Benjamin Pavard

  • Oliver Kahn on Pavard's latest statements: "No one at Bayern can provoke their departure through statements, especially not in public. Things don't work like that with us" [@SkySportDE]


    Gleiches Spiel wie bei Lewy. Komplett unnötig und ich verachte Spieler mittlerweile wirklich für sowas. Intern hinsetzen, Klartext reden, Berater mit der Vereinssuche beauftragen und gut ist. Ist wesentlich besser für alle Seiten.

  • Ich behaupte, dass er ohne das Theater nicht wechseln hätte dürfen.

    Hätte er vernünftig um die Freigabe gebeten, hätten wir ihm sicherlich seinen "Traum" nicht vorenthalten. Kann ich mir bei der aufgerufenen Ablöse nicht vorstellen.

    Emotional. Mitreißend. Offensiv.

  • Hätte er vernünftig um die Freigabe gebeten, hätten wir ihm sicherlich seinen "Traum" nicht vorenthalten. Kann ich mir bei der aufgerufenen Ablöse nicht vorstellen.

    Glaub ich nicht. Ich denke man war überzeugt davon dass er bleibt weil Real mit Benzema und City mit Haaland gut bedient waren und man nicht damit gerechnet hat dass da noch ein "attraktiveres" Angebot reinschneit...aber Lewa war wohl so beleidigt und Barca hatte es so nötig dass dieser Plan nicht aufging...Ablöse hin oder her - man ging fest von einem Verbleib aus und hätte da sicher auch nicht mit sich reden lassen

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  • Man sollte sich doch nichts vormachen - wenn der FCB einem 33+-Spieler eine Verlängerung um 1 Jahr mit Option - ergo im worst Case für den Spieler mit 36 Vertragsende- bietet und der andere Verein kommt mit einem 4-Jahres -Vertrag - ergo frühestens mit 38 Vertragsende - dann überlegt gerade ein Spieler wie Lewandowski nicht mehr lange.


    Und alles was drumherum passiert ist Show für die Medien.

    Wo die Sonne der Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  • Da fehlt mir einfach die Phantasie, sorry. Kann ich mir nicht vorstellen.

    Ich denke auch, dass es ein Märchen ist, dass es nur mit öffentlichem Druck geht. Natürlich hätten wir intern wohl auch erstmal nein gesagt, aber wenn er und Berater dann jeden Tag genervt hätten und vor allem klar gemacht hätten, dass er eh nicht verlängern wird, kämen wir am Ende aufs gleiche Ergebnis - nämlich, dass es eine Frage der Ablöse ist - und das wird bei Pavard nicht anders sein.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Ich denke auch, dass es ein Märchen ist, dass es nur mit öffentlichem Druck geht. Natürlich hätten wir intern wohl auch erstmal nein gesagt, aber wenn er und Berater dann jeden Tag genervt hätten und vor allem klar gemacht hätten, dass er eh nicht verlängern wird, kämen wir am Ende aufs gleiche Ergebnis - nämlich, dass es eine Frage der Ablöse ist - und das wird bei Pavard nicht anders sein.

    Jep. Darum sag ich ja: wenn man vernünftig miteinander redet und klar macht, unter welchen Bedingungen das gehen kann, braucht der Spieler oder sein Berater auch nicht mit Quatsch-Angeboten kommen. Da kursierten ja zu Beginn des Theaters lächerliche Zahlen zur Höhe der Angebote.

    Und sollte das der Versuch von Spieler und Berater sein, mehr Geld für sich rauszuhandeln, indem der Käufer bei der Ablöse spart, ist es doppelt widerlich.


    Ich verstehe Pavard da gerade einfach nicht. Der hat doch eine gute Basis für wirklich gute Verhandlungen. Mit Interessenten sowieso. Und nein, da kann auch keiner erzählen, er müsse das tun, um Interessenten auf den Plan zu rufen. Wenn der Berater auch nur ansatzweise seinen Job versteht, hat er für einen Spieler mit der Qualität Pavards in ein paar Tagen mehrere wirklich gute Angebote auf dem Tisch - ohne eine einzige Medienmeldung.


    Und bei uns wird das sportliche Argument immer zählen, bevor man ihn mit Gewalt hält. Wenn er sagt, dass er IV spielen will und dafür hier keine Perspektive sieht, sperren wir uns doch nicht.

  • Für mich steht generell die Abwägung zwischen sportlichem Wert und wirtschaftlichem Interesse im Vordergrund. Auch ohne das Theater war es für mich die einzig sinnvolle Entscheidung die Ablöse für Lewandowski mitzunehmen. Das gilt dann auch für Alaba, wo der Verlauf schon unterschiedlich war, aber unter dem Strich keine Verlängerung möglich war. Dann muss man aus meiner Sicht das Geld nehmen.

    "Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy."

    "Stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht."



  • Mir fällt es auch schwer, Lewa oder nun Pavard zu verstehen. Vermutlich darf man da auch gar nicht zu viel überlegen. Das sind Profisportler, bei denen sich das Talent mehr in den Füssen als im Kopf befindet, und die sich gewohnt sind, dass ihnen alles abgenommen wird. Dazu dann noch gierige Berater und dann ist das Theater komplett.

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