Benjamin Pavard

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    So ein Quatsch. Und ekelhaft.


    Ja, es gibt Menschen, die leiden ihr ganzes Leben unter Depressionen, andere erleben depressive Phasen. Es gibt auch Menschen, die erleben eine Depression und können diese überstehen und tatsächlich auch geheilt werden. Und das Geld auf dem Konto hat damit auch herzlich wenig zu tun. Ich habe selber Depressionen und so Aussagen machen nur noch wütend.

  • Das ist wirklich ekelhaft. Da traut sich ein Spieler von uns an die Öffentlichkeit und versucht dieses Thema etwas zugängiger zu machen, statt aber Zuspruch dazu zu erhalten, kommen hier ernsthaft Leute um die Ecke und behaupten, dass er ja gar nicht depressiv sein konnte, weil sie hier mit ihrem Halbwissen den Hobbypsychologen spielen wollen. Das ist so unfassbar dumm, dreist und ekelhaft, dazu fällt mir echt nicht mehr ein, als diese Leute einfach nur durchbeleidigen zu wollen....


    Lasst die Aussagen doch einfach künftig unkommentiert stehen, wenn ihr ansonsten nur Gehirnfürze beizutragen habt.

  • Guck mal auf die Aussagen mit den Augen eines an Depression erkrankten in Kombination mit dem Zeitraum und der Leistungsfähigkeit davor und danach.


    Ich will ihm da nichts absprechen, aber dem Thema Depression und der Wahrnehmung dieser hat er, genau wie Eberl, nicht unbedingt Auftrieb verliehen.

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    Und während dieser Beitrag hier gleich wieder gelöscht wird, dürfen deine ekelhaften Vorwürfe hier einfach stehen bleiben.


    Achja, dem jungen Menschen Pavard war bestimmt einfach langweilig, deshalb spricht er jetzt von Depressionen. Sowas kann auch nur einem Saftsack wie dir einfallen.

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  • Solche Kommentare wundern mich gar nicht mehr.


    Bei einem Schädelbasisbruch mit Koma sieht halt jeder Bumskopf auf den ersten Blick: Mensch, dem geht's aber jetzt nicht so pfundig. Der Depressive trägt bildlich gesprochen genauso den Kopf unterm Arm, ihm aber sieht man es nicht unbedingt an. Nicht wenige gehen arbeiten, wahren die Fassade, sind - für den Laien - ganz "normal".


    Das ist das fiese an dieser Krankheit - die unterschiedlichen Ausprägungen und die Phasen des Auf und Ab. Dazu noch, sich quasi erklären zu müssen, wenn man mal lacht oder Sprüche wie "Reiß dich zamm, dann werd des scho wieder!" Es würde niemanden einfallen, Ähnliches zu einem mit Schädelbasisbruch zu sagen, bei einem Depressiven gehört es fast schon zum Standard.

    Ich hatte einen guten Freund, der an Depressionen litt und jahrelang zwischen krank und weniger krank pendelte. In einer vermeintlichen "Hochphase" half er abends noch meinem Vater am Haus, scherzte mit uns, trank ein Bier. Am nächsten Morgen fand man ihn aufgehängt im Stall. So viel zum Thema Depressionen verlaufen und äußern sich so und so und auf keinen Fall anders. Ich wäre da mit jeglichen Ferndiagnosen und küchenpsychologischen Anwandlungen vorsichtig.

  • https://robert-enke-stiftung.d…kheitsbild_Depression.pdf


    Ich verlinke mal das Informationsheft der Robert-Enke-Stiftung. Man kann ahnen, wie komplex das Thema ist.


    Enke selbst hat noch 2 Tage vor seinem Suizid ein Bundesligaspiel bestritten. Ich habe dies extra nachgelesen, weil ich es auch so in Erinnerung hatte.

    Insgesamt sollten wir mMn aufhören, Menschen, in deren Schuhen wir nicht stecken, insbesondere, wenn es um Erkrankungen geht, zu beurteilen oder

    gar zu verurteilen.

  • Robert Enke war auch zuvor bereits 6 Jahre in Behandlung und gut eingestellt. 2008 verpasste er sehr viel Spiele. Da wird er wieder größere Probleme gehabt haben.


    An alle, die meinen mich hier angehen und beleidigen zu müssen: Informiert euch erst mal, was Depressionen wirklich sind und dann reden wir weiter. Natürlich wird es Pavard in dieser Zeit schlecht gegangen sein. Ist ja logisch. Wem ging es da schon gut? Vielleicht hat er ja auch das Wort Depressionen gar nicht benutzt, sondern die Presse hat eine draus gemacht. Kennt man ja. Kennt ihr persönlich Menschen, die an Depressionen leiden? An wirklichen Depressionen, die ein Arzt diagnostiziert hat? Dann unterhaltet euch mal mit denen.

