aber nein,alles easy,alles nicht so schlimm.
      Das ist doch aber eigentlich nicht Hoeneß der früher in solch einer Situation explodiert ist und sich sowas nicht bieten lässt wenn sein Baby der Musik hinterher läuft.
      Und alle,Rummenigge etc schauen auch noch zu.
      Habe ich mir auch gedacht....Der BVB zieht uns ab, er bekommt eine unfreiwillige Dusche und dann schleicht er gedemütigt unter einem Pfeifkonzert mit KHR aus dem Stadion....
      Hätte es so früher nicht gegeben, erinnere nur an die denkwürdigen Bankettreden nach CL Pleiten.
      Aber jetzt?
      Entweder hält er sich zurück weil er weiß dass er den Schlamassel selber verursacht hat oder sind unsere Möglichkeiten bzw finanziellen Mittel in letzter Zeit gar nicht mehr so prickelnd wie uns erzählt wurde?
      Wäre interessant....
      Hm, Magath meinte aber eher das man Uli nicht unterschätzen sollte und er clever ist, das die Bundesliga wieder spannender ist.
      Seltsam finde ich schon das Uli sagt das die Bundesliga wieder Spass macht.
    • wofranz wrote:

      netzgnom wrote:

      den Einsatz kann man ihm aber nicht absprechen
      Deshalb bewerte ich seine Leistung (nicht die Effizienz) ja auch positiv. Ich werfe ihm auch nicht den Ballverlust weit in der Dortmunder Hälfte an der Außenlinie vor.
      Vorwerfen muss man eher unserem Trainer, dass er gegen eines der besten Konterteams der Welt kein Konzept für eine defensive Absicherung dieser Konter hat. Wie kann man Alka Selzer denn so unbehelligt an der Abseitslinie lauern lassen? Das ist einfach grob fahrlässig und total naiv.
      Das Abwehrverhalten war aber auch in diesem Fall einfach nur schülerhaft von unseren erfahrenen Profis da hinten indem man Alcacer völlig alleine dort stehen lässt.
    • steveaustin10 wrote:

      Wir haben wirklich gespielt wie ein Underdog.
      Die gesamte 1. Hz. hat man dominant wie selten in Dortmund gespielt.
      Da gab es schon ganz andere Auftritte bei diesem Gegner, auch unter anderen Trainern.

      Dass uns zwischendrin irgendwie die Luft ausgegangen ist mag durchaus sein. Wobei man selber auch Chancen heraus gespielt hat. Leider nicht genutzt oder alleine 2x mal bei toll heraus kombinierten Toren knapp im Abseits gestanden.
      Auch am Ende hatten wir schon noch Kraft nochmal eine Schlussoffensive zu starten. Sehe deswegen kein grds. kondtionelles Problem in der Mannschaft.

      Man hatte einfach eine Phase zwischen dem 2-1 und dem 2-3 in der der BVB ein wahres Feuerwerk abgebrannt hat.Solche Phasen gibt es eben immer wieder mal, auch bei uns. Muss man einfach auch mal anerkennen.

      Aber wie gesagt, als Underdog sind wir sicher nicht aufgetreten. Vielleicht vor dem Spiel , aber nicht auf dem Platz.
    • dodgerram wrote:

      steveaustin10 wrote:

      Wir haben wirklich gespielt wie ein Underdog.

      Man hatte einfach eine Phase zwischen dem 2-1 und dem 2-3 in der der BVB ein wahres Feuerwerk abgebrannt hat.Solche Phasen gibt es eben immer wieder mal, auch bei uns. Muss man einfach auch mal anerkennen.
      Das Problem ist doch, dass man sich im gesamten Spiel, und gerade in der von dir angesprochenen Phase, viel zu oft hat auskontern lassen. Das darf einfach nicht passieren.

      Man weiß vorher, dass Dortmund konterstark ist. Da muss man, gerade bei eigener Führung oder bei unentschieden (was in einem Auswärtsspiel gegen Dortmund bei der aktuellen Form der beiden Mannschaften ja durchaus ein zufriedenstellendes Ergebnis für uns gewesen wäre), Maßnahmen ergreifen, die dafür sorgen, dass Konter von Dortmund die Außnahme bleiben.
    • bayernfan_89 wrote:

      Das Problem ist doch, dass man sich im gesamten Spiel, und gerade in der von dir angesprochenen Phase, viel zu oft hat auskontern lassen. Das darf einfach nicht passieren.
      Stimme ich dir zu.
      Aber alleine der Umstand, dass man sich viel zu oft auskontern liess auf des Gegners Platz belegt eben, dass man nicht als Underdog aufgetreten ist , sondern die dominierende Mannschaft war.

      Ein Phänomen allerdings, was man gerade auch gegen diesen Gegner auch unter anderen Trainern immer wieder erleben durfte.
    • Mal die Statistik durchgegangen. Das letzte BL-Spiel, das statistisch so schlecht war und in dem uns der BVB im eigenen Stadion wirklich einfach wegrannte, war 2010. So selbstverständlich ist das dann doch nicht. Ganz im Gegenteil. In Dortmund sahen wir recht gut aus in den letzten Jahren.
      Gerade in Dortmund haben wir in der BL das Spiel stets so eingeteilt, dass denen die Luft ausging. Jupp, Pep und Ancelotti wussten halt, dass die uns läuferisch überlegen sind.
    • dodgerram wrote:

      steveaustin10 wrote:

      Wir haben wirklich gespielt wie ein Underdog.
      Die gesamte 1. Hz. hat man dominant wie selten in Dortmund gespielt.Da gab es schon ganz andere Auftritte bei diesem Gegner, auch unter anderen Trainern.

      Dass uns zwischendrin irgendwie die Luft ausgegangen ist mag durchaus sein. Wobei man selber auch Chancen heraus gespielt hat. Leider nicht genutzt oder alleine 2x mal bei toll heraus kombinierten Toren knapp im Abseits gestanden.
      Auch am Ende hatten wir schon noch Kraft nochmal eine Schlussoffensive zu starten. Sehe deswegen kein grds. kondtionelles Problem in der Mannschaft.

      Man hatte einfach eine Phase zwischen dem 2-1 und dem 2-3 in der der BVB ein wahres Feuerwerk abgebrannt hat.Solche Phasen gibt es eben immer wieder mal, auch bei uns. Muss man einfach auch mal anerkennen.

      Aber wie gesagt, als Underdog sind wir sicher nicht aufgetreten. Vielleicht vor dem Spiel , aber nicht auf dem Platz.
      Wir haben uns in HZ1 läuferisch total verausgabt und dadurch das Dortmunder Spiel großteils unterbunden. Zu Gute kam uns die defensive Aufstellung der Dortmunder. Selber haben wir offensiv wieder Schonkost angeboten, 100 und mehr halbhohe Bälle auf die Flügel geschlagen und von dort das Ding irgendwie rein. Von Ball-/Spiel-/Gegnerkontrolle in Einheit war nichts zu sehen.

      Die Luft musste uns ausgehen bei der Laufleistung und das war jedem klar. Warum Kovac weiterhin mit leerem Tank hoch pressen ließ und nichts gegen immer größer werdende Räume unternahm bleibt sein Geheimnis. Das war taktisch gar nichts, auch weil Martinez dann im Mittelfeld einfach überlaufen wurde. Dortmund hatte Körner gespart, wir alles rausgehaun, es wurde aber nicht reagiert indem man eine Abwehrschlacht einläutete oder mit personellen Umstellungen weiterhin den Ballbesitz haben wollte. James für Müller, Sanches für Ribery (und Gnabry auf links) wären Optionen gewesen. Was machen wir? Wagner einwechseln und Sanches für Gnabry. Wagner hatte seinen dritten Ballkontakt, als er sich mit Hitz um den Ball raufte. Ein vollkommen sinnloser Wechsel.

      Der Underdog ist ein wenig hart, aber es ist leider so. Laufen, rennen, kratzen, beissen, spielerisch und taktisch überschaubar. Das ist der Fussball eines Underdogs und das mit einer Truppe, die angeblich einen Marktwert von 800 Mio Euro hat. Dieses Auftreten haben wir vor wenigen Jahren immer gegen uns erlebt. Der Gegner brach dann ein, wir haben ihnen noch 3-5 Kisten eingeschenkt und Thema erledigt und so wäre es auch gekommen, wenn die Dortmunder ihre riesen Chancen noch halbwegs genutzt hätten. 6:2 für Dortmund wäre nicht mal überraschend gekommen.