  • An alle, die meinen mich hier angehen und beleidigen zu müssen: Informiert euch erst mal, was Depressionen wirklich sind und dann reden wir weiter. Natürlich wird es Pavard in dieser Zeit schlecht gegangen sein. Ist ja logisch. Wem ging es da schon gut? Vielleicht hat er ja auch das Wort Depressionen gar nicht benutzt, sondern die Presse hat eine draus gemacht. Kennt man ja. Kennt ihr persönlich Menschen, die an Depressionen leiden? An wirklichen Depressionen, die ein Arzt diagnostiziert hat? Dann unterhaltet euch mal mit denen.

    Du wirst auch nicht müde hier deine Ahnungslosigkeit unter Beweis zu stellen.


    Wie oft muss man dir noch erklären, dass es verschiedene Arten und Schweregrade gibt?

  • Du wirst auch nicht müde hier deine Ahnungslosigkeit unter Beweis zu stellen.


    Wie oft muss man dir noch erklären, dass es verschiedene Arten und Schweregrade gibt?

    Müdigkeit, Trauer, Appetitlosigkeit können Symptome sein. Entscheidend ist aber, dass sich diese psychischen Zustände über einen Zeitraum von mehreren Wochen nicht verändern. Depressive Menschen sind abends froh, wenn der Tag vorbei ist. Dann kommt die Erleichterung. Und depressive Menschen grübeln extrem viel.


    Wahrscheinlich ist dieser Diplompsychologe aber genau so ahnungslos wie ich.

  • Müdigkeit, Trauer, Appetitlosigkeit können Symptome sein. Entscheidend ist aber, dass sich diese psychischen Zustände über einen Zeitraum von mehreren Wochen nicht verändern. Depressive Menschen sind abends froh, wenn der Tag vorbei ist. Dann kommt die Erleichterung. Und depressive Menschen grübeln extrem viel.


    Wahrscheinlich ist dieser Diplompsychologe aber genau so ahnungslos wie ich.

    Inwiefern entkräftet das die Aussagen von Pavard? Hat er gesagt, dass seine Depressionen drei Tage andauerten oder habe ich etwas verpasst?


    Ahnungslos bleibst du trotzdem, selbst wenn der Diplompsychologe die Wiedergeburt von Sigmund Freund wäre.

  • Inwiefern entkräftet das die Aussagen von Pavard? Hat er gesagt, dass seine Depressionen drei Tage andauerten oder habe ich etwas verpasst?


    Ahnungslos bleibst du trotzdem, selbst wenn der Diplompsychologe die Wiedergeburt von Sigmund Freund wäre.

    Das entkräftet die angebliche Aussage, er hätte Depressionen gehabt. Er mag eine depressive Phase gehabt haben, so wie wir sie alle kennen und sicher viele schon hatten. Nach einem Verlust eines geliebten Menschen oder Probleme im Job usw.

    Noch mal. Eine Depression ist nicht von heute auf morgen wieder vorbei. Das wird dir jeder Psychologe bestätigen. Und nun bin ich fertig mit dem Thema.

  • Die Robert-Enke-Stiftung hat sich auch zu Pavards Aussagen geäußert:


    „Einsamkeit, Antriebslosigkeit und ein Gefühl von Leere - Diese Symptome einer Depression machen auch vor Profi-Fußballern nicht Halt.


    FC Bayern München-Profi Benjamin Pavard hat nun offen über seine Depression während der Pandemie gesprochen und klare Worte gewählt.


    „Ich bin aufgestanden, ich hatte keinen Appetit. Ich habe versucht mich zu beschäftigen, zu kochen, Serien zu schauen. Ich mag das Wort depressiv eigentlich nicht, aber es war nun mal der Fall“, sagte der Verteidiger in einem Interview.


    Ein tolles Zeichen, dass er mit seiner offenen Kommunikation setzt. Auch Profi-Sportler sind letztlich nur Menschen.“

  • Ich hatte hier schon einen bissigen Kommentar stehen zu dem Umstand, dass sich gerade die Robert-Enke-Stiftung zu Wort meldet. Ist aber den Ärger nicht Wert. Schön, dass Pavard diesen Zuspruch bekommt. Es ist ja auch vollkommen egal, wie man diese negativen Phasen betiteln möchte. Wichtig ist, dass er diesem Strudel wieder entkommen konnte und es ihm wieder deutlich besser geht.


    Den Anspruch, beim Arbeitgeber auf Dauer nur eine bestimmte Position spielen zu wollen, in der Nationalmannschaft aber bereitwillig den RV zu geben, weil man sonst nicht im Kader landet, ist trotzdem unter aller Kanone.

  • Ehrlich?


    Ich finde die gesagte Diskussion darüber, ob er nun eine Depression im medizinischen sinne hatte bzw. hat, völlig drüber.


    Grundsätzlich beschreibt Pavard Dinge, die in den harten Corona-Zeiten viele hatten. Dass kommunikative Menschen unter den Kontaktbeschränkungen mehr litten als introvertierte, liegt auf der Hand.


    Finde, dass er einfach ein Supertyp ist, ein grandioser Fußballer sowieso. Einfach einer, der jeder Mannschaft der Welt weiterhelfen kann. Dass er Einblick in seine Gefühlswelt erlaubt, spricht für ihn. Depression hin oder her.

    "Jeder I.diot kann einen Krieg beginnen, aber es braucht 100 Genies, um ihn zu beenden."